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	<title>Meinfried - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T00:18:58Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2026-02-15T16:47:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Meinfried&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* unbekannt; † [[1127]]) gilt als der vorletzte slawische Herrscher in [[Brandenburg an der Havel]] und war [[Christ]]. Er war Fürst des [[Wenden|elbslawischen]] Stamms der [[Heveller]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Jahre 1127 ist beim [[Annalista Saxo]] die Ermordung des Grafen der Slawen Meinfried („Meinfridus quoque comes Slavorum occisus est“) erwähnt. Da es zum selben Jahr in den Annales Magdeburgenses heißt, dass der [[Slawe]] Meinfried von Brandenburg ermordet wurde („Meinfridus Slavus de Brandeburch occisus est“), wird gemeinhin angenommen, dass es sich dabei um den Vorgänger des letzten slawischen Herrschers in Brandenburg, [[Pribislaw (Brandenburg)|Pribislaw-Heinrich]], handelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meinfrieds deutscher Name deutet darauf hin, dass er Christ war. Da zu jener Zeit slawische Fürstensöhne des Öfteren als [[Geisel]]n nach [[Sachsen (Volk)|Sachsen]] gelangt waren und diese sich dort zum [[Christentum]] bekehrten und [[Taufe|taufen]] ließen, könnte dies auch auf Meinfried zutreffen. Sehr vage ließe sich vermuten, dass [[Graf#Burggraf|Burggraf]] Meinfried von [[Magdeburg]] sein [[Taufpate]] war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gängige Ansicht, dass er von seinen Landsleuten ermordet wurde, weil er sich zum Christentum bekannte, findet im Übrigen in den kurzen Quellenangaben keinen Beleg. Zumindest konnte sich sein Nachfolger – der ebenfalls Christ war – halten, bis er im hohen Alter starb. Neuerdings wird angenommen, dass Meinfried im Kampf mit Pribislaw-Heinrich um die Herrschaft in Brandenburg seinen Tod fand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Interesse ist ferner eine Urkunde des Brandenburger Bischofs [[Liste der Bischöfe von Brandenburg|Hartbert]] von 1114, in der die Weihe des steinernen [[Chor (Architektur)|Chores]] der Kirche zu [[Leitzkau]] beschrieben ist. Darin werden Männer genannt, die den Bau durch [[Zehnt]]zuweisung ermöglichten. Wenngleich die Form von den üblichen Zeugenlisten abweicht, kann es sich zudem um die Zeugen des [[Kirchweihe|Weiheaktes]] als auch der [[Urkunden des Mittelalters und der Frühen Neuzeit|Beurkundung]] handeln. Dabei könnte der an zweiter Stelle genannte &amp;#039;&amp;#039;Mengenfridus&amp;#039;&amp;#039; jener Brandenburger Herrscher sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quelleneditionen ==&lt;br /&gt;
* Annales Magdeburgenses; ed. [[Georg Heinrich Pertz]]; [[Monumenta Germaniae Historica|MGH]] SS; Bd. 16; S. 105–196; hier: S. 183, Z. 12.&lt;br /&gt;
* Annalista Saxo; ed. [[Georg Waitz]]; MGH SS; Bd. 6; S. 542–777; hier: S. 765, Z. 39.&lt;br /&gt;
* Urkunde Hartberts von 1114; in: [[Codex diplomaticus Brandenburgensis]] I/10, S. 69, Nr. 1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Albert Hauck]]: &amp;#039;&amp;#039;Kirchengeschichte Deutschlands.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 4. 9. Aufl. Akademie-Verlag, Berlin 1958, S. 620.&lt;br /&gt;
* [[Hans-Dietrich Kahl]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Entwicklung des Bistums Brandenburg bis 1165. Ein wenig bekanntes Kapitel mittelalterlicher Kirchengeschichte im ostmitteldeutschen Raum.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Historisches Jahrbuch der Görres-Gesellschaft&amp;#039;&amp;#039; 86 (1966) S. 54–79; hier: S. 64 und 66.&lt;br /&gt;
* Hans-Dietrich Kahl: &amp;#039;&amp;#039;Slawen und Deutsche in der brandenburgischen Geschichte des zwölften Jahrhunderts. Die letzten Jahrzehnte des Landes Stodor.&amp;#039;&amp;#039; 2 Bde. (= Mitteldeutsche Forschungen 30/I+II). Böhlau Verlag, Köln/Graz 1964; hier: Bd. 1, S. 115.&lt;br /&gt;
* [[Lutz Partenheimer]]: &amp;#039;&amp;#039;Albrecht der Bär. Gründer der Mark Brandenburg und des Fürstentums Anhalt.&amp;#039;&amp;#039; 2. Aufl. Böhlau Verlag, Köln u.&amp;amp;nbsp;a. 2003, ISBN 3-412-16302-3.&lt;br /&gt;
* Lutz Partenheimer: &amp;#039;&amp;#039;Die Entstehung der Mark Brandenburg. Mit einem lateinisch-deutschen Quellenanhang.&amp;#039;&amp;#039; 1. und 2. Aufl. Köln/Weimar/Wien 2007, ISBN 978-3-412-17106-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://golm.rz.uni-potsdam.de/hva/se2txt.html |text=Erläuterungen G. Sellos zum Traktat Heinrichs von Antwerpen |wayback=20120722134744}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Brandenburg an der Havel)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren im 11. oder 12. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1127]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Meinfried&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=slawischer Herrscher in Brandenburg an der Havel&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=11. Jahrhundert oder 12. Jahrhundert&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1127&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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