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	<title>Meinhardiner - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>~2025-39401-75 am 25. Dezember 2025 um 19:21 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Doppeltes Bild|rechts|Meinhardiner-Wappen (Kärnten).png|180|Meinhardiner-Wappen (Görz).png|180|Stammwappen der Meinhardiner (Kärnten)|Stammwappen der Meinhardiner (Görz)}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Castello di Gorizia - Vista SUD OVEST.JPG|mini|hochkant=1.4|Ansicht von [[Gorizia|Görz]]]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Meinhardiner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Görzer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Grafen von Görz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt, waren eine [[Dynastie|Herrscherdynastie]] von ursprünglich [[Geschichte Bayerns|bairischer]] Abstammung, die ihre Machtbasis zunächst in [[Gorizia|Görz]] und danach in [[Tirol]] hatte. Im Mittelalter gehörten die Meinhardiner zu den bedeutendsten [[Adelshaus|Adelshäusern]] des südlichen Alpenraumes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Meinhardiner übernahmen als vormalige Lehensleute der [[Eppensteiner]] deren [[rot-weiß-rot]]e [[Blutfahne|Lehensfahne]], auf die das [[Bindenschild|österreichische Bindenschild]] zurückgeht, in ihr Wappen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angehörige des [[Adelsgeschlecht|Geschlechts]] regierten unter anderem über das [[Königreich Böhmen]] sowie als [[Titularkönig]] über das [[Königreich Polen]], die [[Markgrafschaft]]en [[Markgrafschaft Mähren|Mähren]] und [[Markgrafschaft Istrien|Istrien]], die [[Herzogtum|Herzogtümer]] [[Herzogtum Kärnten|Kärnten]] (1286–1335) und [[Herzogtum Krain|Krain]], die [[Grafschaft]]en [[Grafschaft Görz|Görz]] (1130–1500), [[Gefürstete Grafschaft Tirol|Tirol]] (1253–1363) und [[Istrien]] sowie über das [[Patriarchat von Aquileja]]. Nach der Teilung von 1271 herrschte die ältere Linie zu Tirol und Kärnten und ist 1335 im Mannesstamm resp. 1369 in weiblicher Linie ausgestorben. Die jüngere Linie zu Görz erhielt 1365 die Bestätigung als [[Reichsfürst]] und ist im Jahre 1500 als letzte der Dynastie mit Graf [[Leonhard von Görz]] erloschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft und Entwicklung ==&lt;br /&gt;
=== Genealogisches ===&lt;br /&gt;
Die Familie der Meinhardiner, benannt nach dem immer wiederkehrenden Vornamen &amp;#039;&amp;#039;[[Meinhard (Vorname)|Meinhard]]&amp;#039;&amp;#039;, stammte ursprünglich aus bayerischem Hochadel und tauchte erstmals im 11. Jahrhundert auf. Die Abstammung des seit 1107 genannten Pfalzgrafen [[Engelbert I. (Görz)|Engelbert I.]] und dessen ab 1120 erwähnten (Halb-)Bruders Meinhard von Görz, seit ca. 1142 Graf von Görz, ist im Detail nicht sicher geklärt. Als Stammherr wird [[Meginharde (Kärnten)|Meginhard / Meinhard III.]] († um 1090), Graf im [[Lurngau]], angesehen. Näheres dazu siehe [[Engelbert I. (Görz)|Engelbert I.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Meinhardiner übernahmen vom bayerischen Pfalzgrafen [[Aribo II.]] und dessen Gattin Luitkard, den Stiftern des [[Stift Millstatt|Stiftes Millstatt]] in Kärnten, die [[Vogt#Kirchenvögte|Vogtei]] über dieses „von ihren Vorfahren (parentes)“ gegründeten Kloster, reichen Besitz in Kärnten und bis 1221 das bayerische [[Pfalzgraf]]en-Amt. Die Leitnamen &amp;#039;&amp;#039;Meinhard&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Engelbert]]&amp;#039;&amp;#039; sprechen jedoch gegen eine direkte Abstammung von den [[Aribonen]] und verbinden die Meinhardiner genealogisch mit den [[Meginharde (Kärnten)|Meginharden]] und der mächtigen Sippe der [[Sieghardinger]], von denen sie umfangreiche Güter in Kärnten (Eberstein) erbten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufstieg ===&lt;br /&gt;
Entscheidend für den Aufstieg des Geschlechtes war die enge Verbindung zum [[Patriarchat von Aquileia]], die den Meinhardineren wohl schon unter dem verwandten Patriarchen [[Sieghard von Aquileia]] nach 1077 die Erwerbung großer [[Lehen]]güter in [[Friaul]] und [[Istrien]], darunter auch des Stammsitzes [[Gorizia|Görz]], ermöglicht hatte. Die Vogtei über Aquileia (seit ca. 1122) und seit dem [[13. Jahrhundert]] ihre Stellung als [[Generalkapitän]]e benutzten die Meinhardiner zum zielstrebigen Ausbau ihrer Stellung in Friaul, besonders als die restriktiven Bestimmungen des Vertrages von Ramuscello (1150) revidiert wurden (1202).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.genealogie-mittelalter.de/meinhardiner/goerz_grafschaft.html |text=Meinhardiner |wayback=20030905085746}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Über die Vogtei der Kirche von Parenzo/Porec erweiterte Engelbert III. ca. 1191–1194 den Machtbereich nach Istrien mit dem Verwaltungszentrum Pisino/Mitterburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre Machtbasis baute die Familie zunächst von [[Lienz]] aus auf, das das Verwaltungszentrum des Lienzer Gaues in der [[Kärnten|kärntnerischen]] Grafschaft [[Lurngau]] war. Um 1100 erwarben die Grafen zusätzlich die Vogtei [[Aquileia]], woraufhin sich die Familie im Jahre 1120 durch den verschobenen Machtschwerpunkt in &amp;#039;&amp;#039;von Görz&amp;#039;&amp;#039; umbenannte. Die Meinhardiner übernahmen von ihren Förderern und Lehensherren, dem kärntnerischen [[Herzog]]sgeschlecht der [[Eppensteiner]], die Farben Rot-Weiß-Rot sowie den schreitenden Löwen in ihr Wappen auf. Das Geschlecht der Meinhardiner verband sich in weiterer Folge mit bedeutenden Adelssippen aus dem südlichen Alpenraum. Hier sind vor allem die [[Pfalzgraf]]en [[Aribo II.]] und Boto, aus der Sippe der [[Aribonen]] entstammend, sowie die [[Spanheimer]] und die [[Gau Pustertal|Pustertaler]] [[Sieghardinger|Sighardinger]] aufzuführen. Durch diese Verwandtschaften konnte die Familie der Meinhardiner die Länder Görz und [[Friaul]] erlangen.&amp;lt;ref&amp;gt;Hermann Wiesflecker: {{Webarchiv |url=http://books.google.at/books?id=PwgDdyzTLVoC&amp;amp;pg=PA163&amp;amp;lpg=PA163&amp;amp;dq=meinhardiner&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=kCJ1ZIHvf7&amp;amp;sig=96g4rIyicYeULGnmJ02qfdVtQ-A&amp;amp;hl=de&amp;amp;ei=9wzeSqjCBYnmnAOAmZhk&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;ct=result&amp;amp;resnum=6&amp;amp;ved=0CBcQ6AEwBQ#v=onepage&amp;amp;q=meinhardiner&amp;amp;f=false |text=&amp;#039;&amp;#039;Österreich im Zeitalter Maximilians I.: die Vereinigung der Länder zum ...&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20140113124200}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Besitzteilung von 1271 ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Schloss Tirol.jpg|mini|[[Schloss Tirol]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Meinhard II., Graf von Tirol und Görz, Herzog von Kärnten.jpg|mini|hochkant|[[Meinhard II.]], Graf von Tirol und Görz, Herzog von Kärnten]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Margarethe Tirol.jpg|mini|hochkant|[[Margarete von Tirol]], genannt Margarete Maultasch]]&lt;br /&gt;
Im Jahre 1232 konnte [[Meinhard I.|Meinhard III. von Görz]] den gesamten Besitz seiner Familie in seinen Händen vereinen und durch seine Heirat mit Adelheid, Tochter [[Albert III. (Tirol)|Graf Alberts III. von Tirol]] († 1253), seine Machtbasis bedeutend ausbauen. Er belehnte 1237 seinen Schwiegervater mit seinem Besitz und erbte im Jahre 1253 nach dem Tod seines Schwiegervaters, des letzten Grafen aus dem Geschlecht der [[Tirol (Adelsgeschlecht)|Albertiner]], als Meinhard I. von Tirol die [[Grafschaft Tirol]], welche er gemeinsam mit seinem Schwager [[Gebhard VI. von Hirschberg|Gebhard IV. von Hirschberg]] regierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meinhards Sohn und Nachfolger, Graf [[Meinhard II.]] († 1295) von Tirol (als Graf von Görz Meinhard IV., ab 1286 als Herzog von Kärnten Meinhard I.) baute die Herrschaft nicht nur aus, sondern konnte auch den Aufbau zu einem einigermaßen homogenen Land vorantreiben, nicht zuletzt durch den Aufbau einer für damalige Verhältnisse mustergültigen Verwaltung. Dennoch waren die drei Herrschaftskomplexe (Görz, Kärnten und Tirol) für einen einzigen Herrscher zu groß und vor allem zu weit auseinanderliegend, so dass es nach dem Tod Meinhards III. im Jahre 1258 zwischen den Jahren 1267 und 1271 zur Teilung kam. Meinhard II. erhielt Tirol und führte so die &amp;#039;&amp;#039;meinhardinische Linie&amp;#039;&amp;#039; fort, [[Albert I. (Görz)|Albert I.]] († 1304) erhielt Görz (mit dem [[Pustertal]] und den Lienzer Gebieten) und gründete so die &amp;#039;&amp;#039;albertinische Linie&amp;#039;&amp;#039; der Familie. Die Grenze zwischen den Besitzungen wurde mit der [[Mühlbacher Klause]] (nördlich [[Brixen]]) am westlichen Eingang des Pustertals festgelegt. Die so genannten &amp;#039;&amp;#039;Görzer Meinhardiner&amp;#039;&amp;#039; behielten bis zu ihrem Aussterben im Jahr 1500 den Stammsitz Görz, während die &amp;#039;&amp;#039;Tiroler Meinhardiner&amp;#039;&amp;#039; bis zu ihrem Aussterben im Mannesstamm über Tirol und Kärnten regierten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Meinhardinische Linie ====&lt;br /&gt;
Meinhard II. erhielt 1286 auch das [[Herzogtum Kärnten]] zugesprochen, das jedoch bereits nach dem Tod seines Sohnes [[Heinrich von Kärnten|Heinrich VI.]] (1307–10 König von [[Böhmen]]) 1335 an die [[Habsburger]] fiel. Von Meinhard II. entstammte auch die illegitime Seitenlinie der [[Grafen von Eschenloch]] ab.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://genealogy.euweb.cz/small/gorz.html Stammbaum (der Grafen) von Görz aus dem Haus der Meinhardiner]&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit Heinrich war bereits der männliche Stamm seiner Linie erloschen, weshalb in Tirol zunächst Heinrichs Tochter [[Margarete von Tirol|Margarete Maultasch]] (bzw. ihre Ehemänner) und danach ihr Sohn [[Meinhard III.]] bis 1363 regierten. Nach dem Tod ihres Sohnes musste sie jedoch aufgrund eines Erbvertrags das Land an die Habsburger übergeben, welche die Grafen von Görz in Tirol, Kärnten und Krain beerbten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Wappen der Meinhardiner Linie (Grafen von Tirol, Herzöge von Kärnten) =====&lt;br /&gt;
Das Wappen der Meinhardiner Linie als Herzöge von Kärnten zeigt im golden-rot gespaltenen Schild vorn drei schwarze Löwen untereinander, hinten einen silbernen Balken. Dieses Wappen geht zurück auf Herzog [[Ulrich III. (Kärnten)|Ulrich III.]] von Kärnten aus dem Geschlecht der [[Spanheimer]], der, als 1246 das babenbergische Erbe (Österreich) freigeworden war, sein Stammwappen (einen schwarzen [[Panther (Wappentier)|Panther]] auf silbernem Grund) aufgegeben hatte, um seinen Anspruch auf das babenbergische Erbe (sein Vater, der Spanheimer Herzog [[Bernhard von Spanheim|Bernhard von Kärnten]], war der Sohn der Babenbergerin [[Agnes von Österreich (1151–1182)|Agnes]], einer Tochter [[Heinrich II. (Österreich)|Heinrichs II.]] von Österreich und Schwester Herzog Heinrichs I. von Mödling) in einem dazu geeigneten neuen Wappen zu unterstreichen: vorn der Babenberger Löwe in seiner Dreizahl (babenbergische Linie Mödling), hinten der österreichische sogenannte Bindenschild (der in seinem Ursprung auf die rot-weiß-rote Lehensfahne der [[Eppensteiner]] zurückgeht).&amp;lt;ref&amp;gt;Hermann Wiesflecker: &amp;#039;&amp;#039;Österreich im Zeitalter Maximilians I.: die Vereinigung der Länder zum frühmodernen Staat; der Aufstieg zur Weltmacht&amp;#039;&amp;#039;, Wien/München 1999, S. 138 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Helmzier]], ein Pfauenstoß, ging dabei auf die österreichische Helmzier zurück. Die älteste Schild-Darstellung hat sich auf einem Siegel des Jahres 1253 im Kärntner Landesarchiv Klagenfurt erhalten. Die Helmzier, wie sie 1303 von dem Meinhardiner [[Heinrich von Kärnten]] in seinem Siegel geführt wurde, zeigt einen [[Galero|Pilgerhut]], dessen flacher Gupf oben mit einem Hahnenfederbusch besteckt und dessen breite Krempe mit Lindenblättern behangen ist. Nach dem Anfall Kärntens an die [[Habsburger]] 1335 trat an die Stelle der Meinhardiner Helmzier wieder der Pfauenstoß, wie er auch in der [[Zürcher Wappenrolle]] (um 1335/1345) als Helmzier für Kärnten, wie auch für Österreich, zu sehen ist. Erst 1363 wurde die Helmzier dahin geändert, dass nun zwei goldene Büffelhörner, die außen mit fünf goldenen Stäben besteckt, die wiederum je mit drei Lindenblättern behangen sind, auf den Helm gesetzt wurden. Die Farbe der Lindenblätter ist beim rechten Büffelhorn schwarz, beim linken rot. In der Form wird die Helmzier auch heute noch im Kärntner Landeswappen geführt. Eine Variante der Büffelhorn-Helmzier findet man in einem Stifterfresko von 1498 in der Abteikirche St. Paul im Lavanttal, wobei die Hörner außen mit schwarzen Fähnchen besteckt sind und vor einem schwarzen Flug stehen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.austria-lexikon.at/af/Wissenssammlungen/Symbole/K%C3%A4rnten_Wappen Zur Historie des Landeswappens Kärntens]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.genealogy.at/deutsch/landeswappen.htm Ebenfalls zur Historie des Landeswappen Kärntens]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Historische Wappenbilder =====&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
JindrichKorutansky pecet1303.jpg|Siegel [[Heinrich von Kärnten|Heinrichs, Herzog von Kärnten usw.]] (* 1265; † 1335) aus dem Geschlecht der Meinhardiner, vom Jahre 1303&lt;br /&gt;
Kaernten CoA.svg|Wappen von Kärnten, wie es in der Form seit 1363 geführt wird, diese Helmzier allerdings schon nicht mehr von den Meinhardiner Herzögen von Kärnten, die bereits seit 1335 im Mannesstamm erloschen waren (und Tirol in der weiblichen Linie auch nur noch bis 1363 regiert hatten)&lt;br /&gt;
St.Paul - Stifterfresco 4 Kärntner Wappen.jpg|Wappen von Kärnten mit Helmziervariante, wie es in einem Fresko von 1498 in der Abtei St. Paul im Lavanttal zu sehen ist&lt;br /&gt;
Kärnthen Siebmacher 2-2.png|Wappen in [[Johann Siebmacher]]s Wappenbuch von 1701, Band 2 Tafel 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Albertinische Linie ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Castello di Gorizia con la neve.jpg|mini|Burg [[Görz]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Schloss Bruck.JPG|mini|[[Schloss Bruck (Lienz)]]]]&lt;br /&gt;
Angehörige der jüngeren Linie beherrschten bis zum Jahr 1500 die [[Grafschaft Görz]], die sich zwischen [[Innichen]] und [[Lienz]] im Norden und der [[Adriatisches Meer|Adriaküste]] im Süden erstreckten. Die Machtbasis der &amp;#039;&amp;#039;Albertinischen Linie&amp;#039;&amp;#039; im abgelegenen Karstgebiet war wesentlich geringer und wurde durch Herrschaftsteilungen geschmälert. Deshalb wurden auch die Erbansprüche der Albertiner auf das Herzogtum Kärnten und die Grafschaft Tirol übergangen. Nach dem Tode [[Heinrich III. (Görz)|Heinrichs III.]] 1323, der ein Verbündeter Herzog [[Friedrich der Schöne|Friedrichs des Schönen]] im Kampf gegen [[Ludwig IV. (HRR)|Ludwig IV.]] von Bayern war und weiters sogar [[Treviso]] und [[Padua]] an sich gebracht hatte, gab es vom Pustertal bis Istrien vier verschiedene görzische Grafschaften. 1365 erfolgte die kaiserliche Bestätigung als [[Reichsfürst]] für Graf [[Meinhard VI. (Görz)|Meinhard VI.]] Wegen der Bedrohung der &amp;#039;&amp;#039;inneren Grafschaft&amp;#039;&amp;#039; Görz durch die [[Republik Venedig]] verlegten die Grafen ihre Residenz nach [[Schloss Bruck (Lienz)|Schloss Bruck]] bei Lienz, den Mittelpunkt der &amp;#039;&amp;#039;vorderen Grafschaft&amp;#039;&amp;#039; Görz, das bis zum Schluss ihr Hauptwohnsitz und Herrschaftszentrum blieb. Mit dem kinderlosen Tod von Graf [[Leonhard von Görz|Leonhard]] im Jahr 1500 endete die Dynastie der Meinhardiner. Leonhards Hauptmann und Administrator [[Virgil von Graben]] leitete und vollendete nach dessen Tod, entgegen den Bestrebungen der Republik Venedig, die Übernahme der Grafschaft Görz durch die [[Habsburgermonarchie|Habsburger]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Erich Zöllner]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte Österreichs: von den Anfängen bis zur Gegenwart&amp;#039;&amp;#039;. S. 159 ([http://books.google.at/books?id=4NGyjatKdKQC&amp;amp;pg=PA159&amp;amp;lpg=PA159&amp;amp;dq=virgil+von+graben&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=wGCC5Ql2xK&amp;amp;sig=UhPTLD4gjeLEuwoEBgzmdFvGwt8&amp;amp;hl=de&amp;amp;ei=2JC0TK2ZMIzGswaAgZWjCA&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;ct=result&amp;amp;resnum=10&amp;amp;ved=0CDwQ6AEwCQ#v=onepage&amp;amp;q=virgil%20von%20graben&amp;amp;f=false Google Buch]).&amp;lt;/ref&amp;gt; Er avancierte zum ersten Verlassenschaftsverwalter und Rechtsnachfolger von Görz.&amp;lt;ref&amp;gt;Franz Kollrelder, Marta Kollrelder (Zusammenstellung): &amp;#039;&amp;#039;Chronik der Stadt Lienz vom Jahre 1500 (Aussterben der Grafen v. Görz-Tirol) bis zum Jahre 1783 (Aufhebung der Herrschaft des königlichen Damenstiftes Hall i. T. durch Kaiser Jose! II.).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Osttiroler Heimatblätter]].&amp;#039;&amp;#039; 34. Jahrgang, 1966, Nummer 5, S. 1.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tavano&amp;quot;&amp;gt;Sergio Tavano: [https://www.dizionariobiograficodeifriulani.it/graben-von-virgil &amp;#039;&amp;#039;Graben (von) Virgil&amp;#039;&amp;#039;], in: Dizionario biografico dei Friulani.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Wappen der Albertiner Linie (Grafen von Görz) =====&lt;br /&gt;
Das Wappen der Albertiner Linie als Grafen von Görz zeigt im schrägrechts geteilten Schild oben einen goldenen Löwen auf blauem Grund; unten rot-silbern-rot schräglinks geteilt; auf dem Helm mit rot-silbernen [[Helmdecke|Decken]] ein Hut von [[Hermelin (Heraldik)|Hermelin]] mit gleichfalls hermelinenen Stulp und spitzem Gupf, oben besteckt mit einem schwarzen Hahnenfederbusch. Das Wappen (sowohl Schild als auch die Hut-Hahnenfedern-Helmzier) ist also eine in Details abgewandelte Variante der Meinhardiner Linie (Herzöge von Kärnten). (Die untere Schildhälfte wurde später oft dreimal, von Silber und Rot, schräglinks geteilt, manchmal weist die Schildhälfte noch mehr Teilungen auf; noch im 15., aber etwas häufiger im 16. Jahrhundert, wurde die vordere schräge Schildhälfte manchmal auch &amp;#039;&amp;#039;nicht schräglinks&amp;#039;&amp;#039;, sondern &amp;#039;&amp;#039;horizontal&amp;#039;&amp;#039; von Silber und Rot unterteilt; die Helmdecken wurden auch rechts rot-silbern, links blau-golden dargestellt, oder auch ganz blau-golden, im &amp;#039;&amp;#039;Ortenburger Wappenbuch&amp;#039;&amp;#039;, um 1466, sogar schwarz-golden, außen bestreut mit goldenen Lindenblättern – gleichfalls ist bei dieser Darstellung der Hut schwarz und mit den Lindenblättern bestreut; der Stulp kommt im 15./16. Jahrhundert auch blau oder rot vor, und einige Darstellungen zeigen statt des Hahnenfederbusches auch Straußenfedern in Silber oder Schwarz, oder in allen Farben des Schildes, oder auch aus einem Hahnenfederbusch hervorwachsend, auf der Hutspitze.) Die rot-silbern-rote Teilung der vorderen Schildhälfte geht wie die rot-silbern-rote Schildhälfte der Meinhardiner Linie (Herzöge von Kärnten) ursprünglich auf die rot-weiß-rote Lehensfahne der [[Eppensteiner]] zurück; diese waren übrigens auch die Lehensherren der Meinhardiner. Dass der Löwe bei der Albertiner Linie in Görz (bei der Meinhardiner Linie in Kärnten sind es drei Löwen) golden tingiert auf blauem Grund dargestellt ist, hängt damit zusammen, dass die Görzer das Amt des Vogtes des Patriarchen von Aquileia, in Personalunion Herzog von [[Friaul]], bekleideten, und dieser führte einen goldenen Adler auf blauem Grund. Insofern hatten die Görzer ihr Wappen nach dem Wappen ihres (neuen) Lehns- und Dienstherren angepasst, um auch hier einen Zusammenhang zu bekunden.&amp;lt;ref&amp;gt;Hermann Wiesflecker (1999), S. 164.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Historische Wappenbilder =====&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Siegel Albert II. v Görz 1295.png|Siegel Albert II., Graf von Görz von 1295&lt;br /&gt;
XIngeram Codex 091b-Görz.jpg|Wappen der Albertiner Linie, Grafen von Görz, im [[Ingeram-Codex]], 1459&lt;br /&gt;
Ingeram Codex 020.jpg|Zweite Darstellung des Wappens im Ingeram-Codex, 1459&lt;br /&gt;
Görtz-Siebmacher 2-20.png|Wappen in [[Johann Siebmacher]]s Wappenbuch von 1701, Band 2 Tafel 20&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herren von Graben ===&lt;br /&gt;
Aus der Dynastie der Meinhardiner entstammte auch das Geschlecht der [[edelfrei]]en Herren [[von Graben]]. Als urkundlich älteste Familienmitglieder gelten laut dem Historiker [[Johann Weichard von Valvasor]] die Gebrüder [[Conrad vom Graben|Conrad]] und Grimoald vom Graben, welche im Jahre 1170 erstmals urkundlich erwähnt wurden. Sie nannten sich nach einem Graben, der ihren Stammsitz [[Schloss Graben|Burg Graben]] bei [[Rudolfswerth]] in [[Krain]] umgab.&amp;lt;ref&amp;gt;Adalbert Sikora: &amp;#039;&amp;#039;Die Herren vom Graben.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Zeitschrift des Historischen Vereines für Steiermark]].&amp;#039;&amp;#039; Jahrgang 51, Graz 1960, {{ISSN|0437-5890}}, S. 43 ([https://www.historischerverein-stmk.at/wp-content/uploads/Z_Jg51_Adalbert-SIKORA-Die-Herren-vom-Graben.pdf historischerverein-stmk.at]).&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Virgil von Graben]] (1430/1440–1507) aus der &amp;#039;&amp;#039;[[Burg Sommeregg|Sommeregger]] Linie&amp;#039;&amp;#039; des Geschlechts, unter [[Leonhard von Görz|Leonhard]] (dem letzten Grafen und Reichsfürsten) Verweser und Administrator der Grafschaft Görz, führte nach dem Aussterben der Meinhardiner 1500 die Grafschaft in das [[Habsburgerreich]] über. Er avancierte unter den Habsburgern zum [[Statthalter]] von Lienz.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://austroarchiv.com/ |text=Austro Archiv (Beiträge zur Familiengeschichte Tirols, &amp;#039;&amp;#039;Graben von Stein&amp;#039;&amp;#039;). |wayback=20080523130349}} Anmeldung erforderlich&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Beda Weber: [http://books.google.at/books?id=kboAAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA149&amp;amp;lpg=PA149&amp;amp;dq=herren+von+graben+lienz&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=6qqv3KdndC&amp;amp;sig=D-dsmd1IwuNSKUqv0B8-8vShYDQ&amp;amp;hl=de&amp;amp;ei=A127SvGPPJGomgOewe2tDQ&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;ct=result&amp;amp;resnum=4#v=onepage&amp;amp;q=herren%20von%20graben%20lienz&amp;amp;f=false Google Buchsuche: Das Land Tirol: mit einem Anhange: Vorarlberg: ein Handbuch für Reisende.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tavano&amp;quot; /&amp;gt; Die Herren von Graben spalteten sich in diverse Linien auf und sind 1781 in männlicher Linie erloschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stammliste der Meinhardiner ==&lt;br /&gt;
Die Ursprünge der Görzer Meinhardiner liegen im Dunkeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Variante 1:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A: [[Markwart IV.|Marquard]] († 1074), Graf im Viehbachgau und in Kärnten, Markgraf von Istrien-Krain und (fraglich:) Herzog von Kärnten&lt;br /&gt;
:B: [[Ulrich von Eppenstein|Ulrich]] († 1122), Abt von St. Gallen, [[Patriarch von Aquileia]]&lt;br /&gt;
:B: [[Heinrich III. (Kärnten)|Heinrich I.]] († 1102), Graf von Eppenstein, Markgraf von Krain, Friaul und Istrien, Herzog von Kärnten und Markgraf von Verona, Vogt von Aquileja und Moosburg&lt;br /&gt;
::C: [[Engelbert I. (Görz)|Engelbert I.]] († um 1122), Graf von Görz, [[Pfalzgraf]] von [[Bayern]], Vogt von [[Stift Millstatt|Millstatt]]&lt;br /&gt;
::C: [[Meinhard I. (Görz)|Meinhard I.]] († 1142), Graf von Görz, Pfalzgraf von Kärnten, Vogt von [[Patriarchat von Aquileja|Aquileia]], Vogt von St. Peter in [[Istrien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Variante 2:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:B: Meginhard/Meinhard († um 1090), Graf im [[Lurngau]]&lt;br /&gt;
::C: &amp;#039;&amp;#039;Engelbert I.&amp;#039;&amp;#039; († um 1122/23)&lt;br /&gt;
::C: &amp;#039;&amp;#039;Meinhard I.&amp;#039;&amp;#039; († 1142)&lt;br /&gt;
:::D: [[Heinrich I. (Görz)|Heinrich I.]] († 1. Nov. 1148/49), Graf von Görz&lt;br /&gt;
:::D: [[Engelbert II. (Görz)|Engelbert II.]] (1132 – Jan. ca. 1189), Graf von Görz sowie Vogt von Aquileia und Millstatt&lt;br /&gt;
::::E: [[Meinhard II. (Görz)|Meinhard II. der Alte]] (* 1163/64–1171, † 1232), Graf von Görz, Vogt von Aquileia&lt;br /&gt;
::::E: [[Engelbert III. (Görz)|Engelbert III.]] (* 1163/64–1172, † Sept.1220), Graf von Görz, Vogt von Millstatt&lt;br /&gt;
:::::F: [[Meinhard I.|Meinhard III.]] (* 1192/94, † 1258), Graf von [[Tirol]] I. (1256–58), Görz, Istrien sowie Vogt von Aquileia, Trient, Brixen und Bozen ⚭ Adelheid von Tirol (* ca. 1217/1218, † nach 20. Okt. 1278) Teilung:&lt;br /&gt;
:::::&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Meinhardinische Linie bzw. „Tiroler Meinhardiner“:&amp;#039;&amp;#039; [[Tirol]], [[Kärnten]]::&lt;br /&gt;
::::::G: [[Meinhard II.]] von Tirol und Görz (IV.) (* 1239/40, † 30. Okt.1295), (I.) Herzog von Kärnten und Krain ab 1286, ⚭ Elisabeth von Bayern (* ca. 1227, † Okt.1273), Witwe von König Konrad IV., Mutter von Konradin&lt;br /&gt;
:::::::H: [[Elisabeth von Görz und Tirol|Elisabeth]] († 1313), deutsche Königin&lt;br /&gt;
:::::::H: [[Agnes von Görz und Tirol|Agnes]] († 1293), Ehefrau von Friedrich I., Markgraf von Meißen&lt;br /&gt;
:::::::H: [[Otto III. (Kärnten)|Otto II.]] († 1310), Graf von Tirol, Herzog von Kärnten und Krain&lt;br /&gt;
:::::::H: Albert II. († 1292), Graf von Tirol&lt;br /&gt;
:::::::H: Ludwig († 1305)&lt;br /&gt;
:::::::H: [[Heinrich von Kärnten|Heinrich VI.]] († 1335), Herzog von Kärnten, Herzog/Markgraf von Krain, König von Böhmen, Markgraf von Mähren, Graf von Tirol&lt;br /&gt;
::::::::I: [[Margarete von Tirol|Margarete „Maultasch“]] (* 1318; † 1369), Gräfin von Tirol&lt;br /&gt;
:::::::::J: [[Meinhard III.]] (1344–1363), der mütterlicherseits letzte Tiroler Meinhardiner war als Meinhard Herzog von Oberbayern und als Meinhard III. Graf von Tirol&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::::&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Albertinische Linie bzw. „Görzer Meinhardiner“:&amp;#039;&amp;#039; [[Gorizia|Görz]], [[Pustertal]] ([[Lienz]]):&lt;br /&gt;
::::::G: [[Albert I. (Görz)|Albert I.]] (* 1240/1241, † Sept. 1304), Graf von Görz und Tirol&lt;br /&gt;
:::::::H: [[Heinrich II. (Görz)|Heinrich II.]] († 1323), ⚭ I. Beatrix de Camino, ⚭ II. Beatrix von Niederbayern († 1360)&lt;br /&gt;
::::::::I: I. Meinhard V. († nach 1318), Graf von Görz&lt;br /&gt;
::::::::I: II. [[Johann Heinrich IV.]] († 1338), Graf von Görz&lt;br /&gt;
:::::::H: [[Albert II. (Görz)|Albert II.]] († 1327), Graf von Görz ⚭ I. Elisabeth von Hessen († 1308), ⚭ II. Euphemia von Mätsch († 1350)&lt;br /&gt;
::::::::I: I. [[Albert III. (Görz)|Albert III.]]/IV. († um 1365/74), Graf von Görz&lt;br /&gt;
::::::::I: II. [[Heinrich V. (Görz)|Heinrich V.]] († 1362), Graf von Görz&lt;br /&gt;
::::::::I: II. [[Meinhard VI. (Görz)|Meinhard VI./VII.]] († nach 1385), Graf von Görz, 1365 als [[Reichsfürst]] bestätigt&lt;br /&gt;
:::::::::J: [[Heinrich VI. (Görz)|Heinrich VI.]] (* 1376; † 1454), Graf von Görz, Graf von Kirchberg (Schwaben), Pfalzgraf von Kärnten, Reichsfürst&lt;br /&gt;
::::::::::K: [[Johann II. (Görz)|Johann II.]] († 1462), Graf von Görz, Reichsfürst&lt;br /&gt;
::::::::::K: [[Leonhard von Görz|Leonhard]] (* 1444; † 1500), Graf von Görz, Reichsfürst; der Letzte seines Geschlechtes&lt;br /&gt;
::::::::::K: [[Luwig von Görz|Ludwig]] († 1457), Graf von Görz und Reichsfürst (?)&lt;br /&gt;
:::::::::J: [[Johann Meinhard VII. (Görz)|Johann Meinhard VII.]] († 1430), Pfalzgraf in Kärnten, Graf von Kirchberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Struktur ===&lt;br /&gt;
Von den Meinhardinern stammen folgende Geschlechter ab:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Meinhardiner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
## [[Grafen von Eschenloch]]&lt;br /&gt;
## [[Herren von Graben]]&lt;br /&gt;
### [[Orsini-Rosenberg]]&lt;br /&gt;
#### [[Trauttmansdorff]] (eventuell den Rosenberger, den nachmaligen Orsini-Rosenberg, entsprossen&amp;lt;ref&amp;gt;[[Joseph von Zahn]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Steiermärkisches Wappen-Buch v. Zacharias Bartsch 1567.&amp;#039;&amp;#039; Graz und Leipzig 1893, S. 105/106 ([https://books.google.com/books/about/Steierm%C3%A4rkisches_Wappen_Buch_v_Zacharia.html?hl=de&amp;amp;id=u21FLS-_lmAC#v=onepage&amp;amp;q=Wappen%20von%20Graben%20Schaufel&amp;amp;f=false Google Buch]).&amp;lt;/ref&amp;gt;)&lt;br /&gt;
### [[De Graeff]] (urkundlich belegt, aber ungesichert)&lt;br /&gt;
## [[Lamberg (Adelsgeschlecht)|Von Lamberg]] (etwaige Stammesgleichheit mit den Von Graben&amp;lt;ref&amp;gt;[http://books.google.at/books?id=YgsMAQAAMAAJ&amp;amp;q=lamberg+von+graben++stamm&amp;amp;dq=lamberg+von+graben++stamm&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=GeJzU5aZBYT64QTL7ICoAw&amp;amp;ved=0CHIQ6AEwCQ &amp;#039;&amp;#039;Die Wappen des Adels in Oberösterreich.&amp;#039;&amp;#039; S.&amp;amp;nbsp;753].&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;A. Weiss: [http://books.google.at/books?id=oxkNAAAAYAAJ&amp;amp;pg=PA309&amp;amp;dq=von+graben+attems&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=kvFzU4GPPKqU0AWrq4DoCw&amp;amp;ved=0CE4Q6AEwBQ#v=onepage&amp;amp;q=von%20graben&amp;amp;f=false &amp;#039;&amp;#039;Kärnthen&amp;#039;s Adel bis zum Jahre 1300.&amp;#039;&amp;#039; S.&amp;amp;nbsp;211].&amp;lt;/ref&amp;gt;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wappenvarianten der Herren von Graben.png|Beide Wappenvarianten der Herren von Graben&lt;br /&gt;
Lamberg-Wappen.png|Stammwappen der Lamberg&lt;br /&gt;
Fotothek df tg 0007353 Architektur ^ Wappen ^ Graf ^ Bär ^ Rose.jpg|Wappen der Orsini-Rosenberg&lt;br /&gt;
De Graeff wapen.svg|Wappen De Graeff&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Diverses ==&lt;br /&gt;
* Die Görzer Meinhardiner spielen auch in der [[Numismatik]] eine Rolle als Prägeherren der ersten [[Kreuzer (Münze)|Kreuzer]] (Tiroler Groschen zu 20 Veroneser Pfennigen).&lt;br /&gt;
* Der bedeutende Diplomat und Minnesänger [[Oswald von Wolkenstein]] stand ebenfalls in Diensten der Görzer Grafen.&lt;br /&gt;
* Die Tiroler Grafen von Görz sind nicht zu verwechseln mit den hessischen Grafen von [[Schlitz (Adelsgeschlecht)|Schlitz genannt von Goertz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Hermann Wiesflecker]] (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;Die Regesten der Grafen von Görz und Tirol, Pfalzgrafen in Kärnten&amp;#039;&amp;#039; (Band 2 als: &amp;#039;&amp;#039;Die Regesten der Grafen von Tirol und Görz, Herzöge von Kärnten&amp;#039;&amp;#039;). 2 Bände. Wagner, Innsbruck 1949–1952.&lt;br /&gt;
* Therese Meyer, Kurt Karpf: &amp;#039;&amp;#039;Die Herkunft der Grafen von Görz. Genealogische Studie zur Genese einer Dynastie im Südostalpenraum.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Südost-Forschungen&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 59/60 (2000/01), S. 34–98.&lt;br /&gt;
* Philipp Jedelhauser: &amp;#039;&amp;#039;Die Abstammung von Bischof Bruno von Brixen, Graf von Kirchberg (Iller) mit Exkurs zu Gräfin Mathilde von Andechs, Ehefrau von Engelbert III. von Görz sowie Stammtafel der Grafen von Görz&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Adler. Zeitschrift für Genealogie und Heraldik&amp;#039;&amp;#039;, 28. Band, Heft 6–7, Wien April/September 2016, S. 277–341, hier S. 284–293, 308–318, 322–341 (nach Quellen kommentierte Stammtafel der Grafen von Görz von Meinhard I. bis Graf Meinhard II. von Tirol und Görz IV.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|House of Meinhard|Meinhardiner}}&lt;br /&gt;
* [https://www.manfred-hiebl.de/genealogie-mittelalter/meinhardiner/familie_der_meinhardiner.html Familie der Meinhardiner bei Genealogie-Mittelalter]&lt;br /&gt;
* [https://austria-forum.org/af/AEIOU/Meinhard_II.%2C_Graf_von_Tirol_als_Graf_von_G%C3%B6rz_Meinhard_IV. Austria Forum: Meinhardiner]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=13741739X|VIAF=81611674}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meinhardiner| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreichisches Adelsgeschlecht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutsches Adelsgeschlecht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Slowenisches Adelsgeschlecht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tiroler Adelsgeschlecht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte Kärntens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte von Görz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Görzer Adelsgeschlecht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gorizia]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stammliste]]&lt;/div&gt;</summary>
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