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	<title>Mehlbeutel - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T15:19:45Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Mehlbeutel&amp;diff=118836&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Fegsel: /* Einleitung */ Adj</title>
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		<updated>2025-04-02T12:20:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einleitung: &lt;/span&gt; Adj&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Dithmarscher Mehlbeutel.jpg|miniatur|Dithmarscher Mehlbeutel mit Speckstreifen und Kirschen]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mehlbeutel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Niederdeutsche Sprache|niederdeutsch]] &amp;#039;&amp;#039;Mehlbüdel&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Mehlbüddel&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Meelbüdel&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039; Mehlpüüt&amp;#039;&amp;#039;, [[Dänische Sprache|dänisch]] &amp;#039;&amp;#039;Melbudding&amp;#039;&amp;#039;) ist ein traditionelles Gericht der [[Niedersächsische Küche|niedersächsischen]], [[Schleswig-Holsteiner Küche|schleswig-holsteinischen]], [[Hamburger Küche|Hamburger]] und [[Dänische Küche|dänischen Küche]]. Es handelt sich um einen [[Serviettenkloß]], der&amp;amp;nbsp;– aus dem [[Pudding]] der [[Englische Küche|englischen Küche]] übernommen&amp;amp;nbsp;– sich ab dem späten 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert in [[Norddeutschland]] verbreitete. Besonders konnte er sich in [[Dithmarschen]] verbreiten, wo er die Stellung eines [[Nationalgericht]]s einnahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dithmarscher Mehlbeutel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein salziger, mit etwas Zitronenschale gewürzter und mit Eiern gelockerter Mehlkloß, bei dem der Teig in ein Tuch eingeschlagen in einem Topf gart. Serviert wird der Mehlkloß mit Zucker, flüssiger Butter und Scheiben von Schweinebackenfleisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Festtage wurden dem Teig für den Dithmarscher Mehlbeutel neben einer größeren Anzahl von Eiern auch noch Korinthen und Rosinen für den sogenannten &amp;#039;&amp;#039;Bunten Mehlbeutel&amp;#039;&amp;#039; zugefügt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wiegelmann&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Pudding wurde in Deutschland zuerst in den Städten der deutschen [[Nordsee]]küste bekannt. Erste Rezepte für „Püdding oder Mehlbeutel“ tauchten 1683 bei [[Georg Andreas Böckler]] und 1697 bei [[Maria Sophia Schellhammer]] auf. Sie bestanden aus Mehl, Eiern und verschiedenen Zusätzen wie Speck oder Rosinen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wiegelmann&amp;quot;&amp;gt;Wiegelmann. S. 195–205.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Popularität, die England insbesondere im Hamburg des 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts genoss, gewann auch die englische Küche an Popularität, wobei der Pudding als typisch galt. In der gutbürgerlichen Küche wurde er zum [[Pastete]]nersatz, bis er Ende des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts aus der Mode kam. Vom Nordseeraum aus verbreitete sich der Serviettenkloß in ganz Deutschland, so dass er sich Ende des 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts deutschlandweit in Kochbüchern fand. In die Volksküche vordringen konnte er jedoch nur in einem Bereich in Thüringen und Franken als Serviettenkloß und im norddeutschen Raum um Hamburg als Mehlbeutel. Insbesondere in [[Bremen]], [[Hamburg]] und [[Holstein]] konnte sich der Mehlbeutel als Bestandteil zahlreicher Fest- und Alltagsmahlzeiten etablieren. Im Gegensatz zum süddeutschen Raum folgte in Norddeutschland der [[Kloß]] dem Mehlbeutel in der Beliebtheit.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wiegelmann&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Dithmarschen ist der Mehlbeutel ab 1755 belegt. Da er sich dort in einer Zeit wirtschaftlichen Wohlstandes verbreitete, in der Dithmarscher Seefahrer die Küsten Westeuropas bis zur iberischen Halbinsel befuhren, ist es wahrscheinlich, dass sie das Gericht nicht nur aus den Hansestädten, sondern auch direkt aus England übernahmen. Dort konnte er sich in großer Vielfalt entwickeln, die zu einer regelrechten „Mehlbeutelhierarchie“ führte, so der Volkskundler [[Günter Wiegelmann]]. Während der Mehlbeutel im übrigen Norddeutschland Ende des 19.&amp;amp;nbsp;bis Mitte des 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts aus der Mode kam, konnte er sich in Dithmarschen bis heute halten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wiegelmann&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Großer Hans]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Günter Wiegelmann]], Barbara Krug-Richter: &amp;#039;&amp;#039;Alltags- und Festspeisen in Mitteleuropa. Innovationen, Strukturen und Regionen vom späten Mittelalter bis zum 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Münsteraner Schriften zur Volkskunde, Europäischen Ethnologie&amp;#039;&amp;#039;, Band&amp;amp;nbsp;11). 2.,&amp;amp;nbsp;erweiterte Auflage. Waxmann Verlag, Münster 2006, ISBN 3-8309-1468-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Mehlbeutel}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Speise aus Getreideprodukten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Norddeutsche Küche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schleswig-Holsteiner Küche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hamburger Küche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dänische Küche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Niedersächsische Küche]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Fegsel</name></author>
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