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	<title>Meinhard Marnitz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T12:39:56Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Meinhard_Marnitz&amp;diff=2876249&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Crazy1880: sohin</title>
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		<updated>2024-04-30T19:57:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;sohin&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Meinhard Johannes Marnitz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[5. Dezember]] [[1902]] in [[Ikšķile|Uexküll]], [[Gouvernement Livland]]; † [[6. Mai]] [[1993]]) war ein deutscher SA-Gruppenführer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Marnitz war der jüngste Sohn des Propstes [[Xaver Marnitz|Xaver von Marnitz]], der als evangelischer Märtyrer gilt, und seiner Ehefrau Else, geborene Berting. In seiner Jugend besuchte er das Landesgymnasium in [[Kuldīga|Goldingen]], das Landesgymnasium in [[Birkenruh]] bei [[Cēsis|Wenden]], das Privatgymnasium Tideboehl in [[Riga]], das Stadtgymnasium in Riga und das Bugenhagen-Gymnasium in [[Treptow an der Rega]]. An der zuletzt genannten Anstalt erhielt er am 8. März 1921 das Reifezeugnis.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dissertation&amp;quot;&amp;gt;Lebenslauf in seiner Dissertation &amp;#039;&amp;#039;Über das Verhalten eines schlickhaltigen Sandes bei Durchfluss von Wasser&amp;#039;&amp;#039;. Danzig 1930.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Januar 1919 musste er miterleben, dass sein geliebter Vater, der Probst Xaver von Marnitz, von den Bolschewiken grundlos durch Erschießung hingerichtet wurde. Im Sommer 1919 trat Marnitz als Freiwilliger in die [[Baltische Landeswehr]] ein. Von 1921 bis 1927 studierte Marnitz Bauingenieurwesen an der [[Technische Universität Danzig|Technischen Hochschule in Danzig]]. Am 29. Oktober 1923 bestand er die Vordiplomprüfung und am 11. Mai 1927 die Diplomhauptprüfung. In den Jahren 1925 und 1926 arbeitete Marnitz als Bauführer bei der Bauindustrie AG in Danzig. Von Mai bis Oktober 1927 folgte eine Beschäftigung als Diplomingenieur bei der H.H. Holzmann AG in Danzig. Im Oktober 1927 erhielt er eine Anstellung als wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl für See- und Kanalbau der Technischen Hochschule der Freien Stadt Danzig. Im Jahr 1930 [[Promotion (Doktor)|promovierte]] er dort bei Friedrich Wilhelm Otto Schule (1868–1941) zum &amp;#039;&amp;#039;Dr.-Ing.&amp;#039;&amp;#039; Die Doktorprüfung bestand er am 8. März 1930.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dissertation&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Marnitz trat der SA bei, weil er glaubte, nur so seine Heimat Livland befreien zu können. 1934 wurde Marnitz hauptamtlicher SA-Führer. 1935 zum Brigadeführer und damit in den Generalsstand befördert, erreichte er am 30. Januar 1942 die Beförderung zum SA-Gruppenführer. Er zählte damit zu den jüngsten Männern in der SA, die jemals diesen Rang erreichten. Laut der Untersuchung von Bruce Campbell zur Soziologie der SA war er einer von nur vier SA-Gruppenführern, die zu jung waren, um am [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] teilgenommen haben zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1934 bis 1945 bekleidete Marnitz höhere SA-Funktionen in [[Allenstein]] und [[Weimar]] (spätestens 1938). Am 1. Februar 1942 wechselte er von der SA-Gruppe Thüringen als Führer der SA-Gruppe Nordmark mit Dienstsitz in [[Kiel]], eine Position, die er bis zum Kriegsende innehatte (von 1. Februar 1942 bis zum 31. März 1943 [[m.d.F.b.]]; vom 1. April 1943 bis Mai 1945 als regulärer SA-Führer der Gruppe Nordmark).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlässlich der [[Reichstagswahl 1938|Reichstagswahlen vom 10. April 1938]] kandidierte Marnitz erfolglos auf der „Liste des Führers zur Wahl des Großdeutschen Reichstages“ für einen Sitz im [[Reichstag (Zeit des Nationalsozialismus)|Reichstag]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Joachim Lilla]], Martin Döring, Andreas Schulz: &amp;#039;&amp;#039;Statisten in Uniform. Die Mitglieder des Reichstags 1933–1945. Ein biographisches Handbuch. Unter Einbeziehung der völkischen und nationalsozialistischen Reichstagsabgeordneten ab Mai 1924.&amp;#039;&amp;#039; Droste, Düsseldorf 2004, ISBN 3-7700-5254-4, S. 792; [[Erich Stockhorst]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Fünftausend Köpfe. Wer war was im Dritten Reich|5000 Köpfe. Wer war was im 3. Reich]].&amp;#039;&amp;#039; blick und bild Verlag, Velbert und Kettwig 1967, S. 285.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] war Marnitz von 1939 bis 1944 als [[Oberleutnant zur See]] Kommandant eines Minensuchbootes. Zum Ende des Zweiten Weltkriegs geriet er in Kiel in britische [[Kriegsgefangene des Zweiten Weltkrieges|Kriegsgefangenschaft]], aus der er 1948 entlassen wurde. In der Folgezeit arbeitete er als Angestellter in der Bauindustrie, bevor er sich 1962 mit einem eigenen Ingenieurbüro für Bauwesen selbständig machte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war in erster Ehe mit &amp;#039;&amp;#039;Marianne Erna Adelheit Wolf&amp;#039;&amp;#039; verheiratet und in zweiter Ehe mit &amp;#039;&amp;#039;Elisabeth Minna Maria Heime&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://marnitz.eu/marnitz.html |text=Persönliche Angaben des Sohnes &amp;#039;&amp;#039;C. Meinhard von Marnitz&amp;#039;&amp;#039; auf seiner Website; abgerufen am 16. Juli 2015. |wayback=20150717021848 |archiv-bot=2024-03-18 02:28:48 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Über das Verhalten eines schlickhaltigen Sandes bei Durchfluss von Wasser.&amp;#039;&amp;#039; Danzig 1930 ([[Dissertation]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Bruce Campbell: &amp;#039;&amp;#039;The SA-Generals and The Rise Of Nazism.&amp;#039;&amp;#039; 2004.*&lt;br /&gt;
* ALBUM FRATRUM RIGENSIUM Nr.1310&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=12505775X|VIAF=47711267}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Marnitz, Meinhard}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SA-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Baltische Landeswehr)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärperson (Kriegsmarine der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutsch-Balte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1902]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben im 20. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Marnitz, Meinhard&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Marnitz, Meinhard Johannes (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher SA-Führer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=5. Dezember 1902&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Ikšķile|Uexküll]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=20. Jahrhundert&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Crazy1880</name></author>
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