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	<title>Meinhard Schuster - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T21:29:50Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Meinhard_Schuster&amp;diff=1778115&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Shaun92: Literatur ergänzt</title>
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		<updated>2025-06-09T10:25:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Literatur ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Meinhard Schuster&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[17. Mai]] [[1930]] in [[Offenbach am Main]]; † [[4. März]] [[2021]] in [[Basel]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.todesanzeigenportal.ch/todesanzeige/Schuster-Fleischhauer/Heinrich/Ludwig/Franz/Meinhard/ Todesanzeigen] auf todesanzeigenportal.ch, abgerufen am 10. März 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein deutsch-schweizerischer [[Ethnologe]]. Er war von 1970 bis 2000 Professor für Ethnologie an der [[Universität Basel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Schuster stammte aus einer Lehrerfamilie. Seine Kindheit in Offenbach wurde vom Krieg und der Nachkriegszeit geprägt. In der Schule zeigt er Interesse für südamerikanische Waldlandindianer und lernte Spanisch und Portugiesisch. Im Juni 1948 bestand er das Abitur und begann im [[Semester|Wintersemester]] 1948/49 sein Studium der Völkerkunde (Ethnologie) als Hauptfach (bei [[Adolf E. Jensen]], [[Adolf Friedrich (Ethnologe)|Adolf Friedrich]] und [[Helmut Petri]]), Kunstgeschichte und [[Klassische Archäologie]] als Nebenfächer an der Frankfurter Universität. Im Wintersemester 1949/50 wechselte er von der Klassischen Archäologie in die [[Urgeschichte|Vorgeschichte]], weil dieses Fach seinen „allgemeineren handwerklich-technischen Neigungen stärker entgegenkam“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schusters erste [[Feldforschung]] erfolgte von Februar 1954 bis August 1955, an der er als studentischer Mitarbeiter von [[Otto Zerries]] teilnahm und hatte die [[Waika]], eine Teilgruppe der [[Yanomami]], sowie die benachbarten [[Makiritare]] ([[Ye’kuana]]) in Südvenezuela zum Ziel. Nach seiner Rückkehr aus Venezuela beendete er seine auf Literaturrecherchen basierende [[Dissertation]] über &amp;#039;&amp;#039;[[Kopfjagd]] in Indonesien&amp;#039;&amp;#039; und [[Promotion (Doktor)|promovierte]] im Sommer 1956. Die nächsten zwei Jahre widmete er der Auswertung der Expeditionsergebnisse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als 1958 [[Helmut Petri]] zum Professor für Völkerkunde nach Köln berufen wurde, übernahm Schuster dessen freigewordene Assistentenstelle im Frankfurter [[Frobenius-Institut]] unter Leitung seines akademischen Lehrers Adolf E. Jensen. Ab 1961 wandte sich Schuster der Südsee zu und unternahm im Auftrag des Frankfurter Städtischen Museums für Völkerkunde zusammen mit [[Eike Haberland]] eine erste Expedition ins [[Sepik]]-Gebiet in [[Papua-Neuguinea]]. Objekte von dieser Expedition befinden sich seit dieser Zeit im Frankfurter Museum. Im [[Semester|Sommersemester]] 1962 wurde Schuster zum [[Beamter (Deutschland)|Beamten auf Widerruf]] am Frankfurter Seminar für Völkerkunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1965 übernahm Schuster die Stelle eines Assistenten der großen Ozeanien-Abteilung am „Museum für Völkerkunde und Schweizerisches Museum für Volkskunde“, heute [[Museum der Kulturen Basel|Museum der Kulturen]] in Basel. Vom Ende 1965 bis Anfang 1967 forschte er zusammen mit seiner Frau Gisela Schuster und dem Basler Studenten Christian Kaufmann in verschiedenen Gebieten am Mittleren und Oberen Sepik und seinen Nebenflüssen. 1967 wurde er [[Konservator]] der Ozeanien-Abteilung des Basler Museums für Völkerkunde und 1968–1969 leitete er das Museum als Stellvertreter des Museumsdirektors Gerhard Baer. Im Jahr 1968 [[habilitiert]]e er in Basel mit einer Arbeit über Makiritare. 1970 wurde er zum Nachfolger von Alfred Bühler und somit auch zum Ordinarius für Völkerkunde an der Universität Basel. Im Oktober 2000 wurde Schuster [[emerit]]iert; er lebte zuletzt mit seiner Frau in Basel. 2021 verstarb er im Alter von 90 Jahren.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://zasb.unibas.ch/de/news/details/prof-dr-meinhard-schuster-1930-2021/|titel=Prof. Dr. Meinhard Schuster (1930-2021)|hrsg=Zentrum für Afrikastudien Basel|datum=2021-03-08|abruf=2021-03-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
Die meisten Werke Schusters sind der Beschreibung der Bewohner, ihrer Lebensweise, den Bräuchen und alltäglichen Beschäftigungen des Sepik-Gebietes gewidmet. Außerdem hat er sich mit den Kategorien „ethnische Fremdheit“, „ethnische Identität“ und „Ethnizität“ auseinandergesetzt. Ein wichtiges Thema bei ihm sind auch die Beschreibungen der Waika und Makiritare.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publikationen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Einheimische und Ausländer im Landschaftsraum Sepik.&amp;#039;&amp;#039; 1961.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Farbe, Motiv, Funktion: Zur Malerei von Naturvölkern.&amp;#039;&amp;#039; 1968.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Malerei von May River.&amp;#039;&amp;#039; 1969.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Töpfergottheit von Aibom.&amp;#039;&amp;#039; 1969.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zur Dorfgeschichte von Scatmeli.&amp;#039;&amp;#039; 1973.&lt;br /&gt;
* mit [[Otto Zerries]]: &amp;#039;&amp;#039;Mahekodotedi – Monographie eines Dorfes der Waika-Indianer.&amp;#039;&amp;#039; 1974.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Dekuana: Beiträge zur Ethnologie der Makiritare.&amp;#039;&amp;#039; 1976.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Publikationen zu wissenschaftlichen Filmen.&amp;#039;&amp;#039; 1979.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ethnische Fremdheit, ethnische Identität.&amp;#039;&amp;#039; 1996.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* M. Schuster: &amp;#039;&amp;#039;Studenten- und Assistentenjahre im Frobenius-Institut 1948–1965.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Paideuma: Mitteilungen zur Kulturkunde.&amp;#039;&amp;#039; B.49, 2003, S. 7–29.&lt;br /&gt;
* [[Markus Schindlbeck]]: &amp;#039;&amp;#039;Meinhard Schuster (1930–2021).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Paideuma: Mitteilungen zur Kulturkunde&amp;#039;&amp;#039;. Bd. 67 (2021), S. 265–276 (online: https://www.jstor.org/stable/10.2307/27141206).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.germananthropology.com/cms/media/uploads/4e53c3021b48f/interview_4e7c7c55aaf8b.pdf Interview mit Meinhard Schuster aus dem Jahr 2009] (PDF; 234&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1115145924|LCCN=nr94027544|VIAF=2520836}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schuster, Meinhard}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ethnologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Offenbach am Main)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Basel)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1930]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2021]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaftlicher Mitarbeiter eines Museums in Basel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schuster, Meinhard&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsch-schweizerischer Ethnologe&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=17. Mai 1930&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Offenbach am Main]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=4. März 2021&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Basel]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Shaun92</name></author>
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