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	<title>Meidlinger Kaserne - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;YMS: Sprache</title>
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		<updated>2026-02-04T19:36:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sprache&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Wien 12 Meidlinger Kaserne a.jpg|mini|Meidlinger Kaserne und ehemaliges Landesgendarmeriekommando für Niederösterreich]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Meidlinger Kaserne&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; in [[Wien]], früher offiziell: &amp;#039;&amp;#039;Meidlinger [[Trainwesen der Österreichisch-Ungarischen Streitkräfte|Train]]kaserne&amp;#039;&amp;#039;, in Teilen zwischenzeitlich &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Heckenast-Burian-Kaserne&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, heute &amp;#039;&amp;#039;Kommandogebäude Heckenast-Burian&amp;#039;&amp;#039;, wurde 1904 bis 1906 an der Adresse 12., [[Ruckergasse]]&amp;amp;nbsp;62, errichtet. Sie bot Platz für 600 Soldaten und 400 Pferde sowie 1175 Fuhrwerke. Außerdem waren hier drei Reitschulen (eine gedeckt und zwei offen) untergebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Trainkaserne.jpg|mini|Postkarte der Meidlinger Trainkaserne um 1904]]&lt;br /&gt;
Der Bau wurde im Zuge der so genannten [[Kasernentransaktion]] als Ersatz für die [[Holzhofkaserne]] und die [[Fuhrwesenkaserne]] veranlasst. Erbaut wurde die in zwei Gruppen geteilte [[Kaserne]] (Stabsgebäude an der Ruckergasse sowie Mannschafts-, Stall- und Depotgebäude) von [[Wenzel König]] als Baumeister. Berichten zufolge fiel diesem Bau der letzte Weingarten von Wien-[[Meidling]] zum Opfer. Das Areal befindet sich in geringer Entfernung vom [[Bahnhof Wien Meidling]] ([[S-Bahn Wien]], [[Südbahn (Österreich)|Südbahn]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zwischenkriegszeit war hier das [[Bundesheer (1. Republik)|Bundesheer]] einquartiert und während der NS-Zeit die [[Wehrmacht]]. Während der [[Besetztes Nachkriegsösterreich|Besatzungszeit]] (1945–55) nutzte die [[British Army]] das Areal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1955 wurde die Kaserne zweigeteilt: Den Ostteil an der Ruckergasse erhielt das [[Bundesgendarmerie|Landesgendarmeriekommando]] [[Niederösterreich]], den Westteil erhielt das [[Bundesheer]]. Dieses benannte seinen Teil 1966 in „Heckenast-Burian-Kaserne“ um, nach zwei im Widerstand tätig gewesenen Offizieren des österreichischen Bundesheers beziehungsweise der deutschen Wehrmacht, die von den Nationalsozialisten ermordet worden waren. Seit 1991 wurde die [[Franz Heckenast|Heckenast]]-[[Karl Burian (Offizier)|Burian]]-Kaserne als „Amtsgebäude Schwenkgasse“ geführt. 2010 wurde das Amtsgebäude Schwenkgasse in „Kommandogebäude Heckenast-Burian“ umbenannt und dort auch eine entsprechende Gedenktafel enthüllt. In diesem Teil sind das [[Kommando Streitkräftebasis (Bundesheer)|Kommando Streitkräftebasis]] und Teile des [[Informations-Kommunikations-Technologie und Cybersicherheitszentrum]]s untergebracht. 2024 wurde die Auflassung des militärischen Teils der Kaserne beschlossen. Im Zuge der vom [[Bundesministerium für Landesverteidigung]] geplanten und effizienten Standortentwicklungen im Bereich des Standort Wiens, sollen die vier Hektar Fläche der militärischen Kaserne, welche nicht mehr für militärische Zwecke benötigt werden, an die [[Bundesimmobiliengesellschaft]] (BIG) verkauft werden. Als Gründe dafür werden genannt, dass die im Wesentlichen aus der Monarchie stammenden Bauten unter Denkmalschutz stehen, stark sanierungsbedürftig sind und die vorhandene Fläche nicht mehr erweitert werden kann.&amp;lt;ref name=AB2495&amp;gt;[https://www.parlament.gv.at/dokument/XXVII/I/2495/fname_1617847.pdf Ausschussbericht 2495 XXVII. Gesetzgebungsperiode über den Grundstücksverkauf an die Bundesimmobiliengesellschaft] Grundstück .992/2 Einlagezahl 2700, Katastralgemeinde 01305 Meidling, öffentliches amtliches österreichisches Grundbuch (abgerufen am 13. April 2024).&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bundesheeres sollen mit Ende des Jahres 2024 an neue Standorte übersiedeln.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20240214_OTS0083/bundesheer-modernisiert-erstmals-nach-einem-jahrzehnt-die-infrastruktur-in-wien |titel=Bundesheer modernisiert erstmals nach einem Jahrzehnt die Infrastruktur in Wien |datum=2024-02-14|abruf=2024-02-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1957 wurde in dem der [[Bundesgendarmerie|Gendarmerie]] gehörenden Teil die Flugeinsatzstelle des [[Bundesministerium für Inneres|Innenministeriums]] eingerichtet und ein [[Hubschrauber]] stationiert. Zwischen 1982 und 1987 wurde die Flugeinsatzstelle gemeinsam mit einem Wartungsbetrieb neu errichtet. Mit 1. September 2003 übersiedelte das Landesgendarmeriekommando in die niederösterreichische Landeshauptstadt St. Pölten. Neben der [[Flugpolizei]] sind heute noch andere Dienststellen des Innenministeriums in der Kaserne eingerichtet, wie das [[Bundesamt für Korruptionsbekämpfung und Korruptionsprävention]] (BAK). Auch befindet sich im Kasernengebäude, mit einem separaten Eingang zur Hohenbergstraße, das [[Stadtpolizeikommando]] Meidling sowie eine [[Polizeiinspektion]]. Im Juli 2021 wurde bekannt, dass das Gelände in Zukunft von der neu geschaffenen [[Direktion Staatsschutz und Nachrichtendienst]] (DSN) sowie vom [[Bundeskriminalamt (Österreich)|Bundeskriminalamt]] bezogen werden soll. Die Anlage soll zum Sicherheitszentrum Meidling ausgebaut werden. Es ist eine Übersiedlung von Büros des Innenministeriums aus der [[Rossauer Kaserne|Roßauer Kaserne]] an diesen Standort geplant, wobei die Räume danach vom Verteidigungsministerium, das in dieser Kaserne seinen Sitz hat, verwendet werden können. Dafür benötigte neue Gebäude sollen in den Jahren 2028 bis 2030 fertiggestellt oder adaptiert werden.&amp;lt;ref name=AB2495/&amp;gt; Im Gegenzug soll die Flugpolizei nach [[Wiener Neustadt]] übersiedeln.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.sn.at/politik/innenpolitik/neuer-staatsschutz-wird-in-meidling-angesiedelt-106364194 |titel=Neuer Staatsschutz wird in Meidling angesiedelt |abruf=09.07.2021}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kaserne wird im allgemeinen Sprachgebrauch und laut dem an der Frontseite angebrachten Namen heutzutage als &amp;#039;&amp;#039;Meidlinger Kaserne&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet, wodurch sie aber mit einer [[Meidlinger Kaserne (Historisch)|anderen, nicht mehr existierenden Kaserne]] im Südwestteil dieses [[Wiener Gemeindebezirke|Gemeindebezirk]] verwechselbar wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Militärische Einrichtungen in Wien]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Kasernen des österreichischen Bundesheeres]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Wien Geschichte Wiki|Meidlinger Kaserne}}&lt;br /&gt;
* Ludwig Varga: &amp;#039;&amp;#039;Militärische und medizinische Einrichtungen in Meidling &amp;#039;&amp;#039;–&amp;#039;&amp;#039; Geschichte aller Kasernen und Spitäler im 12. Wiener Gemeindebezirk&amp;#039;&amp;#039;, Blätter des Meidlinger Bezirksmuseums, Wien 2016, Heft 79.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat|Meidlinger Trainkaserne}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Einbindung von Wikidata-Koordinaten|landmark|AT-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kaserne der Österreichisch-Ungarischen Armee]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Kaserne in Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärische Einrichtung in Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Polizei (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meidling]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut 1906]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk des Historismus in Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Standort des Bundesheeres]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Trainkaserne]]&lt;/div&gt;</summary>
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