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	<title>Mehlem - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Mehlem&amp;diff=214029&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wurgl: +Normdaten</title>
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		<updated>2024-02-27T09:16:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+Normdaten&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Mehlem&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Bundesstadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Bonn&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 50/39/39/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 07/11/31/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-NW&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 58 &amp;lt;!-- 57,9 an der Pfarrkirche--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = &lt;br /&gt;
| Einwohner              = 9101&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2022-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Einwohnerstatistik Bonn}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1935&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach      = [[Bad Godesberg]]&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 53179&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 0228&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = Bonn Ortsteil Mehlem.svg&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = Lage des Ortsteils Mehlem im [[Bonn]]er Stadtbezirk [[Bad Godesberg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Aerial view of Mehlem, Bad Godesberg.jpg|mini|Luftaufnahme von Mehlem]]&lt;br /&gt;
[[Datei:St. Severin Mehlem Maerz 2005.JPG|mini|hochkant|Kirche [[St. Severin (Mehlem)|St. Severin in Mehlem]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mehlem&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Ortsteil]] der Bundesstadt [[Bonn]] im Stadtbezirk [[Bad Godesberg]] mit rund 9000&amp;amp;nbsp;Einwohnern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Mehlem liegt am südlichen Rand von Bonn in dem sich mit dem Hang des [[Rodderberg]]s bereits deutlich verengenden [[Rhein]]tal, dem südlichen Ende des sich als Eingang zur [[Niederrheinische Bucht|Niederrheinischen Bucht]] darstellenden &amp;#039;&amp;#039;[[Godesberger Rheintaltrichter]]&amp;#039;&amp;#039;s. [[Bundesstraße 9]] und [[Linke Rheinstrecke|linksrheinische Eisenbahnstrecke]] zerschneiden Mehlem in Ober- und Unterdorf. Der [[Mehlemer Bach]] durchfließt die Ortschaft teilweise verrohrt und mündet bei ihr in den Rhein. Nach [[Rolandswerth]], Ortsteil der Stadt [[Remagen]] in [[Rheinland-Pfalz]], besteht im Süden ein fließender Übergang. Ein kleiner Teil der Insel [[Nonnenwerth]] liegt dort auf Bonner Stadtgebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Frankenzeit/Mittelalter ===&lt;br /&gt;
Archäologische Funde und die für die Fränkische Landnahme typische Namensendung auf „-heim“ zeigen, dass der Ort im 4. bis 5. Jahrhundert nach Christus entstanden sein mag. Urkundlich wird Mehlem erstmals im April 804 als &amp;#039;&amp;#039;Mielenheim&amp;#039;&amp;#039; genannt, wo dem Bonner Cassiusstift ein Weingut geschenkt wird. Der Ort war im Mittelalter dadurch von Bedeutung, dass hier eine Straße aus der [[Ahr]]gegend auf die wichtige Rheintalstraße trifft. Schon für 1428 ist in Mehlem eine Fähre urkundlich belegt, die die Verbindung zur gegenüberliegenden Burg auf dem [[Drachenfels (Siebengebirge)|Drachenfels]] in [[Königswinter]] herstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz der Lage direkt am [[Rhein]] war Mehlem kein Fischerdorf, sondern ein Bauern- und weit vor allem Weinort. Wein und Nussbaumholz waren auch die Deputate an den kurfürstlichen Hof zu [[Köln]]. Mehlem galt als wohlhabender „Flecken“, u.&amp;amp;nbsp;a. weil hier die [[Römische Rheintalstraße|Rheintalstraße]] mit der Straße zusammenstieß, die vom Drachenfelser Ländchen her auf den Verladeplatz am Rhein zielte. Aus dem Wohlstand der Einwohner erklärt es sich, dass die beiden etwas getrennten Ortsteile je eine Kirche unterhielten. Mehlem unterstand schon früh dem geistlichen Fürstentum Köln. Die [[Gerichtsbarkeit]] wurde im Namen des Kurfürsten von einem [[Vogt]] ausgeübt, später [[Amtmann]] genannt. Seine Aufgabe war neben dem [[Blutgerichtsbarkeit|Blutbann]] der Schutz der Bevölkerung, wofür diese eine Abgabe zu zahlen hatte. Um diese einzuziehen, wurde ein Schultheiß bestellt. Vertreter der bäuerlichen Bevölkerung waren die [[Schöffe (historisch)|Schöffen]], die alljährlich die Satzungen und Verpflichtungen erneut anzuerkennen hatten. Auch hatten sie das Recht der Zinsfestsetzung je nach dem Ausfall der Weinernte und verschiedene andere Rechte im Sinne einer Art Selbstverwaltung. [[Godesberg]] und Mehlem hatten zwar [[Schultheiß]]e und Schöffen getrennt für sich, aber sie bildeten zusammen das &amp;#039;&amp;#039;[[Amt Godesberg-Mehlem]]&amp;#039;&amp;#039;. Dem kurfürstlichen Amtmann, dem dieses unterstand, lieferte Mehlem bedeutend größere Einkünfte als das damals kleine Godesberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Frühe Neuzeit ===&lt;br /&gt;
Im 16. und 17. Jahrhundert kam es wiederholt zu schweren Verwüstungen der Ortschaft. Während des [[Truchsessischer Krieg|Truchsessischen Krieges]] fanden im März 1583 auch in Mehlem Gefechte statt, bei denen ein Teil Dorfes in Flammen aufging. Der [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährige Krieg]], Überschwemmungen und Verwüstungen führten noch stärker zur Verelendung der Bevölkerung. Am 13. und 16. Januar 1633 wurden beide Dorfteile durch schwedische Truppen unter [[Wolf Heinrich von Baudissin (General, 1579)|General Baudissin]] geplündert und vollständig niedergebrannt. Auch die alte Kirche des Oberdorfes wurde zerstört und durch die heute noch vorhandene malerische Kapelle der Schmerzhaften Mutter ersetzt, die eine wertvolle alte Holzskulptur enthält, welche die [[Anna selbdritt|Heilige Anna selbdritt]] darstellt. In Mehlem kam es in diesen Unruhezeiten auch wiederholt zu [[Hexenprozess]]en. Man machte für Unwetter und Misswuchs Hexen oder Hexenmeister verantwortlich und vollstreckte die Urteile auf dem Mehlemer Richtplatz, auf dem [[Rodderberg]], später als der Amtmann eingegriffen hatte, im &amp;#039;&amp;#039;Galgenfeld&amp;#039;&amp;#039; in Lannesdorf. In dieser Zeit existierte noch der landtagfähige Sitz [[Nesselburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jüngere Neuzeit ===&lt;br /&gt;
Das Jahr 1816 hatte eine schlimme Missernte und Teuerung gebracht, und eine Hungersnot trat auf. Der Weinbau wurde zwar durch den preußischen Zolltarif gefördert, doch dauerte es Jahre, bis sich die Bevölkerung von diesem Schrecken erholt hatte. Aufgrund der im ersten Drittel des Jahrhunderts auftretenden Notzeiten schritt das Wachstum von Mehlem nur sehr langsam voran. Erst die Industrialisierung um die Jahrhundertwende brachte wieder einen gewissen Wohlstand unter die Bevölkerung. Aber das alte Weindorf Mehlem verschwand. Anfang des 20. Jahrhunderts hatte die [[Reblaus]]-Seuche die Weinberge befallen. Hiervon haben sich die ansässigen Winzer nicht mehr erholt. Die Weinberge verödeten, an ihre Stelle traten nun Wiesen und Obstkulturen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum Ende des 18. Jahrhunderts gehörte Mehlem [[Landeshoheit|landesherrlich]] zum [[Kurfürstentum Köln]] und unterstand der Verwaltung des [[Amt Godesberg-Mehlem|Amtes Godesberg-Mehlem]]. Nach der Inbesitznahme des [[Linkes Rheinufer|Linken Rheinufers]] durch [[Erster Koalitionskrieg|französische Revolutionstruppen]] (1794) und der Einführung der französischen Verwaltungsstrukturen (bis 1798) gehörte Mehlem zur [[Mairie]] Godesberg innerhalb des [[Kanton (Frankreich)|Kantons]] &amp;#039;&amp;#039;Bonn externe&amp;#039;&amp;#039;. In preußischer Zeit (ab 1815) blieb die [[Gemeinde (Deutschland)|Gemeinde]] Mehlem Teil der [[Bürgermeisterei Godesberg]], die dem [[Kreis Bonn]] zugeordnet wurde. Im Jahre 1935 wurde die Gemeinde Mehlem in die Stadt Bad Godesberg [[Eingemeindung|eingegliedert]], mit dieser am 1. August 1969 Teil der Stadt Bonn. Die [[Gemarkung]] &amp;#039;&amp;#039;Mehlem&amp;#039;&amp;#039; in den Grenzen der ehemaligen Gemeinde besteht bis heute.&amp;lt;ref&amp;gt;Landesvermessungsamt Nordrhein-Westfalen: {{Webarchiv|url=http://www.sead.de/fileadmin/content/Formulare_Vorschriften/gemarkungsverznrw.pdf |wayback=20120417042424 |text=Verzeichnis der Gemarkungen |archiv-bot=2019-04-30 23:46:14 InternetArchiveBot }} (Stand 2005; PDF; 243&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Bestimmung Bonns zum [[Regierungssitz]] der Bundesrepublik Deutschland (1949) ließen sich in Mehlem zahlreiche [[Diplomatie|diplomatische]] Vertretungen und [[Botschaft (Diplomatie)|Botschaften]] nieder (→&amp;amp;nbsp;[[Liste der diplomatischen Vertretungen in Bonn]]). Zu den bedeutendsten Standorten mit eigens errichteten Neubauten gehörten in der Nähe des Rheinufers die [[Botschaft der Republik Türkei (Bonn)|Botschaft der Türkei]] (2012 abgebrochen), die Residenz der [[Botschaft der Republik Südafrika (Bonn)|Botschaft von Südafrika]] (heute Leerstand im Eigentum des Landes) und die Kanzlei der [[Botschaft von Jugoslawien (Bonn)|Botschaft von Jugoslawien]] (2020 abgebrochen) sowie an den Hängen des Rodderbergs die Residenz der Botschaft von [[Nigeria]] (heute Leerstand im Eigentum des Landes). Jeweils bereits vorhandene Villen dienten als Residenz der Botschaften von [[Südkorea]] ([[Villa Camphausen]]) und [[Saudi-Arabien]] ([[Haus Steineck (Mehlem)|Haus Steineck]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flutkatastrophen ab 2010 ===&lt;br /&gt;
Am 3. Juli 2010 kam es nach heftigen Regenfällen zu einer Überschwemmung durch den Mehlemer Bach. Dabei wurden Neubauten in der Domhofstraße zerstört, Keller und Erdgeschosse der Mainzer Straße vollgespült und der Kanal, der den Mehlemer Bach in den Rhein führt, unterspült. Durch diese Unterspülung wurde die Rheinpromenade teilweise zerstört und musste renoviert werden. Umliegende Häuser der Rüdigerstraße mussten evakuiert werden. Der entstandene Schaden belief sich auf mehrere Millionen Euro. Die Stadt Bonn gab eine Soforthilfe für den Wiederaufbau der Promenade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den folgenden Jahren wiederholten sich Hochwässer nach lokalen Starkregenereignissen, vor allem am 4. Juni 2016, als sowohl der Mehlemer als auch der Godesberger Bach und benachbarte Gewässer, die nicht direkt zum Rhein ablaufen, nach heftigem Regen allein an den Oberläufen über die Ufer traten und mehrere Brücken fortgerissen wurden. Seitdem hat die Stadt Bonn einen Hochwasserkanal angelegt, der überschüssiges Hochwasser unter dem ganzen Stadtteil hindurch zum Rhein abführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur ==&lt;br /&gt;
Bekannt ist Mehlem vor allem wegen seiner Rheinpromenade mit dem Blick auf den direkt gegenüber liegenden [[Drachenfels (Siebengebirge)|Drachenfels]]. Dieser Blick war eines der bevorzugten Motive des Bonner [[Malerei|Malers]] [[André Osterritter]], der zwischen 1948 und 1957 in Mehlem wohnte und auf dem [[Friedhof Mehlem|Mehlemer Friedhof]] begraben liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Theater, Musik, Film ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1950 bis 1970 gab es in Mehlem mit den &amp;#039;&amp;#039;Mehlemer Lichtspielen&amp;#039;&amp;#039; ein [[Kino]]. Das auch MELI genannte Filmtheater befand sich in der [[Villa Friede]] an der Mainzer Straße 141/143&amp;lt;ref&amp;gt;[http://filmtheater.square7.ch/wiki/index.php?title=Bonn_Mehlemer_Lichtspiele &amp;#039;&amp;#039;Bonn Mehlemer Lichtspiele&amp;#039;&amp;#039;] Kinowiki. Abgerufen am 11. September 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt; und verfügte zunächst über 251&amp;lt;ref&amp;gt;[http://filmtheater.square7.ch/wiki/index.php?title=1952West#Mehlem.2C_Bez._K.C3.B6ln_.2822c.29_E._3_864 &amp;#039;&amp;#039;1952 West&amp;#039;&amp;#039;] Kinowiki. Abgerufen am 11. September 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;, später 269 Plätze&amp;lt;ref&amp;gt;[http://filmtheater.square7.ch/wiki/index.php?title=1962West#582_Mehlem.2FRhein.2C_Krs._Bonn_E._s._Gd_E._Bad_Godesberg &amp;#039;&amp;#039;1962 West&amp;#039;&amp;#039;] Kinowiki. Abgerufen am 11. September 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Eröffnet wurden die Mehlemer Lichtspiele mit dem Film [[Nachtwache (1949)|Nachtwache]] am 2. November 1950.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.koeln-im-film.de/koelnerfilmgeschichte/themen/erste-filmfirmen-koeln/familie-epkens/ &amp;#039;&amp;#039;Die Familie Epkens - Köln im Film&amp;#039;&amp;#039;] Köln im Film. Abgerufen am 11. September 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt; Betrieben wurde das Kino von Edmund Epkens.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.koeln-im-film.de/koelnerfilmgeschichte/themen/erste-filmfirmen-koeln/familie-epkens/ &amp;#039;&amp;#039;Die Familie Epkens - Köln im Film&amp;#039;&amp;#039;] [[Köln im Film]]. Abgerufen am 11. September 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das MELI-Theater schloss 1970.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://vhh-badgodesberg.de/mobil-unterwegs/mehlem/ &amp;#039;&amp;#039;VHH Bad Godesberg | Mehlem&amp;#039;&amp;#039;] Verein für Heimatpflege und Heimatgeschichte Bad Godesberg. Abgerufen am 11. September 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mehlemer Sage ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sage von Heinrich und Kunigunde erzählt von dem Feldherren Heinrich und seiner hübschen Geliebten Kunigunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eines Tages wurde Heinrich an die Front gerufen. Noch bevor er Mehlem verließ, bat er Kunigundes Vater ohne deren Wissen um ihre Hand zur Ehe. Dieser jedoch versagte Heinrich den Wunsch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es vergingen einige Monate und Kunigunde verlor den Glauben daran, dass Heinrich lebend aus dem Feldzug zurückkehren würde. Eines Tages hielt sie es vor Herzschmerz nicht mehr aus und verließ Mehlem, ohne jemandem Bescheid zu geben, um im nahegelegenen Niederbachem bei ihrem Onkel und ihrer Tante zu leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur kurze Zeit später kehrte Heinrich nach Mehlem zurück. Die Mehlemer glaubten, er habe Kunigunde verschleppt. Sie verurteilten ihn und er wurde noch am selben Abend auf dem Mehlemer Richtplatz gehängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz darauf kehrte Kunigunde zurück und erfuhr vom Tod Heinrichs, woraufhin sie ins Mehlemer Kloster ging, da sie nie wieder jemanden so sehr lieben konnte wie Heinrich.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.vhh-badgodesberg.de/index.htm |wayback=20110103004653 |text=Verein für Heimatpflege und Heimatgeschichte Bad Godesberg |archiv-bot=2019-04-30 23:46:14 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An dieses Geschehen erinnert ein Gedenkstein auf dem Rodderberg bei den „Drei Bäumchen“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Sakralbauten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== St. Hildegard ====&lt;br /&gt;
Die am 1. Dezember 1963 fertiggestellte St.-Hildegard-Kirche ist ein Werk des Kirchenarchitekten [[Emil Steffann]]. Seit 2005 ist sie Klosterkirche des gleichnamigen Ordens (bewohnt von indischen Franziskanerinnen). Erst im Jahre 2009, nach vorangegangenen umfangreichen Renovierungsarbeiten, fand die Konsekration St. Hildegards statt.&lt;br /&gt;
Das als Zentralbau angelegte Bauwerk, 32 Meter im Durchmesser, setzt sich aus dem oktogonalen Kirchenraum und dem ihn umschließenden kreisförmigen Umgang zusammen. Durch die weitaus geringere Höhe des Umgangs kommt es zu einer basilikalen Abstufung der Raumhöhen mit dem Tageslichteinfall durch die Quasi-[[Obergaden]]-Fenster. Der Altar birgt eine Reliquie der Namenspatronin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Ferdinand Hartmann (Abt)|Ferdinand Hartmann]] (1654–1731), Abt im Kloster Heisterbach&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Baudenkmäler im Bonner Ortsteil Mehlem]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://virtuellesbrueckenhofmuseum.de/vmuseum/historie/abfrage_sql.php?rolle=ja&amp;amp;serie=F%C3%A4hre%20K%C3%B6nigswinter-Mehlem &amp;quot;Fähre Königswinter-Mehlem&amp;quot;] – eine Bilder-Galerie zur Rheinfähre Königswinter-Mehlem&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Alfred Wiedemann (Ägyptologe)|Alfred Wiedemann]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte Godesbergs und seiner Umgebung&amp;#039;&amp;#039;, Zweite vermehrte Auflage, Verlag des Amtes Godesberg, Bad Godesberg 1930, S. 148–190.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtbezirke in Bonn}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4088041-2|VIAF=236820034}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil von Bonn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mehlem| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Bonn)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wurgl</name></author>
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