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	<title>Megatsunami - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T06:03:23Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Megatsunami&amp;diff=410520&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Ein anonymer Wikipedianutzer: wl nach Artikelerstellung</title>
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		<updated>2026-03-30T15:05:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;wl nach Artikelerstellung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Megatsunamis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, eigentlich [[Impakt]]-Tsunamis, werden [[Tsunami]]s mit einer Wellenhöhe genannt, die deutlich über der von durch Erdbeben ausgelösten Tsunamis liegt. Nach einem Vorschlag des Geologen und Tsunami-Forschers James Goff handelt es sich um Tsunamis, deren [[Wellenhöhe]] am Entstehungsort 100 Meter übersteigt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;James Goff&amp;quot;&amp;gt;{{cite journal |last=Goff |first=James |coauthors=James P. Terry, Catherine Chagué-Goff, Kazuhisa Goto |year=2014 |month=Dezember |title=What is a mega-tsunami? |journal=Marine Geology (Elsevier) |volume= |issue=358 |pages=12–17 |doi=10.1016/j.margeo.2014.03.013 |url=https://d1wqtxts1xzle7.cloudfront.net/50251531/What_is_a_mega-tsunami20161111-2041-1noqxj3.pdf?1478873372=&amp;amp;response-content-disposition=inline%3B+filename%3DWhat_is_a_mega_tsunami.pdf&amp;amp;Expires=1610814202&amp;amp;Signature=L1wznQX~uZFcBUGzBDGhF3byBGkOMe4xRHLBIRYJ3qPIGsHRWKOt9JgJCv2mV-Ps7A1QKid75Ni0VF8hpsfL-jb7vlQhqClfMT9CGT00RjBwLF4ANmVjzqbxUXWeBgglIYiKttg80xwFP9X3w9eZvptTIMDUaOv275zYtnG9ipx5eAf8BU1~s6DB1zRDFLr34qA1QT4W4c7aT7hbvAuhKB4p5EOlip7D5TYK1P6ObYgkHhEwlPqsQz14XxNZQcyULxuY1ulcmycSqNy01PwlaPqMd6P1ha3sY3eDZDgzi0fj8VVxq5qMVWN-LUaCNbDsTFfv4fpJJfgqsIeQa6~xwA__&amp;amp;Key-Pair-Id=APKAJLOHF5GGSLRBV4ZA |format=PDF |language=en }}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wellenhöhe bzw. die Amplitude (die Höhe vom Ruhewasserspiegel bis zum Hochpunkt des Wellenbergs) eines Megatsunamis ist umso höher, je näher sich die Welle am Ursprungsort befindet. Da Erdbeben nach heutiger Kenntnis nicht in der Lage sind, Wellen von mehr als 20&amp;amp;nbsp;m Höhe zu erzeugen, können nur sehr seltene, katastrophale Ereignisse wie der Einschlag eines großen [[Meteorit]]en oder [[Bergsturz|Bergstürze]] direkt am Meer derartige Megatsunamis verursachen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der jüngeren Erdgeschichte sind mehrere Meteoriteneinschläge bekannt, die sehr wahrscheinlich Megatsunamis mit globalen Auswirkungen zur Folge hatten. In einem solchen Zusammenhang wurde der Begriff &amp;#039;&amp;#039;Megatsunami&amp;#039;&amp;#039; wohl erstmals verwendet: in einer geologischen Arbeit aus dem Jahr 1990, die Tsunami-Ablagerungen an der [[Kreide-Paläogen-Grenze]] beschrieb. Dieser Tsunami war wahrscheinlich durch den [[Chicxulub-Krater|Chicxulub-Impakt]] vor 66 Millionen Jahren verursacht worden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;James Goff&amp;quot;/&amp;gt; In Simulationen des Einschlags im [[Golf von Mexiko]] und der Wasserverdrängung war die Welle am Entstehungsort bis zu 1500&amp;amp;nbsp;m hoch. Damals bestand keine Landverbindung zwischen Nord- und Südamerika, eine auf offenem Meer etwa 14&amp;amp;nbsp;m hohe Welle breitete sich rasch global aus. Die Auflaufhöhen auf Land wurden nicht simuliert, waren aber sicher beträchtlich höher als 14&amp;amp;nbsp;m.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Katherine Kornei |Titel=Huge global tsunami followed dinosaur-killing asteroid impact |Sammelwerk=Eos |Datum=2018-12-20 |DOI=10.1029/2018EO112419 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch der [[Chesapeake-Bay-Krater|Chesapeake-Bay-Einschlag]] im [[Eozän]] vor 35,5 Millionen Jahren löste wahrscheinlich einen Megatsunami aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Erdrutsch]]e verursachen Tsunamis von sehr kurzer Wellenlänge, die sich nicht über Tausende von Kilometern fortpflanzen können, ohne ihre Energie zu verlieren. Aus historischer Zeit sind nur solche lokal begrenzten Megatsunamis sicher bekannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Linda Maria Koldau |Titel=Tsunamis |Verlag=C. H. Beck |Datum=2013 |ISBN=978-3-406-64656-0 |Seiten=19–20 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;James Goff&amp;quot;/&amp;gt; Nach den Erdrutschen auf [[Hawaii]] (1868 am [[Mauna Loa]] und 1975 am [[Kīlauea]]) kam es zu großen lokalen Tsunamis, ohne dass die amerikanische oder die asiatische Küste gefährdet waren. Der mit einer Auflaufhöhe – der Höhe über dem Meeresspiegel, die der Tsunami nach dem Auftreffen an Land erreichte – von 524&amp;amp;nbsp;Metern größte Tsunami mindestens der letzten 100 Jahre ist am 9. Juli 1958 durch einen Erdrutsch in der [[Lituya Bay]] ([[Alaska]]) ausgelöst worden.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://geology.com/records/biggest-tsunami.shtml Geology.com &amp;#039;&amp;#039;World&amp;#039;s Tallest Tsunami : A tsunami with a record run-up height of 1720 feet occurred in Lituya Bay, Alaska&amp;#039;&amp;#039;]. Abgerufen am 29. Januar 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;higman2018&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Bretwood Higman u.&amp;amp;nbsp;a. |Titel=The 2015 landslide and tsunami in Taan Fiord, Alaska |Sammelwerk=Scientific Reports |Nummer=12993 |Datum=2018-09-06 |DOI=10.1038/s41598-018-30475-w |Kapitel=Tabelle 1 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als möglicher künftiger Auslöser gilt z.&amp;amp;nbsp;B. die [[Cumbre Vieja]] auf der Kanareninsel [[La Palma]]. Einige Geologen befürchten, dass bei weiteren Vulkanausbrüchen eine Flanke der Cumbre Vieja in den Atlantik rutschen könnte.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.es.ucsc.edu/~ward/papers/La_Palma_grl.pdf Dokument der University of California Santa Cruz zu einem möglichen Bergsturz auf der Cumbre Vieja mit Tsunamisimulation (Englisch)] (PDF-Datei; 750&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach Untersuchungen der [[Technische Universität Delft|Technischen Universität Delft]] ist ein solcher Bergrutsch in den nächsten 10.000 Jahren jedoch unwahrscheinlich, da die Cumbre noch nicht hoch und nicht steil genug sei. Nur wenn Extreme aufeinanderträfen, wie beispielsweise sehr ergiebiger Regen bei gleichzeitig außergewöhnlich starkem Vulkanausbruch, wäre überhaupt ein Flankenabrutsch möglich. Berechnungen der Universität besagen, dass Kräfte von bis zu 28 Billionen [[Newton (Einheit)|Newton]] wirken müssten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;tudelft&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://home.tudelft.nl/index.php?id=10913&amp;amp;L=1 |titel=The day the world ended |hrsg=Delft University of Technology |archiv-url=https://web.archive.org/web/20140310132019/http://home.tudelft.nl/index.php?id=10913&amp;amp;L=1 |archiv-datum=2014-03-10 |zugriff=2012-08-05 |sprache=en }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In hohen Breiten können das [[Folgen der globalen Erwärmung in der Arktis#Schwindender Permafrost|Auftauen des Permafrost]] und der [[Gletscherschwund seit 1850|Verlust von Gletschereis]] Hänge destabilisieren und so das Risiko von Hangrutschungen und Megatsunamis erhöhen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;higman2018&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=B. McGuire |Titel=Potential for a hazardous geospheric response to projected future climate changes |Sammelwerk=Philosophical Transactions of the Royal Society A |Datum=2010-03 |DOI=10.1098/rsta.2010.0080 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Megatsunami, der sich im September 2023 im Dickson Fjord an der Küste Ostgrönlands ereignete, wurde durch einen Felssturz ausgelöst, nachdem die Flanke eines 1200&amp;amp;nbsp;m hohen Berges nicht mehr ausreichend durch einen schmelzenden Gletscher stabilisiert worden war.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Kristian Svennevig et al. |Titel=A rockslide-generated tsunami in a Greenland fjord rang Earth for 9 days |Datum=2024-09-12 |Sammelwerk=Science |Band=385 |Nummer=Issue 6714 |DOI=10.1126/science.adm9247}} Siehe dazu auch: {{Internetquelle |autor=Damian Carrington |titel=Entire Earth vibrated for nine days after climate-triggered mega-tsunami |werk=guardian.com |datum=2024-09-12 |url=https://www.theguardian.com/environment/2024/sep/12/entire-earth-vibrated-climate-triggered-mega-tsunami |abruf=2024-09-18 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein weiteres Ereignis dieser Art droht am [[Barry-Gletscher]] im [[Prinz-William-Sund]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/alaska-schmelzender-gletscher-koennte-mega-tsunami-ausloesen-a-dedac138-5a7c-42c6-9912-26c67eff5cdd &amp;#039;&amp;#039;Drohender Mega-Tsunami vor Alaska&amp;#039;&amp;#039;] ([[Spiegel online]], 12. Oktober 2020)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgende Liste zeigt die gemessen an ihren Auflaufhöhen größten Tsunamis der vergangenen 100&amp;amp;nbsp;Jahre:&amp;lt;ref name=&amp;quot;higman2018&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;scienceDaily2024089&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Angela Carrillo‐Ponce, Sebastian Heimann, Gesa M. Petersen, Thomas R. Walter, Simone Cesca, Torsten Dahm |Titel=The 16 September 2023 Greenland Megatsunami: Analysis and Modeling of the Source and a Week‐Long, Monochromatic Seismic Signal |Sammelwerk=Seismic Record |Datum=2024-08-08 |DOI=10.1785/0320240013}} Siehe auch: {{Internetquelle |titel=Greenland mega-tsunami led to week-long oscillating fjord wave |werk=sciencedaily.com |datum=2024-08-09 |url=https://www.sciencedaily.com/releases/2024/08/240809135909.htm |abruf=2024-08-22 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |hrsg=USGS – Landslide Hazards Program  |titel=2025 Tracy Arm Landslide-Generated Tsunami |datum=2025-08-14 |url=https://www.usgs.gov/programs/landslide-hazards/science/2025-tracy-arm-landslide-generated-tsunami |abruf=2026-03-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Megatsunamis der letzten 100 Jahre&lt;br /&gt;
! Jahr !! Ort                              !! Gewässer  !! Auslöser                         !! max. Auflauf&amp;amp;shy;höhe (m) !! class=&amp;quot;unsortable&amp;quot;  |siehe&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1958 || [[Lituya Bay]], Alaska, USA          || Fjord     || [[subaerisch]]er [[Erdrutsch]]   || 524 || [[Erdbeben und Megatsunami in der Lituya Bay]]&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 1980 || [[Spirit Lake (Washington)|Spirit Lake]], Washington, USA || See       || Erdrutsch infolge eines Vulkanausbruchs || 250 || [[Ausbruch des Mount St. Helens 1980]]&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 1963 || [[Erto e Casso|Casso]], Italien || Reservoir || subaerischer Erdrutsch           || 235 || [[Vajont-Staumauer]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2023 || [[Dickson Fjord]], Grönland      || Fjord     || subaerischer Erdrutsch           || 200&amp;lt;ref name=&amp;quot;scienceDaily2024089&amp;quot;/&amp;gt; ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2015 || [[Taan Fjord]], Alaska, USA      || Fjord     || subaerischer Erdrutsch           || 193 || [[Bergrutsch in der Icy Bay]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1936 || Lituya Bay, Alaska, USA          || Fjord     || subaerischer Erdrutsch           || 149 ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2017 || [[Nuugaatsiaq]], Grönland        || Fjord     || subaerischer Erdrutsch           || {{0}}90 || [[Tsunami in Grönland 2017]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2025 || [[Tracy Arm]], Alaska, USA        || Fjord     || subaerischer Erdrutsch           || 480 || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Holocene Impact Working Group]] – Gruppe von Wissenschaftlern, die davon ausgeht, dass es im Holozän häufig kosmogene „Megatsunamis“ gab&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.bbc.co.uk/science/horizon/2000/mega_tsunami.shtml Mega-tsunami: Wave of Destruction], [[British Broadcasting Corporation|BBC]] Two, Science &amp;amp; Nature ([[BBC Two]] 12. Oktober 2006, [[BBC Four]] 24. Mai 2003)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tsunami]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Strömungen und Wellen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ein anonymer Wikipedianutzer</name></author>
	</entry>
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