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	<title>Meißner Granit - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T10:05:37Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
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		<updated>2026-04-17T10:12:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Meissen granite.jpg|mini|Muster des Meißner Granits (Typ Hellrot)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Maxmonument.JPG|mini|Das [[Maxmonument]] in München mit [[Bronzeskulptur]]en und fünf Meter hohem Sockel aus Meißner Granit auf grauem Syenit]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Meißen (DerHexer) 2010-10-15 002.jpg|mini|Die Pfeiler der [[Alte Elbebrücke Meißen|Alten Elbebrücke]] von Meißen sind mit Meißner Granit verblendet]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Meißner Granit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Roter Meißner Granit&amp;#039;&amp;#039; wird am Nordostrand der Kreisstadt [[Meißen]] beim Stadtteil [[Zscheila]] im [[Freistaat Sachsen]] gewonnen. Er entstand vor 320 Millionen Jahren im [[Karbon]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Name ==&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;Meißner Granit&amp;#039;&amp;#039; wurde vor 1914 auch &amp;#039;&amp;#039;Rose de Saxe&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Riesenstein-Granit&amp;#039;&amp;#039; genannt.&amp;lt;ref name=bau /&amp;gt; Verbreitet ist auch die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Roter Meißner Granit&amp;#039;&amp;#039;, bzw. Roter Meißner. Der Name Riesenstein bezeichnet einen [[Steinbruch]], der heute im Stadtgebiet von Meißen im Ortsteil Zscheila liegt, mit Wasser vollgelaufen ist und als Tauchersee dient. Der damalige Inhaber und Eigentümer dieses Steinbruchs war Karl Hirschnitz. Der Steinbruch wird heute im Geotopkataster unter der Nr. 164 geführt. Es handelte sich hierbei um den bekanntesten Steinbruch für die Gewinnung des Meißner Granits und wird auch Hirschnitzsteinbruch genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Steinbrüche die, wie der Hirschnitzsteinbruch um 1910 Meißner Granit abbauten waren: Meißner Granitwerk – Oswald Köhler (bei Meißen), August Seifert – Granit- und Syenitwerke (in Meißen), Meißen-Zscheilaer Granitwerk – Georg Wolf (in Meißen-Zscheila).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=E. Nandelstaedt |Titel=&amp;#039;&amp;#039;Die Werk- und Pflastersteine, die Bekleidungs- u. Schottersteine Westdeutschlands, ihre Eigenschaften und Gewinnungsstellen in Deutschland&amp;#039;&amp;#039;, Frankreich, Belgien, Norwegen u. Schweden etc. |Hrsg=Dr. Max Jaenecke |Sammelwerk= |Band= |Nummer= |Auflage= |Verlag=Kommissionsverlag Dr. Max Jaenecke |Ort=Hannover |Datum=1910 |ISBN= |Seiten=252}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Geologie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Elbezone folgt einer ausgeprägten geologischen Störungszone, in der zahlreiche [[Tektonik|tektonische]] Gesteins-Verschiebungen stattfanden. Im [[Variskisches Gebirge|Mittelvaristikum]] drangen granitische Schmelzen in diese Zone ein und bildeten das Granitvorkommen, das ein Teil des &amp;#039;&amp;#039;Meißener Massivs&amp;#039;&amp;#039; überwiegend aus [[Monzonit]]en und [[Granit]]en ist. Die große Magmakammer kühlte in langen Zeiträumen aus und bildete die Kristalle des Meißner Granits. Der Komplex des &amp;#039;&amp;#039;Meißener Massivs&amp;#039;&amp;#039; wurde in der Folgezeit weiter tektonisch gestresst und dabei stark zerklüftet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;kar&amp;quot;&amp;gt;Karlfried Fuchs: &amp;#039;&amp;#039;Natursteine aus aller Welt, entdecken, bestimmen, anwenden&amp;#039;&amp;#039;. Blatt 61. Bd. 1. München (Callwey) 1997, ISBN 3-7667-1267-5.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gesteinsbeschreibung und Mineralbestand ==&lt;br /&gt;
Der mittelkörnige Meißner Granit ist hell- bis fleischrot. Er setzt sich zusammen aus 38 % [[Orthoklas]], 32 % [[Quarz]], 23 % [[Plagioklas]], 4 % [[Biotit]] und zusammen 1 % [[Hämatit]] und [[Magnetit]]. [[Akzessorien]] im Gestein bilden [[Muskovit]], [[Zirkon]] und [[Apatit]].&amp;lt;ref name=kar /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Steinbruchsgeschichte ==&lt;br /&gt;
Um 1830 wurden die ersten [[Steinbruch|Steinbrüche]] des Meißner Granits angelegt und bis Ende des 19. Jahrhunderts [[Werkstein]]e und vor allem Mauersteine gewonnen, dies änderte sich hinsichtlich einer Produktion von vor allem Werksteinen. Da auf dem internationalen Markt zahlreiche rote Granite gehandelt werden, veränderte sich die Nachfrage ab 1990 von Werksteinen hin zur Edelsplittproduktion sowie zu Mauer- und Wassersteinen sowie [[Gabione]]n. Derzeit (2011) erfolgt nur noch in einem Steinbruch vor allem eine Schotter-, Splitt- und Betonsteinherstellung.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.jansenmeissen.de/ Information auf jansenmeissen.de], abgerufen am 16. Mai 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ehemalige Steinbruch Riesenstein, ist heute ein mit Wasser gefülltes Tauchgewässer (→ Koordinaten: {{Coordinate |NS=51.16712832265457 |EW=13.49610062122051 |type=waterbody |region=DE-SN |text=DMS |name=Tauchbasis Riesenstein}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung ==&lt;br /&gt;
Der Meißner Granit war vor 1945 ein begehrter Granit im Bauwesen wie auch für Grabsteine und Denkmale.&amp;lt;ref name=bau /&amp;gt; Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] war in der DDR der Bedarf an diesem [[Naturstein]] groß. Aufgrund der starken [[Kluft (Geologie)|Zerklüftung]] des Vorkommens war die Werksteingewinnung begrenzt. Verwendet wurde Meißner Granit für Monumente häufig für [[Piedestal]]e, Altäre und Taufbecken sowie vereinzelt in der Bildhauerei, wobei vor allem die dunkelroten Typen begehrt waren. Im Bauwesen fand er Verwendung als Mauerstein und für Fußboden- und Treppenbeläge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Autobahnbrücken und -bauwerke in [[Sachsen]] und [[Brandenburg]] wurden aus Meißner Granit gebaut. Pfeiler und Brückenköpfe der [[Carolabrücke (Dresden)|zweiten Carolabrücke]] in Dresden erhielten eine Verkleidung aus diesem Granit.&amp;lt;ref&amp;gt;Walter May, Werner Pampel, Hans Konrad et al.: &amp;#039;&amp;#039;Architekturführer DDR, Bezirk Dresden&amp;#039;&amp;#039;. 2. unveränderte Auflage, Verlag für Bauwesen Berlin, Berlin 1981, S. 42.&amp;lt;/ref&amp;gt; Aus Meißner Granit bestehen außerdem das [[Maxmonument]] des bayerischen Königs [[Maximilian II. Joseph|Maximillian II.]] in [[München]], der Lindenplatz-Brunnen in [[St. Gallen]] in der [[Schweiz]], die Belle-Alliance-Brücke beim [[Mehringplatz]] in [[Berlin]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;bau&amp;quot;&amp;gt;{{Toter Link |datum=2019-05 |url=http://www.baufachinformation.de/denkmalpflege.jsp?md=1988017123719 |text=baufachinformation.de |archivebot=2019-05-01 01:22:34 InternetArchiveBot}}: &amp;#039;&amp;#039;Alkaligranit: Meißner Granit&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 16. Mai 2011&amp;lt;/ref&amp;gt; und im Meißner Stadtteil [[Cölln (Meißen)|Cölln]] die neogotische [[Johanneskirche (Meißen-Cölln)|Johanneskirche]]. Meißner Granit fand 1857 auch bei der Errichtung des Napoleonsteins, einem Gedenkstein am Befehlsstand Kaiser [[Napoleon]]s in der [[Völkerschlacht]] bei Leipzig-[[Probstheida]] Verwendung&amp;lt;ref&amp;gt;Dieter Walz, Reinhard Münch, Rolf-Dieter Schmidt: &amp;#039;&amp;#039;Auf Napoleons Spuren durchs Sachsenland im Kriegsjahr 1813&amp;#039;&amp;#039;. Leipzig 2008, S. 216.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
Der etwa 700 Meter lange [[Schottenbergtunnel]], der 2007 eröffnet wurde, führt durch einen kleinen Teil des &amp;#039;&amp;#039;Meißener Massivs&amp;#039;&amp;#039; (Pluton) westlich des Stadtzentrums, ein magmatischer Komplex zwischen [[Weesenstein]] und fast bis [[Torgau]] aus [[Diorit]]en, [[Granitoid]]en und [[Monzonit]]oiden, durchzogen von [[rhyolith]]ischen, [[Mafische Minerale|mafischen]] und granitischen [[Ganggestein]]en.&amp;lt;ref&amp;gt;Werner Pälchen, Harald Walter (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Geologie von Sachsen. Geologischer Bau und Entwicklungsgeschichte&amp;#039;&amp;#039;. E. Schweizerbart’sche Verlagsbuchhandlung, Stuttgart 2008, S. 275–277.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fotos ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery caption=&amp;quot;Aus Meißner Granit gefertigte oder damit verzierte Artefakte&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eutin Damals – Carl Maria von Weber – Denkmal – Paul Peterich – Ludwig Groos.jpg|Der [[Piedestal]] der Büste von [[Carl Maria von Weber]] im [[Eutin]] besteht aus Meißner Granit.&lt;br /&gt;
Fotothek df pk 0000032 039 Sommer 1947.jpg|Das [[Sowjetunion|sowjetische]] Ehrenmal von [[Otto Rost]], das am Dresdner Albertplatz stand, wurde aus Meißner Granit gefertigt.&lt;br /&gt;
Radebeul Torbogen Goldener Wagen.jpg|Das Eingangstor zum Weinberg [[Radebeuler Goldener Wagen]] ist aus Meißner Granit, der [[Schlussstein]] ist aus [[Sandstein]].&lt;br /&gt;
Haus am Zwinger Pflaster.jpg|Der Grundriss der abgerissenen [[Sophienkirche (Dresden)|Sophienkirche]] am [[Haus am Zwinger]] in [[Dresden]] ist als Pflaster aus Meißner Granit nachgebildet.&lt;br /&gt;
Ringerbrunnen 03 2a.jpg|Der Sockel des [[Ringerbrunnen]]s in [[Braunschweig]] besteht aus Meißner und [[Lausitzer Granit]].&lt;br /&gt;
Mehringplatz2.jpg|Der Piedestal der Berliner Skulptur &amp;#039;&amp;#039;Der Friede&amp;#039;&amp;#039; auf dem [[Mehringplatz]] von [[Albert Wolff (Bildhauer)|Albert Wolff]] (1879) ist aus Meißner Granit.&lt;br /&gt;
LPZ Connewitz Napoleonstein 3.jpg|Napoleonstein von 1857 in Leipzig, oberer Kubus aus Meißner Granit&lt;br /&gt;
Dresden-Carolabruecke-sunset.jpg|Pfeilerverkleidung an der [[Carolabrücke (Dresden)#Zweite Carolabrücke (offiziell: „Dr.-Rudolf-Friedrichs-Brücke“ 1947–1991, „Carolabrücke“ seit 1991)|zweiten Carolabrücke]] in Dresden&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste von Granitsorten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Granite Meissen|Meißner Granit}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Meissner Granit}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Granitsorte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Meißen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Landkreis Meißen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturwerkstein des Karbon]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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