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	<title>Mehren (Westerwald) - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Mehren_(Westerwald)&amp;diff=219655&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: form</title>
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		<updated>2026-01-28T12:02:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Art               = Ortsgemeinde&lt;br /&gt;
|Name              = Mehren&lt;br /&gt;
|Wappen            = DEU Mehren COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 50/41/12/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 7/30/35/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Mehren in AK.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Rheinland-Pfalz&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Altenkirchen (Westerwald)&lt;br /&gt;
|Verbandsgemeinde  = Altenkirchen-Flammersfeld&lt;br /&gt;
|Höhe              = 230&lt;br /&gt;
|PLZ               = 57635&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 02686&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 07132069&lt;br /&gt;
|Gliederung        = 4 [[Ortsteil]]e&lt;br /&gt;
|Adresse-Verband   = Rathausstraße 13&amp;lt;br /&amp;gt;57610 Altenkirchen&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.fachwerkdorf-mehren.de/ www.fachwerkdorf-mehren.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Thomas Schnabel&lt;br /&gt;
|Bürgermeistertitel = Ortsbürgermeister&lt;br /&gt;
|Partei            = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Mehren 01.jpg|mini|Mehren im Westerwald]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Mehren - Westerwald.jpg|mini|Mehren (Luftaufnahme)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mehren&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Ortsgemeinde (Rheinland-Pfalz)|Ortsgemeinde]] im [[Landkreis Altenkirchen (Westerwald)]] in [[Rheinland-Pfalz]]. Sie gehört der [[Verbandsgemeinde Altenkirchen-Flammersfeld]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Mehren liegt am nördlichen Rand eines ausgedehnten Waldgebiets ([[Staatsforst]] Altenkirchen). Durch den Ort fließt der [[Mehrbach]], der unterhalb des Pfarrhauses einen [[Weiher (Gewässer)|Weiher]] speist. Nachbarorte sind [[Fiersbach]] und [[Ersfeld]] im Norden, [[Kraam]] im Nordosten, [[Ziegenhain (Westerwald)|Ziegenhain]] im Südosten und [[Hirz-Maulsbach]] im Westen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Mehren gehören die Ortsteile &amp;lt;!--Acker, kein Nachweis! --&amp;gt;Adorf und Seifen.{{GemeindeverzeichnisRP |Ref=1 |Stand=2022 |Seiten=18}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Nach bislang erster schriftlicher Erwähnung im Jahr 1265 feierte der Ort 2015 sein 750-jähriges Bestehen. Man nimmt jedoch an, dass die [[Gemarkung]] um Mehren schon in [[Franken (Volk)|fränkischer]] Zeit besiedelt war. Der Ort entstand vermutlich zur Zeit der [[Völkerwanderung]]. Bereits während der [[Karolinger|karolingischen]] Gauverwaltung dürfte der Raum Mehren eine [[Germanen|germanische]] [[Großgrundbesitzer|Großgrundherrschaft]] gebildet haben. Nach der Aufteilung des Mittelreiches um 870 konnten dann die Gaugrafen des [[Auelgau]]es die Besiedelung und Erschließung dieses Landesteils durchführen. Dazu gehörte wohl auch im 11./12. Jahrhundert der Bau der Ortskirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst im Jahre 1406 wird ein &amp;#039;&amp;#039;Rorich Henrici de Meerne&amp;#039;&amp;#039; (… von Mehren), [[Priester (Christentum)|Priester]] der [[Erzbistum Köln|Diözese Köln]], genannt und in den folgenden Jahrzehnten einige weitere [[Richter]] zu Mehren. [[Landwehr|Doppelgräben]], die im Volksmund &amp;#039;&amp;#039;Römergräben&amp;#039;&amp;#039; hießen, gaben Hinweise auf nahe Grenzbefestigungen zwischen [[Kurköln]] und der [[Grafschaft Sayn]], die zwischen 1300 und 1500 entstanden sein sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine ganze Reihe verschiedener Formen des Ortsnamens sind bekannt: 1265 &amp;#039;&amp;#039;Mirne&amp;#039;&amp;#039;, 1274 &amp;#039;&amp;#039;Merne&amp;#039;&amp;#039;, 1316 &amp;#039;&amp;#039;Meirne&amp;#039;&amp;#039;, 1359 &amp;#039;&amp;#039;Merin&amp;#039;&amp;#039;, 1406 &amp;#039;&amp;#039;Meerne&amp;#039;&amp;#039; und 1430 &amp;#039;&amp;#039;Meirren&amp;#039;&amp;#039;. In Urkunden des Kirchdorfs [[Flammersfeld]] taucht im 14. und 15. Jahrhundert &amp;#039;&amp;#039;Myrne&amp;#039;&amp;#039; und abweichend auf einer Landkarte &amp;#039;&amp;#039;Myrl&amp;#039;&amp;#039; auf. Aus letzterem wurde geschlossen, dass der Name eine fränkisch-christliche Gründung ausweist, die zu Ehren der [[Gottesgebärerin|Gottesmutter]] Maria erfolgte, und daher &amp;#039;&amp;#039;Mehren&amp;#039;&amp;#039; eine Ableitung von &amp;#039;&amp;#039;Marien&amp;#039;&amp;#039; ist. Dem widerspricht, dass die Bachnamen in der Regel älter sind als die den Bachnamen entlehnten Ortsnamen, dessen Bezeichnung sich von einem früheren [[Sumpf]]gebiet im Quellbereich ableiten kann.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Katzwinkel&amp;quot; details=&amp;quot;4&amp;quot;&amp;gt;Erwin Katzwinkel: &amp;#039;&amp;#039;Mehren – Beiträge, Berichte und Bilder zur Geschichte, Kultur und Wirtschaft einer kleinen Gemeinde.&amp;#039;&amp;#039; Mehren 1979.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Forst&amp;#039;&amp;#039; Mehren, späterer Ortsname von [[Forstmehren]], gibt Hinweise auf ein damaliges Königsgut.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Katzwinkel&amp;quot;  details=&amp;quot;6&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einstmals soll in Mehren direkt am [[Mehrbach]] eine kleine [[Wasserburg (Gebäude)|Wasserburg]] gestanden haben, die dem niederen [[Adel|Dorfadel]] als Wohnsitz diente. Hiervon sind jedoch keinerlei Überreste erhalten, und der einzige Verweis auf diesen Bau findet sich in einer [[Flurkarte]] des [[Katasteramt]]es Altenkirchen mit der Bezeichnung eines Flurstückes „In der Burgwiese“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;web&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.fachwerkdorf-mehren.de/wissenswertes_geschichte_2.html |text=&amp;#039;&amp;#039;Wissenswertes – Geschichte von Mehren.&amp;#039;&amp;#039; Teil 2. |wayback=20170318071317}} Fachwerkdorf Mehren, 13. November 2016, abgerufen am 3. Januar 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1931 erhielt Mehren eine eigene [[Poststelle (Postamt)|Poststelle]] der Klasse II im Bezirk des Postamts [[Asbach (Westerwald)|Asbach]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Postgeschichte&amp;quot;&amp;gt;Theo Winterscheid: &amp;#039;&amp;#039;Aus der Geschichte der Post im Windhagener Raum.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Windhagen – Ein Heimatbuch.&amp;#039;&amp;#039; Economica Verlag, Bonn 1994, S. 113.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jüdische Gemeinde Mehren ===&lt;br /&gt;
In Mehren bestand zeitweise im 19. Jahrhundert eine kleine jüdische Gemeinde. Die Zahl der jüdischen Einwohner entwickelte sich wie folgt: 1837 gab es 19 (von insgesamt 230 Einwohnern), 1858 17 und 1895 15 Einwohner. Zeitweise gab es auch eine Betstube. In Mehren waren noch zu Beginn des 20. Jahrhunderts mehrere jüdische Familien ansässig. Alle jüdischen Familien, einige Viehhändler, waren in das gesellschaftliche und wirtschaftliche Leben der Gemeinde integriert; auch hatte die Gemeinde in einem Haus christlicher Mitbürger eine Judenschule einrichten können. Bis zur Fertigstellung der Synagoge in Altenkirchen im Jahr 1884 kamen die Menschen jüdischen Glaubens am [[Sabbat]]tag aus den umliegenden Gemeinden [[Flammersfeld]] und [[Oberlahr]] nach Mehren zur Feier des Sabbatfestes.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Julius Seifen: Jüdische Familien in Mehren. Heimatjahrbuch des Kreises Altenkirchen 1986, S. 198 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1925 gab es keine jüdischen Einwohner mehr in Mehren.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.alemannia-judaica.de/mehren_juedgeschichte.htm &amp;#039;&amp;#039;Mehren (VG Altenkirchen, Kreis Altenkirchen): Jüdische Geschichte&amp;#039;&amp;#039;.] [[Alemannia Judaica]], 24. Dezember 2016, abgerufen am 3. Januar 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bevölkerungsentwicklung ===&lt;br /&gt;
Die Entwicklung der Einwohnerzahl der Gemeinde Mehren, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf [[Volkszählung]]en.&amp;lt;ref name=&amp;quot;regionaldaten&amp;quot;&amp;gt;[https://infothek.statistik.rlp.de/MeineHeimat/content.aspx?id=103&amp;amp;l=3&amp;amp;g=0713210069&amp;amp;tp=46975 &amp;#039;&amp;#039;Mein Dorf, meine Stadt: Mehren (AK)&amp;#039;&amp;#039;.] Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten, abgerufen am 6. Mai 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:right; margin:0;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1815 || 191&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1835 || 257&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1871 || 286&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1905 || 273&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1939 || 243&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1950 || 276&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1961 || 243&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1970 || 279&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1987 || 320&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1993 || 446&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1999 || 498&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2005 || 497&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2011 || 504&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2017 || 468&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{EWDJ|DE-RP}} || {{EWZT|DE-RP|07132069}}{{EWR|DE-RP}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Der [[Gemeinderat (Deutschland)|Gemeinderat]] in Mehren besteht aus acht Ratsmitgliedern, die bei der [[Kommunalwahlen in Rheinland-Pfalz 2024|Kommunalwahl am 9.&amp;amp;nbsp;Juni 2024]] in einer [[Kommunalwahlrecht (Rheinland-Pfalz)#MW|Mehrheitswahl]] gewählt wurden, und dem [[ehrenamt]]lichen [[Ortsbürgermeister]] als Vorsitzendem.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.vg-altenkirchen-flammersfeld.de/Wahl_2024/Ortsgemeinderat_Mehrheitswahl/ergebnisse_gemeinde_13210069.html |titel=Wahl zum Ortsgemeinderat (Mehrheitswahl): 9. Juni 2024, Mehren |hrsg=Verbandsgemeinde Altenkirchen-Flammersfeld |abruf=2025-03-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis 2009 gehörten dem Gemeinderat zwölf Ratsmitglieder an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Thomas Schnabel wurde bei der [[Kommunalwahlrecht (Rheinland-Pfalz)#BM|Direktwahl]] am 26.&amp;amp;nbsp;Mai 2019 mit einem Stimmenanteil von 85,71 %&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz |url=https://www.wahlen.rlp.de/de/kw/wahlen/kd/gebiete/1320000000000.html |titel=Direktwahlen 2019 |abruf=2019-12-26 |kommentar=siehe Altenkirchen-Flammersfeld, Verbandsgemeinde, 37. Ergebniszeile}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und am 9.&amp;amp;nbsp;Juni 2024 als einziger Bewerber mit 80,5 % jeweils für weitere fünf Jahre in seinem Amt bestätigt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://rlp-kw24.wahlen.23degrees.eu/wahlen/direktwahlen-gemeindeebene/1321006900 |titel=Mehren, Ortsbürgermeisterwahl (Gemeinde) 09.06.2024 |werk=Kommunalwahlergebnisse Mehren |hrsg=Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz |abruf=2025-03-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
Den Mittelpunkt des Ortswappens bildet die romanische Kirche mit ihrem Fachwerkspeicher. Das runde [[Medaille|Medaillon]] im rechten Feld des Wappens stammt von einer [[Grab]]platte vor dem Chorraum innerhalb der Kirche, die das Grab eines &amp;#039;&amp;#039;Johann von Mehren&amp;#039;&amp;#039; abdecken soll. Die abgebildete Kreuzblume und die gekreuzten Schlüssel sollen dabei die [[Schlüssel (Heraldik)|Schlüsselgewalt]] und den Bann des Lebens darstellen. Der links abgebildete Krug mit den Initialen des britischen [[König]]s und [[Kurfürst]]en von Hannover, [[Georg II. (Großbritannien)|Georg II.]], deutet auf die 1737 in Mehren gegründete [[Kannebäcker Land|Kannenbäckerzunft]] hin. Die farbliche Gestaltung bezieht sich mit dem Grün des linken Feldes auf die Landschaft des Westerwaldes, das zentrale gelbe Feld ist ein Verweis auf das „Gold“ der Ährenfelder, und der blaue rechte Teil ist Zeichen für das Wasser des Mehrbachs.&amp;lt;ref name=&amp;quot;web&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
Mehren gilt – insbesondere auch wegen der zahlreichen und gut erhaltenen alten [[Fachwerkhaus|Fachwerkbauten]]&amp;amp;nbsp;– als eine der schönsten Ortschaften der Region. Bestätigt wurde dies mit der zweimaligen Auszeichnung einer [[Liste der Sieger im Bundeswettbewerb Unser Dorf hat Zukunft|Silbermedaille]] beim Bundeswettbewerb „[[Unser Dorf soll schöner werden]] – [[Unser Dorf hat Zukunft]]“ 1983 und 1989 als Vertreter des Landes Rheinland-Pfalz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Ortsmitte unterhalb des Pfarrhauses befindet sich ein angelegter Weiher, an dem der im Jahre 2008 eröffnete [[Westerwaldsteig]], ein 235 Kilometer langer [[Prädikatswanderweg|Premiumwanderweg]] zwischen [[Herborn]] und [[Bad Hönningen]], vorbeiführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturdenkmäler in Mehren (Westerwald)|titel1=Liste der Kulturdenkmäler in Mehren}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Romanische Kirche ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Mehren 001.jpg|mini|Romanische Kirche in Mehren]]&lt;br /&gt;
Sehenswert ist die als [[Kirchenschiff|dreischiffige]] [[Pfeilerbasilika]] im 12. Jahrhundert aus [[Mauerwerk|Mauer-]] und Fachwerk errichtete [[evangelisch]]e [[Pfarrkirche]]. Sie ist eine der ältesten [[Romanik|spätromanischen]] Dorfkirchen des Westerwaldes, wie sie auch in [[Kircheib]], [[Birnbach]], [[Höchstenbach]] oder [[Almersbach]] zu finden sind. Ihr [[Patrozinium]] lässt sich nicht mehr mit Sicherheit klären. Sie gehört in die Reihe der kleinen, dreischiffigen Bruchsteinbauten mit flachgedecktem Schiff und gewölbtem [[Chor (Architektur)|Chor]]. Über diesem befindet sich ein malerischer Fachwerkspeicher, der um 1744 hinzugefügt wurde, um die Probleme mit dem zweifach gestuften Dach in den Griff zu bekommen und Chor und Schiff unter einem gemeinsamen Dach zusammenzufassen. Während das Kirchenschiff flachgedeckt ist, hat der Chor ein [[Kreuzgratgewölbe]]. Um 1910 wurde die Kirche restauriert und die Seitenschiffe dabei fast vollständig erneuert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Gießen (Metall)|Guss]] der ältesten in der Mehrener Kirche hängenden [[Kirchenglocke]]n wird auf den Anfang des 14. Jahrhunderts datiert; sie trägt die Inschrift &amp;#039;&amp;#039;O Rex Glorie veni cum pace, Ych heissen maria&amp;#039;&amp;#039;. Der Neubau des Pfarrhauses ersetzte 1859 einen alten, verfallenen Vorgängerbau. Das neue Haus wurde, wie die zehn Jahre zuvor entstandene Schule, in Bruchsteinen errichtet. Durch einen Zwischenbau wurde es mit dem Mitte der 1950er Jahre entstandenen Gemeindehaus verbunden, das als ökumenisches Jugendlager aus Mitteln des [[Ökumenischer Rat der Kirchen|ökumenischen Rates]] in [[Genf]] gebaut wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Alte Schule ===&lt;br /&gt;
Unter den Fachwerkbauten des Ortes ragt insbesondere die sogenannte „ahl schul“, die „Alte Schule“ heraus, ein im Privatbesitz befindliches [[Spätgotik|spätgotisches]] Bauwerk aus dem 16. Jahrhundert. Ältester beurkundeter Kirchspielschulmeister war Johann Jakob Altgeld, der 1919 genannt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neue Schule ===&lt;br /&gt;
Das heute im Privatbesitz befindliche Gebäude der „Neuen Schule“ entstand 1860, nachdem zuvor beschlossen worden war, die Schule in Mehren zweizügig zu führen. Im August 1971 wurde der Schulstandort Mehren endgültig aufgelöst. Über die Verlegung der [[Volksschule]] in den 1950er Jahren in die damalige Katholische Schule Weyerbusch zog sich ein mehrjähriger Streit der Ortsgemeinde mit Kreis- und Bezirksregierung hin, da „die Gemeinde kein katholisches Kind im schulpflichtigen Alter habe“. Ein Vergleich beendete den Streit; so wurde in Weyerbusch eine evangelische [[Mittelpunktschule]] für das 7., 8. und das neu zu schaffende 9. Schuljahr gebildet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Katzwinkel&amp;quot;  details=&amp;quot;71&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bulles’ Je ===&lt;br /&gt;
Unterhalb der „Alten Schule“ befindet sich das 1547 erbaute ehemalige [[Verlies]] von Mehren, welches auch &amp;#039;&amp;#039;Bulles’ Je&amp;#039;&amp;#039; genannt wurde. Auch wenn es sich heute in Privatbesitz befindet, so ist die Tür des alten Ortsgefängnisses tagsüber unverschlossen, und Besucher sind herzlich willkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Freilichtbühne ===&lt;br /&gt;
In den 1990er Jahren wurde im Ort oberhalb des Weihers eine [[Freilichtbühne]] geschaffen, die von vielen Vereinen und Kulturschaffenden des Westerwalds genutzt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sprache ===&lt;br /&gt;
Nach Hermann-Josef Roth gilt der Mehrbach als Grenze des [[Ripuarische Dialektgruppe|kölnischen Dialektes]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Veranstaltungen ===&lt;br /&gt;
Neben dem [[Erntedankfest]], welches regelmäßig alle zwei Jahre mit [[Ökumenische Bewegung|ökumenischem]] [[Gottesdienst]] und einem großen Umzug gefeiert wird, war das alljährliche &amp;#039;&amp;#039;Lichterfest&amp;#039;&amp;#039; im Sommer mit seinem spektakulären [[Feuerwerk]] am Dorfweiher unter der Freilichtbühne zu einer festen Einrichtung geworden, die weit über die regionalen Grenzen hinweg Beachtung fand und Besucher aus ganz Deutschland anzog. Im Jahr 2023 wurde das Lichterfest nach 20-jährigem Bestehen ein letztes Mal durchgeführt, bevor man sich dazu entschloss, die Veranstaltungsreihe wegen wirtschaftlicher, organisatorischer und personeller Gründe einzustellen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://fachwerkdorf-mehren.de/2023/06/20/lichterfest-2023/ 20. Mehrener Lichterfest – ein letztes Mal]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vereinswesen ===&lt;br /&gt;
Mehren verfügt über eine Reihe von [[Verein|eingetragenen Vereinen]], die neben der Ausübung ihrer kulturellen und sozialen Aufgaben regelmäßig durch mehr oder weniger große Veranstaltungen innerhalb und außerhalb der Region für Aufmerksamkeit sorgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gemischter Chor Mehren e. V. ====&lt;br /&gt;
Seit 1887 gibt es in Mehren einen organisierten Gesangsverein, der 1949 als &amp;#039;&amp;#039;[[Kirchenchor]]&amp;#039;&amp;#039;, dann ein Jahr später als &amp;#039;&amp;#039;[[Gemischter Chor]]&amp;#039;&amp;#039; neu gegründet wurde und heute 32 aktive und über 120 passive Mitglieder zählt. Zudem verfügt er über einen &amp;#039;&amp;#039;Kinderchor&amp;#039;&amp;#039; und eine &amp;#039;&amp;#039;Flötengruppe&amp;#039;&amp;#039;. Neben zahlreichen Veranstaltungen in der Region und in Mehren selbst ist der Gemischte Chor Mehren e.&amp;amp;nbsp;V. auch durch Konzertreisen in der [[Schweiz]], den [[Niederlande]]n und [[Österreich]], sowie aus einer Reihe von Fernsehauftritten bekannt. Er zählt zu den wesentlichen Kulturträgern im [[Mehrbach]]tal.&amp;lt;ref name=&amp;quot;web&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Freiwillige Feuerwehr Mehren ====&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Freiwillige Feuerwehr Mehren&amp;#039;&amp;#039; wurde 1934 gegründet. Sie gehört heute durch die Verlagerung der Verantwortlichkeit für das Feuerlöschwesen auf die Amtsverwaltungen der Verbandsgemeinde-Feuerwehr Altenkirchen an. Sie ist eine Pflichteinrichtung der Gemeinde bzw. Verbandsgemeinde und verfügt in Mehren über 37 aktive Feuerwehrangehörige, sowie die 25-köpfige [[Jugendfeuerwehr]], welche im Jahr 2000 gegründet wurde. Zum Einzugsbereich gehören Ersfeld, Fiersbach, Forstmehren, Hirz-Maulsbach, Kircheib und Kraam (ohne den Ortsteil Heuberg). Zur Unterstützung bei größeren Anschaffungen oder Vorhaben wurde 1995 der &amp;#039;&amp;#039;Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Mehren e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;#039;&amp;#039; gegründet. Die [[Freiwillige Feuerwehr]] Mehren verfügt ein Tanklöschfahrzeug und zwei Mehrzweckfahrzeuge der Klasse 1 und 2.&amp;lt;ref name=&amp;quot;web&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;feuerwehr&amp;quot;&amp;gt;[https://feuerwehr-mehren.com/?page_id=646 &amp;#039;&amp;#039;Geschichte – Freiwillige Feuerwehr Mehren (Ww.)&amp;#039;&amp;#039;.] Website der Freiwilligen Feuerwehr Mehren, 20. Januar 2017, abgerufen am 3. Januar 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Sonstige Vereine ====&lt;br /&gt;
In Mehren finden sich zudem ein &amp;#039;&amp;#039;[[Imker]]verein e. V.&amp;#039;&amp;#039;, der &amp;#039;&amp;#039;Dorfverschönerungsverein&amp;#039;&amp;#039;, der für interessierte Personen oder Gruppen einen geführten Dorfrundgang anbietet, sowie die &amp;#039;&amp;#039;[[Jagdgenossenschaft]]&amp;#039;&amp;#039; Mehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
Mehren verfügt über eine ganze Reihe von [[Gewerbe]]- und [[Handwerk]]sbetrieben, ein [[Altenpflege]]zentrum, sowie ein Hotel-Restaurant im Ortsteil Adorf-Seifen. Der einstmals vorhandene Dorfladen wird bereits seit vielen Jahren nicht mehr betrieben. Ein [[Gemeindehaus (Kommune)|Gemeindehaus]] steht Vereinen und Interessenten für Veranstaltungen und Festivitäten zur Verfügung. Durch Mehren hindurch führt die Kreisstraße 24, die den Ort mit der vier Kilometer entfernten [[Bundesstraße 8]] verbindet. Die Autobahnen [[Bundesautobahn 3|A3]] und [[Bundesautobahn 59|A59]] sind etwa zwanzig Kilometer entfernt. Einkaufsmöglichkeiten, Grundschule, Ärzte und Apotheken finden sich im fünf Kilometer entfernten [[Weyerbusch]].&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
== Bildmaterial ==&lt;br /&gt;
[[WP:AI]]: „Bilder lassen sich am besten den Informationen aus dem Text zuordnen, wenn sie in der Nähe der sie erwähnenden Textstelle eingefügt werden. Manchmal ist es nützlich, im Text auf Bilder zu verweisen (siehe Abbildung …). Bildergalerien als Unterseite(n) sind nicht erwünscht, hier ist nur entweder eine kleine Galerie oder der Verweis auf Inhalte von Wikimedia Commons zulässig.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bitte einige Bilder zum Text bringen, den rest entfernen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery perrow=&amp;quot;6&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mehren 010.jpg|Fachwerkhaus in Mehren&lt;br /&gt;
Mehren 007.jpg|Hafheishof in Mehren&lt;br /&gt;
Mehren, Westerwald, Romanische Kirche.jpg|Romanische Kirche, Luftaufnahme&lt;br /&gt;
Mehren 003.jpg|Fachwerkhaus in Mehren&lt;br /&gt;
Mehren 004.jpg|Fachwerkhaus „Alte Schule“ in Mehren&lt;br /&gt;
Mehren 002.jpg|Fachwerkhaus in Mehren&lt;br /&gt;
Mehren 011.jpg|Fachwerkhaus aus dem 16. Jahrhundert in Mehren&lt;br /&gt;
Mehren 005.jpg|Fachwerkhaus in Mehren&lt;br /&gt;
Mehren 008.jpg|Pfarrhaus in Mehren&lt;br /&gt;
Mehren Reet 01.jpg|Altes Reet gedecktes Fachwerkhaus in Mehren&lt;br /&gt;
Mehren Adorf Fachwerk 01.jpg|Altes Fachwerkhaus von 1719 im Ortsteil Adorf&lt;br /&gt;
Mehren brunnen 01.jpg|Mehrener Dorfbrunnen&lt;br /&gt;
Mehren Mehrbach 01.jpg|Der Mehrbach bei Mehren&lt;br /&gt;
Mehren bullesje 01.jpg|Der Eingang zum Ortsverlies&lt;br /&gt;
Mehren bullesje 02.jpg|Vorraum im „Bulles’ Je“&lt;br /&gt;
Mehren bullesje 03.jpg|Der Weg ins Verlies&lt;br /&gt;
Mehren bullesje 04.jpg|Das Verlies&lt;br /&gt;
Mehren Freilichtbuehne 01.jpg|Die Freilichtbühne&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Armin Schnabel, Reinhard Kramer: &amp;#039;&amp;#039;Chronik – 750 Jahre Fachwerkdorf Mehren.&amp;#039;&amp;#039; Verbandsgemeindeverwaltung Altenkirchen, 2015, ISBN 978-3-9801596-5-4.&lt;br /&gt;
* Hermann-Josef Roth: &amp;#039;&amp;#039;Der Westerwald&amp;#039;&amp;#039;. DuMont, Köln, 1981, ISBN 3-7701-1198-2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|1072774216}}&lt;br /&gt;
* [https://www.fachwerkdorf-mehren.de/ Offizielle Homepage – Fachwerkdorf Mehren]&lt;br /&gt;
* [https://www.vg-altenkirchen-flammersfeld.de/gemeinde-politik/uebersicht-ortsgemeinden/mehren Mehren auf der Website der VG Altenkirchen-Flammersfeld]&lt;br /&gt;
* [https://avdlswr-a.akamaihd.net/swr/swr-fernsehen/landesschau-rp/hierzuland/2015/03/771711.m.mp4 &amp;#039;&amp;#039;Mehrbachtalstraße in Mehren&amp;#039;&amp;#039;.] [[SWR Fernsehen|SWR3]]-Sendung „Hierzuland“, 10. März 2015 (mp4-Video; 6:01 Minuten; 28 MB)&lt;br /&gt;
* {{RPB ORT|nr=o13210069}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Altenkirchen (Westerwald)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4638617-8}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Altenkirchen (Westerwald)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1265]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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