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	<title>Megedebek - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:WP Megedebek.jpg|thumb|Der ungefähre Standort der Megedebek, mit einem roten Kreis markiert auf einer Landkarte von 1877]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Megedebek&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war eine [[Kapelle (Kirchenbau)|Kapelle]] in [[Lübeck]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Bei der Megedebek handelte es sich um eine Wegekapelle im heutigen Stadtteil [[Lübeck-St. Jürgen|St. Jürgen]]. Sie befand sich östlich von [[Lübeck-Genin|Genin]] unweit der modernen [[Kronsforder Landstraße]] bei der Siedlung Rothebeck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr eigentlicher Name lautete im [[15. Jahrhundert]] &amp;#039;&amp;#039;Capella Sanctae Crucis in Megehedebeke&amp;#039;&amp;#039; ([[Heilig-Kreuz-Kirche|Heilig-Kreuz-Kapelle]] bei der Megedebek); unter dieser Bezeichnung wird sie in einer Urkunde vom 5. Februar 1426 erwähnt, mit der [[Johannes Schele|Bischof Schele]] aus dem Nachlass des [[Mainz]]er [[Domherr]]n [[Johann Hertze (Domherr)|Johann Hertze]] eine [[Vikarie]] zu Ehren der [[Maria (Mutter Jesu)|Mutter Gottes]] sowie der heiligen Jungfrauen [[Barbara von Nikomedien|Barbara]] und [[Katharina von Alexandrien|Katharina]] stiftete. Diese Erwähnung ist zugleich die früheste nachweisbare Nachricht von der Kapelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Benennung nach dem Heiligen Kreuz geriet in der Folgezeit außer Gebrauch, die Kapelle wurde nur noch kurz als &amp;#039;&amp;#039;Megedebek&amp;#039;&amp;#039; (in diversen Varianten der Schreibweise) bezeichnet. Dabei handelte es sich eigentlich um den Namen des [[Bach (Gewässer)|Baches]], an dem die Kapelle lag. Dieser Bach existiert noch heute, trägt aber mittlerweile keinen Eigennamen mehr. Er verläuft heutzutage zu weiten Teilen unterirdisch kanalisiert, mündet jedoch nach wie vor einen Kilometer entfernt bei der früheren [[Lück (Brauerei)|Brauerei zur Walkmühle]] in die [[Trave]], beziehungsweise den [[Elbe-Lübeck-Kanal]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur spärliche Mitteilungen finden sich in den historischen Aufzeichnungen über die wohl eher unbedeutende Kapelle. 1428 wird sie in einem Verzeichnis von [[Kirchenzehnt]]en im Gebiet vor dem [[Mühlentor (Lübeck)|Mühlentor]] erwähnt, 1444 findet sich eine beiläufige Notiz in einem Dokument über einen nahen Bauernhof, am [[7. Dezember]] [[1484]] wurde sie im [[Testament]] eines Hermann Beke mit 8 [[Schilling]] bedacht: &amp;#039;&amp;#039;Item tor Megedebeke tom Hilgen Cruce geve ik 8ß&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Keine der wenigen Quellen gibt Aufschluss über Größe oder architektonische Gestalt der Megedebek; nicht einmal ihre Ursprünge und ihr Baudatum lassen sich ermitteln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im ausgehenden [[16. Jahrhundert]] scheint sich die Kapelle bereits in einem stark vernachlässigten und [[Baufälligkeit|baufälligen]] Zustand befunden zu haben. In seiner Chronik berichtet Bürgermeister [[Gotthard V. von Hoeveln|Gotthard von Hoeveln]], dass um den [[24. August]] [[1596]] der Turm der Kapelle, möglicherweise der einzige zu jener Zeit noch stehende Teil des Bauwerks, eingestürzt sei. Er ergänzt, dass die Megedebek zu jener Zeit nach allgemeiner Auffassung nahezu 200 Jahre alt war und dass man eine Anzahl Steine für Arbeiten am [[Lübecker Dom|Dom]] abtransportiert habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im gleichen Jahr stellten der [[Pastor]] und die Gemeinde von Genin das Ersuchen, beim anstehenden Abbruch der Megedebek die Steine übernehmen zu dürfen, um sie als Baumaterial für geplante Umbauten an der [[St. Georgskirche (Lübeck)|Geniner Kirche]] zu verwenden. Das zuständige Lübecker Domkapitel gab hierzu seine Einwilligung. Der unbefangen durchgeführte Abbruch der Kapelle spricht dafür, dass sie 1596 bereits seit längerer Zeit [[Profanierung|profaniert]] und ungenutzt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits 1607 war die Megedebek vollständig abgerissen, wie ein Eintrag im Pastorenbuch des Doms aus jenem Jahr zeigt: Es wird vermerkt, dass der von einer Reise heimkehrende Domherr [[Georg Duncklow]] (Georg von Dincklage)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2019-04 |url=http://home.foni.net/~adelsforschung1/luebeck.html |text= |archivebot=2019-04-30 23:34:10 InternetArchiveBot}} | Lübecker Domkapitulare&amp;lt;/ref&amp;gt; am [[23. August]] kurz vor Erreichen Lübecks verstorben sei, und zwar &amp;#039;&amp;#039;an dem Ort vor der Stadt, an dem früher ein Turm stand, den man Megedebek nannte&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Leverkus]]: &amp;#039;&amp;#039;Lobgedicht auf die Bremer nach ihren Siegen in den Jahren 1407 und 1408&amp;#039;&amp;#039; in: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für deutsches Alterthum&amp;#039;&amp;#039; 11. Band (1859), S. 375–380&lt;br /&gt;
* Denkmalrat der Freien und Hansestadt Lübeck (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Bau- und Kunstdenkmäler der Freien und Hansestadt Lübeck, Band IV&amp;#039;&amp;#039;. Verlag von Bernhard Nöhring, Lübeck 1928&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Megedebek}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Lübeck]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heilig-Kreuz-Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut im 15. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zerstört in den 1590er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgegangenes Bauwerk in Lübeck]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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