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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Mehrlenkerachse</id>
	<title>Mehrlenkerachse - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T16:21:48Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Mehrlenkerachse&amp;diff=754384&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Mike Krüger: /* Fünflenkerachse */  analog Vierlenker-Achse</title>
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		<updated>2026-03-19T08:24:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Fünflenkerachse: &lt;/span&gt;  analog Vierlenker-Achse&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:5link3Drear1.gif|mini|Fünflenkerachse. Ansicht von hinten]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mehrlenkerachse&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Raumlenkerachse&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Multilink-Achse&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Bauart der [[Einzelradaufhängung]] an [[Automobil]]en, bei der jedes der beiden Räder einer Achse mit Hilfe von vier oder fünf [[Lenker (Fahrzeugtechnik)|Lenkern]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Heißing&amp;quot; /&amp;gt; [[Führungselement|geführt]] wird. „Mit fünf Stablenkern ist die aufwändigste Form einer Einzelradaufhängung erreicht, ...“&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Matschinsky: &amp;#039;&amp;#039;Radführungen der Straßenfahrzeuge.&amp;#039;&amp;#039; 2007, S. 17&amp;lt;/ref&amp;gt; Die fünf Lenker bieten den größten Gestaltungsspielraum („kinematisches Potential“)&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Matschinsky: &amp;#039;&amp;#039;Radführungen der Straßenfahrzeuge.&amp;#039;&amp;#039;, 2007, S. 34&amp;lt;/ref&amp;gt; für die gezielte Auslegung von [[Kinematik]] und [[Radaufhängung#Elastokinematik|Elastokinematik]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinter dem Begriff verbirgt sich eine Fülle von möglichen oder tatsächlich ausgeführten Konstruktionen. Erschwert wird der Überblick durch herstellerspezifische Bezeichnungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fünflenker-Achse ==&lt;br /&gt;
Bei der Fünflenkerachse sind alle Lenker einfache Stablenker mit je zwei Gelenken. In der Grundform sind alle Lenker zwischen [[Karosserie]] (meistens mit gesondertem [[Fahrschemel|Hilfsrahmen]]) und [[Radträger]] mit je zwei als [[Kugelgelenk]]en wirkenden [[Gummilager]]n angeschlossen. Jeder dieser fünf Lenker nimmt dem Radträger einen der sechs [[Freiheitsgrad]]e, sodass nur das Ein- bzw. Ausfedern  möglich bleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Fünflenker-Hinterachse wurde bei [[Mercedes-Benz]] von Manfred von der Ohe entwickelt,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Dirk Johae |url=https://www.auto-motor-und-sport.de/reise/technik-der-raumlenkerachse-revolution-an-der-hinterachse/ |titel=Die Technik der Raumlenkerachse: Revolution an der Hinterachse |werk=auto-motor-und-sport.de |datum=2014-05-13 |abruf=2024-02-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt; zunächst im [[Mercedes-Benz C111]] erprobt und 1982 mit dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Raumlenkerachse&amp;#039;&amp;#039; im [[Mercedes-Benz W 201]] auf den Markt gebracht.&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Matschinsky: &amp;#039;&amp;#039;Radführungen der Straßenfahrzeuge.&amp;#039;&amp;#039; 2007, S. 412–413, weitere Beispiele unmittelbar anschließend&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Vergleich zu den zu dieser Zeit vorwiegend verwendeten Schräglenkerachsen konnten fahrdynamische Eigenschaften und Abrollkomfort deutlich verbessert werden. Durch Variation der Lenkergeometrie und der Lagersteifigkeiten kann die Fünflenkerachse an sehr unterschiedliche Anforderungen angepasst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei gelenkten Rädern ist der Radträger über Kugelgelenke angeschlossen, die eine höhere Winkelbeweglichkeit haben als Gummibuchsen. Die Fünflenker-Achse als Vorderachse ist wegen des Radeinschlags in der Auslegung eingeschränkt. Bei [[Audi]]-Modellen und im [[VW Passat B5]] wurde sie dennoch realisiert und wird dort als „Vierlenkerachse“ bezeichnet. Die Zählweise rechnet aber die Spurstange nicht zu den Lenkern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Integrallenkerachse ==&lt;br /&gt;
Wird der fünfte Lenker als Koppellenker zwischen einem oberen und einem unteren Lenker ausgeführt, so entsteht die Integrallenkerachse, die bei BMW im 5er und 7er als Hinterachse eingesetzt wird. Durch die Verbindung der beiden Lenker wird das elastische Aufziehen der Achse beim Bremsen verringert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vierlenker-Achse ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Raumlenkerachse mit 5 Lenkern.png|mini|Vierlenker-Hinterachse eines [[Mitsubishi Galant EA0]] mit drei Stab- und einem Dreiecksquerlenker.&lt;br /&gt;
{{Farblegende|magenta|Radträger}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Farblegende|lime|Stablenker}}&lt;br /&gt;
{{Farblegende|orange|Stablenker}}&lt;br /&gt;
{{Farblegende|blue|Stablenker}}&lt;br /&gt;
{{Farblegende|yellow|Dreieckslenker&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
(rund um Feder führend)}}&lt;br /&gt;
{{Farblegende|cyan|Stabilisator}}&lt;br /&gt;
]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden oberen Lenker einer Fünflenkerradaufhängung können wie in Bild gezeigt zu einem Dreiecksquerlenker zusammengefasst werden. Die Anordnung der unteren Lenker vermeidet trotz komfortabler Lenkerlager unerwünschte Spurwinkeländerungen bei Längskräften. Diese Bauart kann mit anderer Geometrie auch als Vorderradaufhängung verwendet werden. Ein Lenker dient dann als [[Spurstange]]. Die unteren Querlenker ermöglichen eine virtuelle Spreizachse. Sie bietet auch bei begrenztem Bauraum die Voraussetzung für die Auslegung von Lenkrollradius und [[Lenkung#Lenkgeometrie|Stoßradius]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trapezlenkerachse ==&lt;br /&gt;
Bei dieser Konstruktion (Werksbezeichnung), wie etwa im [[BMW E31]] (1989–1999), oder im [[Audi Q5 8R]] (2008–2017) ist der untere Lenker trapezförmig ausgebildet und mit dem Radträger über einen Hilfslenker verbunden.&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Matschinsky: &amp;#039;&amp;#039;Radführungen der Straßenfahrzeuge.&amp;#039;&amp;#039; 2007, S. 417–418&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Trapezlenker nimmt dadurch u.&amp;amp;nbsp;a. Momente um die Radachse auf und verringert die Verdrehung des Radträgers beim Bremsen. In der oberen Lenkerebene ist daher ein Stablenker ausreichend. Die Spuränderung beim Federn wird durch einen hinteren Querlenker (Stablenker) kontrolliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Konstruktion unterscheidet sich von der als „Weissach-Achse“ bezeichneten im [[Porsche 928]] verwendeten Hinterachse, bestehend aus einem unteren Trapezlenker und einem oberen Querlenker (Stablenker) zwischen Aufbau und Radträger.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Bernd Heißing, Metin Ersoy, Stefan Gies |Titel=Fahrwerkhandbuch |Auflage=3 |Verlag=Vieweg+Teubner |Datum=2011 |ISBN=978-3-8348-0821-9 |Seiten=435 |Online={{Google Buch |BuchID=qEIkBAAAQBAJ|Seite=435}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schwertlenkerachse ==&lt;br /&gt;
Der Radträger ist über einen biegeweichen und torsionsweichen Ausleger (Schwertlenker) mit Kugelgelenk (Gummilager) in Längsrichtung am Wagenkörper abgestützt und wird von drei Stablenkern seitlich geführt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wallentowitz&amp;quot; /&amp;gt; Diese Entwicklung mit der Werksbezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Schwertlenkerachse&amp;#039;&amp;#039; wird beim [[Ford Focus]] an der Hinterachse eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dämpferbeinachse ==&lt;br /&gt;
Als Vorderachse wird die Kombination eines radführenden [[Dämpferbein]]s mit einem aufgelösten unteren Dreieckslenker bei BMW und Mercedes verwendet. Die Spurstange ist der dritte Stablenker. Die Kolbenstange des Dämpfers ist ein Drehschublenker. Durch die beiden getrennten Stäbe des aufgelösten Dreieckslenkers wird eine größere &amp;#039;&amp;#039;[[Lenkung #Spreizung|Spreizung]]&amp;#039;&amp;#039; und ein kleinerer [[Lenkrollradius]] erzielt. Das gleiche Prinzip gibt es mit anderer Lenkeranordnung auch als Hinterachse, zum Beispiel die [[Camuffo-Hinterachse]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
*{{Literatur |Autor=Wolfgang Matschinsky&lt;br /&gt;
 |Titel=Radführungen der Straßenfahrzeuge: Kinematik, Elasto-Kinematik und Konstruktion&lt;br /&gt;
 |Auflage=2&lt;br /&gt;
 |Verlag=Springer&lt;br /&gt;
 |Datum=1998&lt;br /&gt;
 |ISBN=978-3-662-09653-6&lt;br /&gt;
 |Seiten=12-15&lt;br /&gt;
 |Online={{Google Buch |BuchID=N8exBgAAQBAJ |Seite=12}}&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://kfz-tech.de/Biblio/Radaufhaengung/MultilinkAchse.htm Bild der Raumlenkerachse, aber falsche Erklärung, da der Drehstab kein Lenker ist]&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.stahl-info.de/stahl_im_automobil/ultraleicht_stahlkonzepte/ulsas/ulsas-ausstellungstafel.pdf | wayback=20071024080822 | text=Stahl-Konzepte für ultraleichten Achsbau (Trapezlenkerachse)}} (PDF; 83&amp;amp;nbsp;kB), auch 21. Juli 2017 abrufbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Heißing&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
 |Hrsg=Bernd Heißing, Metin Ersoy, Stefan Gies&lt;br /&gt;
 |Titel=Fahrwerkhandbuch&lt;br /&gt;
 |Auflage=3&lt;br /&gt;
 |Verlag=Vieweg+Teubner&lt;br /&gt;
 |Datum=2011&lt;br /&gt;
 |ISBN=978-3-8348-0821-9&lt;br /&gt;
 |Seiten=440-444&lt;br /&gt;
 |Online={{Google Buch |BuchID=qEIkBAAAQBAJ|Seite=440}}}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wallentowitz&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
 |Hrsg=Henning Wallentowitz, Konrad Reif&lt;br /&gt;
 |Titel=Handbuch Kraftfahrzeugelektronik: Grundlagen - Komponenten - Systeme&lt;br /&gt;
 |Auflage=2&lt;br /&gt;
 |Verlag=Vieweg+Teubner&lt;br /&gt;
 |Datum=2011&lt;br /&gt;
 |ISBN=978-3-8348-0700-7&lt;br /&gt;
 |Online={{Google Buch |BuchID=yMjcMIdGceoC |Seite=179}}}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fahrwerkstechnik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mike Krüger</name></author>
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