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	<title>Mehrstetten - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Mehrstetten&amp;diff=100539&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Zollernalb: /* Persönlichkeiten */* Karl Gustav Reuschle (1812–1875), Mathematiker, Geograph und Pädagoge</title>
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		<updated>2026-02-15T17:52:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Persönlichkeiten: &lt;/span&gt;* &lt;a href=&quot;/index.php/Karl_Gustav_Reuschle&quot; title=&quot;Karl Gustav Reuschle&quot;&gt;Karl Gustav Reuschle&lt;/a&gt; (1812–1875), Mathematiker, Geograph und Pädagoge&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel| behandelt die Gemeinde Mehrstetten im Landkreis Reutlingen. Zum gleichnamigen Ortsteil von Ballendorf im Alb-Donau-Kreis siehe [[Mehrstetten (Ballendorf)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Wappen            = DEU Mehrstetten COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 48/22/32/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 09/34/00/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Mehrstetten in RT.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Baden-Württemberg&lt;br /&gt;
|Regierungsbezirk  = Tübingen&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Reutlingen&lt;br /&gt;
|Höhe              = 750&lt;br /&gt;
|PLZ               = 72537&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 07381&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 08415048&lt;br /&gt;
|Straße            = Marktplatz 1&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.mehrstetten.de/ www.mehrstetten.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Robert Mellinghoff&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mehrstetten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Gemeinde (Deutschland)|Gemeinde]] auf der [[Schwäbische Alb|Schwäbischen Alb]], etwa sieben Kilometer südöstlich von [[Münsingen (Württemberg)|Münsingen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden ===&lt;br /&gt;
Die Städte [[Münsingen (Württemberg)|Münsingen]] ([[Landkreis Reutlingen]]), [[Ehingen (Donau)]] und [[Schelklingen]] (beide [[Alb-Donau-Kreis]]) grenzen an die Gemeinde Mehrstetten. Der kurze gemeinsame Grenzabschnitt mit dem Ehinger Stadtteil [[Frankenhofen (Ehingen)|Frankenhofen]] beträgt dabei nur wenige Meter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindegliederung ===&lt;br /&gt;
Zur Gemeinde gehören das Dorf Mehrstetten, die Siedlung Greut, das Gehöft Ziegelhof und die Häusergruppe Bahnhof Mehrstetten. Im Gemeindegebiet liegt die [[Wüstung]] Aymstetten.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band VII: Regierungsbezirk Tübingen.&amp;#039;&amp;#039; Kohlhammer, Stuttgart 1978, ISBN 3-17-004807-4. S. 53–54&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schutzgebiete ===&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Naturdenkmale in Mehrstetten}}&lt;br /&gt;
In Mehrstetten gibt es mit dem [[Böttental]] und dem [[Schandental]] zwei [[Naturschutzgebiet (Deutschland)|Naturschutzgebiet]]e. Beide gehören, wie auch die Waldflächen um den Bodenhau, zum [[FFH-Gebiet]] [[Tiefental und Schmiechtal]]. Zudem sind auf der Gemarkung vier kleinere [[Landschaftsschutzgebiet]]e ausgewiesen: die [[Sommerschafweide in dem Oberen und Unteren Böttental und Vorderen Berg]], die [[Sommerschafweide auf Irnestal und Guckenbühl]], die [[Sommerschafweide auf Marksteigle]] und die [[Sommerschafweide im Banntal]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://udo.lubw.baden-wuerttemberg.de/public/q/gCDX Daten- und Kartendienst der LUBW]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Mittelalter ===&lt;br /&gt;
Mehrstetten wurde um das Jahr 1300 als &amp;#039;&amp;#039;Merstetten&amp;#039;&amp;#039; zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Im ausgehenden Hochmittelalter war das Dorf Bestandteil des Gebiets der [[Gundelfingen (Adelsgeschlecht)|Herren von Gundelfingen]] und geriet nach deren Niedergang in den Einflussbereich des Hauses [[Habsburg]] und dessen Besitzungen in [[Vorderösterreich]]. In den folgenden Jahrhunderten gelang es jedoch dem [[Haus Württemberg]], trotz des Widerwillens der Dorfbewohner, sowohl die hohe als auch die niedere Gerichtsbarkeit und somit die Gesamtobrigkeit gegen das Haus Habsburg durchzusetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neuzeit ===&lt;br /&gt;
Mehrstetten kam 1654 zum Amt Münsingen im [[Herzogtum Württemberg]]. Im 19. Jahrhundert war Mehrstetten dem  [[Oberamt Münsingen]] im [[Königreich Württemberg]] zugeordnet und ab 1938 durch die Kreisreform während der [[Württemberg zur Zeit des Nationalsozialismus|NS-Zeit in Württemberg]] dem [[Landkreis Münsingen]]. Im Jahre 1945 wurde Mehrstetten Teil der [[Französische Besatzungszone|Französischen Besatzungszone]] und kam somit zum Nachkriegsland [[Württemberg-Hohenzollern]], welches 1952 im Bundesland Baden-Württemberg aufging. Seit der [[Kreisreform Baden-Württemberg 1973|Kreisreform von 1973]] ist Mehrstetten Teil des [[Landkreis Reutlingen|Landkreises Reutlingen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklung des Gemeindegebiets ===&lt;br /&gt;
Am 1. Januar 1977 wurde ein Teil der Gemarkung Schelklingen-Sondernach mit drei Aussiedlerhöfen nach Mehrstetten umgemeindet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3170032631|Seite=538}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
Die Einwohnerzahlen sind [[Liste der Volkszählungen in Deutschland|Volkszählungsergebnisse]]&amp;amp;nbsp;(¹) oder amtliche Fortschreibungen des Statistischen Landesamtes (nur [[Wohnsitz (Deutschland)#Haupt- und Zweitwohnsitz|Hauptwohnsitze]]).&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#efefef;&amp;quot; | Jahr&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#efefef;&amp;quot; | Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1. Dezember 1871 ¹ || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 820&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1. Dezember 1900 ¹ || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 882&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1. Dezember 1925 ¹ || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 863&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 17. Mai 1939 ¹ || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 788&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 13. September 1950 ¹ || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 913&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 6. Juni 1961 ¹ || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 963&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 27. Mai 1970 ¹ || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 1.053&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#efefef;&amp;quot; | Jahr&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#efefef;&amp;quot; | Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 25. Mai 1987 ¹ || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 1.201&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 31. Dezember 1990 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 1.312&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 31. Dezember 1995 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 1.392&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 31. Dezember 2000 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 1.417&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 31. Dezember 2005 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 1.446&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 31. Dezember 2010 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 1.348&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 31. Dezember 2015 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 1.340&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 31. Dezember 2020 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 1.440&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religionen ==&lt;br /&gt;
Kirchlich gehörte Mehrstetten zunächst zu Münsingen. Eine Pfarrei wurde vermutlich im 15. Jahrhundert errichtet. 1534 wurde die [[Reformation]] eingeführt, seither ist der Ort [[evangelisch]] geprägt. Die heutige &amp;#039;&amp;#039;evangelische Kirchengemeinde Mehrstetten&amp;#039;&amp;#039; umfasst die Gemeinde Mehrstetten. Zusammen mit der &amp;#039;&amp;#039;evangelischen Kirchengemeinde Sondernach&amp;#039;&amp;#039;, welche die Stadtteile [[Sondernach (Schelklingen)|Sondernach]], [[Gundershofen]] und [[Hütten (Schelklingen)|Hütten]] der Stadt [[Schelklingen]] umfasst, bildet sie die &amp;#039;&amp;#039;evangelische Gesamtkirchengemeinde Mehrstetten-Sondernach&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mehrstetten-Sondernach&amp;quot;&amp;gt;[https://www.kirchenbezirk-badurach-muensingen.de/kirchengemeinden/mehrstetten-sondernach/ Website der Gesamtkirchengemeinde Mehrstetten-Sondernach]&amp;lt;/ref&amp;gt; im [[Kirchenbezirk Bad Urach-Münsingen]] der [[Evangelische Landeskirche in Württemberg|Evangelischen Landeskirche in Württemberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Der Gemeinderat in Mehrstetten besteht aus den 10 gewählten ehrenamtlichen Gemeinderäten und dem Bürgermeister als Vorsitzenden. Der Bürgermeister ist im Gemeinderat stimmberechtigt. Die [[Kommunalwahlen in Baden-Württemberg 2024|Kommunalwahl am 9. Juni 2024]] führte zu folgendem Endergebnis. Die Wahlbeteiligung lag bei 70,03 % (2019: 66,94 %). &lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;3&amp;quot; style=&amp;quot;width:50%; background:#e3e3e3; border-spacing:1px; white-space:nowrap;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;right&amp;quot; bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | [[Freie Wähler Landesverband Baden-Württemberg|Freie Wählervereinigung]] (FWV) || 39,35 % || 4 Sitze || 2019: 50,43 %, 5 Sitze&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;right&amp;quot; bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | Unabhängige Bürgerliste (UB) || 60,65 % || 6 Sitze || 2019: 49,57 %, 5 Sitze&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
* 1976–1984: Joachim Kunz &lt;br /&gt;
* 1984–2016: Rudolf Ott&lt;br /&gt;
* 2016–2021: Franziska Kenntner&lt;br /&gt;
* seit 2022: Robert Mellinghoff&lt;br /&gt;
Der Bürgermeister wird für eine Amtszeit von acht Jahren gewählt. Robert Mellinghoff amtiert seit dem 7. Mai 2022. Er wurde am 6. März 2022 im zweiten Wahlgang mit 50,8 Prozent der Stimmen zum Bürgermeister gewählt. Seine Vorgängerin Franziska Kenntner legte ihr Amt vorzeitig Ende 2021 nieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
|Wappenbild     = DEU Mehrstetten COA.svg&lt;br /&gt;
|Kurzdarstellung= Wappen der Gemeinde Mehrstetten&lt;br /&gt;
|Blasonierung   = In [[Tingierung#Metalle|Silber]] (Weiß) auf [[Tingierung#Heraldische Farben|grünem]] Boden zwei einander zugewendete aufgerichtete schwarze [[Pferd (Wappentier)|Rosse]].&lt;br /&gt;
|Quelle         = [https://www.leo-bw.de/web/guest/detail-gis/-/Detail/details/ORT/labw_ortslexikon/15881/Mehrstetten Wappenbeschreibung] bei &amp;#039;&amp;#039;leo bw&amp;amp;nbsp;– landeskunde entdecken online&amp;#039;&amp;#039;; abgerufen am 19.&amp;amp;nbsp;Januar 2024&lt;br /&gt;
|Begründung     = Die beiden Rosse im Wappen sollen auf den Gemeindenamen hinweisen, der sich vielleicht von „[[Mähre]]“&amp;amp;nbsp;=&amp;amp;nbsp;Ross herleiten lässt. &lt;br /&gt;
|Zusatz         = Das Gemeindewappen wurde am 18. März 1939 von damaligen Reichsstatthalter in Württemberg verliehen. Nach dem Zweiten Weltkrieg hat der Gemeinderat dieses Wappen am 20.&amp;amp;nbsp;April 1956 bestätigt und zugleich die Flaggenfarben festgelegt.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Wappen im Landkreis Reutlingen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindepartnerschaft ===&lt;br /&gt;
Mehrstetten unterhält eine Partnerschaft mit dem ungarischen [[Herceghalom]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Evangelische Kirche Mehrstetten.jpg|mini|hochkant|Evangelische Kirche in Mehrstetten]]&lt;br /&gt;
=== Evangelische Kirche ===&lt;br /&gt;
Die [[Georg (Heiliger)|Georg]]skirche ist eine spätgotische Chorturmanlage aus dem 15. Jahrhundert, das Schiff wurde 1577 und 1828 nochmals erweitert. Im Jahre 1933 wurden zwei Farbglasfenster eingebaut: ein Rundfenster von [[Ernst H. Graeser]], das jedoch um 1971 wieder ausgebaut wurde (Reste erhalten),&amp;lt;ref&amp;gt;Albrecht Vaihinger: &amp;#039;&amp;#039;Wiederentdeckt – Ernst H. Graeser 1884-1944&amp;#039;&amp;#039;; Selbstverlag, o.&amp;amp;nbsp;O. (Esslingen) 2009 (erhältlich beim Ev. Pfarramt St. Bernhardt in Esslingen)&amp;lt;/ref&amp;gt; und das Chorfenster von [[Walter Kohler (Maler)|Walter Kohler]] mit dem Motiv des &amp;#039;&amp;#039;auferstandenen Christus&amp;#039;&amp;#039; mit [[Kreuznimbus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heimatmuseum ===&lt;br /&gt;
Außergewöhnliche Stücke über das dörfliche Leben auf der Albhochfläche im 19. Jahrhundert haben die Mitglieder des ehrenamtlich geführten Museums im ehemaligen Farrenstall von Mehrstetten zusammengetragen. Das Heimatmuseum wurde 1991 eröffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einem Rundgang trifft man auf eine Küche mit dem alten Holzherd und [[Butterfass]] und auf die gute Stube, wo über dem Ofen Schuhe und Wäsche zum Trocknen hängen. Im Schlafzimmer steht ein Himmelbett mit dazugehörendem Schrank. Interessant ist die einzigartige Sammlung von mehr als 200 alten Leinensäcken. Diese gehörten früher zum wertvollsten Besitz der Menschen. Sie wurden mit Namen versehen und häufig durchnummeriert. Sogar Besitzerwechsel nach Erbfällen kann man dem Leinen heute noch entnehmen, alte Namen wurden gestrichen und neue darunter geschrieben. Eine handbetriebene Sackausklopfmaschine wird ebenfalls gezeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es finden Schau- und Handwerkertage statt, bei denen es viel zu erleben gibt. Die alte Schmiede wird genauso in Betrieb genommen wie eine alte Transmission oder ein 400 Jahre alter Webstuhl. Von Mai bis Oktober ist das Museum jeden ersten Sonntag im Monat von 13.30 bis 16.30 Uhr geöffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regelmäßige Veranstaltungen ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hockete vom JuZe Mehrstetten&amp;#039;&amp;#039;, jährlich am zweiten Augustwochenende&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Herbstfest der Musikkapelle Mehrstetten&amp;#039;&amp;#039;, jährlich am letzten Oktoberwochenende&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Die [[Kreisstraße]] 6772 verbindet Mehrstetten mit der [[Bundesstraße 465]], die von [[Bad Urach]] kommend über [[Münsingen (Württemberg)|Münsingen]] und [[Ehingen (Donau)]] nach [[Biberach an der Riß]] führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[ÖPNV|Öffentliche Nahverkehr]] wird durch den [[Verkehrsverbund Neckar-Alb-Donau]] (NALDO) gewährleistet. Die Gemeinde befindet sich in der Wabe 225. Mehrstetten erhielt 1901 durch die Verlängerung der [[Bahnstrecke Reutlingen–Schelklingen|Strecke Reutlingen–Münsingen]] bis nach Schelklingen Anschluss an das Eisenbahnnetz. Die [[Königlich Württembergische Staats-Eisenbahnen|Königlich Württembergischen Staats-Eisenbahnen]] erbauten das Bahnhofsgebäude als [[Einheitsbahnhof (Württemberg)|Einheitsbahnhof]] vom Typ IIa.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Autor=Rainer Stein|Titel=Der württembergische Einheitsbahnhof auf Nebenbahnen|Seiten=80–83|Sammelwerk=Eisenbahn-Journal Württemberg-Report|Jahr=1996|Band=Band 1|Nummer=V/96|Verlag=Merker|Ort=Fürstenfeldbruck|ISBN=3-922404-96-0}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Einrichtungen ===&lt;br /&gt;
* Jugendzentrum Mehrstetten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
In Mehrstetten gibt es eine [[Grundschule]]. Für die Jüngsten besteht ein [[Kindergarten]] und eine Kleinkinderbetreuung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter der Gemeinde ==&lt;br /&gt;
* [[Karl Gustav Reuschle]] (1812–1875), Mathematiker, Geograph und Pädagoge&lt;br /&gt;
* [[Christian Schrade]] (1876–1964), Architekt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Landesarchivdirektion Baden-Württemberg (Hrsg.) 1997: &amp;#039;&amp;#039;Der Landkreis Reutlingen&amp;#039;&amp;#039;. Bearb. von der Außenstelle Tübingen der Abteilung Landesforschung und Landesbeschreibung in der Landesarchivdirektion Baden-Württemberg. &amp;#039;&amp;#039;Bd. 1. A. Allgemeiner Teil – B. Gemeindebeschreibungen Bad Urach bis Metzingen&amp;#039;&amp;#039;. Sigmaringen: Thorbecke.&lt;br /&gt;
* [[Sönke Lorenz]] und Christian Eberhardt (Hrsg.) (2002): &amp;#039;&amp;#039;Mehrstetten: Geschichte eines Dorfes auf der Schwäbischen Alb&amp;#039;&amp;#039;. Im Auftrag der Gemeinde Mehrstetten hrsg. von ... Filderstadt: Markstein-Verlag (Gemeinde im Wandel, Band 10). ISBN 3-935129-06-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.mehrstetten.de/ Homepage der Gemeinde Mehrstetten]&lt;br /&gt;
* [https://www.leo-bw.de/web/guest/detail-gis/-/Detail/details/ORT/labw_ortslexikon/15888/Mehrstetten+-+Altgemeinde%7ETeilort Mehrstetten bei leo-bw, dem landeskundlichen Informationssystem Baden-Württemberg]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Reutlingen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4115080-6}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Reutlingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mehrstetten| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort auf der Schwäbischen Alb]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Zollernalb</name></author>
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