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	<title>Mehrfachtraktion - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T22:18:55Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Mehrfachtraktion&amp;diff=228753&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Firobuz: noch ein früher und bekannter Verteter, 1883 kann formal nicht stimmen wenn die Ausstellung erst 1891 war</title>
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		<updated>2026-04-02T05:45:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;noch ein früher und bekannter Verteter, 1883 kann formal nicht stimmen wenn die Ausstellung erst 1891 war&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:2011-05-19-bahnhof-erfurt-by-RalfR-23.jpg|mini|[[Stadler Regio-Shuttle RS1|Regio-Shuttle]] in Vierfachtraktion]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mehrfachtraktion&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist das vereinigte Führen von mehreren [[Triebfahrzeug]]en in einem [[Eisenbahnzug]]. Bei Mehrfachtraktion mit [[Fernsteuerung]] werden sämtliche Fahrzeuge nur von einem [[Führerstand]] bedient, fehlt eine Fernsteuerung, muss jedes Triebfahrzeug von einem [[Triebfahrzeugführer]] besetzt sein. Letztere Betriebsart war bei Dampflokomotiven üblich.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Žarko Filipović |Titel=Elektrische Bahnen: Grundlagen, Triebfahrzeuge, Stromversorgung |Auflage=3. Auflage |Verlag=Springer Berlin Heidelberg |Ort=Berlin, Heidelberg s.l |Datum=1995 |ISBN=978-3-540-59354-6 |Seiten=7}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Begriffe ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ein mit drei &amp;quot;Taurus&amp;quot; bespannter Güterzug steht 2018 im Bahnhof Bludenz zur Abfahrt in Richtung Arlberg Arlberg bereit..jpg|mini|Dreifachtraktion vor einem Güterzug im [[Bahnhof Bludenz]] am Fuß der bis zu 34 Promille steilen Westrampe der [[Arlbergbahn]]]]&lt;br /&gt;
Die Einrichtung, die bei Mehrfachtraktion die Fernsteuerung der nicht besetzten Triebfahrzeuge ermöglicht, wird [[Mehrfachsteuerung]] oder [[Vielfachsteuerung]] genannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Harry Rose |Titel=Lexikon der Lokomotive: Geschichte und Technik |Verlag=Transpress Verlag |Ort=Berlin |Datum=1992 |ISBN=978-3-344-70736-1 |Kapitel=Mehrfachsteuerung |Seiten=394}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die einfachste Mehrfachtraktion ist die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Doppeltraktion&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, bei der zwei Triebfahrzeuge einen Zug führen oder zwei [[Triebwagen|Triebzüge]] miteinander gekuppelt sind. Der Begriff „Doppeltraktion“ ist dabei nicht an eine Fernsteuerung des zweiten Triebfahrzeugs gebunden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Lexikon der Eisenbahn |Hrsg=Gerhard Adler, Wolfgang Fenner, Peter Franke, Karl Hofmann, Günter Schümberg, Klaus Töpfer |Auflage=6., bearbeitete u. ergänzte |Verlag=Transpress VEB Verlag für Verkehrswesen |Ort=Berlin |Datum=1981 |Sprache=de |Kapitel=Doppeltraktion |Seiten=193}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Darüber hinaus gibt es auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dreifachtraktion&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vierfachtraktion&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und so weiter, wenn mehr Triebfahrzeuge verwendet werden. Wenn die Lokomotive an der Zugspitze die übrigen Lokomotiven nicht fernsteuert, wird diese als [[Vorspannlokomotive]] bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das besetzte Triebfahrzeug in einer Mehrfachtraktion mit Fernsteuerung wird als &amp;#039;&amp;#039;führendes Triebfahrzeug&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet, die nicht besetzten aktiven Triebfahrzeuge sind &amp;#039;&amp;#039;geführte Triebfahrzeuge&amp;#039;&amp;#039;. Bei den [[Österreichische Bundesbahnen|Österreichischen Bundesbahnen]] wird die Doppeltraktion als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tandem&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet, das ferngesteuerte Triebfahrzeug als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tandemtriebfahrzeug&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Doppeltraktion.jpg|mini|Doppeltraktion vor einem Güterzug auf der [[Bahnstrecke Rosenheim–Kufstein Grenze|Inntalstrecke]] in Oberaudorf]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gemischte Mehrfachtraktion 643 644 643.3.jpg|mini|Dreifachtraktion von [[Bombardier Talent]] Dieseltriebzügen]]&lt;br /&gt;
Die häufigste Anwendung der Mehrfachtraktion besteht darin, die verfügbare Zugkraft für die Beförderung des Zuges durch den Einsatz mehrerer Triebfahrzeuge zu erhöhen. Dies ist insbesondere erforderlich, wenn eine einzelne Lokomotive nicht ausreicht um die vorgegebene Zugmasse unter Berücksichtigung der Streckenführung und des Wetters mit der gewünschten Geschwindigkeit zu befördern.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Harry Rose |Titel=Lexikon der Lokomotive: Geschichte und Technik |Verlag=Transpress Verlag |Ort=Berlin |Datum=1992 |ISBN=978-3-344-70736-1 |Kapitel=Doppeltraktion |Seiten=135}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Regel werden mehrere Lokomotiven an der Zugspitze eingesetzt. Die Anzahl der Triebfahrzeuge an der Zugspitze ist durch die [[Zughakenlast|Zugfestigkeit]] der [[Kupplung (Bahn)|Kupplungen]] begrenzt. Wenn es nicht möglich ist, alle Triebfahrzeuge an der Zugspitze einzureihen, müssen [[Zwischenlokomotive]]n oder [[Schiebelokomotive]]n eingesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Anwendung der Mehrfachtraktion ist das Überführen von Lokomotiven, ohne dass zusätzliche [[Fahrplantrasse]]n beansprucht werden müssen. Bei dieser Anwendung der Mehrfachtraktion kann zudem der Triebfahrzeugführer der zu überführenden Lokomotive entfallen. In diesem Zusammenhang spielt die Zugfestigkeit der Kupplungen keine entscheidende Rolle, weshalb es beispielsweise bei der [[Schweizerische Bundesbahnen|SBB]] immer wieder zu Vierfachtraktionen kam.&amp;lt;ref&amp;gt;{{YouTube |id=KV5p7EHkEUE |titel=Legendary SBB Re 20/20 – Vierfachtraktion mit Intermodalzug – extra laut |abruf=2025-01-18 |m=1|time=7 |uploader=trainfart |upload=2022-06-18  |laufzeit=3 [[Minute|min]] 12 [[Sekunde|s]]}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In Südafrika können die Lokomotiven der [[TFR-Klasse 23E]] aus diesem Grund sogar in Achtfachtraktion verkehren. Mehrfachtraktion wird in außereuropäischen Ländern auch angewandt um eine [[Redundanz (Technik)|Redundanz]] bei Ausfall eines Triebfahrzeugs zu erreichen, was in abgelegenen Gebieten besonders wichtig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Triebzügen und Straßenbahnen wird die Mehrfachtraktion eingesetzt, um das Fassungsvermögen des Zuges zu erhöhen, indem mehrere Triebzüge oder Straßenbahntriebwagen zusammengekuppelt werden. Dies ist besonders in Stoßzeiten oder auf stark frequentierten Strecken von Vorteil. Durch das An- und Abkuppeln zusätzlicher Triebzüge kann der Zug flexibel an die jeweilige Nachfrage angepasst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Probewagen I und II der Wuppertaler Schwebebahn.jpg|mini|Prototypen der Wuppertaler Schwebebahn, 1898]]&lt;br /&gt;
Die weltweit erste Vielfachsteuerung kam bei der von [[Siemens &amp;amp; Halske]] gebauten Ausstellungsbahn auf der [[Internationale Elektrotechnische Ausstellung 1891|Internationalen Elektrotechnischen Ausstellung 1891]] in der [[Rotunde (Wien)|Wiener Rotunde]] zum Einsatz. Im gleichen Jahr fand sie bei der [[Lokalbahn Mödling–Hinterbrühl]] auch Verwendung, die ebenfalls von Siemens ausgerüstet wurde. Diese frühe Form der Vielfachsteuerung war rein mechanisch und bestand aus einer gelenkigen Verbindungsstange zwischen den beiden Triebwagen, die eine gleichzeitige Ansteuerung der über Kettenzüge bewegten und unter dem Wagenkasten montierten [[Fahrschalter]] ermöglichte. Zudem soll bereits die Steuerung von einem [[Beiwagen (Bahn)|Beiwagen]] möglich gewesen sein, womit der [[Steuerwagen]] erfunden war.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Manfred Hohn]], Dieter Stanfel, Hellmuth Figlhuber |Titel=Mödling-Hinterbrühl. Die erste elektrische Bahn Europas für Dauerbetrieb |Auflage=1 |Verlag=[[Verlag Slezak]] |Ort=Wien |Datum=1983 |ISBN=3-85416-079-8 |Seiten=17, 31}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste elektrische Vielfachsteuerung dürfte 1895 bei der, ebenfalls von Siemens ausgerüsteten, [[Linie M1 (Metró Budapest)|ersten Budapester Metrólinie]] Anwendung gefunden haben.&amp;lt;ref&amp;gt;Harald Marincig: &amp;#039;&amp;#039;60 Jahre Wiener Elektrische Stadtbahn 1925–1985.&amp;#039;&amp;#039; Wiener Stadtwerke – Verkehrsbetriebe, Wien 1985, S. 4.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch die beiden [[Baureihe 98 der Wuppertaler Schwebebahn|1898 gebauten Prototypen]] der [[Wuppertaler Schwebebahn]] konnten bereits in Vielfachsteuerung fahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgrenzung ==&lt;br /&gt;
Von der Mehrfachtraktion sind folgende Konzepte zu unterscheiden:&lt;br /&gt;
* [[Doppellokomotive]]n und Mehrfachlokomotiven, sowie Triebzüge, die aus mehreren Antriebseinheiten bestehen, die betrieblich nicht trennbar sind&lt;br /&gt;
* Wagenlok, eine zusätzlich zur [[Zuglokomotive]] in den Zug eingereihtes, nicht arbeitendes Triebfahrzeug, das als [[Eisenbahnwagen|Wagen]] mitläuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Besondere Formen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- [[Datei:Straßenbahn Großzug.png|mini|450px|Eine Straßenbahntraktion, bestehend aus zwei Triebwagen und einem Beiwagen]] --&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Sandwich ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Royal train at København H 07.jpg|mini|Sonderzug der Dänischen Bahn mit beidseitig je einer Lokomotive]]&lt;br /&gt;
Das im [[Jargon|Eisenbahnjargon]] als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lokomotivsandwich&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (seltener auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tandem&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, in der Schweiz &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Wendezug|Doppelpendelzug]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) bezeichnete Fahren mit zwei Triebfahrzeugen an den entgegengesetzten Enden eines Wagenzuges, unterscheidet sich von der Doppeltraktion durch geringere Kupplungsbelastung und [[Wendezug]]fähigkeit ohne Notwendigkeit eines [[Steuerwagen]]s. Die eingesetzten Wagen müssen allerdings mit einer Steuerleitung ausgerüstet sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[DB Cargo]] begann 2017 mit der Entwicklung und Erprobung einer [[Zeitmultiplexe Mehrfachtraktionssteuerung|zeitmultiplexen Mehrfachtraktionssteuerung]], die mit einer Mobilfunkverbindung arbeitet, keine Steuerleitung benötigt und deshalb auch bei Güterzügen eingesetzt werden kann. Das System nennt sie [[Distributed Power System]] (DPS).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.dbcargo.com/rail-de-de/logistik-news/dps-distributed-power-system-der-weg-zum-langen-zug-6179158 |titel=DPS: Distributed Power System, der Weg zum langen Zug |hrsg=DB Cargo |datum=2021-07-26 |abruf=2024-07-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verteilte Traktion ===&lt;br /&gt;
Bei der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;verteilten Traktion&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; laufen Lokomotiven oder Lokomotivgruppen nicht nur an den Enden, sondern auch in der Mitte eines Wagenzuges. Dies ermöglicht es, größere Zugkräfte an einen Zug zu bringen, ohne die Kupplungen überzubeanspruchen. Im Personenverkehr wird die verteilte Traktion vor allem genutzt, um schnelleres Kuppeln zweier Einheiten zu ermöglichen, ohne den Zug vorher aufwendig von der Lokomotive trennen zu müssen, wie zum Beispiel beim [[Railjet 1. Generation#Konzept|Railjet]] der [[Österreichische Bundesbahnen|Österreichischen Bundesbahnen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Mittel- und Westeuropa sind im Güterverkehr allgemein keine Mehrfachtraktionsformen außer der einfachen Doppeltraktion mehr üblich, obwohl die [[Schweizerische Bundesbahnen|SBB]] in den 1990er Jahren Versuche mit [[Funkfernsteuerung|funkferngesteuerten]] [[Zwischenlokomotive|Zwischen-]] und [[Schiebelokomotive]]n auf der [[Gotthardbahn]] durchführten. Seit der Inbetriebnahme des [[Lötschberg-Basistunnel|Lötschberg-]] und [[Gotthard-Basistunnel]]s ist auch in der Schweiz der aufwendige Zwischen- und Schiebedienst selten geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den [[Vereinigte Staaten|USA]], [[Australien]] und [[Südafrika]] gibt es mehrere Kilometer lange Güterzüge. Die hohen Zugmassen und die große Länge der Züge erfordern verteilte Traktion (englisch: [[Distributed Power Unit|Distributed Power]]). Bis zu zwölf Lokomotiven pro Zug können vorkommen, wie es beispielsweise auf der [[Bahnstrecke Sishen–Saldanha]] in Südafrika der Fall ist. Dabei erlaubt die hohe Festigkeit der für solche Fälle verwendeten [[Janney-Kupplung]]en die Verwendung von bis zu vier sechsachsigen Lokomotiven an der Zugspitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== A-Unit und B-Unit ===&lt;br /&gt;
[[Datei:19680120 18 CB&amp;amp;Q Galesburg, IL.jpg|mini|B- und A-Unit der [[EMD F7]]]]&lt;br /&gt;
In den Vereinigten Staaten wurden für die Beförderung schwerer Güterzüge in Mehrfachtraktion [[führerstand]]slose [[Diesellokomotive]]n entwickelt, die man als B-Unit oder als Booster bezeichnete. Diese wurden von einer A-Unit, also einer Lokomotive mit einem Führerstand, aus gesteuert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geführte Triebwagen bei der Straßenbahn ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Zurich Be 4-6 Blinde Kuh 1697 Depot Wollishofen.jpg|mini|Ein führerstandloser [[VBZ Be 4/6 (Mirage)|Be 4/6 (Mirage)]] der VBZ, mit dem Spitznamen „Blinde Kuh“. Man beachte die fehlende Zielanzeige.]]&lt;br /&gt;
Vereinzelt existieren im Straßenbahnbereich sogenannte [[Geführter Triebwagen|Beitriebwagen]]. Diese sind angetrieben, besitzen aber keinen vollwertigen Führerstand und können daher nicht an der Zugspitze laufen. In vielen U-Bahn-Betrieben werden ebenfalls Triebwagen ohne Führerstand eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Steuerungsarten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Liliputbahn-trajno kun du vaporaj lokomotivoj.jpg|mini|Zwei Dampflokomotiven ziehen im [[Vorspanntriebfahrzeug|Vorspannbetrieb]] einen Zug der [[Liliputbahn Prater|Liliputbahn im Wiener Prater]], einer [[Parkeisenbahn]]]]&lt;br /&gt;
Im Dampflokzeitalter gab es keine Mehrfachtraktion mit Steuerung durch die erste Lokomotive, sondern nur Mehrfachtraktion mittels [[Vorspanntriebfahrzeug|Vorspannlokomotive]] oder Nachschieben; alle Lokomotiven waren mit Personal besetzt und wurden einzeln gesteuert, die Kommunikation erfolgte durch Pfeifsignale.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Europa]] werden [[Triebfahrzeug]]e heute generell über Leitungsverbindungen gesteuert. Bei einer klassischen Vielfachsteuerung mit vielpoligen Steuerleitungen werden in der Regel die Schaltwerke der einzelnen Triebfahrzeuge direkt angesteuert. Neuere, zeitmultiplexe Steuerungen kommen mit einem Aderpaar aus, dabei kommunizieren die Steuerungsrechner der Fahrzeuge über [[Bus (Datenverarbeitung)|Buskabel]], die auch durch die [[Mittelwagen]] geleitet werden müssen. Manchmal sind nur baugleiche Fahrzeuge miteinander traktionsfähig. In [[Deutschland]] und der [[Schweiz]] können viele Lokomotiven und [[Steuerwagen]] untereinander vielfachgesteuert werden. Siehe auch: [[Vielfachsteuerung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die verteilte Traktion von schweren Güterzügen erfolgt meist per Funkfernsteuerung oder seltener über ein vorhandenes Kabel für die [[elektropneumatische Bremse]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Vielfachsteuerung]], Bezeichnung für Mehrfachtraktion und [[Wendezugsteuerung]] in der Schweiz und in Österreich&lt;br /&gt;
* [[Oberleitungsbusdoppeltraktion]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Multiple-unit train control|Mehrfachtraktion}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4736132-3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schienenfahrzeugtechnik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bahnbetrieb]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Firobuz</name></author>
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