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	<title>Mehmed Ali Pascha - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T10:28:11Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Invisigoth67: form</title>
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		<updated>2025-07-13T06:14:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|handelt von dem türkischen Feldherren deutscher Herkunft; zum ägyptischen Herrscher (frühere Namensbezeichnung: Mehemed Ali) siehe [[Muhammad Ali Pascha]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Mehmed Ali Pasha.png|mini|Mehmed Ali Pascha]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Berliner kongress.jpg|mini|Berliner Kongress, gemalt von [[Anton von Werner]] (ganz rechts Mehmed Ali Pascha)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mehmed (Mehemed) Ali Pascha&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, geb. als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ludwig Karl Friedrich Detroit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, (gelegentlich &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Carl Detroy&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) (* [[18. November]] [[1827]] in [[Magdeburg]], [[Königreich Preußen|Preußen]]; † [[7. September]] [[1878]] in [[Gjakova]], heute [[Kosovo]]) war ein [[Osmanisches Reich|osmanischer]] Feldmarschall deutscher Abstammung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Mehmed Ali Pascha war der Sohn des preußischen [[Kammermusiker]]s Carl Friedrich Detroit aus Berlin, dessen Großvater (†&amp;amp;nbsp;1777) aus Frankreich eingewandert war, und seiner Ehefrau Henriette Jeanette Severin, einer [[Bürger#Mittelalter und frühe Neuzeit|Bürgerstochter]] aus Magdeburg. Nach dem Besuch der Grundschule wechselte Ludwig Karl Friedrich Detroit auf das [[Domgymnasium Magdeburg]]. In der [[Jahrgangsstufe|Tertia]] (vor der „mittleren Reife“) brach er die Schule ab und versuchte sich in einer kaufmännischen Ausbildung. Mit zwölf Jahren heuerte Karl Detroit auf einer [[mecklenburg]]ischen [[Brigg]] als Schiffsjunge an.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.angelfire.com/wy/yaw/Meshurlar/Ran/ran.html angelfire.com] (türkisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als er 16 Jahre alt war und das Schiff eines Tages im Hafen von [[Istanbul]] lag, flüchtete er mit einem Sprung ins Wasser.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[s:en:The New International Encyclopædia/Mehemet Ali Pasha|Mehemet Ali Pasha]]&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;The New International Encyclopædia&amp;#039;&amp;#039; (englisch, [[Wikisource]])&amp;lt;/ref&amp;gt; Zufällig wurde er durch [[Mehmed Emin Ali Pascha]], den späteren [[Großwesir]], gerettet, und Karl sagte ihm, dass er nicht wieder auf das Schiff zurückgehen wolle.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.angelfire.com/wy/yaw/Meshurlar/Ran/ran.html angelfire.com] (türkisch)&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis zum Tod des Paschas 1871 blieb dieser Karls Gönner. Karl Detroit konvertierte danach zum [[Islam]], nahm den Namen Mehmed Ali an und wurde auf Vermittlung des Paschas 1846 mit 19 Jahren an einer osmanischen Kadettenschule angenommen; ein Umstand, der beinahe zu einem Politikum geriet, da die preußische Gesandtschaft für den [[Deutscher Bund|Deutschen Bund]] offiziell bei der osmanischen Regierung protestierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er konnte diese Ausbildung 1853 abschließen und wurde noch im selben Jahr im Rang eines „Seconde-Lieutenants“ der [[Osmanische Armee|osmanischen Armee]] übernommen. Während des [[Krimkrieg]]s fiel Mehmed Ali dem Oberkommandierenden der Donauarmee [[Omar Pascha]] positiv auf und er wurde deshalb zu seinem [[Ordonnanzoffizier]] ernannt. Bei Kriegsende hatte Mehmed Ali den Rang eines [[Major]]s inne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Stab von Omer Pascha nahm Mehmed Ali an verschiedenen Kriegen teil: [[Montenegro]] (1861), [[Kreta]] (1867) u.&amp;amp;nbsp;v.&amp;amp;nbsp;m. 1865 avancierte er zum [[Brigadegeneral]] und wurde 1871, nach Ali Paschas Tod, ins [[Rhodopen]]-Gebirge versetzt, um Aufstandsversuche zu unterdrücken. Zwischen 1875 und 1876 war Mehmed Ali in Bosnien stationiert, war aber dort militärisch nicht sehr erfolgreich. Als Nachfolger von [[Abdülkerim Nadir Pascha]] wurde Mehmed Ali am 18. Juli 1877 zum [[Marschall#Türkei und Osmanisches Reich|Muschir]] (Marschall) ernannt. Als solcher hatte er den Oberbefehl der osmanischen Armee in [[Bulgarien]] im [[Russisch-Osmanischer Krieg (1877–1878)|Russisch-Osmanischen Krieg]] inne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz seiner militärischen Erfolge hatte er keine politische Rückendeckung und wurde am 2. Oktober 1877 von seinem Posten abberufen. Nach dem Fall von [[Plewen]] wurde Mehmed Ali mit Wirkung vom 9. Januar 1878 Oberbefehlshaber einer Heimatarmee, die er selbst zum Schutz Istanbuls aufgestellt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juni 1878 wurde er Mitglied der osmanischen Delegation, welche unter Leitung von [[Alexander Carathéodory Pascha|Alexander Carathéodori]] am [[Berliner Kongress]] teilnahm. Die [[Hohe Pforte]] wählte ihn seiner Herkunft wegen aus, was aber in [[Berlin]] nicht gewürdigt wurde. [[Otto von Bismarck]] sprach von einer „Taktlosigkeit“, und der gesamte deutsche Generalstab lehnte die Anwesenheit Mehmed Alis ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Abschluss des Berliner Kongresses wurde Mehmed Ali sogleich ins Grenzgebiet zwischen Montenegro und Albanien geschickt, um einen Aufstand niederzuschlagen. Im Alter von 50 Jahren wurde Mehmed Ali Pascha in [[Gjakova]] (heute [[Kosovo]]) am 7.&amp;amp;nbsp;September 1878 von den albanischen Aufständischen unter der Führung von [[Sulejman Vokshi]] erschlagen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Oliver Jens Schmitt]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Albaner. Eine Geschichte zwischen Orient und Okzident&amp;#039;&amp;#039;. C.H. Beck, München 2012, ISBN 978-3-406-63031-6, S. 71.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der deutsche Maler [[Anton von Werner]] hat Mehmet Ali Pascha auf seinem berühmten, heute im Roten Rathaus in Berlin befindlichen, Monumentalgemälde „Der Berliner Kongress“ porträtiert; ebenso 1878 der Maler Carl Johann Arnold&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Friedrich von Boetticher |Titel=Malerwerke des 19. Jahrhunderts |Band=1 |Auflage= |Verlag= |Ort=Dresden |Datum=1891 |Seiten=41 f. |Fundstelle=Nr. 27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;   auf einem erheblich kleinformatigerem Gemälde. [[Theodor Heuss]], der erste deutsche [[Bundespräsident (Deutschland)|Bundespräsident]], hat 1948 ein Essay über ihn veröffentlicht. Mehmed Ali heiratete eine Türkin, mit der er vier Töchter hatte; unter seinen Enkeln und Nachkommen waren bekannte Persönlichkeiten wie [[Nazım Hikmet]] (Dichter), [[Ali Fuat Cebesoy]] (General und Minister) und [[Oktay Rifat]] (Schriftsteller).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Engelhardt, Thomas: &amp;#039;&amp;#039;Carl Détroit – Mehmed Ali Pascha (1827–1878). Ein preußischer Hugenotte aus Magdeburg als Feldmarschall des Osmanischen Reiches&amp;#039;&amp;#039; in: [https://amf-verein.de/?page_id=5065 Zeitschrift für Mitteldeutsche Familiengeschichte] 63 (2022), H. 2, S. 308–322.&lt;br /&gt;
* [[Theodor Heuss]]: &amp;#039;&amp;#039;Mehemed Ali&amp;#039;&amp;#039;. In: ders.: &amp;#039;&amp;#039;Schattenbeschwörung. Randfiguren der deutschen Geschichte&amp;#039;&amp;#039;. Wunderlich, Stuttgart/Tübingen 1947, Neuausgabe: Klöpfer &amp;amp; Meyer, Tübingen 1999, ISBN 3-931402-52-5&lt;br /&gt;
* Mieste Hotopp-Riecke: &amp;#039;&amp;#039;Ein Osmane aus Magdeburg. Mehmed Ali Pascha&amp;#039;&amp;#039;. In: Stephan Theilig /  Brandenburg-Preußen-Museum Wustrau (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Türcken, Mohren und Tartaren – Muslime in Brandenburg-Preußen. Katalog zur Sonderausstellung vom 23. März bis 5. Oktober 2014 im Brandenburg-Preußen Museum Wustrau&amp;#039;&amp;#039;. 1. Auflage. Rombach-Verlag, Freiburg im Breisgau 2014, S. 54–56.&lt;br /&gt;
* Mieste Hotopp-Riecke: &amp;#039;&amp;#039;Das Erbe des Paschas von Magdeburg: Eine Flucht als Interkulturgeschichte und ihre Folgen im Kontext von interdisziplinärer Forschung und Lehre.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Marmara. Türkiye-Almanya Araştırmaları Dergisi / Marmara-Zeitschrift für Deutsch-Türkische Studien&amp;#039;&amp;#039;. Istanbul: Zentrum für Deutsch-Türkische Beziehungen / Marmara-Universität, 4(1-2) 2015, S. 65–77.&lt;br /&gt;
* Hans-Jürgen Kornrumpf: [https://www.biolex.ios-regensburg.de/BioLexViewview.php?ID=1326 &amp;#039;&amp;#039;Mehmed Ali Pascha, Müşir Macarlı&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Lexikon zur Geschichte Südosteuropas&amp;#039;&amp;#039;. Band 3. München 1979, S. 147 f.&lt;br /&gt;
* {{NDB|3|620||Detroit, Ludwig Carl Friedrich|Johann Albrecht Freiherr von Reiswitz|136192335}}&lt;br /&gt;
* Joseph Risse: &amp;#039;&amp;#039;Mehemed Ali Pascha&amp;#039;&amp;#039;. In: Historische Kommission für die Provinz Sachsen und für Anhalt (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Mitteldeutsche Lebensbilder&amp;#039;&amp;#039;, 3. Band: &amp;#039;&amp;#039;Lebensbilder des 18. und 19. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; Selbstverlag, Magdeburg 1928, S. 469–480.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[s:Weltgeschichte (Fliegende Blätter Nr. 1)|Weltgeschichte]]&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Fliegende Blätter]]&amp;#039;&amp;#039;, Band 1, 1845, Heft 1, S. 7–8 ([[Wikisource]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Mehmed Ali Pasha}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=136192335|VIAF=80579387}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärperson (Osmanisches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pascha]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Krimkrieg (Osmanisches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Russisch-Osmanischen Krieg (1877–1878)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1827]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1878]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Mehmed Ali Pascha&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Detroit, Ludwig Karl Friedrich (Geburtsname); Detroy, Carl&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=osmanischer Feldmarschall deutscher Herkunft&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=18. November 1827&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Magdeburg]], [[Königreich Preußen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=7. September 1878&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Gjakova]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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