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	<title>Meinersen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Rustikal: /* Bauwerke */</title>
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		<updated>2026-02-10T15:52:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Bauwerke&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Wappen            = Wappen Meinersen.png&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 52.47520&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 10.36218&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Meinersen in GF.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Niedersachsen&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Gifhorn&lt;br /&gt;
|Samtgemeinde      = Meinersen&lt;br /&gt;
|Höhe              = 52&lt;br /&gt;
|PLZ               = 38536&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 05372&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 03151017&lt;br /&gt;
|LOCODE            = DE MIR&lt;br /&gt;
|Straße            = Hauptstraße 1&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.sg-meinersen.de/samtgemeinde/gemeinde-meinersen www.sg-meinersen.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Thomas Spanuth&lt;br /&gt;
|Partei            = CDU&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Meinersen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Gemeinde im Westen des [[Landkreis Gifhorn|Landkreises Gifhorn]] in [[Niedersachsen]]. Die Gemeinde Meinersen ist Mitgliedsgemeinde und Sitz der [[Samtgemeinde Meinersen]]. Der Ort liegt zwischen den Städten [[Peine]], [[Gifhorn]], [[Celle]] und [[Burgdorf (Region Hannover)|Burgdorf]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gemeindegliederung ==&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Meinersen hat insgesamt 8422 Einwohner (1. April 2024)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.sg-meinersen.de/pics/medien/1_1562662788/Juni-Juli_2019.pdf |wayback=20190829094835 |text=sg-meinersen.de |format=PDF}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und erstreckt sich auf einer Fläche von 53,83&amp;amp;nbsp;km². Sie gliedert sich in folgende Ortsteile (in Klammern die Einwohnerzahl, Stand 1. April 2024):&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;float:right;&amp;quot;&amp;gt;[[Datei:Gemeinde Meinersen Ortsteile Meinersen.png|mini|Lage des Ortsteils Meinersen in der Gemeinde Meinersen]]&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Hauptort Meinersen (4145)&lt;br /&gt;
* [[Ahnsen (Meinersen)|Ahnsen]] (1292)&lt;br /&gt;
* [[Böckelse]] (140)&lt;br /&gt;
* [[Hardesse|Gutshof Hardesse]] (6)&lt;br /&gt;
* [[Höfen (Meinersen)|Höfen]] (59)&lt;br /&gt;
* [[Hünenberg (Meinersen)|Hünenberg]] (29)&lt;br /&gt;
* [[Ohof]] (748)&lt;br /&gt;
* [[Päse]] (473)&lt;br /&gt;
* [[Seershausen]] (1497)&lt;br /&gt;
* [[Siedersdamm]] (4)&lt;br /&gt;
* [[Warmse]] (29)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Merian Meinsersen.png|mini|[[Matthäus Merian|Merian]]-Kupferstich 1654, rechts das Kirchturm-ähnliche und nicht mehr bestehende Schloss]]&lt;br /&gt;
Meinersen war im [[Mittelalter]] Sitz des Geschlechts &amp;#039;&amp;#039;derer [[Meinersen (Adelsgeschlecht)|von Meinersen]]&amp;#039;&amp;#039;, die 1142 erstmals urkundlich erwähnt wurden. Ihren Herrschaftsbereich erhielten sie direkt als Reichslehen und unterstanden keinem Fürsten oder Herzog.&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Przybilla: &amp;#039;&amp;#039;Die Edelherren von Meinersen&amp;#039;&amp;#039;, Hrsg.: Uwe Ohainski und Gerhard Streich, Hahnsche Buchhandlung Hannover 2007, ISBN 978-3-7752-6036-7&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Oda von Meinersen]] war von 1248 bis 1260 die Äbtissin der vereinigten Stifte von [[Stift Gernrode|Gernrode]] und [[Frose]]. 1316 eroberten Truppen des [[Fürstentum Lüneburg|Lüneburger Herzogs]] [[Otto II. (Braunschweig-Lüneburg)|Otto der Strenge]] die [[Burg auf dem Weinberg]], die auf dem Flurstück &amp;#039;&amp;#039;Weinberg&amp;#039;&amp;#039; östlich der [[Oker]] stand und fügte Meinersen dem [[Fürstentum Lüneburg]] hinzu. Um 1350 wurde auf der Westseite der Oker die [[Burg Meinersen]] errichtet. Während der [[Hildesheimer Stiftsfehde]] (1519–1523) kam es zu schweren Beschädigungen, wie aber der [[Matthäus Merian|Merianstich]] von 1654 zeigt, wurde die Anlage wieder hergerichtet. An ihrer Stelle entstand 1765 das [[Amthaus]], das heute als [[Künstlerhaus]] fungiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Geschlecht derer von Meinersen erlosch 1374 mit dem Tod von Bernhard II. Im Jahre 1428 fiel Meinersen wieder an das [[Herzogtum Braunschweig-Lüneburg]] zurück und wurde dann an verschiedene Besitzer verlehnt oder verpfändet. Im Jahre 1532 richtete das Herzogtum das [[Amt Meinersen]] ein, das bis 1885 bestand. Es diente der Verwaltung und zog von den Bewohnern Abgaben ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jüngere Geschichte ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Gedenkstein Brand 1975.jpg|mini|Gedenkstein für die fünf ums Leben gekommenen Feuerwehrleute an der Unglücksstelle bei Meinersen]]&lt;br /&gt;
Am 10. April 1945 marschierten kurz vor Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] amerikanische Truppen in Meinersen ein.&amp;lt;ref&amp;gt;Reiner Silberstein: &amp;#039;&amp;#039;Der Tag, an dem die US-Truppen kamen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Gifhorner Rundschau.&amp;#039;&amp;#039; Ausgabe vom 11. April 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überregionale Bekanntheit erlangte Meinersen 1975 bei der [[Brand in der Lüneburger Heide|Waldbrandkatastrophe]], als am 8. August ein [[Waldbrand]] außer Kontrolle geriet und sich in Richtung des Ortes bewegte. Zwei Tage später starben dort in einem Wald fünf Feuerwehrmänner, nachdem Flammen sie eingeschlossen hatten.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. {{Webarchiv |url=http://www.feuerwehrpresse.de/Text%20-%20Das%20grosse%20Feuer.pdf |text=Jendsch, Wolfgang: Das große Feuer, Fachbeitrag 2727/98, November 1998. |wayback=20110719004525 |format=PDF; 45&amp;amp;nbsp;kB}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; An der Unglücksstelle östlich von Meinersen und südlich der [[Bundesstraße 188|B 188]] wurde eine Gedenkstätte eingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eingemeindungen ===&lt;br /&gt;
Am 1. März 1974 wurden die Gemeinden Ahnsen, Böckelse, Höfen, Päse und Seershausen sowie aus dem [[Landkreis Peine]] die Gemeinde Ohof eingegliedert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Statistisches Bundesamt |Titel=Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982 |Verlag=W. Kohlhammer GmbH |Ort=Stuttgart/Mainz |Datum=1983 |ISBN=3-17-003263-1 |Seiten=227}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
{{Wahldiagramm|LAND=DE|TITEL=Gemeinderatswahl 2021|TITEL2=&amp;lt;small&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wahlbeteiligung:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; 57,58 %&amp;lt;/small&amp;gt;|JAHRNEU=2021|PARTEI1=CDU|ERGEBNIS1=44.38|PARTEI3=Grüne|ERGEBNIS3=14.95|PARTEI2=SPD|ERGEBNIS2=27.01|ERGEBNIS4=5.38|PARTEI4=AfD|ERGEBNIS5=3.55|ERGEBNIS6=2.31|ERGEBNIS7=1.25|ERGEBNIS8=1.17|PARTEI5=Linke|PARTEI6=Basis|PARTEI7=ÖDP|PARTEI8=Unabh.|ANMERKUNG8=[[Einzelbewerber]] Dirk Bösche}}Der [[Gemeinderat (Deutschland)|Rat der Gemeinde]] Meinersen setzt sich aus 23 Mitgliedern zusammen. Die Ratsmitglieder werden durch eine [[Kommunalwahl]] für jeweils fünf Jahre gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Kommunalwahlen in Niedersachsen 2021|Kommunalwahl 2021]] ergab sich folgende Sitzverteilung:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://votemanager.kdo.de/20210912/031515405/praesentation/ergebnis.html?wahl_id=225&amp;amp;stimmentyp=0&amp;amp;id=ebene_8_id_687 |titel=Ergebnis Gemeinderatswahl 2021 |abruf=2022-07-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|{{Sitzverteilung&lt;br /&gt;
| Überschrift = Gemeinderat 2021&lt;br /&gt;
| Land = DE&lt;br /&gt;
| float = center&lt;br /&gt;
|Linke| SPD|GRÜNE|CDU|AfD| SPD = 6&lt;br /&gt;
| GRÜNE = 4&lt;br /&gt;
| CDU = 10&lt;br /&gt;
|Basis|Linke=1|Basis=1|AfD=1}}&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; width=&amp;quot;50%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#eeeeee&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
!Wahljahr&lt;br /&gt;
!CDU&lt;br /&gt;
!SPD&lt;br /&gt;
!Grüne&lt;br /&gt;
!FDP&lt;br /&gt;
!Gesamt&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|[[Kommunalwahlen in Niedersachsen 2016|2016]]&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|9&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|23 Sitze&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
[[Bürgermeister]] Meinersens ist Thomas Spanuth (CDU). Seine Stellvertreter sind Heinrich Beutner (CDU), Jessica Schattschneider (Bündnis 90/Die Grünen) und Wilfried Voiges (SPD).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religionen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:St.Georg-Kirche Meinersen IMG 9060.JPG|mini|[[St. Georg (Meinersen)|St.-Georg-Kirche]]]]&lt;br /&gt;
In Meinersen befinden sich die folgenden Kirchen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[St. Georg (Meinersen)|St.-Georg-Kirche]] (Alte Straße 15) gehört zum Sprengel Lüneburg in der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sich in Folge des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] wieder Katholiken im seit der [[Reformation]] evangelisch geprägten Raum Meinersen angesiedelt hatten, fanden zunächst katholische Gottesdienste in einem Saal oder in der evangelischen St.-Georg-Kirche statt. Im Jahre 1960 wurde im ehemaligen Amtsgerichtsgebäude eine Kapelle eingerichtet, 1977 wurde die bis 2014 bestehende [[St. Maria Goretti (Meinersen)|St.-Maria-Goretti-Kirche]] erbaut. Heute gehören die Katholiken in Meinersen zur Pfarrei [[St. Altfrid (Gifhorn)|St. Altfrid]] in Gifhorn, etwas näher gelegen ist deren Filialkirche [[St. Bernward (Gifhorn)|St. Bernward]], ebenfalls in Gifhorn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Neuapostolische Kirche]] (Dalldorfer Straße 9) wurde 1985 erbaut, die Gemeinde gehörte zum Kirchenbezirk Braunschweig. Die Kirche besteht seit 2015 nicht mehr, in dem von der Gemeinde gekauften Gebäude ist im Frühjahr 2017 das Historische Archiv eingezogen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://nak-uetze.de/wp-content/uploads/2016/11/GemeindeBrief-August-2016.pdf nak-uetze.de] (PDF; 1,2&amp;amp;nbsp;MB) Gemeindebrief NAK Uetze, August 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Haus der Geschichte offiziell eingeweiht.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Aller-Zeitung.&amp;#039;&amp;#039; 12. Dezember 2017 ({{Webarchiv|url=https://www.waz-online.de/Gifhorn/Meinersen/Haus-der-Geschichte-offiziell-eingeweiht |wayback=20190508190242 |text=waz-online.de }}), abgerufen am 8. Mai 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur [[Selbständige Evangelisch-Lutherische Kirche|Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche]] gehört die neugotische St.-Stephanuskirche im Ortsteil Seershausen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Ortsteil Ohof wirkt die Evangelische Gemeinschaft Ohof-Eltze&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.kirche-ohof.de/ |titel=Evangelisch Gottesdienst Bibel {{!}} Miteinander Glauben gestalten |sprache= |abruf=2022-03-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt; im TCG-Ohof (Tagungscenter „Gotteshütte“ Ohof)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.tcg-ohof.de/ |titel=TCG-Ohof - Christen präsentieren Kultur der Hoffnung in Meinersen |sprache= |abruf=2022-03-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, dem christlichen Kulturzentrum des dort ansässigen [[Ohofer Gemeinschaftsverband]]es.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ohofer-verband.de/ |titel=Ohofer Gemeinschaftsverband e.&amp;amp;nbsp;V. {{!}} &amp;gt;mitleben&amp;gt;mitgehen&amp;gt;mitmachen&amp;gt; |sprache= |abruf=2022-03-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wassermühle Meinersen.JPG|mini|Okermühle]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Meinsersen Brücke.jpg|mini|Im historischen Stil gehaltene Fußgängerbrücke über die [[Oker]] neben der Hauptstraße]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Künstlerhaus Meinersen Stein.jpg|mini|Früheres [[Amthaus]], heute Künstlerhaus]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Amtsschreiberhaus Meinersen IMG 9041.JPG|mini|Amtsschreiberhaus, heute Samtgemeindeverwaltung]]&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Baudenkmale in Meinersen}}&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Bodendenkmale in Meinersen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bauwerke ===&lt;br /&gt;
Die Traditionsinsel an der Oker in Meinersen besteht aus historischen Gebäuden in parkähnlicher Umgebung mit 300-jährigem Baumbestand. Sie befindet sich im westlichen Ortsbereich, wo die Hauptstraße (ehemalige [[Bundesstraße 188|B 188]]) über die Oker führt. Zu ihr gehören:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Okermühle (heute außer Betrieb)&lt;br /&gt;
Direkt an der Oker liegt eine [[Wassermühle]], die 1551 erstmals erwähnt wurde. 1653 wurde sie Zwangsmühle der Hausvogtei Meinersen. Nach Zerstörungen durch Hochwasser (1849) und Brandstiftung (1894) erfolgte jeweils der Wiederaufbau. Die weiteren Jahreszahlen 1873, 1950 und 1977 an der Fassade des großen Backsteingebäudes weisen auf Umbauten und Vergrößerungen hin. Im Jahr 1974 wurde die Mühle stillgelegt und seit 1994 erzeugt sie – mit einer modernen [[Kaplan-Turbine|Kaplanturbine]] versehen – elektrischen Strom.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Amtshaus (heute Künstlerhaus)&lt;br /&gt;
Das Amtshaus ist ein zweigeschossiges Fachwerkgebäude von 1765 unmittelbar an der Hauptstraße. Es wurde als Dienstsitz der [[Amtmann|Amtmänner]] des [[Amt Meinersen]] errichtet. Vorher stand an dieser Stelle die [[Burg Meinersen]], von der sich noch Mauerreste im Boden fanden. Nach der Auflösung des Amtes 1885 diente das Haus bis 1959 als Dienstwohnung des Richters am Amtsgericht. Danach wurde es als Kindergarten genutzt, bis in den 1980er Jahren daraus ein [[Künstlerhaus]] mit sechs [[Atelier]]wohnungen wurde. Hier wirken Kunstschaffende aus dem In- und Ausland ein Jahr lang in ländlicher Abgeschiedenheit. Das Künstlerhaus ist seit 1989 in kommunalem Eigentum und wird von einem Trägerverein aus [[Gebietskörperschaft (Deutschland)|Gebietskörperschaften]], [[Kunsthochschule]]n und Industrieunternehmen ([[Volkswagen AG]]) verwaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Amtsschreiberhaus (heute Sitz der Samtgemeinde Meinersen)&lt;br /&gt;
Das Amtsschreiberhaus entstand 1745 als Dienstwohnung des leitenden Beamten des Amtes. Der zweigeschossige Fachwerkbau mit rosa Gefachen liegt leicht zurückgesetzt nördlich der Hauptstraße. Bei Auflösung des Amtes Meinersen 1885 wurde darin eine Landwirtschaftsschule eingerichtet, die dort bis 1965 bestand. Nach kurzer Übergangszeit als Polizeistation bezog die Gemeindeverwaltung 1971 das historische Gebäude. Von 1986 bis 1990 entstand der neue Sitz der [[Samtgemeinde Meinersen]]. Dazu wurden das restaurierte Amtsschreiberhaus, ein ebenso altes Nebengebäude und ein Neubau durch lichte Glasgänge miteinander verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Pforthaus (heute Wohngebäude)&lt;br /&gt;
Das historische Gebäude Pforthaus liegt neben dem heutigen Künstlerhaus und diente bis 1959 als [[Amtsgericht]]. Heute ist das &amp;#039;&amp;#039;alte Poorthus&amp;#039;&amp;#039; ein sorgsam restauriertes Wohnhaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kunst ===&lt;br /&gt;
Die Gruppe „Norddeutsche Realisten“ hat auf Einladung der Bösenberg-Stiftung und dem &amp;#039;&amp;#039;Künstlerhaus Meinersen&amp;#039;&amp;#039; ein Symposium durchgeführt. Im Oktober 2013 haben die Pleinairmaler [[Nikolaus Störtenbecker]], Meike Lipp, Frank Suplie und Matvey Slavin 36 Bilder vor Ort gemalt. Ausgewählte Werke wurden im November 2013 im &amp;#039;&amp;#039;Künstlerhaus Meinersen&amp;#039;&amp;#039; präsentiert und dank der Hilfe der Meinerser Unternehmen und Privatpersonen erworben, sodass sie dauerhaft in Meinersen bleiben.&amp;lt;ref&amp;gt;Dirk Bösenberg, Ernst Posselt: &amp;#039;&amp;#039;Meinersen – Eine Bestandaufnahme.&amp;#039;&amp;#039; Meinersen 2014, ISBN 978-3-00-046560-4, S. 5.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Einrichtungen ===&lt;br /&gt;
Die [[Freiwillige Feuerwehr]] in Meinersen wurde 1883 gegründet, ihr heutiges [[Feuerwehrhaus]] 1995 erbaut.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.feuerwehr-meinersen.de/unserefeuerwehr/einsatzabteilung/ &amp;#039;&amp;#039;Einssatzabteilung.&amp;#039;&amp;#039;] Freiwillige Feuerwehr Meinersen, abgerufen am 1. August 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Juni 2022 erfolgte die Gründung einer [[Kinderfeuerwehr]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Die Kinderfeuerwehr Meinersen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Gifhorner Rundschau.&amp;#039;&amp;#039; Ausgabe vom 1. August 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
Schulen in Meinersen sind die Grundschule &amp;#039;&amp;#039; Ameisenschule Meinersen&amp;#039;&amp;#039;, eine Hauptschule, die &amp;#039;&amp;#039; Sally-Perel-Realschule Meinersen&amp;#039;&amp;#039; und das 2005 gegründete [[Sibylla-Merian-Gymnasium]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Meinersen liegt an der [[Bundesstraße 188]], die bis 2004 durch den Ortskern führte und seitdem als Umgehungsstraße nördlich um den Ort führt. 2020/21 wurde die Straßenbrücke über die Oker neu erbaut.&amp;lt;ref&amp;gt;Christian Franz: &amp;#039;&amp;#039;Meinerser öffnen heute ihre neue Okerbrücke.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Gifhorner Rundschau.&amp;#039;&amp;#039; Ausgabe vom 23. Dezember 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Bahnhof Meinersen liegt im Ortsteil [[Ohof]] an der [[Berlin-Lehrter Eisenbahn]], etwa 7&amp;amp;nbsp;km vom Ortskern entfernt. Der öffentliche Nahverkehr gehört zum [[Verbundtarif Region Braunschweig]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Fabian Klos]] (* 1987), Fußballspieler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{MerianTopo |Titel=Meinersen |Band=15 |Seite=155}}&lt;br /&gt;
* [[Hans Adolf Schultz]]: &amp;#039;&amp;#039;Burgen, Schlösser und Herrensitze im Raum Gifhorn-Wolfsburg.&amp;#039;&amp;#039; Gifhorn, 1985.&lt;br /&gt;
* Gero Wangerin: &amp;#039;&amp;#039;Das Künstlerhaus Meinersen&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Museen und Ausflugsziele im Raum Gifhorn-Wolfsburg&amp;#039;&amp;#039;. Gifhorn 1989.&lt;br /&gt;
* Horst Berner: &amp;#039;&amp;#039;850 Jahre Meinersen 1154–2004, Die Chronik.&amp;#039;&amp;#039; Meinersen 2004.&lt;br /&gt;
* Matthias Blazek: &amp;#039;&amp;#039;Die Hinrichtungsstätte des Amtes Meinersen – Eine Quellensammlung.&amp;#039;&amp;#039; Stuttgart: ibidem 2008, ISBN 978-3-89821-957-0.&lt;br /&gt;
* Dirk Bösenberg, Ernst Posselt: &amp;#039;&amp;#039;Meinersen – Eine Bestandaufnahme.&amp;#039;&amp;#039; Meinersen 2014, ISBN 978-3-00-046560-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.sg-meinersen.de/samtgemeinde/gemeinde-meinersen Website der Gemeinde Meinersen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Gifhorn&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Ortsteile der Gemeinde Meinersen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4245644-7|VIAF=248627899}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meinersen| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Gifhorn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1142]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort an der Oker]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Rustikal</name></author>
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