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	<title>Meine - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Meine&amp;diff=224902&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Van.ike: /* Persönlichkeiten */ Erich Johannes</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Meine&amp;diff=224902&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-01-25T06:58:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Persönlichkeiten: &lt;/span&gt; &lt;a href=&quot;/index.php/Erich_Johannes&quot; title=&quot;Erich Johannes&quot;&gt;Erich Johannes&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Wappen            = Wappen von Meine.png&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 52/23/00/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 10/32/00/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Meine_in_GF.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Niedersachsen&lt;br /&gt;
|Samtgemeinde      = Papenteich&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Gifhorn&lt;br /&gt;
|Höhe              = 79&lt;br /&gt;
|PLZ               = 38527&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 05304, [[Bechtsbüttel|05307]]&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 03151016&lt;br /&gt;
|LOCODE            = DE 73K&lt;br /&gt;
|Gliederung        = 8 [[Ortsteil]]e&lt;br /&gt;
|Adresse           = Abbesbütteler Straße 4&amp;lt;br /&amp;gt;38527 Meine&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.gemeinde-meine.de/ www.gemeinde-meine.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Ute Heinsohn-Buchmann&lt;br /&gt;
|Bürgermeistertitel= Bürgermeisterin&lt;br /&gt;
|Partei            = SPD&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Meine&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Gemeinde (Deutschland)|Gemeinde]] im [[Landkreis Gifhorn]] in [[Niedersachsen]]. Meine ist die größte Mitgliedsgemeinde und der Verwaltungssitz der [[Samtgemeinde Papenteich]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
=== Geografische Lage ===&lt;br /&gt;
Meine liegt im östlichen Niedersachsen auf dem Weg von [[Braunschweig]] zur [[Lüneburger Heide]]. Quer durch das Gemeindegebiet verläuft der [[Mittellandkanal]]. Das Gelände weist kaum Hügel auf, doch bei klarem Wetter kann man [[Elm (Höhenzug)|Elm]] und [[Harz (Mittelgebirge)|Harz]] sehen. Außerhalb der Orte liegen Felder, Laubwälder und bei [[Abbesbüttel]] ein Kies- und Sandabbaugebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der höchste Punkt der Gemeinde liegt mit {{Höhe|100|DE-NHN}} südöstlich von [[Grassel]] in der Wanne &amp;#039;&amp;#039;In den Winkelwiesen&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden ===&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Meine grenzt im Süden an die Stadt Braunschweig. Weitere benachbarte Gemeinden sind [[Rötgesbüttel]], [[Vordorf]], [[Isenbüttel]], [[Wasbüttel]], [[Calberlah]] (alle Landkreis Gifhorn) und [[Lehre (Niedersachsen)|Lehre]] ([[Landkreis Helmstedt]]). Die Städte [[Braunschweig]], [[Gifhorn]] und [[Wolfsburg]] sind jeweils rund 10 Kilometer von Meine entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindegliederung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Windmühle Meine 5.jpg|mini|hochkant|Windmühle vom Typ [[Grundsegler|Erdholländer]] an der Abbesbütteler Straße, erbaut 1864&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.niedersaechsische-muehlenstrasse.de/index_id_292.html niedersächsische-muehlenstrasse.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Die Gemeinde umfasst die Ortsteile Meine (Kernort), [[Abbesbüttel]], [[Bechtsbüttel]], [[Wedelheine]], [[Wedesbüttel]], [[Grassel]], [[Gravenhorst (Meine)|Gravenhorst]] und [[Ohnhorst]] sowie die Siedlungen [[Meinholz]] und [[Martinsbüttel]]. Hinzu kommt eine [[Windmühle]] mit eigener Bushaltestelle in der [[Feldmark]] zwischen Meine und Abbesbüttel. Die Mühle findet sich auch im Gemeindewappen wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb des Kernortes Meine wird der westliche Teil &amp;#039;&amp;#039;Meinersand&amp;#039;&amp;#039; genannt und der Nordteil &amp;#039;&amp;#039;Zellberg&amp;#039;&amp;#039;. Nach Meibeyer soll die Bezeichnung Zellberg auf ein ehemals dort gelegenes vorgeschichtliches Hügelgrab zurückgehen, das später im Zuge der landwirtschaftlichen Nutzung des Geländes beseitigt worden sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Feldmark nördlich des Dorfes liegt die [[Wüstung|Ortswüstung]] &amp;#039;&amp;#039;Smelke&amp;#039;&amp;#039; und südöstlich die Ortswüstung &amp;#039;&amp;#039;Stapel&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Stabel&amp;#039;&amp;#039;. Weit nördlich des Dorfes, kurz vor Rötgesbüttel, liegen der Büchenteich, der im Dorf &amp;#039;&amp;#039;Beukendiek&amp;#039;&amp;#039; genannt wird, sowie die &amp;#039;&amp;#039;Dingbänke&amp;#039;&amp;#039;. Der Name Dingbänke weist auf einen alten zentralen Gerichts- und Versammlungsplatz unter freiem Himmel (Ding, [[Thing]]) für die historische [[Gograf|Gogräfschaft]] Papenteich hin. Auf halbem Wege zwischen Meine und Ohnhorst liegen die Meiner Teiche, ein ausgedehntes Teichgebiet (ehemalige Klärteiche der Zuckerfabrik) mit artenreichem Vogelbestand (siehe unten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein angelegter [[Lehrpfad]] entlang eines asphaltierten Radweges zwischen [[Bundesstraße 4|B&amp;amp;nbsp;4]] und Mittellandkanal führt Interessierte in die lokale [[Pflanzenwelt|Flora]] mit ihrem Bewuchs und Ausprägungen ein und vermittelt Wissenswertes auf beschilderten Wegstationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Zuckerfabrik Papenteich zu Meine Aktie von 1905.jpg|mini|alternativtext=Aktie der Zuckerfabrik Papenteich zu Meine über 300 Mark, ausgegeben am 1. Juni 1905|Aktie der Zuckerfabrik Papenteich zu Meine über 300 Mark, ausgegeben am 1. Juni 1905.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Michael Fraikin |url=https://museum-fraikin.de/sammlung/wertpapiere/zuckerfabrik-papenteich-zu-meine |titel=Zuckerfabrik Papenteich zu Meine |datum=2021 |abruf=2023-02-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine wurde erstmals im Jahr 1007 als &amp;#039;&amp;#039;Meynum&amp;#039;&amp;#039; urkundlich erwähnt. Es wird jedoch angenommen, dass der Ort zu dieser Zeit bereits länger bestand. Nach der Auffassung des Geographen [[Wolfgang Meibeyer]] hängt die Gründung Meines mit der Unterwerfung des [[Sachsen (Volk)|Sachsenlandes]] durch die Franken im 8. Jahrhundert zusammen. Zu dieser Zeit seien mehrere Siedlungen im bis dahin weitgehend unbesiedeltem [[Nordwald (Niedersachsen)|Nordwald]] gegründet worden. Oberbeck&amp;lt;ref&amp;gt;Gerhard Oberbeck: Die mittelalterliche Kulturlandschaft des Gebietes um Gifhorn. Bremen-Horn 1957, S. 38 (mit bodenkundlicher und ortsnamensgeschichtlicher Argumentation)&amp;lt;/ref&amp;gt; nimmt dagegen eine Entstehung des Dorfes zu Beginn der älteren Rodeperiode (etwa im 6. oder 7. Jahrhundert) an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab dem 11. Jahrhundert war der Ort Grenzort zwischen dem [[Bistum Halberstadt]] und dem [[Bistum Hildesheim]], deren Grenze westlich des Ortes verlief.&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Meibeyer: Siedlungskundliches über den Papenteich, Schriftreihe des Landkreises Gifhorn; Gifhorn 1994&amp;lt;/ref&amp;gt; Um 1280 wurde Meine in einem [[Lehnswesen|Lehnsregister]] ala &amp;#039;&amp;#039;Meynem&amp;#039;&amp;#039; erwähnt. Die Edelherren [[Meinersen (Adelsgeschlecht)|von Meinersen]] waren hier begütert. Sie gaben um 1280 im Ort drei [[Hufe]]n als Lehen an Bertram von [[Sambleben]].&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Przybilla: &amp;#039;&amp;#039;Die Edelherren von Meinersen&amp;#039;&amp;#039;, Hrsg.: Uwe Ohainski und Gerhard Streich, Hahnsche Buchhandlung Hannover 2007, S.&amp;amp;nbsp;511&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zuckerfabrik im 19. und 20. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
[[Datei:MeineKlärteicheInformationstafel Stand201603.JPG|mini|Informationstafel bei den früheren Klärteichen der Zuckerfabrik Meine mit einer tabellarischen Aufstellung wichtiger Jahreszahlen]]&lt;br /&gt;
Einen bedeutenden Aufschwung erlebte der Ort infolge der Errichtung der &amp;#039;&amp;#039;Zuckerfabrik Papenteich zu Meine AG&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.gemeinde-meine.de/index.php?option=com_content&amp;amp;task=blogcategory&amp;amp;id=14&amp;amp;Itemid=26 Homepage der Gemeinde Meine]&amp;lt;/ref&amp;gt; 1883 wurde die erste [[Rübenkampagne]] durchgeführt, 1890 erhielt die Fabrik einen Anschluss an die spätere [[Bahnstrecke Braunschweig–Wieren]]. Ab 1977 ging der Betrieb zunächst eine enge Kooperation mit der Zuckerfabrik Fallersleben ein, 1984 erfolgte der Zusammenschluss. 1990 ist die Fabrik im Zuckerverbund Nord AG aufgegangen und wurde 1991 stillgelegt. Das Gelände der Fabrik im Ortskern wurde anschließend zu einem marktähnlichen Platz mit Wohngebäuden umgestaltet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 20. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Über die Ereignisse in Meine zwischen 1930 und 1939 berichtet das unter dem Titel &amp;quot;Unsichtbare Kirche&amp;quot; veröffentlichte Tagebuch des damaligen evangelischen Gemeindepastors [[Rudolf Gurland]]. Väterlicherseits jüdischer Abstammung, war er nach der [[Oktoberrevolution]] im [[Baltikum]] von den [[Bolschewist]]en verfolgt worden und nach 1933 in Niedersachsen [[nationalsozialistisch]]en Einschüchterungsversuchen ausgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Endphase des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] kam es aufgrund verstärkter [[Luftangriff]]e auf die nahe gelegene [[Bombenangriff auf Braunschweig am 15. Oktober 1944|Industriestadt Braunschweig]] auch zu [[Luftkrieg#Bombenangriffe auf Deutschland|Bombenabwürfen]] in und um den Ort Meine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Nacht vom 13. auf den 14. August 1944 erlebte Meine seinen schwersten [[Bombe]]nangriff. Ziel des Angriffs waren die Reichsstraße 4 (heute: [[Bundesstraße 4]]) sowie die Verbindung der Reichsbahn von Braunschweig nach Gifhorn. Infolge des Angriffes wurden zwei Gebäude an der Hauptstraße durch die Bomben vollständig zerstört. Die Reichsstraße 4 sowie die Eisenbahnverbindung wurden schwer getroffen und waren für mehrere Tage unpassierbar.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ansichten Papenteich&amp;quot;/&amp;gt; Meine wurde im April 1945 von [[US-amerikanisch]]en Truppen besetzt und gehörte später zur [[Britische Besatzungszone|britischen Besatzungszone]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 21. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
2009 wurde in Meine auf dem Gelände der ehemaligen Haupt- und Realschule der Grundstein für ein privates [[Gymnasium]] in [[Trägerschaft]] der [[Evangelisch-lutherische Landeskirche Hannovers|Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers]] gelegt, das [[Philipp-Melanchthon-Gymnasium (Meine)|Philipp Melanchthon Gymnasium]], das am 18. August 2011 eröffnet wurde. Gründungsschulleiter ist [[Oberstudiendirektor]] [[Stephan Oelker]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.gymnasium-meine.de Website des Gymnasiums Meine]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Januar 2016 erfolgte – dem Philipp Melanchthon Gymnasium unmittelbar nördlich benachbart – die Einweihung eines neuen Gemeindezentrums. Streitig ist derweil, ob das sanierungsbedürftige alte Gemeindezentrum in das wirtschaftliche Eigentum der Gemeinde Meine oder des Landkreises Gifhorn fällt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eingemeindungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. März 1974 wurden die Gemeinden Abbesbüttel, Bechtsbüttel, Grassel, Gravenhorst, Ohnhorst, Wedelheine und Wedesbüttel eingegliedert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Herausgeber = Statistisches Bundesamt | Titel = Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982 | Jahr = 1983 | Verlag = W. Kohlhammer GmbH | Ort = Stuttgart und Mainz | ISBN = 3-17-003263-1 | Seiten = 226}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bevölkerungsentwicklung ===&lt;br /&gt;
Am 31. Dezember 2006 wohnten in der Gemeinde Meine 8135 Menschen, davon über die Hälfte im Kernort Meine. Die Bevölkerungsentwicklung in historischer Zeit ist für alle Ortsteile getrennt belegt. Im Kernort Meine entwickelten sich die Zahlen wie folgt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Einwohnerentwicklung von Meine.svg|mini|400px|Einwohnerentwicklung des Ortsteils Meine von 1821 bis 2018 nach nebenstehender Tabelle. Die bere blaue Kurve entspricht der Gemeinde, unten in rot der Ortsteil]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top; white-space:nowrap;&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|+ &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kernort Meine&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:right; margin-top:0px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ansichten Papenteich&amp;quot;&amp;gt;Brand, Renate: &amp;#039;&amp;#039;Papenteich in alten Ansichten&amp;#039;&amp;#039;, Eschenbach 1995, ISBN 3-89570-057-6&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Verwaltungsgeschichte GF&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.verwaltungsgeschichte.de/gifhorn.html |wayback=20070228034603 |text=Verwaltungsgeschichte Gifhorn bis 1939 |archiv-bot=2022-03-25 11:04:24 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Papenteicher Nachrichten 395&amp;quot;&amp;gt;Papenteicher Nachrichten, Ausgabe 395, Mai 2007, Seite 5.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1821 || 338&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1848 || 452&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1871 || 535&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1905 || 1008&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1912 || 1047&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1925 || 921&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1939 || 930&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top; white-space:nowrap;&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:right; margin-top:0px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1950 || 1712&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1961 || 1577&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1970 || 1821&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1980 || 2259&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1990 || 2774&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2000 || 3510&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2018 || 4171&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2021 || 4025&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Gemeinde Meine&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2010 || 8179&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2016 || 8610&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2017 || 8648&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2021 || 8637&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der große Bevölkerungszuwachs nach dem Zweiten Weltkrieg beruht vor allem auf dem Zuzug von [[Flucht und Vertreibung Deutscher aus Mittel- und Osteuropa 1945–1950|Vertriebenen und Flüchtlingen]]. 1950 waren von 1712 Einwohnern 696 Vertriebene und Zugewanderte. Der weitere Bevölkerungszuwachs im späten 20. Jahrhundert und im frühen 21. Jahrhundert ergab sich aus dem wirtschaftlich attraktiven Standort im Umland von Braunschweig und Wolfsburg, der zur Ausweisung zahlreicher Neubaugebiete führte. Vorherrschend sind dabei Ein- und Zweifamilienhäuser. Die &amp;quot;neue Ortsmitte&amp;quot; an Hauptstraße und Zuckerallee mit zahlreichen Geschäften und Dienstleistungsbetrieben sowie neuen Wohnbauten für mehrere hundert Menschen entstand Ende der 1990er Jahre auf dem ehemaligen Gelände der Zuckerfabrik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rat ===&lt;br /&gt;
{{Wahldiagramm|LAND=DE|TITEL=Gemeinderatswahl 2021|TITEL2=&amp;lt;small&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wahlbeteiligung:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; 67,27 % (+3,75 %p)&amp;lt;/small&amp;gt;|JAHRNEU=2021|PARTEI2=SPD|ERGEBNIS2=25.7|PARTEI3=WGM|ERGEBNIS3=25.4|PARTEI1=CDU|ERGEBNIS1=27.5|ERGEBNIS4=18.3|PARTEI4=Grüne|ERGEBNIS5=2.4|ERGEBNIS6=0.8|FARBE3=8a2be2|PARTEI5=Unabh.|PARTEI6=Unabh.|ANMERKUNG5=[[Einzelbewerber]] Hans-Georg Reinemann|ANMERKUNG6=Einzelbewerber Daniel Radebold}}Der [[Gemeinderat (Deutschland)|Rat]] der Gemeinde Meine setzt sich aus 23 Mitgliedern zusammen. Die [[Ratsmitglied]]er werden durch eine [[Kommunalwahl]] für jeweils fünf Jahre gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Kommunalwahlen in Niedersachsen 2021|Kommunalwahl 2021]] ergab sich folgende Sitzverteilung:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://votemanager.kdo.de/0120210912/031515406/praesentation/ergebnis.html?wahl_id=272&amp;amp;stimmentyp=0&amp;amp;id=ebene_8_id_680 |titel=Ergebnis Ratswahl 2021 |abruf=2022-07-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
|{{Sitzverteilung|SPD|Grüne|Unabh.|WGM|CDU|float=right|Überschrift=Rat 2021|CDU=6|SPD=6|Grüne=4|Unabh.=1|WGM=6|WGM Farbe=8a2be2}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; width=&amp;quot;50%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#eeeeee&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
!Wahljahr&lt;br /&gt;
!WGM&lt;br /&gt;
!CDU&lt;br /&gt;
!SPD&lt;br /&gt;
!Grüne&lt;br /&gt;
!FDP&lt;br /&gt;
!BLM&lt;br /&gt;
!parteilos&lt;br /&gt;
!UWG&lt;br /&gt;
!Gesamt&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|[[Kommunalwahlen in Niedersachsen 2016|2016]]&lt;br /&gt;
|9&lt;br /&gt;
|6&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|23 Sitze&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|[[Kommunalwahlen in Niedersachsen 2011|2011]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|7&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|23 Sitze&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|[[Kommunalwahlen in Niedersachsen 2006|2006]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|9&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|23 Sitze&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;9&amp;quot; |&amp;lt;small&amp;gt;- WGM: Wählergemeinschaft Meine&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;- BLM: Bürgerliste Meine&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;- UWG: Unabh. Wählergemeinschaft Meine&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2006–2011&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
SPD, Grüne, FDP und UWG bildeten im Rat der Wahlperiode 2006–2011 eine gemeinsame Gruppe, was nach niedersächsischem Kommunalrecht einen ähnlichen Status wie eine Fraktion zum Inhalt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2011–2016&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Sitzung des neuen Rates fand am 14. November 2011 statt. SPD/Harms bildeten eine Gruppe, Grüne und CDU jeweils eine Fraktion. Die Gruppe SPD/Harms und die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen hatten sich zur Gruppe SPD/Grüne/Unabhängige zusammengeschlossen, welche über die Diskussion über den Bau eines neuen Gemeindezentrums allerdings wieder zerbrochen ist. Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen ist nun neben der CDU-Fraktion in der Opposition.&lt;br /&gt;
Am 6. Oktober 2013 verstarb der Einzelkandidat Hans-Jürgen Harms. Hiernach herrscht im Rat ein Patt, die SPD hat 11 von nunmehr nur noch 22 Sitzen. In der seither vergangenen Zeit konnte die SPD bei allen wichtigen Abstimmungen dennoch eine knappe Mehrheit halten, weil die Ratsfrau der BLM kaum an diesen Sitzungen teilnimmt. In den Ausschüssen besteht im Übrigen, anders als im Rat, weiterhin eine SPD-Mehrheit von einer Stimme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2016–2021&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wählergemeinschaft Meine war von Bürgermeisterin Ines Kielhorn gegründet worden, die im März 2016 aus der SPD ausgetreten war. Kielhorn holte auch etwa zwei Drittel der WGM-Personenstimmen selbst, der Kandidat Christian Rode ein weiteres Sechstel, während alle anderen Kandidaten auf der WGM-Liste nur eine sehr geringe Rolle spielten. Kielhorn konnte das Mandat im Rat dann nicht annehmen, da sie durch Direktwahl zugleich zur Samtgemeindebürgermeisterin gewählt wurde. Stattdessen erhielt trotz deutlicher Stimmenverluste der SPD eine SPD-Kandidatin als Bürgermeisterin der Gemeinde die Unterstützung auch der WGM. Von den im Rat vertretenen Parteien konnten allein Bündnis 90/Die Grünen hinzugewinnen, deren Hochburgen in den Ortsteilen Meine und Bechtsbüttel lagen (jeweils über 20 %). WGM und SPD waren in den Ortsteilen außerhalb des Kernortes Meine am stärksten, die SPD in Grassel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
WGM und SPD bildeten nach der Wahl eine Gruppe und stellen die Mehrheit im Rat. Der über ein Listenmandat der CDU gewählte Ratsherr Christoph Kasper verkündete unmittelbar nach der Wahl seinen Austritt aus der CDU, nahm sein Mandat dennoch an und trat der Gruppe WGM/SPD bei, die nun mit 14 Sitzen eine deutliche Mehrheit hatte. Die CDU mit 5 Sitzen und die Grünen mit 4 Sitzen bildeten jeweils eigene Fraktionen. Fraktionsvorsitzende sind Eberhard Stolzenburg (WGM/SPD), Ingrid Richter (CDU) und Arne Duncker (Grüne).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben Ines Kielhorn (WGM, 2437 Stimmen) erzielten die besten Direktwahlergebnisse Arne Duncker (Grüne, 787 Stimmen), Christian Rode (WGM, 705 Stimmen), Ute Heinsohn-Buchmann (SPD, 666 Stimmen), Ingrid Richter (CDU, 649 Stimmen), Hans-Georg Reinemann (CDU, 282 Stimmen), Peter Penkalla (Grüne, 249 Stimmen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den Kuriosa der Wahl 2016 gehört, dass sowohl Altbürgermeister Hans-Georg Reinemann als auch seine Tochter Anke Reinemann in den Rat gewählt wurden, aber auf zwei unterschiedlichen Listen. Anke Reinemann ist stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Grünen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gruppe WGM/SPD zerbrach 2019, bis 2021 gab es im Rat keine klaren Mehrheiten. Die Bürgermeisterin Heinsohn-Buchmann (SPD) blieb im Amt, konnte sich aber nur noch auf die 4 SPD-Ratsmitglieder stützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
* 16. November 1981 bis 30. November 2006 – [[Hans-Georg Reinemann]] (Meine; CDU, * 1934).&lt;br /&gt;
* Seit 30. November 2006 [[Ines Kielhorn]] (Wedelheine; SPD, * 1964), die bei ihrer Wahl 2006 auch von den Ratsmitgliedern der FDP, UWG und Bündnis 90/Die Grünen unterstützt wurde und auf der Ratssitzung am 14. November 2011 mit den Stimmen von SPD/Harms und Bündnis 90/Die Grünen wiedergewählt wurde. Ines Kielhorn war 2011–2016 auch stellvertretende Landrätin des Landkreises Gifhorn.&lt;br /&gt;
* Stellvertretende Bürgermeister sind seit 14. November 2011 Werner Auerbach (Bechtsbüttel; SPD) und Arne Duncker (Meine; Bündnis 90/Die Grünen).&lt;br /&gt;
* Am 2. November 2016 trat der Rat zur Wahlperiode 2016–2021 erstmals zusammen. Ines Kielhorn kandidierte nicht mehr, da sie 2016 zur Samtgemeindebürgermeisterin gewählt worden war. Ute Heinsohn-Buchmann (Grassel; SPD, unterstützt von SPD und WGM) erhielt 13 Stimmen der 21 anwesenden Ratsmitglieder, Dr. Arne Duncker (Meine, Bündnis 90/Die Grünen, unterstützt von Grünen und CDU) erhielt 8 Stimmen. Ute Heinsohn-Buchmann ist damit neue Bürgermeisterin. Als stellvertretende Bürgermeister wurden Werner Auerbach (Bechtsbüttel; WGM) und Christian Rode (Wedelheine; WGM) gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen von Meine.png|55px|links]]&lt;br /&gt;
[[Blasonierung]]: „Geteilt von Silber und Gold, oben auf der Teilungslinie eine rote [[Mühle (Heraldik)|Windmühle]] mit schwarzem beknauftem [[Welsche Haube|Zwiebeldach]], schwarzer Tür, beseitet von fünf schwarzen Fenstern, vier goldenen Flügeln, unten unter einem blauen [[Balken (Heraldik)|Wellenbalken]] ein springendes schwarzes lediges [[Pferd (Wappentier)|Pferd]].“&amp;lt;!--Auch namentlich bekannte Objekte wie Mühlen, Kirchen, Türme etc. müssen detailliert beschrieben werden, denn der Wappenmaler kennt weder den Kölner Dom noch die Meiner Mühle, sonder kann nur nach exakter Blasonierung arbeiten, daher die speziellen heraldischen Beschreibungen. So müsste statt &amp;quot;Kölner Dom&amp;quot;, wäre er im Kölner Wappen, eine zweitürmige gotische Kathedrale beschrieben werden. - Der Wellenbalken teilt nicht das Wappen, sondern liegt dicht unter der Teilungslinie, da oberhalb dessen klar noch Gold zu erkennen ist. Das Pferd springt heraldisch nach rechts, was nicht gemeldet werden braucht. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wappenerklärung: Die rote Windmühle ist der zentral in der Gemeinde liegende alte [[Erdholländer]] von 1864, der noch heute als Wahrzeichen gilt. Die Mühle stellt dazu eine Verbindung zwischen Ackerbau sowie Handwerk und Industrie her. Der blaue Wellenbalken mit seinen acht Wellen symbolisiert die acht Ortsteile der Gemeinde, des Weiteren stellt er den das Gemeindegebiet durchquerenden [[Mittellandkanal]] dar. Das schwarze Pferd wurde schon im Wappen des früher hier ansässigen Geschlechtes derer [[Grote (niedersächsisches Adelsgeschlecht)|von Grote]] mit rotem Zaumzeug geführt. Auch symbolisiert das Pferd die lange Tradition der Frachtfuhrleute aus Meine, die bis zum Beginn der Eisenbahn bestand.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bechtsbuettel.de/meinerwappen.html Beschreibung des Wappens]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Städtepartnerschaften === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Bauwerke ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste der Baudenkmale in Meine}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sprache ===&lt;br /&gt;
In Meine wurde früher [[ostfälisch]]es &amp;#039;&amp;#039;Papenteicher Platt&amp;#039;&amp;#039; (siehe: [[Samtgemeinde Papenteich]] – Sprache) als Alltagssprache sowie Hochdeutsch als Schul- und Kirchensprache gesprochen. Die Meiner wuchsen also zweisprachig auf. Die zwei wichtigsten Verfasser von Texten in Papenteicher Sprache stammen aus Meine: Karl Ahrens (1868–1937) und Karl-Otto Dohrendorf. Inzwischen hört man im Alltag nur noch wenig Plattdeutsch. Das in Meine gesprochene Hochdeutsch enthält aber weiter eine Reihe lokaler und regionaler Wörter und Sprachelemente (siehe wiederum: Samtgemeinde Papenteich – Sprache).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Religion ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Meine Kirche kath.jpg|mini|Katholische St.-Andreas-Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ev Kirche Meine 05.jpg|mini|links|hochkant|Evangelisch-lutherische St.-Stephani-Kirche]]&lt;br /&gt;
Gliederung und Gebiete der Meiner [[Kirchengemeinde]]n weichen von der politischen Gemeinde ab. Zur größten Kirchengemeinde Meines, der evangelisch-lutherischen St.-Stephani-Gemeinde, gehört neben den Orten Meine, [[Abbesbüttel]], [[Wedelheine]], [[Wedesbüttel]], [[Gravenhorst (Meine)|Gravenhorst]] und [[Ohnhorst]] sowie [[Meinholz]] und [[Martinsbüttel]] auch der Ort [[Vordorf]]. Die [[St. Stephani (Meine)|Kirche]] und das [[Gemeindezentrum (Religion)|Gemeindehaus]] stehen im alten Ortskern Meines an der Hauptstraße, außerdem gibt es Kapellen in Vordorf, Wedesbüttel und Abbesbüttel. Grassel und Bechtsbüttel gehören zwar zur politischen Gemeinde Meine, nicht aber zur St.-Stephani-Kirchengemeinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Südrand des Ortes Meine befindet sich die zur [[Römisch-katholische Kirche|katholischen]] [[Pfarrgemeinde]] [[St. Altfrid (Gifhorn)|St. Altfrid]] Gifhorn/Meine gehörende [[St. Andreas (Meine)|St.-Andreas-Kirche]], sie wurde 1970/71 als Fertigteilkirche erbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Nordosten des Ortes Meine befindet sich das Versammlungshaus der Freien evangelischen Bibelgemeinde Meine e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Naturdenkmäler ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Sonnenuntergang an den Meiner Teichen.jpeg|mini|Sonnenuntergang an den Meiner Teichen]]&lt;br /&gt;
An und auf den zwischen Meine und Ohnhorst gelegenen Meiner Teichen, ehemaligen Klärteichen der Zuckerfabrik, leben zahlreiche Vogelarten, insbesondere sind die Teiche Rastplatz für wandernde Zugvögel. Im Frühsommer finden an den Teichen Veranstaltungen zur Fledermausbeobachtung statt.&lt;br /&gt;
Zwischen Meine und Wedelheine befindet sich am Fuhlenriedeweg eine 2011/2012 neu angelegte [[Streuobstwiese]] mit z. Zt. ca. 100 Bäumen, vorzugsweise seltener und traditioneller norddeutscher Obstsorten. Nach Abschluss der Pflanzungen sollen hier etwa 120 Bäume wachsen. Eine weitere Streuobstwiese liegt nördlich von Meine am Ortholzweg. Eine als Naturdenkmal anerkannte 500-jährige Eiche steht auf dem Grundstück Eichenweg 7, weitere auf den Grundstücken Am Zellberg 15, Fallerslebener Straße 7 und zwei Bäume am Samtgemeinderathaus. Die als Naturdenkmal anerkannte Eiche auf dem Grundstück Hauptstraße 21 wurde durch den dort ansässigen Gewerbebetrieb gefällt, um Parkplätze zu schaffen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Theater === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Museen === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Musik === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- zum Beispiel Orchester, Chöre, Vereine etc. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Bauwerke === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Parks === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regelmäßige Veranstaltungen ===&lt;br /&gt;
Jährlich finden Ende Mai das Schützenfest und am ersten Sonnabend im September der Meiner Herbstmarkt statt, beide auf der Festwiese am Zellberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Meiner Marktplatz an der Hauptstraße findet jährlich der [[Weihnachtsmarkt]] und jeden Sonnabend der Meiner Wochenmarkt statt. Außerdem ist der Marktplatz Start und Ziel des jährlich im Frühsommer stattfindenden Meiner Staffellaufs (5*2000 Meter) zugunsten der St.-Stephani-Kirchengemeinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Wirtschaft und Handel ===&lt;br /&gt;
In Meine gibt es etwa 100 [[Gewerbebetrieb]]e, größter innerörtlicher Arbeitgeber ist, außer Gemeinde und Samtgemeinde, der Münzversand BTN. Der für Meine bedeutendste außerörtliche Arbeitgeber ist die [[Volkswagen AG]] mit den VW-Werken in Wolfsburg und Braunschweig. An der nördlichen Ortseinfahrt sind diverse Supermärkte sowie im Ortszentrum zwei [[Apotheke]]n, drei Arztpraxen, vier Zahnärzte, drei Rechtsanwälte, zwei [[Tankstelle]]n und eine [[Post]]agentur vorhanden.&lt;br /&gt;
Der Ort verfügt über eine Rettungswache, die [[Freiwillige Feuerwehr]] im Ortsteil Meine und weitere Freiwillige Feuerwehren in den anderen Ortsteilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr === &lt;br /&gt;
[[Datei:Meine Bahnhof und Busbahnhof.jpeg|mini|hochkant=1.3|Bahnhaltepunkt Meine und Busbahnhof]]&lt;br /&gt;
Die [[Bundesstraße 4]] und der Fernradweg Braunschweig-Lüneburg führen durch Meine, wo eine Kreuzung mit der L 321 (Verbindungsstraße von Peine nach Wolfsburg) besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Haltepunkt Meine ====&lt;br /&gt;
Der Haltepunkt Meine ([[Betriebsstellenverzeichnis#Deutschland|Abkürzung]]: HMEI&amp;lt;ref name=&amp;quot;dbStat&amp;quot; /&amp;gt;, [[Preisklasse]]: 7&amp;lt;ref name=&amp;quot;dbStat&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=DB Station &amp;amp; Service AG |url=https://data.deutschebahn.com/dataset/data-stationsdaten |titel=Stationsdaten |werk= |hrsg=Deutsche Bahn AG |datum=2020-03-01 |sprache=de |abruf=2022-01-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;) ist ein [[Haltepunkt]] an der [[Bahnstrecke Braunschweig–Wieren]] (km 20,0). Die Station wird im Stundentakt durch die von [[Erixx]] betriebene &amp;#039;&amp;#039;RB 47 Braunschweig – Uelzen&amp;#039;&amp;#039; bedient. Im ehemaligen Stationsgebäude befindet sich seit 2009 ein Jugendtreff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bahnhof Meine wurde am 1. März 1889 im Güterverkehr und zum 1. Juli 1890 im Passagierverkehr in Richtung Gifhorn in Dienst gestellt, seit 1894 in Richtung [[Alter Braunschweiger Bahnhof|Braunschweig]]. Die in Meine ansässige Zuckerfabrik war auf die schnelle Herstellung eines Bahnanschlusses im Ort besonders bestrebt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Hermann Schölkmann |url=https://www.roetgesbuettel.de/vereine-gruppen/die-baenker/namen-der-baenke-und-ihre-geschichten/heimwerkerbank |titel=Ein neuer Bahnhof in Rötgesbüttel |hrsg=Gemeinde Rötgesbüttel |abruf=2022-01-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der historische Bahnhof Meine wurde für Zugkreuzungen genutzt und hatte zwei Gütergleise. Der Güterverkehr wurde 1988 eingestellt. Im Jahr 1993 wurden alle Weichen zurückgebaut und der Bahnhof zum Haltepunkt. Bis November 2007 war in Meine eine besetzte [[Blockstelle]] vorhanden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.hgli.lima-city.de/Meine.htm|titel=Meine|datum=2009-06-09|werk=hgli.lima-city.de|abruf=2022-01-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Planungen zur [[RegioStadtBahn Braunschweig]] in den 2000er-Jahren sollte der Haltepunkt Meine ein zweites Gleis und einen neuen Außenbahnsteig erhalten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=[[Regionalverband Großraum Braunschweig]] |Titel=Nahverkehrsplan 2008 Großraum Braunschweig |Datum= |Seiten=309 |Online=https://www.regionalverband-braunschweig.de/fileadmin/user_upload/05_Veroeffentlichungen/Regionalverkehr/NVP_2016/NVP_2008.pdf}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Planung der RegioStadtBahn wurde allerdings eingestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Januar 2020 wurde die barrierefreie Sanierung des Bahnsteigs in Meine fertiggestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.regionalverband-braunschweig.de/rb47/ |titel=Regionalbahn 47 - Modernisierung geht weiter |hrsg=[[Regionalverband Großraum Braunschweig]] |abruf=2022-01-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Haltepunkt wird seit dem 13. Dezember 2020 im Stundentakt angefahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sport ===&lt;br /&gt;
Größter Sportverein der Gemeinde ist der [[TSV Meine 09]] im Kernort Meine mit knapp 1100 Mitgliedern. Der Schützenverein mit etwa 200 Mitgliedern ist mit seinen Bogen- und Pistolenschützen erfolgreich.&lt;br /&gt;
Es gibt in Meine zwei Sportplätze mit [[Rasen]]belag, eine Reithalle, einen Reitplatz, Tennisplätze, ein [[Hundeausbildung]]sgelände, einen Bogenschießplatz und einen Schießstand.&lt;br /&gt;
Das in Meine früher bestehende Freibad wurde in den 1980er Jahren geschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Meine Grundschule (2).jpg|mini|Grundschule &amp;quot;Am Zellberg&amp;quot; in Meine]]&lt;br /&gt;
Schulen in Meine sind die Grundschule Am Zellberg und das 2011 gegründete evangelische [[Philipp-Melanchthon-Gymnasium (Meine)|Philipp-Melanchthon-Gymnasium]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.gymnasium-meine.de/ |titel=Aktuelles Philipp Melanchthon Gymnasium |zugriff=2018-01-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- == Persönlichkeiten == --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Ehrenbürger === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Söhne und Töchter der Stadt === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- das heißt Personen, die hier geboren sind;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- ggf. === weitere Persönlichkeiten, die mit der Stadt in Verbindung stehen === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Georg Eduard Adolph Capelle]] (1838–1905), in Meinholz geborener Kaufmann und Unternehmer auf den Marshallinseln&lt;br /&gt;
* [[Adolph Tronnier]] (1875–1962), Bibliothekar&lt;br /&gt;
* [[Richard Tronnier]] (1878–1947), Komponist, Musikschriftsteller und Geograph&lt;br /&gt;
* [[Werner Bettenhäuser]] (1886–1959), Marineoffizier&lt;br /&gt;
* [[Fritz Broistedt]] (1893–1972), Politiker der DP und der CDU&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Linneweh]] (1908–1992), Pädiater und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
* [[Erich Johannes]] (1911–1994) in Bechtsbüttel geborener Politiker (CDU) &lt;br /&gt;
* [[Rainer Gerlach (Journalist)|Rainer Gerlach]] (* 1951), Journalist&lt;br /&gt;
* [[Alexander Kerlin]] (* 1980), Dramaturg und Autor, wuchs in Meine auf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Landkreis Gifhorn&amp;#039;&amp;#039;. Die Landkreise in Niedersachsen, Bd. 26. Hrsg. von Niedersächsischen Landesverwaltungsamt, Bremen 1972, ISBN 3-87172-327-4.&lt;br /&gt;
* Heinz Klose: &amp;#039;&amp;#039;Geschichtliches aus dem Papenteich&amp;#039;&amp;#039;. Meine 1983, ISBN 3-87040-029-3.&lt;br /&gt;
* Stephan Bitter, Hans-Heinrich Gurland (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Unsichtbare Kirche&amp;#039;&amp;#039;. Rheinbach 1999, ISBN 3-87062-034-X. (S. 100–309: Tagebücher des Meiner evangelischen Gemeindepastors [[Rudolf Gurland]] 1930–1939. Der Pastor wurde wegen seiner jüdischen Abstammung im [[Nationalsozialismus]] verfolgt).&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- == Henning Meier, Meine - Das Zentrum im Papenteich, 2006 == --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.gemeinde-meine.de/ Website der Gemeinde Meine]&lt;br /&gt;
* [https://www.papenteich.de/ Seite der Samtgemeinde Papenteich mit Informationen zur Gemeinde Meine]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Gifhorn}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4128438-0|VIAF=124993622}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Gifhorn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meine| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1007]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Van.ike</name></author>
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