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	<title>Meingosus Gaelle - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Meingosus_Gaelle&amp;diff=2043824&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie.</title>
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		<updated>2026-03-09T17:23:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Meingosus Gaelle [[Benediktiner|OSB]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, geboren als &amp;#039;&amp;#039;Johannes Gaelle&amp;#039;&amp;#039; (* [[16. Juni]] [[1752]] in [[Meckenbeuren|Buch]]; † [[4. Februar]] [[1816]] in [[Maria Plain]] bei [[Salzburg]]) war ein deutscher katholischer Theologe, Physiker und [[Kirchenmusiker]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Johannes Gaelle war der Sohn einfacher oberschwäbischer Bauersleute. Seine erste Ausbildung erhielt er in der Lateinschule von [[Tettnang]], wo er den ersten Musikunterricht erhielt, ferner im [[Kloster Hofen|Priorat Hofen]], das zum [[Kloster Weingarten|Benediktinerkloster Weingarten]] gehörte. Schon sehr früh zeigte sich seine Begabung für das [[Harfe]]spiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 7. April 1771 legte er seine [[Ordensgelübde|Profess]] ab und erhielt den [[Ordensname]]n Meingosus. Im gleichen Jahr ging er zum Studium der Philosophie und Theologie an die [[Universität Salzburg|Benediktineruniversität]] nach [[Salzburg]]. In der schon damals bekannten Musikstadt hatte der junge Mönch vermutlich seine ersten bedeutenden musikalischen Anregungen empfangen. Dort lernte er [[Michael Haydn|Johann Michael Haydn]] kennen, mit dem ihn eine lebenslange Freundschaft verband.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1773 [[Promotion (Doktor)|promovierte]] der Benediktinermönch in Philosophie und vier Jahre später in Theologie. Anschließend kehrte er nach Weingarten zurück. Sechs Jahre später wurde er in [[Konstanz]] zum Priester geweiht. Folgend unterrichtete er Philosophie und Mathematik am [[Lyzeum (Hochschule)|Lyzeum]] seines Klosters. Um 1790 wurde Meingosus Gaelle [[Novizenmeister]], danach Unterbibliothekar sowie Chorregent, bis ihm im Sommer 1800 das Amt des [[Küchenmeister]]s übertragen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als 1802 das Kloster Weingarten im Zuge der [[Säkularisation]] aufgehoben wurde, übernahm der Ordensmann zwei Jahre später eine Professur für [[Dogmatik]] und [[Kirchengeschichte]] in Salzburg. Dort vermittelte er seinen Mitbrüdern die Musik seiner Zeit, darunter Werke von [[Joseph Haydn|Haydn]], [[Wolfgang Amadeus Mozart|Mozart]] und [[Ludwig van Beethoven|Beethoven]]. Des Weiteren beschäftigte er sich intensiv mit wissenschaftlichen Versuchen zur Elektrizitätslehre ([[Reibungselektrizität]]), die Meingosus Gaelle in zwei Bänden publizierte. In den Jahren 1806/07 und 1809/10 war er [[Dekan (Hochschule)|Dekan]] an der Universität. 1811, nach Auflösung der Universität, bestimmte man ihn zum [[Ordensoberer|Superior]] des Wallfahrtsklosters Maria Plain, wo er vier Jahre später starb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meingosus Gaelle komponierte (und sammelte) zahlreiche Sonaten, Instrumental-, Kammermusik- und  Kirchenmusikwerke. Gewisse Berühmtheit erlangte er durch die Vertonung der Lieder in [[Sebastian Sailer]]s Komischer Oper &amp;#039;&amp;#039;Die Schwäbische Schöpfung oder Adams und Evens Erschaffung und ihr Sündenfall&amp;#039;&amp;#039; (1796 Kloster Weingarten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meingosus Gaelles musikalische Werke sind nur handschriftlich überliefert. In Salzburg-Gnigl erinnert die Gällegasse an den (fast) in Vergessenheit geratenen Kleriker. Es ist ein Verdienst der [[Historisches Stadttheater Weißenhorn|Kammeroper Weißenhorn]], das Werk des Benediktinermönchs immer wieder auf die Bühne zu bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
=== Weingartener Zeit ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Positiones ex logica, metaphysica et arithmetica&amp;#039;&amp;#039;. 1784.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Positiones ex philosophia et mathesi&amp;#039;&amp;#039;. 1785.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Positiones ex metaphysica geo- et trigonometria ac philosophia universali practica&amp;#039;&amp;#039;. 1788.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Meditationes philosophico-mathematicae&amp;#039;&amp;#039;. 1789.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Salzburger Zeit ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Erweiterung und Vervollkommnung der Elektrizitäts-Lehre in theoretischer und praktischer Hinsicht&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
** Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Worin unter andern neuen Versuchen auch das Abspringen des Blitzes von der Wetterstange an der Maschine sichtbar dargestellt wird&amp;#039;&amp;#039;. Mayer, Salzburg 1813, {{URN|nbn:de:bvb:12-bsb10133783-7}} ([http://data.onb.ac.at/rep/106D12C1 onb.ac.at]).&lt;br /&gt;
** Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Worin unter andern durch entscheidende Versuche die Richtung des elektrischen Stromes zum Sturze des Franklin’schen Lehrgebäudes bestimmt, und hiernach die Theorie der gesammten Electricität unter manchen neuen Ansichten vorgetragen wird&amp;#039;&amp;#039;. Mayer, Salzburg 1816 ([http://data.onb.ac.at/rep/106D12DA onb.ac.at]).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ein Wörtchen über die elektrischen Pigmäenspiele, Dilettanterey und Blitzableiter&amp;#039;&amp;#039;. 1815.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Emil Karl Blümmel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Liederhandschrift des Weingartner Benediktiners P. Meingosus Gaelle aus dem Jahr 1777.&amp;#039;&amp;#039; Ludwig, Wien 1912.&lt;br /&gt;
* {{Literatur | Autor=[[Karl Heinz Burmeister]] | Titel=Geschichte der Stadt Tettnang | Seiten=196 | Verlag=Universitätsverlag Konstanz (UVK) | Ort=Konstanz | Jahr=1997 | ISBN=3-87940-595-6}}&lt;br /&gt;
* Josef H. Friedel, Richard Müller: &amp;#039;&amp;#039;Pater Meingosus Gaelle OSB (1752–1816). Werkheft&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Materialien zur Ortsgeschichte Meckenbeuren.&amp;#039;&amp;#039; Band 12). Kulturkreis Meckenbeuren e.V., Arbeitskreis Heimatgeschichte, Meckenbeuren 2018.&lt;br /&gt;
* {{MGG2 |Verfasser=Erno Seifriz |Lemma=Gaelle, Meingosus |Band=P7 |SpalteVon=390 |SpalteBis=391 |ID=mgg04990}}&lt;br /&gt;
* {{NDB|6|18|18|Gaelle, Meingosus|[[Ulrich Siegele]]|128589256}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|128589256}}&lt;br /&gt;
* [https://www.sn.at/wiki/Meingosus_Gaelle Meingosus Gaelle], Salzburg-Wiki&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=128589256|LCCN=n97097284|VIAF=33054313}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Gaelle, Meingosus}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist (Kirchenmusik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Benediktiner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Alte Universität Salzburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Geistlicher (18. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Geistlicher (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Theologe (18. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Theologe (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historische Person (Baden-Württemberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Weingarten, Württemberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Alten Universität Salzburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gymnasiallehrer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1752]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1816]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Gaelle, Meingosus&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Gaelle, Johannes (Geburtsname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher katholischer Theologe, Physiker und Kirchenmusiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=16. Juni 1752&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Meckenbeuren|Buch]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=4. Februar 1816&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Maria Plain]] bei [[Salzburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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