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	<title>MehlWelten Museum - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=MehlWelten_Museum&amp;diff=1483461&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Der Hochweg: /* Museumsgebäude in Wittenburg */</title>
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		<updated>2026-02-04T10:05:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Museumsgebäude in Wittenburg&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Belege fehlen|2=Dieser Artikel}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Mehlwelten logo.jpg|alt=Logo MehlWelten Museum Wittenburg|mini|Logo MehlWelten Museum Wittenburg]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;MehlWelten Museum&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; in [[Wittenburg]] ([[Mecklenburg-Vorpommern]]) ist mit seiner Sammlung von über 4.000 Mehlsäcken (Stand 2024) aus 150 Ländern aller Kontinente das weltweit einzige seiner Art. Darüber hinaus widmet sich das Museum in einer Dauerausstellung dem kulturhistorischen Aspekt des [[Mehl]]s, einem der wichtigsten [[Grundnahrungsmittel]] der Menschheit.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.mecklenburg-schwerin.de/erleben/familie-und-kinder/ausflugstipps/mehlwelten-wittenburg/ |titel=MehlWelten Wittenburg - Geschichten von Mehl und Getreide |abruf=2026-01-04 | hrsg=mecklenburg-schwerin.de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Museumsgründung ==&lt;br /&gt;
Seinen Ursprung verdankt das MehlWelten Museum einem Zufallsfund des Hamburger Unternehmers Volkmar Wywiol. Er entdeckte 1998 am Strand von [[Dubai]] den Mehlsack eines mit seinem Unternehmen handelnden arabischen Mühlenbetriebs. Hiervon inspiriert, ließ er den Mehlsack von dem Hamburger Maler und Grafiker [[Armin Sandig]] künstlerisch überarbeiten. Dieser Mehlsack, jetzt im Foyer des Museums, ist der Grundstein der Museumidee.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |hrsg=FUNKE Mediengruppe | werk=abendblatt.de |url=https://www.abendblatt.de/region/stormarn/reinbek/article205371317/Museum-aus-dem-Sack-gezaubert.html |titel=Museum aus dem Sack gezaubert |datum=2015-06-05 |sprache=de |abruf=2026-01-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das MehlWelten Museum wurde im Juni 2008 in Anwesenheit des damaligen Ministerpräsidenten Mecklenburg-Vorpommerns, [[Harald Ringstorff]], eingeweiht. Konzipiert und kuratiert wurde das Museum anfänglich durch die Kulturwissenschaftlerin Angela Jannelli. Nach und nach entstand die größte Mehlsacksammlung der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wachsende Sammlung des privat geführten Museums wird in unterschiedlichen Räumen ergänzt durch verschiedene Blickwinkel auf die Geschichte des getreidebasierten Mehls.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Museumsgebäude in Wittenburg ==&lt;br /&gt;
Das MehlWelten Museum befindet sich in [[Wittenburg]] ([[Mecklenburg-Vorpommern]]) auf dem Amtsberg, dem ursprünglichen Standort einer mittelalterlichen Burg- und Schlossanlage. 1848 wurde dort ein Amtsgericht im [[Neoklassizismus (bildende Kunst)|neoklassizistischen]] Stil erbaut, und als solches bis zum Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] genutzt. Später diente es zunächst als sowjetische Kommandantur und bis 2007 als Schule. Das denkmalgeschützte, aber vom Verfall bedrohte Gebäude wurde von der Stadt Wittenburg verpachtet und vom Unternehmer Volkmar Wywiol gemeinsam mit dem Architekten Carsten Falkenberg aufwendig restauriert. Die museale Gestaltung erfolgte durch die Kuratorin Angela Jannelli, die konzeptionelle Erweiterung übernahm der Berliner Kunsthistoriker Oliver Seifert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== World Flour Day ==&lt;br /&gt;
[[Datei:MWM WFD.jpg|alternativtext=Logo des World Flour Day am 20. März|mini|Logo des World Flour Day am 20. März]]&lt;br /&gt;
Die amerikanische „National Day Calendar“ Institution hat den 20. März als international verbindlichen „World Flour Day“ registriert. Dieser „Welttag des Mehls“, der sich auf den Frühlingsanfang der nördlichen Halbkugel mit seiner Hoffnung auf eine gute Fruchtbarkeit der Aussaat bezieht sowie auf den Beginn des Herbstes auf der südlichen Halbkugel mit der Hoffnung auf eine gute Ernte, wird auch im MehlWelten Museum besonders geehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstellungsbereiche ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Flour art symbol.jpg|mini|Ausstellungsbereich]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sammlung der Mehlsäcke&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Erdgeschoss des Museums mit seinem &amp;#039;&amp;#039;Weltenraum&amp;#039;&amp;#039; und dem &amp;#039;&amp;#039;Symbolraum&amp;#039;&amp;#039; widmet sich der Sammlung der Mehlsäcke und den Aussagen ihrer Aufdrucke. Anhand der Motive auf den Säcken wird die international so unterschiedliche kulturhistorische Bedeutung des Grundnahrungsmittels Mehl erklärt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im so genannten &amp;#039;&amp;#039;Mythenraum&amp;#039;&amp;#039; erfährt man Interessantes über [[Wolfgang Amadeus Mozart|Mozarts]] Nutzung des Mehls, über [[Charlie Chaplin|Charly Chaplins]] „Brötchentanz“ aus dem Filmklassiker [[Goldrausch (Chaplin)|&amp;#039;&amp;#039;Goldrush&amp;#039;&amp;#039;]], über die „Altweibermühle“, den chinesischen Mondkuchen, das Pariser „[[Moulin Rouge]]“, den „Tjiwara“ aus [[Mali]], oder über das mexikanische Totenbrot „[[Pan de muerto|Pan de Muertos]]“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im &amp;#039;&amp;#039;Symbolraum&amp;#039;&amp;#039; wird deutlich, welch hohe kulturelle Bedeutung, Anerkennung und Verehrung der [[Weizen]] beziehungsweise das Getreide überall auf der Erde für die Menschen hat. So erfährt der Besucher in diesem Raum etwas über Sonnen- und Herrschersymbole, über Tiersymbole, Kraftsymbole über Heilige und Gottheiten und über Traditionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Raum &amp;#039;&amp;#039;Sackothek&amp;#039;&amp;#039; werden die über 4000 Mehlsäcke aus aller Welt aufbewahrt und katalogisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem &amp;#039;&amp;#039;Raum „Historische Säcke“&amp;#039;&amp;#039; erinnert besonders ein Mehlsack an die Zeit der [[Berliner Luftbrücke]] 1948 und 1949, bei der die Stadt während der sowjetischen Blockade von den westlichen [[Alliierte]]n aus der Luft versorgt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Berliner Künstlerin Kathinka Willinek hat für das Museum aus 10.843 Knoten bunten Garns, an Nylonfäden geknüpft, eine [[Demeter]] geschaffen, die griechische Göttin der Fruchtbarkeit und des Ackerbaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Getreidekulturen und Mühlentechnik&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Raum &amp;#039;&amp;#039;Der Mann aus dem Eis&amp;#039;&amp;#039; wird eine Kopie der Gletschermumie [[Ötzi]] ausgestellt. Dieser ist für das Thema Mehl insofern bedeutend, als sich in seinem Mantelsaum zwei Körner des Urkorns [[Einkorn]] fanden, ein Beweis, dass bereits vor über 5300 Jahren auch in Mitteleuropa Getreide angebaut wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;Raum der Getreidekulturen&amp;#039;&amp;#039; stellt die Geschichte und Entwicklung des Getreides als Basis von Hochkulturen seit der [[Neolithische Revolution|Neolithischen Revolution]] vor ca. 10.000 Jahren dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;Raum der Religionen&amp;#039;&amp;#039; zeigt anhand von vier Beispielen auf, wie das Getreidekorn zum zentralen [[Symbol]] lebensschaffender göttlicher Macht wurde: der ägyptische [[Osiris]]-Mythos, in dem das „begrabene“ und neu aus der Erde hervorsprießende Getreidekorn ein Symbol geistigen Lebens war, die Bedeutung des [[Brot]]es als Zeichen der Fürsorge [[JHWH|Jahwes]] für sein Volk, die Selbstaussage [[Jesus Christus|Jesu Christi]] „Ich bin das Brot des Lebens“ und [[Allah]], der als der „Barmherzige“ dem Menschen zur Nahrung das Korn schuf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem wird eine 2000 Jahre alte ägyptische Kornmumie (eine Leihgabe des Paneum Asten/) ausgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2023 wurde der Raum &amp;#039;&amp;#039;Mühlentechnik Heute&amp;#039;&amp;#039; mit High Tech Modellen und einer Multimediawand eingeweiht. Diese erhielt 2024 den &amp;#039;&amp;#039;European Design Award&amp;#039;&amp;#039; in Gold in der Kategorie &amp;#039;&amp;#039;Digital Installations&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://awards.europeandesign.org/winner/259962 |titel=Winner |sprache=en |abruf=2026-01-04 | hrsg=awards.europeandesign.org }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein Raum, der ahnen lässt, welche Anstrengungen unternommen werden müssen, um die explosionsartig wachsende Erdbevölkerung zu ernähren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;art and flour – Eine weltumspannende Galerie der Mehlsäcke&amp;#039;&amp;#039;. Robert Wenzel Verlag, Hamburg 2007, ISBN 978-3-00-021538-4&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;flour art museum – Ausstellungsbegleiter&amp;#039;&amp;#039;. Juni 2008&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://mehlwelten.de/ Homepage MehlWelten Museum Wittenburg]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=53/30/51.84/N|EW=11/4/20.8/E|type=landmark|region=DE-MV}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=16345894-7|LCCN=|VIAF=239283572}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wittenburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Museum im Landkreis Ludwigslust-Parchim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk des Neoklassizismus in Mecklenburg-Vorpommern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Agrarmuseum in Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Textilmuseum in Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation (Getreide)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Textiler Behälter|!]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Museum (Essen und Trinken) in Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Museumsgründung 2008]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Der Hochweg</name></author>
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