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	<title>Meinhart Maur - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Meinhart_Maur&amp;diff=1610256&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Pönij: /* Filmografie (Auswahl) */</title>
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		<updated>2026-02-25T15:11:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Filmografie (Auswahl)&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Meinhart Maur&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Meinhardt Maur&amp;#039;&amp;#039;, gebürtig &amp;#039;&amp;#039;Menyhert Grünbaum&amp;#039;&amp;#039; (* [[18. August]] [[1884]] in [[Hajdúnánás]], [[Ungarn]]; † [[1964]] in [[London]]) war ein [[Schauspieler]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Menyhert Grünbaum nannte sich seit 1903 Meinhart Maur, als er sich entschloss, nach Deutschland zu gehen. In Düsseldorf ließ er sich an der Schauspielschule künstlerisch ausbilden und ist dort erstmals 1905 mit einer Theaterrolle in dem Stück &amp;#039;&amp;#039;Der Graf von Charolais&amp;#039;&amp;#039; nachweisbar. Im Jahr darauf erhielt Maur eine Festanstellung als Schauspiel-Volontär an [[Louise Dumont]]s [[Düsseldorfer Schauspielhaus|Schauspielhaus]], dem er bis 1909 angehören sollte. Zu seinen Bühnenkollegen jener Jahre zählten [[Paul Henckels]], [[Hermine Körner]], [[Bernhard Goetzke]] und [[Eva Speyer]]. 1909 wechselte er nach Hildesheim, 1910 nach Koblenz und 1912 für sechs Jahre nach Mannheim. Im Herbst 1918 spielte Maur erstmals Rollen an [[Max Reinhardt|Max-Reinhardt]]-Bühnen (Kammerspiele, Deutsches Theater, Kleines Schauspielhaus). Er übernahm die Hauptrolle in Reinhardts Inszenierung von &amp;#039;&amp;#039;[[Der Weibsteufel]]&amp;#039;&amp;#039;, spielte den Varennes in &amp;#039;&amp;#039;[[Dantons Tod]]&amp;#039;&amp;#039;, den Johannssen in &amp;#039;&amp;#039;[[Gespenstersonate]]&amp;#039;&amp;#039;, den Patriarchen von Jerusalem in &amp;#039;&amp;#039;[[Nathan der Weise]]&amp;#039;&amp;#039;, den Friedepohl in &amp;#039;&amp;#039;[[Frühlings Erwachen]]&amp;#039;&amp;#039;, den Kung Poti in &amp;#039;&amp;#039;[[Die Büchse der Pandora (Drama)|Die Büchse der Pandora]]&amp;#039;&amp;#039; und den Pfefferkorn in &amp;#039;&amp;#039;[[Die Sendung Semaels]]&amp;#039;&amp;#039;. Dabei handelte es sich überwiegend um Inszenierungen Max Reinhardts der Jahre 1918 bis 1920.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nahezu zeitgleich (1919) startete Meinhart Maur eine kurze aber intensive Filmtätigkeit. Am bekanntesten wurde seine Darstellung das [[Hadschi Halef Omar]] in drei frühen Karl-May-Verfilmungen („&amp;#039;&amp;#039;[[Die Teufelsanbeter]]“, „[[Auf den Trümmern des Paradieses]]“, „[[Die Todeskarawane]]&amp;#039;&amp;#039;“) des Jahres 1920. Bereits zwei Jahre darauf, nach einer eigenen Adaption von [[E.T.A. Hoffmann]]s &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;[[Die Elixiere des Teufels]]&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;, beendete Maur vorläufig seine filmische Tätigkeit zugunsten seiner Theaterlaufbahn und einer Hörspieltätigkeit. Als 1923 der Unterhaltungsrundfunk in Deutschland eingeführt wurde, war Maur auch hier sowohl als Sprecher in [[Hörspiel|Sendespielen]] als auch als Vortragskünstler mit eigenen Programmen zu hören.&amp;lt;ref&amp;gt; das Taschenalbum &amp;quot;Künstler am Rundfunk&amp;quot; widmete ihm 1932 eine Seite mit Photo, vgl. [http://www.radiomusaeum.org/kir/index.php?cat=11_K-uuml~nstler-nbsp~A-Z&amp;amp;page=13_M  radiomusaeum.org]. Dort heißt es von ihm auf S. 59: &amp;quot;Meinhart Maur ist wiederholt am Mikrophon der Berliner Funk-Stunde in Sendespielen und mit eigenem Rezitationsprogrammen erfolgreich hervorgetreten. Er ist mit der Schauspielerin Annie Arden verheiratet, mit der er leidenschaftlich gern größere Fußtouren unternimmt, viel reitet und schwimmt.&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
So wirkte er z.&amp;amp;nbsp;B. schon 1925 in einer Funkaufführung von Fasnachtsspielen [[Hans Rosenplüt]]s unter der Regie von [[Alfred Braun]] mit&amp;lt;ref&amp;gt; vgl.  [http://hoerspiele.dra.de/vollinfo.php?dukey=3084098&amp;amp;SID  ARD Hörspiel-Datenbank] zu “Der Fastnacht und der fasten Rechtsstreit”, Zwei Fastnachtsspiele aus dem 15. Jahrhundert &amp;lt;/ref&amp;gt; und sprach 1929 in [[Friedrich Wolf]]s berühmt gewordenem Hörspiel &amp;quot;[[SOS … rao rao … Foyn]]&amp;quot; den &amp;quot;Funker in Leningrad&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesen Jahren stand Maur nur noch gelegentlich vor Filmkameras. Der jüdische Künstler, der in der Anfangszeit des Dritten Reichs nur noch in jüdischen Veranstaltungen auftrat und dort Lesungen abhielt oder einzelne Szenen der Literatur nachspielte, floh 1936 vor den Nationalsozialisten und emigrierte nach England. Im selben Jahr sah man Maur dort in [[Alexander Korda]]s Künstlerbiografie &amp;#039;&amp;#039;[[Rembrandt (1936)|Rembrandt]]&amp;#039;&amp;#039;. Ansonsten spielte Meinhart Maur anfänglich vor allem Theater (z.&amp;amp;nbsp;B. 1940 in dem Stück &amp;#039;&amp;#039;Address Unknown&amp;#039;&amp;#039;, 1944/45 in der schwarzen Komödie &amp;#039;&amp;#039;[[Arsen und Spitzenhäubchen]]&amp;#039;&amp;#039; und 1946 in &amp;#039;&amp;#039;Summer at Nohant&amp;#039;&amp;#039;), wirkte im Rundfunk mit und erhielt zuletzt kleine aber prägnante Nebenrollen in Billigfilmen ebenso wie in prätentiösen, ausstattungsträchtigen Produktionen wie &amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;Hoffmanns Erzählungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot; und &amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;Boccaccios große Liebe&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;. Im Alter von 70 Jahren zog sich Maur weitgehend ins Privatleben zurück, nachdem er 1954 den General Achmed Huda in der Folge &amp;#039;&amp;#039;The King&amp;#039;s Four Wives&amp;#039;&amp;#039; der Fernsehserie &amp;#039;&amp;#039;Sailor of Fortune&amp;#039;&amp;#039; verkörpert hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Maur war mit der [[Prag]]er Theaterschauspielerin [[Annie Arden]] verheiratet, die mit ihm in &amp;#039;&amp;#039;Die Elixiere des Teufels&amp;#039;&amp;#039; vor der Kamera stand.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Arden-Maur, Annie&amp;#039;&amp;#039;. In: Kurt Mühsam, Egon Jacobsohn: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon des Films&amp;#039;&amp;#039;. Verlag der Lichtbildbühne, Berlin 1926, S. 9.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filmografie (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;column-width:25em&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1919: Die Nackten. Ein sozialpolitischer Film&lt;br /&gt;
* 1919: Der Kampf um die Ehe, 2. Teil: Feindliche Gatten&lt;br /&gt;
* 1919: Die Toten kehren wieder – Enoch Arden&lt;br /&gt;
* 1919: Die Dame im Pelz&lt;br /&gt;
* 1919: Die Tragödie der Manja Orsan&lt;br /&gt;
* 1919: [[Der letzte Zeuge (1919)|Der letzte Zeuge]]&lt;br /&gt;
* 1919: [[Die beiden Gatten der Frau Ruth]]&lt;br /&gt;
* 1919: [[Harakiri (1919)|Harakiri]]&lt;br /&gt;
* 1919/20: [[Die Spinnen]] (2 Teile)&lt;br /&gt;
* 1920: [[Niemand weiß es]]&lt;br /&gt;
* 1920: Dämmernde Nächte&lt;br /&gt;
* 1920: Sybill Morgan&lt;br /&gt;
* 1920: [[Die Teufelsanbeter]]&lt;br /&gt;
* 1920: [[Schneider Wibbel]]&lt;br /&gt;
* 1920: [[Va banque (1920)|Va banque]]&lt;br /&gt;
* 1920: [[Auf den Trümmern des Paradieses]]&lt;br /&gt;
* 1920: [[Die Todeskarawane]]&lt;br /&gt;
* 1920: Das Fest der schwarzen Tulpe&lt;br /&gt;
* 1920: Der Weg, der ins Verderben führt&lt;br /&gt;
* 1921: Die Elixiere des Teufels (auch Drehbuch)&lt;br /&gt;
* 1924: [[Die Stimme des Herzens (1924)|Die Stimme des Herzens]]&lt;br /&gt;
* 1927: Regine, die Tragödie einer Frau&lt;br /&gt;
* 1931: [[Die Koffer des Herrn O.F.]]&lt;br /&gt;
* 1936: [[Rembrandt (1936)|Rembrandt]]&lt;br /&gt;
* 1951: [[Hoffmanns Erzählungen (1951)|Hoffmanns Erzählungen]] &amp;#039;&amp;#039;(The Tales of Hoffmann)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1953: [[Boccaccios große Liebe]] &amp;#039;&amp;#039;(Decameron Nights)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1953: [[Es begann in Moskau]] &amp;#039;&amp;#039;(Never Let Me Go)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1954: Feuer über Afrika &amp;#039;&amp;#039;(Malaga)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hörspiele ==&lt;br /&gt;
* 1926: [[Gustav Freytag]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Journalisten]]&amp;#039;&amp;#039; (Schmock, Mitarbeiter der Zeitung Coriolan) – Regie: [[Alfred Braun]] (Sendespiel (Hörspielbearbeitung) [[Funk-Stunde Berlin|Funk-Stunde AG Berlin, Sendespielbühne – Abteilung: Schauspiel]])&lt;br /&gt;
* 1926: [[Paul Rosenhayn]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Mann unterm Bett.&amp;#039;&amp;#039; Sendespiel. (Der Einbrecher) (Zwei-Personen-Stück mit [[Hans Freundt]] und M. Maur) – Regie: Nicht angegeben ([[Originalhörspiel]] – [[Nordische Rundfunk AG|NORAG]])&lt;br /&gt;
* 1927: [[Romain Rolland]]: &amp;#039;&amp;#039;Ein Spiel von Tod und Liebe&amp;#039;&amp;#039; – Regie: [[Rudolf Rieth]] (Sendespiel (Hörspielbearbeitung) [[Westdeutscher Rundfunk Köln|Westdeutsche Rundfunk AG, Köln (WERAG)]])&lt;br /&gt;
* 1929: [[Friedrich Wolf]]: &amp;#039;&amp;#039;[[SOS … rao rao … Foyn]] – „Krassin“ rettet „Italia“&amp;#039;&amp;#039; (Funker in Leningrad) – Regie: Alfred Braun (Hörspiel – [[Reichs-Rundfunk-Gesellschaft|RRG]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Künstler am Rundfunk&amp;quot; : Ein Taschenalbum der Zeitschrift »Der deutsche Rundfunk«. Unseren Lesern gewidmet. Berlin, Verlag Rothgiesser &amp;amp; Diesing, 1932&amp;lt;ref&amp;gt; vgl. Abb. der [http://www.radiomusaeum.org/kir/kategorien/15_Quellen/dateien/KAR_1932_.jpg  Titelseite]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Kay Weniger]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Das große Personenlexikon des Films]]. Die Schauspieler, Regisseure, Kameraleute, Produzenten, Komponisten, Drehbuchautoren, Filmarchitekten, Ausstatter, Kostümbildner, Cutter, Tontechniker, Maskenbildner und Special Effects Designer des 20. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; Band 5: &amp;#039;&amp;#039;L – N. Rudolf Lettinger – Lloyd Nolan.&amp;#039;&amp;#039; Schwarzkopf &amp;amp; Schwarzkopf, Berlin 2001, ISBN 3-89602-340-3, S.&amp;amp;nbsp;343 f.&lt;br /&gt;
* Kay Weniger: &amp;#039;Es wird im Leben dir mehr genommen als gegeben …&amp;#039;. Lexikon der aus Deutschland und Österreich emigrierten Filmschaffenden 1933 bis 1945. Eine Gesamtübersicht. S. 334 f. ACABUS-Verlag, Hamburg 2011, ISBN 978-3-86282-049-8&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Filmportal|f51efcb0dde948bdb69313f855a73a22}}&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm0560960}}&lt;br /&gt;
* {{GECD Name|#3986}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116854286|LCCN=no2002017580|VIAF=774736}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Maur, Meinhart}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Theaterschauspieler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmschauspieler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stummfilmschauspieler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hörspielsprecher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Darstellender Künstler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1884]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1964]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Maur, Meinhart&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Grünbaum, Meynhert (Geburtsname); Maur, Meinhardt&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Schauspieler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=18. August 1884&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hajdúnánás]], [[Österreich-Ungarn]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1964&lt;br /&gt;
|STERBEORT=unsicher: [[London]], [[England]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Pönij</name></author>
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