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	<title>Meilen-Rorenhaab - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-23T16:03:48Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Meilen-Rorenhaab&amp;diff=2902033&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Mhandschug: Archivlink ersetzt</title>
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		<updated>2025-01-04T17:10:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Archivlink ersetzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Rohrenhab, Uferzone, neolithische und frühbronzezeitliche Seeufersiedlungen in Meilen 2011-08-29 14-44-02.jpg|mini|Lage der Fundstelle]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Meilen-Rohrenhaab&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Urgeschichte|prähistorischer]] [[Siedlungsarchäologie|Siedlungsplatz]] im mittleren Becken des [[Zürichsee]]s auf dem Gebiet der Gemeinde [[Meilen]] im [[Kanton Zürich]] in der [[Schweiz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage und Befund ==&lt;br /&gt;
Die Siedlung lag am östlichen Ufer des [[Zürichsee|Seebeckens]]. Der Seespiegel ({{Höhe|406|CH|link=1}}) liegt infolge klimatischer Unterschiede und der [[Gewässerkorrektion]] höher als während der Stein- und Bronzezeit; die Fundstelle liegt daher mehrere Meter unter der Wasseroberfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Frühjahr 1855 entdeckte [[Ferdinand Keller (Altertumsforscher)|Ferdinand Keller]] aufgrund des aussergewöhnlich tiefen Wasserstandes im Rahmen von Arbeiten zur Landgewinnung Reste von Holzpfählen, Keramik, Knochen und weitere Siedlungsreste. Diese und spätere Funde Kellers begründeten das international &amp;#039;&amp;#039;Pfahlbaufieber&amp;#039;&amp;#039; genannte allgemeine Interesse für [[Feuchtbodensiedlung]]en, indem Keller darlegte, dass „&amp;#039;&amp;#039;in frühester Vorzeit Gruppen von Familien, höchst wahrscheinlich [[Kelten|keltischer]] Abstammung, die sich von Fischfang und Jagd nährten, aber auch des Feldbaues nicht ganz unkundig waren … Hütten bewohnten, die sie nicht auf trockenem Boden, sondern an seichten Uferstellen auf Pfahlwerk errichtet hatten&amp;#039;&amp;#039;.“&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ferdinand Keller (Altertumsforscher)|Ferdinand Keller]]: &amp;#039;&amp;#039;Die keltischen Pfahlbauten in den Schweizerseen, Band 1. Mittheilungen der [[Antiquarische Gesellschaft in Zürich|Antiquarischen Gesellschaft in Zürich]]&amp;#039;&amp;#039;, Zürich 1854.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn die Feuchtbodensiedlungen heute zumeist nicht mehr den zeitlich viel späteren Kelten zugeordnet werden, ist Meilen-Rorenhaab daher auch aus forschungsgeschichtlicher Hinsicht ein wichtiger Meilenstein der Pfahlbauarchäologie. Als eine von mehreren Fundstellen in einem kleinen Raum, der die typische Siedlungsdynamik einer Mikro-Region während des [[Neolithikum]]s aufzeigt, sind alle Perioden mit mehreren Siedlungsphasen auf kleinstem Raum repräsentiert. Zahlreiche [[Dendrochronologie|dendrochronologische]] Daten, vor allem aus der [[Frühe Bronzezeit|Frühbronzezeit]], veranschaulichen die kulturelle Entwicklung dieser Periode.&amp;lt;ref name=&amp;quot;palafittes&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.palafittes.org/fundstelle.html?sid=233 |werk=palafittes.org |hrsg=Fundstellen Schweiz im UNESCO-Weltkulturerbe |titel=Meilen–Rorenhaab (CH-ZH-06) |abruf=2024-02-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== UNESCO-Weltkulturerbe und Kulturgut von nationaler Bedeutung ==&lt;br /&gt;
Die Siedlungsreste gehören zu den 111 Fundplätzen, die am 27. Juni 2011&amp;lt;ref&amp;gt;[https://whc.unesco.org/en/news/774 &amp;#039;&amp;#039;Six new sites inscribed on UNESCO’s World Heritage List&amp;#039;&amp;#039;] UNESCO World Heritage Centre, Pressemeldung vom 27.&amp;amp;nbsp;Juni 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt; als [[UNESCO-Weltkulturerbe]] [[Prähistorische Pfahlbauten um die Alpen]] anerkannt wurden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;palafittes&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Schweizerisches Inventar der Kulturgüter von nationaler und regionaler Bedeutung|Schweizerischen Inventar der Kulturgüter von nationaler Bedeutung]] ist die Fundstelle Rorenhaab als Klasse-A-Objekt aufgeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Kulturgüter Schweiz Weblink|ZH|Abruf=2021-10-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Meilen–Rorenhaab|Meilen-Rorenhaab}}&lt;br /&gt;
* [https://www.palafittes.org/fundstelle.html?sid=233 Fundstelle Rorenhaab]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Prähistorische Pfahlbauten um die Alpen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=47.267743|EW=8.637942|type=landmark|region=CH-ZH}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz in der Schweiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Kanton Zürich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bestandteil der Welterbestätte „Prähistorische Pfahlbauten um die Alpen“ in der Schweiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meilen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zürichsee]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mhandschug</name></author>
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