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	<title>Mehr (Rees) - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T22:46:49Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Mehr_(Rees)&amp;diff=1967127&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Graph Pixel: Kleine Korrektur der vorangegangenen Änderung</title>
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		<updated>2026-01-03T23:18:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kleine Korrektur der vorangegangenen Änderung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Mehr&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Rees&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 51/43/49/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 06/28/23/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-NW&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 21&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 11.9&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 2180&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2020-12&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.stadt-rees.de/bauen-wirtschaft/aktuelle-projekte/radverkehrskonzept/20220905-rvk-rees-bericht-final.pdf?cid=13mv |titel=Radverkehrskonzept für die Stadt Rees |hrsg=Stadt Rees |seiten=14 |format=PDF; 8,1 MB |abruf=2024-03-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 46459&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 02857&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Karte Mehr in Rees.svg|mini|Lage von Mehr in Rees]]&lt;br /&gt;
[[Datei:DEU Haffen-Mehr COA.svg|miniatur|Das Ortswappen]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Mehr, kerk foto2 2011-04-11 14.17.JPG|Mehr, Kirche|miniatur]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mehr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Stadtteil von [[Rees]] im [[Kreis Kleve]], [[Nordrhein-Westfalen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Zu Mehr zählen die [[Bauerschaft]]en Lohrwardt, Overkamp-Ree und Moshövel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gemeindegebiet ist größtenteils sehr landwirtschaftlich strukturiert. Der westliche Teil des Gemeindegebietes wird durch den [[Rhein]] begrenzt. Größere Waldflächen befinden sich östlich des Dorfes. Zudem entstanden durch jahrelangen Kiesabbau um das Gemeindegebiet herum große Wasserflächen. An der [[Lange Renne|Langen Renne]] (in deren nördlichem Teil) siedelten sich seit den 1950er Jahren mehrere Campingplätze an. Der südliche Teil der Langen Renne ist seit 2010 als [[Lange Renne (Naturschutzgebiet)|Naturschutzgebiet]] ausgewiesen. Neben dem Naturschutzgebiet Lange Renne gibt es im Ortsteil Mehr noch ein weiteres, das [[Bellinghover Meer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Urkundlich im Jahr 947 wurde der Oberhof von Mehr – curtis in Mere – wohl aus [[Merowinger|merowingischen]] [[Krongut]] stammend, von Liutgard († 953), der Tochter [[Otto I. (HRR)|Otto dem Großen]], dem St.-Viktor-Stift in [[Xanten]] geschenkt, gemäß dem Kalendarium necrologicum Xantense. Dieser [[Gutshof|Hof]], das heutige [[Gasthaus zur Rose (Rees-Mehr)|Gasthaus „Zur Rose“]], befand sich auf einer stets hochwasserfreien Lage im Rheinvorland und gilt als der Namensgeber des Dorfes Mehr. In der [[Kirche (Bauwerk)|Kirche]] St. Vincentius sind zwei Memoriensteine verbaut, die vermutlich aus dem 9. Jahrhundert stammen. Die beiden Inschriften beziehen sich auf Wolfrad und Reginlind, wahrscheinlich die Mitglieder der herrschaftlichen Familie des Oberhofes in Mehr. Sie enthalten nicht das Todesjahr, sondern sie sollen an die [[Memorialwesen|Memorie]], das Jahrgedächtnis, erinnern, das der Priester der Eigenkapelle alljährlich am Sterbetag für die Genannte zu halten hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[St. Vincentius (Mehr)|Kirche in Mehr]] steht im [[Lagerbuch]] des St.-Viktor-Stiftes unter den Pfarrkirchen des Dekanates Xanten, die fast alle schon zu Zeiten [[Karl der Große|Karls des Großen]] – also um 800 – bestanden haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Siebenjähriger Krieg|Siebenjährigen Krieg]] besiegte am 5. August [[1758]] in der [[Schlacht bei Mehr]] (franz. Affaire de Meer) auf dem Gebiet des heutigen [[Mehrhoog]] der braunschweigische Generalleutnant [[Philipp Freiherr von Imhoff|von Imhoff]] die französischen Truppen unter [[François de Chevert|General Chevert]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 29. Februar [[1784]] brach der [[Bislich]]er Deich. Große Flächen des heutigen Stadtgebietes wurden überflutet. Die Menschen retteten sich auf die Speicher und Dächer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde [[Haffen-Mehr]] wurde am 1. Januar 1975 anlässlich der nordrhein-westfälischen Gemeinde- und Kreisgebietsreform aufgeteilt. Während eine Fläche von 8,32&amp;amp;nbsp;km&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt; mit 2516 Einwohnern (Mehrhoog) nach [[Hamminkeln]] umgegliedert wurde, erhielt die Stadt Rees den Hauptanteil mit 22,55&amp;amp;nbsp;km&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt; und 2678 Einwohnern.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3170032631|Seite=297}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Mehr wird durch die [[Bundesstraße 8]] an das Fernstraßennetz angebunden. Mehr ist an ein weitverzweigtes Radwegenetz angeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauwerke, Monumente ==&lt;br /&gt;
* Katholische [[St. Vincentius (Mehr)|St.-Vincentius-Kirche]]&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.st-irmgardis-rees.de/kirchen/kirchen-st-vincentius-mehr&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Evangelische Kirche in Mehr, 1777 (Ev. Kirchengemeinde Haffen-Mehr-Mehrhoog)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.evangelisch-mehrhoog.de/geschichte-der-gemeinde |hrsg=Evangelische Kirchengemeinde / Haffen - Mehr - Mehrhoog |titel=Geschichte der Gemeinde |abruf=2026-01-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Schloss Bellinghoven]]&lt;br /&gt;
* [[Haus Averforth]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Naturschutzgebiete Lange Renne und Bellinghover Meer ==&lt;br /&gt;
=== Lange Renne ===&lt;br /&gt;
Der Ortsteil Mehr hat das seit 2010 ausgewiesene, 13 ha große &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Naturschutzgebiet (Deutschland)|Naturschutzgebiet]] Lange Renne&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch Lange Rinne)&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. [https://www.nz-kleve.de/index.php?id=352 Artikel Naturschutzzentrum Kreis Kleve]&amp;lt;/ref&amp;gt;. Es ist ein Nebengewässer des [[Rhein]]s. Das [[Altwasser (Fluss)|Altwasser]] hat eine Fläche von 0,193 Quadratkilometern bei einer maximalen Tiefe von 10,49 Metern. Der südliche Teil des Ostufers bildet die Grenze zum Ortsteil [[Mehrhoog]] der Stadt [[Hamminkeln]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Entstehung der Langen Renne&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wird den Verlagerungen des Rheinstroms zugeschrieben, wobei jedoch in neuerer Zeit eine künstliche Abgrabung während der frührömischen Anwesenheit auf der rechten Rheinseite zur Anlage des [[Fossa Drusiana|Drususkanal]]es in Betracht gezogen wird.&amp;lt;ref&amp;gt;S. den Artikel http://www.clades-variana.com/die_lange_renne.htm, entnommen am 11. Juli 2019&amp;lt;/ref&amp;gt; Von dem Altwasser ist nur der südliche Teil aufgrund der gut entwickelten Schwimmblattvegetation und größeren Röhrichtbeständen als Naturschutzgebiet ausgewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bellinghover Meer ===&lt;br /&gt;
Das auch seit 2010 ausgewiesene &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Naturschutzgebiet [[Bellinghover Meer]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; liegt an der Rheinniederterrassenkante&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.nz-kleve.de/index.php?id=353&amp;amp;L=1robots.txt Artikel Bellinghover Meer des Naturschutzzentrums des Kreises Kleve]&amp;lt;/ref&amp;gt;. Es wird von der Langen Renne gespeist und mündet in das Hagener Meer, das über die Haffensche Landwehr in den [[Rhein]] fließt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bellinghover Meer und das Haagener Meer sind Überreste der Sonsfelder Schlinge, eines [[Mäander]]s des Rheins. Sie entstand im späten [[Mesolithikum]] oder frühen [[Neolithikum]]. Vom 10. bis 13. Jahrhundert verließ der Rhein sein altes Bett und floss über die aus der [[Bronzezeit]] stammende Visseler Schlinge und die Lange Renne in das Bellinghover Meer. Die Entwässerung über die Haffensche Landwehr ist durch eine Urkunde der Deichschau Rees seit 1580 nachgewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben [[Karpfen]], [[Schleie]], [[Hecht]] und [[Flussbarsch]] leben im Bellinghover Meer vor allem zahlreiche [[Weißfische|Weißfisch-Arten]]. Sie bilden die Nahrungsgrundlage für [[Haubentaucher]], [[Komoran]]e, [[Graureiher]] und [[Eisvogel]]. [[Flusskrebse]] und viele verschiedene Arten von [[Flussmuscheln]] zeugen von einer hohen Wasserqualität. Das Bellinghover Meer hat einen schmalen [[Röhricht]]saum. Im nördlichen Bereich sowie im südlichen Flachwasserbereich befinden sich [[Schwimmblattzone]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sport ==&lt;br /&gt;
* Der auf Kreisebene spielende örtliche Fußballverein mit verschiedenen Jugendmannschaften heißt &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;TuS Haffen-Mehr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wurde 1970 gegründet und ist am Paradies-Stadion, Galaystraße, in Mehr beheimatet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.fupa.net/club/tus-haffen-mehr Informationen zum Verein]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Laufpark „Rund um das Reeser Meer“&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (barrierefrei) hat auf der Wilhelmstraße in Haffen einen Startpunkt für Sportler aus Haffen und Mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
* [[Ortsvorsteher]] ist Stefan van Ophuysen (Stand Dezember 2021)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hermann Obbeck: &amp;#039;&amp;#039;„Hei kennt gen A för en B“. Das Schulwesen im Laufe der Jahrhunderte in Haffen-Mehr 1634-1900&amp;#039;&amp;#039;, in: Kreisverwaltung Rees (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Heimatkalender Landkreis Rees 1961&amp;#039;&amp;#039;, Rheinberg 1961, S. 97–105.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Konrad Heresbach]] (1496–1576), deutscher Humanist&lt;br /&gt;
* [[Johann Gottfried von Manger]] (1737–1823), Prediger und Bürgermeister&lt;br /&gt;
* [[Vlado Stenzel]] (* 1934), deutscher [[Handball]]-[[Bundestrainer]]&lt;br /&gt;
* [[Otmar Loffeld]] (1955–2022), Ingenieurwissenschaftler und Hochschullehrer an der Universität Siegen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.Haffen-Mehr.de Ortshomepage]&lt;br /&gt;
* [https://www.fussball.de/verein/tus-haffen-mehr-1970-niederrhein/-/id/00ES8GN8VS00007GVV0AG08LVUPGND5I#!/section/stage Fußballverein TUS Haffen-Mehr 1970]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile von Rees}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kreis Kleve]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Rees)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 947]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Graph Pixel</name></author>
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