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	<title>Meißner Groschen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Mei%C3%9Fner_Groschen&amp;diff=2834777&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Fan-vom-Wiki: Leerzeichen eingefügt</title>
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		<updated>2026-04-26T13:52:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Leerzeichen eingefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Friedrich der Friedfertige 1406-1440, Meißner Groschen, Freiberg, Krug 596-3, CNG.jpg|miniatur| [[Groschen]] der [[Markgrafschaft Meißen]], &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Rückseite: nach links steigender Meißner Löwe mit einfachem Schweif, &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
lat. Umschrift: GROSSUS MARCHIONNIS MISNENISIS (Groschen der Mark Meißen) &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vorderseite: Lilienkreuz mit Vierpass, &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
lat. Umschrift: abgekürzte Titel des [[Münzherr]]en: DEI GRATIA THURINGIAE LANDGRAVI (Von Gottes Gnaden Landgraf von Thüringen)&lt;br /&gt;
]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Meißner Groschen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;meißnischen Groschen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;meißnisch-sächsischen Groschen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; waren [[Markgrafschaft Meißen|meißnisch]]-[[Kurfürstentum Sachsen|sächsische]] Silbermünzen des 14. und 15. Jahrhunderts und die regionale [[Währung|Groschenwährung]] der Markgrafen von Meißen und der Herzöge von Sachsen und Thüringen im [[Spätmittelalter]]. Sie wurde durch [[Markgraf]] [[Friedrich II. (Meißen)|Friedrich II. von]] [[Liste der Markgrafen von Meißen|Meißen]] mit dem Namen [[Breiter Groschen]] 1338/39 eingeführt und nach dem Vorbild des [[Prager Groschen]]s geprägt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fengler_Lexikon_281&amp;quot;&amp;gt; Heinz Fengler, Gerhard Gierow, Willy Unger: &amp;#039;&amp;#039;Transpress Lexikon Numismatik.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1976, S.&amp;amp;nbsp;281.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name =&amp;quot;Arnold_Ausstellungsführer&amp;quot;&amp;gt;Paul Arnold: „Führer durch die ständige Ausstellung des Münzkabinetts.“ 2. erweiterte und verbesserte Auflage 1978, Staatliche Kunstsammlungen Dresden (Hrsg.), S. 14f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die in der Markgrafschaft noch umlaufenden alten Prager Groschen wurden als Silber[[pagament]] (Altsilber) angesehen und pauschal um 20 % herabgesetzt. Die Namen Meißner Groschen oder [[Freiberg]]er Groschen erschien erst in den fünfziger bis sechziger Jahren des 14.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts.&amp;lt;ref&amp;gt;Krug S. 15, Beleg Nr. 26 und S. 111/113&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit den neuen Breiten Groschen begann die gesamte münzgeschichtliche Epoche der Groschenzeit bis zur Aufnahme der sächsischen Großsilbermünzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung ==&lt;br /&gt;
Die Markgrafen von Meißen verfügten über große Silbervorkommen im [[Erzgebirge]]. Sie ließen den Meißner Groschen in den ersten hundert Jahren ausschließlich in [[Freiberg]] schlagen.&amp;lt;ref name =&amp;quot;Arnold_Ausstellungsführer&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ausstellungsführer&amp;quot;&amp;gt;Ausstellungsführer: &amp;#039;&amp;#039;7 Jahrhunderte Bergbau und Münzwesen in Sachsen und Thüringen 1168–1872.&amp;#039;&amp;#039; Gemeinschaftsausstellung des Staatl. Museums f. Mineralogie und Geologie und des Münzkabinetts der Staatl. Kunstsammlungen Dresden In: &amp;#039;&amp;#039;Blick ins Museum.&amp;#039;&amp;#039; Ausgabe 26, 1981.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Münzstätte Freiberg]] verarbeitete von 1353 bis 1485 insgesamt 301.298 [[Mark (Gewicht)|Mark]] (etwa 70,5 Tonnen) [[Feinsilber]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ausstellungsführer&amp;quot; /&amp;gt; Da viel Silber vermünzt werden konnte, fand der Meißner- und der sächsische Groschen der [[Sächsische Münzgeschichte#Groschenzeit|Groschenzeit]] nicht nur in der Markgrafschaft Meißen und in Sachsen, sondern über die Grenzen seines eigentlichen Geltungsbereiches hinaus Verbreitung.&amp;lt;ref name =&amp;quot;Arnold_Ausstellungsführer&amp;quot; /&amp;gt; Ebenso wie der Prager Groschen wurde er oft nachgeahmt und [[Gegenstempel|gegengestempelt]].&amp;lt;ref name =&amp;quot;Arnold_Ausstellungsführer&amp;quot; /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch war zur Groschenzeit die Münzpolitik der [[Wettiner]] nicht erfreulich. Seit 1382 wurde eine mühsam zustande gebrachte Münzordnung nicht eingehalten, sondern immer wieder versucht, durch allmähligen und geheimen Abbruch von [[Schrot und Korn]], ihre Münzgewinne zu steigern.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Walther Haupt]]: &amp;#039;&amp;#039;Sächsische Münzkunde&amp;#039;&amp;#039;, Deutscher Verlag der Wissenschaften, Berlin 1974, S.&amp;amp;nbsp;66&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gepräge ==&lt;br /&gt;
Die meißnischen Groschen wurde in den Münzstätten [[Münzstätte Freiberg|Freiberg]], [[Münzstätte Zwickau|Zwickau]], [[Münzstätte Leipzig|Leipzig]], [[Münzstätte Gotha|Gotha]], [[Münzstätte Sangerhausen|Sangerhausen]], [[Münzstätte Weimar|Weimar]] und [[Münzstätte Colditz|Colditz]] geprägt. Auf der Rückseite zeigt das [[Münzprägung|Gepräge]] bis 1405 einheitlich den nach links steigenden Meißner Löwen mit einfachem Schweif und die lateinische Umschrift: GROSSUS MARCHIONNIS MISNENISIS (Groschen der Mark Meißen).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fengler_Lexikon_281&amp;quot; /&amp;gt; Auf die Vorderseite wurden ein Lilienkreuz mit Vierpass und als lateinische Umschrift die abgekürzten Titel des [[Münzherr]]n: DEI GRATIA THURINGIAE LANDGRAVI (Von Gottes Gnaden Landgraf von Thüringen) geprägt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fengler_Lexikon_281&amp;quot; /&amp;gt; Ab 1457 wurden Jahreszahlen oft unterbrochen gesetzt (in den Serien 1465–1469 und 1490–1499).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fengler_Lexikon_281&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Typen der meißnisch-sächsischen Groschens ==&lt;br /&gt;
Es wurden tausende Varianten des meißnisch-sächsischen Groschens, die Stempelvarianten eingeschlossen, geprägt:&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fengler_Lexikon_281&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Breiter Groschen]]&lt;br /&gt;
* [[Schildgroschen]]&lt;br /&gt;
* [[Judenkopfgroschen]]&lt;br /&gt;
* [[Zweischildgroschen]]&lt;br /&gt;
* [[Schwertgroschen]]&lt;br /&gt;
* [[Horngroschen]]&lt;br /&gt;
* [[Margarethengroschen]]&lt;br /&gt;
* [[Helmgroschen]]&lt;br /&gt;
* [[Bartgroschen]]&lt;br /&gt;
* [[Zinsgroschen]]&lt;br /&gt;
* Kreuzgroschen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Münzverschlechterung ==&lt;br /&gt;
Der [[Münzfuß]] des meißnisch-sächsische Silbergroschens verringerte sich im Laufe der Zeit (vgl. [[Greshamsches Gesetz|Gresham-Kopernikanischen Gesetz]]).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fengler_Lexikon_281&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
1338 wurden aus einer feinen Prager Münzmark (ca. 253,14 g) 14 2/9 [[Lot (Feingehalt)|lötigen]] Silbers (= 888/1000 fein) 66 2/3 Stück Groschen mit einem [[Raugewicht]] von 3,797 [[Gramm|g]] und einem [[Feingewicht]] von 3,375 g geprägt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fengler_Lexikon_281&amp;quot; /&amp;gt; Bis 1360 wurde der Feingehalt so weit verringert, dass aus der gleichen Menge Silber 70 Groschen – nun mit einem Feingewicht von 2,788 g – geprägt wurden. 1432 wurden dann 525 Groschen aus einer feinen Prager Münzmark geprägt; die einzelne Münze hatte nur ein Feingewicht von 0,48 g Silber.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fengler_Lexikon_281&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Währungsangleichung an den Rheinischen Gulden ==&lt;br /&gt;
Die Währungsangleichung des Meißner Groschen an den [[Rheinischer Gulden|Rheinischen Gulden]] als Basis für die regionale Groschenwährung der Markgrafschaft Meißen erfolgte von 1368 bis 1369. In dieser Zeit wurden die Groschen vom Typ Breite Groschen in der [[Münzstätte Freiberg|Landeshauptmünzstätte Freiberg]] und der [[Münzstätte Zwickau|Zwickauer Münze]] geprägt.&amp;lt;ref&amp;gt;Gerhard Krug: &amp;#039;&amp;#039;Die meißnisch sächsischen Groschen 1338–1500&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 1974, S. 114&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit Mitte des 15. Jahrhunderts wurde ein fester Wechselkurs zwischen &amp;#039;&amp;#039;Meißner Groschen&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Rheinischen Gulden&amp;#039;&amp;#039; hergestellt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fengler_Lexikon_281&amp;quot; /&amp;gt; Anfangs im Verhältnis 1/20 bzw. 1/21 zum rheinischer Gulden geprägt, musste dieser als „[[Oberwähr]]“ bezeichnete Groschen bei allen Zahlungen in der Markgrafschaft Meißen angenommen werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fengler_Lexikon_281&amp;quot; /&amp;gt; Später wurde der Meißner Groschen dann im Verhältnis 1/26 zum Goldgulden geprägt und als „[[Beiwähr]]“ bezeichnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fengler_Lexikon_281&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Sächsische Münzgeschichte#Groschenzeit]]&lt;br /&gt;
* [[Münzstätte Freiberg#Groschenzeit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Gerhard Krug (Numismatiker)|Gerhard Krug]] | Titel=Die meißnisch-sächsischen Groschen |HrsgReihe=Werner Coblenz | Reihe=Veröffentlichungen des Landesmuseums für Vorgeschichte Dresden |BandReihe=13  |Verlag= Deutscher Verlag der Wissenschaften | Ort=Berlin | Datum=1974 | URN=nbn:de:bsz:14-db-id18786688892}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Meißner Groschen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Meissnergroschen}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutsche Münze]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meißner Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sächsische Wirtschaftsgeschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Fan-vom-Wiki</name></author>
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