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	<title>Megalith - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T09:01:57Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Megalith&amp;diff=66853&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Niels Wrschowitz: /* Neue Forschungen */ &quot;als auch&quot; ohne &quot;sowohl&quot; ist sinnlos</title>
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		<updated>2025-12-20T01:33:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Neue Forschungen: &lt;/span&gt; &amp;quot;als auch&amp;quot; ohne &amp;quot;sowohl&amp;quot; ist sinnlos&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:MegalithreihenCarnac.jpg|mini|hochkant=1.2|Megalithreihen bei [[Carnac]], [[Bretagne]], Frankreich]]&lt;br /&gt;
[[Datei:merrymaidens5.jpg|mini|hochkant=1.2|[[Steinkreis]] der [[Merry Maidens]] in [[Cornwall]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Brænde-Stene.jpg|mini|hochkant=1.2|[[Dolmen]] bei Vinstrup, [[Randers Kommune]], Dänemark]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Megalith&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (von {{grcS|μέγας|mégas}} „groß“ und {{lang|grc|λίθος|líthos}} „Stein“) bezeichnet die [[Ur- und Frühgeschichte|ur- und frühgeschichtliche]] [[Archäologie]] einen großen, meist unbehauenen Steinblock, der aufgerichtet und allein oder mit weiteren großen Steinblöcken in [[Steinsetzung]]en positioniert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Definition ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Menhir 2.JPG|mini|[[Menhir]] in den [[Cevennen]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Spellenstein 03.jpg|mini|hochkant|Der [[Spellenstein]] in [[Rentrisch]], [[St. Ingbert]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Menhir von St. Uzec.jpg|mini|hochkant|Der Menhir von St. Uzec in der [[Bretagne]] wurde durch das Anbringen verschiedener Symbole christianisiert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als megalithisch wurden in Nord- und Westeuropa ursprünglich Großsteinsetzungen ([[Dolmen]], von {{brS|taol|de=Tisch}} und {{lang|br|&amp;#039;&amp;#039;maen&amp;#039;&amp;#039;|de=Stein}}, also eigentlich „Steintisch“) und aufrecht stehende Steine bezeichnet, die entweder als [[Menhir]] einzeln stehen oder zu mehreren arrangiert sind, beispielsweise [[Steinkreis]]e ([[Cromlech]]s) bilden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Childe&amp;quot;&amp;gt;V. Gordon Childe: &amp;#039;&amp;#039;The Distribution of Megalithic Cultures, and their Influence on Ancient and Modern Civilizations.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Man.&amp;#039;&amp;#039; Band 46, 1946, S. 97.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1867 einigte man sich im zweiten {{lang|fr|&amp;#039;&amp;#039;Congrès International d’Anthropologie et d’Archéologie Préhistoriques&amp;#039;&amp;#039;}} darauf, nur Monumente aus nahezu unbehauenen Steinen als Megalithen zu bezeichnen, also beispielsweise nicht die ägyptischen [[Obelisk]]en oder die Pariser {{lang|fr|&amp;#039;&amp;#039;Halle aux blés&amp;#039;&amp;#039;}}. Die Mauern von [[Tiryns]] wurden als [[Zyklopenmauerwerk|zyklopisch]], nicht als megalithisch bezeichnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Childe&amp;quot; /&amp;gt; Diese Definition schließt zum Beispiel die [[Trilith]]e von [[Stonehenge]] und die [[Megalithische Tempel von Malta|megalithischen Tempel von Malta]] aus, die aus bearbeiteten Steinen zusammengesetzt sind. Auf die Unterschiede zwischen den älteren unbehauenen Steinmonumenten und den neueren, komplexeren Konstruktionen nach Erscheinungsbild und Funktion hat [[Colin Renfrew]] hingewiesen.&amp;lt;ref&amp;gt;„[…] their function and indeed their appearance are quite different, so that the two groups should be discussed quite separately.“ Colin Renfrew: &amp;#039;&amp;#039;Before Civilization. The Radiocarbon Revolution and Prehistoric Europe.&amp;#039;&amp;#039; Penguin, London 1973, S.&amp;amp;nbsp;134.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Glyn Daniel]] folgend bezeichnet man inzwischen nur [[jungsteinzeit]]liche Bauwerke aus großen Steinen als Megalithe, denn sonst wären, wie Daniel bemerkt, auch einige walisische Schweineställe als megalithisch zu bezeichnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Vere Gordon Childe|Gordon Childe]] schlug 1946 vor, weitere Bauten einzuschließen&amp;lt;ref name=&amp;quot;Childe&amp;quot; /&amp;gt;:&lt;br /&gt;
* Gräber, die aus kleineren Steinen gebaut sind und ein Dach aus [[Kraggewölbe]] haben, wie die Gräber mit Kragsteingewölbe in [[Attika (Landschaft)|Attika]] und [[Antiparos]];&lt;br /&gt;
* [[Felsengrab|Felsengräber]], zum Beispiel in [[Sizilien]], [[Etrurien]] und der [[Iberische Halbinsel|Iberischen Halbinsel]];&lt;br /&gt;
* kollektive [[Steinkiste]]n, wie die Steinkisten von Attika und Antiparos.&lt;br /&gt;
Nach Childe sind nur [[Mehrfachbestattung#Kollektivbestattung|Kollektivbestattungen]] als megalithisch zu klassifizieren. Geschlossene Steinkisten für Einzelbestattungen werden dagegen nicht eingeschlossen, auch wenn sie aus großen Steinen bestehen, wie einige Dolmen in Nordafrika und [[Palästina (Region)|Palästina]].&lt;br /&gt;
* Steinkreise können Teil einer megalithischen Bestattung sein oder unabhängig davon existieren.&lt;br /&gt;
* Megaxyle Architektur ist nach Childe von Megalithen zu unterscheiden: {{&amp;quot;|Timber architecture was translated into stone&amp;amp;nbsp;– in England, Etruria, India&amp;amp;nbsp;– and such translation need not imply a megalithic complex.}}&lt;br /&gt;
* Eingangssteine mit [[Seelenloch]] ({{lang|en|&amp;#039;&amp;#039;Porthole slabs&amp;#039;&amp;#039;}}) sind Anzeichen megalithischer Architektur. Damit fallen auch die kaukasischen Steinkisten, die Nekropolis B von [[Tepe Sialk]] (Iran) und die Großsteingräber [[Indien]]s in diese Kategorie.&lt;br /&gt;
Childes Definition ist unhandlich und in Gegenden ohne Knochenerhaltung nicht zu gebrauchen, sie hat sich dementsprechend in der weiteren Forschung auch nicht durchgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karl Joseph Narr definierte 1956 Megalithbauten wie folgt&amp;lt;ref&amp;gt;Karl Joseph Narr: &amp;#039;&amp;#039;Archäologische Hinweise zur Frage des ältesten Getreideanbaus und seiner Beziehungen zur Hochkultur und Megalithik.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Paideuma. Mitteilungen zur Kulturkunde.&amp;#039;&amp;#039; Band 6, Nr. 4, 1956, {{ISSN|0078-7809}}, S. 244–250, hier S. 246, {{JSTOR|40315506}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;:&lt;br /&gt;
* Bauten aus aufrecht stehenden unbearbeiteten Steinen ([[Orthostat]]en) mit darübergelegtem Deckstein „von einer gewissen, nicht genauer abgegrenzten Größe“,&lt;br /&gt;
* Menhire,&lt;br /&gt;
* Steinkreise (Cromlechs),&lt;br /&gt;
* [[Steinreihe]]n.&lt;br /&gt;
Umstrittene Typen bleiben „große Anlagen aus kleineren Steinen“ und „in den Fels gehauene Anlagen“. Narr fügt dem hinzu, dass heute „wenig Neigung“ bestehe, [[Tholos|Kuppelgräber]] und Gräberrunde&amp;lt;!--sic--&amp;gt;, wie sie aus der mykenischen Bronzezeit bekannt sind, als megalithisch zu bezeichnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Typologie ==&lt;br /&gt;
Die erste Einteilung der megalithischen Bauwerke Nordeuropas wurde von [[Oskar Montelius]] vorgenommen. Er unterschied Dolmen, Ganggräber und Steinkisten&amp;lt;ref&amp;gt;Martin Furholt, Doris Mischka, Knut Rassmann, Georg Schafferer 2010, MegaForm – Ein Formalisierungssystem für die Analyse monumentaler Baustrukturen des Neolithikums im nördlichen Mitteleuropa. Jungstein-Site November 25th, 2010, 2&amp;lt;/ref&amp;gt;. Sein System wurde unter anderem von Sprockhoff und Schuldt erweitert. Inzwischen gibt es eine Vielzahl nationaler und regionaler Typologien, die sich nicht zu einem einheitlichen Sprachgebrauch kombinieren lassen. Daher schlugen Furholt et al. 2010 eine Klassifikation vor, die verschiedene Einzelmerkmale miteinander kombiniert&amp;lt;ref&amp;gt;Martin Furholt, Doris Mischka, Knut Rassmann, Georg Schafferer 2010, MegaForm – Ein Formalisierungssystem für die Analyse monumentaler Baustrukturen des Neolithikums im nördlichen Mitteleuropa. Jungstein-Site November 25th, 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kulturelle Einordnung ==&lt;br /&gt;
Die verschiedenen Megalithbauwerke Europas sowie anderer Kontinente lassen nicht notwendigerweise auf eine gemeinsame Kultur („[[Megalithkultur]]“) schließen. [[Keramik]] und andere [[Artefakt (Archäologie)|Artefakte]], die die Steinsetzungen begleiten, gehören nicht stets derselben Kultur an; das gilt auch für die am meisten verbreiteten Typen, also [[Menhir]]e, [[Dolmen]], [[Ganggrab|Ganggräber]] oder [[Steinkiste]]n.&amp;lt;ref&amp;gt;V. Gordon Childe: &amp;#039;&amp;#039;The Distribution of Megalithic Cultures, and their Influence on Ancient and Modern Civilizations.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Man&amp;#039;&amp;#039; Bd. 46, Nr. 4, 1946, S. 97, {{JSTOR|2793159}}: „No single ‚culture‘ as defined by types of pottery and other artifacts is represented by the furniture of these tombs in general, nor yet by that of the more widely distributed subclasses thereof – simple dolmens, passage graves (dolmens á galerie), and cists.“&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach anderen Autoren lässt die Ähnlichkeit der an der europäischen Atlantik- und Nordseeküste erhaltenen Megalithbauwerke auf eine genetische Verwandtschaft schließen, z.&amp;amp;nbsp;B. durch [[Kolonisation]] oder [[Kulturaustausch]], auch wenn die begleitenden Artefakte nicht der gleichen Kultur angehören.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Mario Alinei]]: &amp;#039;&amp;#039;Origini delle lingue d’Europa.&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Continuità dal Mesolitico all’età del Ferro nelle principali aree etnolinguistiche.&amp;#039;&amp;#039; Il Mulino, Bologna 2000, S. 468–482, besonders S. 477 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauweise ==&lt;br /&gt;
In Europa bestehen zwischen den langlebigen, oftmals umgebauten megalithischen Anlagen und verwandten Stätten aus weniger dauerhaftem Material (wie Holzkreisen u.&amp;amp;nbsp;ä.) vielfältige Beziehungen, innerhalb deren man meist vergeblich nach einem Schema der Abhängigkeiten, der Chronologie und der geographischen Verbreitung sucht. Dies ist meist nur auf regionaler Ebene möglich. Die Frage, ob die verschiedenen regionalen Typen voneinander unabhängige Ursprünge oder eine gemeinsame Wurzel haben, ist noch offen. In Europa sind verschiedene Bauweisen bekannt, bei denen (zumindest teilweise) Megalithen eingesetzt wurden:&lt;br /&gt;
[[Datei:Construcción megalito.png|mini|hochkant=1.2|Hypothese zur Konstruktion eines Megalithgrabes]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* in [[Skandinavien]] und dem nördlichen [[Mitteleuropa]]: Dolmen, [[Galeriegrab]], [[Ganggrab]], [[Großdolmen]], [[Hünenbett ohne Kammer]], [[Hünengrab]], [[Steinkiste]], [[Polygonaldolmen]] und [[Urdolmen]];&lt;br /&gt;
* auf den [[Britische Inseln|Britischen Inseln]]: [[Boulder Burial]], [[Cairn (Steinhügel)|Cairn]], [[Clava Cairn]], [[Clyde tomb]], [[Cotswold Severn tomb]], [[Court tomb]], [[Passage tomb]], [[Portal tomb]] (Grabhügel mit Portalsteinen) und [[Wedge tomb]];&lt;br /&gt;
* in [[Frankreich]]: Cairn, Galeriegrab, einfache Dolmen und [[Dolmen mit Seitenkammern]];&lt;br /&gt;
* auf der [[Iberische Halbinsel|Iberischen Halbinsel]]: [[Anta]], [[Mámoa]], [[Pedra Formosa]];&lt;br /&gt;
* auf den Inseln des westlichen [[Mittelmeer]]s: [[Gigantengrab]], [[Naveta]], [[Talayot]], [[Taula]], maltesische [[Tempel]], [[Torre (Turm)|Torre]];&lt;br /&gt;
* überwiegend in [[Griechenland]] und West[[anatolien]] meist im Umfeld der [[Mykenische Kultur|mykenischen Kultur]]: [[Tholos]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Estàtua-menhir del Pla de les Pruneres (Mollet).jpg|mini|Statuenmenhir del Pla de les Pruneres ([[Mollet del Vallès|Mollet, Katalonien]])&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.researchgate.net/publication/276037915_La_estatua-menhir_del_Pla_de_les_Pruneres_Mollet_del_Valles_Valles_Oriental La estatua-menhir del Pla de les Pruneres (Mollet del Vallès, Vallès Oriental)]&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Europa sind in einigen Regionen auch einzelne Megalithen (Menhire) oder Gruppen von Einzelsteinen in [[Steinsetzung]]en aufgestellt worden:&lt;br /&gt;
* Einzelsteine: Menhir, [[Steinkult|Baitylos]], [[Statuenmenhir]];&lt;br /&gt;
* [[Steinreihe]]n;&lt;br /&gt;
* [[Steinkreis]]e (Cromlechs): In Südost-Schottland gibt es Steinkreise mit liegenden Menhiren ({{lang|en|&amp;#039;&amp;#039;recumbent Stone circles&amp;#039;&amp;#039;}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Eisenzeit oder dem Frühmittelalter stammende aufrecht stehende Steine oder ähnliche Megalithformen sind nicht zu den Megalithanlagen im engeren Sinn zu rechnen. Dazu gehören:&lt;br /&gt;
* [[Bautastein]]e,&lt;br /&gt;
* [[gotländische Bildsteine]],&lt;br /&gt;
* [[Runenstein]]e in Skandinavien,&lt;br /&gt;
* [[Piktischer Symbolstein|piktische Symbolsteine]],&lt;br /&gt;
* [[Ogham]]steine,&lt;br /&gt;
* [[Maskenstein]]e,&lt;br /&gt;
* [[Cross Slab]]s und&lt;br /&gt;
* die eisenzeitlichen kannelierten [[Menhire der Bretagne]].&lt;br /&gt;
Teilweise auch:&lt;br /&gt;
* [[Schiffssetzung]]en meist in Schweden,&lt;br /&gt;
* sonstige eisenzeitliche Steinsetzungen (Kreise, Halbkreise oder Alleen) vorwiegend in Frankreich, England,&lt;br /&gt;
* [[Baityloi]] aus der Römerzeit im Rahmen von Steinkulten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft des Baumaterials ==&lt;br /&gt;
Die Steine der nordeuropäischen Megalithen stammen von den Ablagerungen der Eiszeiten (erratische Blöcke, [[Granit]]e, [[Gneis]]e und andere Gesteine). Viele der übrigen Megalithen wurden aus relativ weichen Sedimentgesteinen gebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Neue Forschungen ==&lt;br /&gt;
Die Theoriebildung sowie die Kriterien für Einbeziehung oder Ausschluss als megalithisches Monument oder Bauwerk waren bis zuletzt eingeschränkt durch geringe [[Altersbestimmung (Archäologie)|Möglichkeiten zur Altersbestimmung:]] Damit fehlte eine wesentliche Kategorie, um Zugehörigkeiten oder Gleichzeitigkeit und Abfolgen über eine Datierung festzulegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karl Joseph Narr hatte noch 1956 grundsätzlich darauf hingewiesen, dass „sich die prähistorische Megalithik nicht mit irgendeiner, durch archäologische Mittel herauszuarbeitenden Formengruppe deckt oder mit einiger Wahrscheinlichkeit als in einem derart aufgestellten Komplex wurzelnd erweisen läßt.“&amp;lt;ref&amp;gt;Karl J. Narr: &amp;#039;&amp;#039;Archäologische Hinweise zur Frage des ältesten Getreideanbaus und seiner Beziehungen zur Hochkultur und Megalithik.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Paideuma. Mitteilungen zur Kulturkunde.&amp;#039;&amp;#039; Band 6/4 (1956), S. 249.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2015 begann ein Projekt der [[Universität Göteborg]], das unter Leitung der Jungsteinzeitforscherin Bettina Schulz Paulsson insgesamt 35.000 auf dem europäischen Festland und im westlichen Mittelmeerraum existierende Megalith-Objekte auch mit vorliegenden älteren Befunden erschloss. Dabei wurde mit der inzwischen deutlich verbesserten Analysetechnik der [[Radiokarbonmethode]] „das Alter von 2410 Fundstellen anhand von zum Teil bereits früher untersuchten Proben im Kontext der Megalithbauten und von gleich alten Artefakten benachbarter Kulturen (bestimmt).“&amp;lt;ref&amp;gt;Jan Osterkamp: &amp;#039;&amp;#039;Gibt es eine gemeinsame Wurzel der Megalithkultur?&amp;#039;&amp;#039;, 11. Februar 2019. [https://www.spektrum.de/news/gibt-es-eine-gemeinsame-wurzel-der-megalithkultur/1623910 Spektrum der Wissenschaften]. (Abruf: 8. März 2020).&amp;lt;/ref&amp;gt; Schulz Paulsson fasste 2017 die Arbeit in Buchform zusammen&amp;lt;ref&amp;gt;Bettina Schulz Paulsson: &amp;#039;&amp;#039;Time and Stone: The Emergence and Development of Megaliths and Megalithic Societies in Europe&amp;#039;&amp;#039;, Oxford Archaeopress Publishing Ltd., September 2017, ISBN 978-1-78491-685-5.&amp;lt;/ref&amp;gt;; anderthalb Jahre später veröffentlichte die wissenschaftliche Fachzeitschrift PNAS ([[Proceedings of the National Academy of Sciences of the United States of America]]) ihren Bericht und konstituierte sie damit als Grundlagenforschung.&amp;lt;ref&amp;gt;Hrsg.: James F. O’Connell, B. Schulz Paulsson: &amp;#039;&amp;#039;Radiocarbon dates and Bayesian modeling support maritime diffusion model for megaliths in Europe&amp;#039;&amp;#039;, [[Proceedings of the National Academy of Sciences of the United States of America]], Band 116, Nr. 9 |Datum=2019-02-11 |Seiten=3460–3465|DOI=10.1073/pnas.1813268116 |PMID=30808740.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu den Resultaten der Forschungen siehe: [[Megalithkultur#Deutungen|Deutungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorkommen ==&lt;br /&gt;
=== In Europa ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Megawal31.jpg|mini|Verbreitungskarte von Megalithen in Europa, Vorderasien und Nordafrika]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Müller et al A Map of European Megaliths Suppl 4.png|mini|Verbreitung verschiedener Megalithgrabtypen in Europa&amp;lt;ref&amp;gt;Johannes Müller, Clemens Kruckenberg, Ralph Großmann, Julia Luckner: &amp;#039;&amp;#039;A Map of European Megaliths&amp;#039;&amp;#039;. Journal of Neolithic Archaeology 25, 2023, doi 10.12766/jna.2023.6 [https://www.jna.uni-kiel.de/index.php/jna/article/view/1452/1300 Online verfügbar] (mit Vergrößerungsfunktion)&amp;lt;/ref&amp;gt; ]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Fig. 9 mapa.jpg|mini|hochkant=1.6|Karte mit Statuenmenhiren in Europa&amp;lt;ref&amp;gt;Fotografien und Zeichnungen: 1y 4.-Bueno &amp;#039;&amp;#039;et al.&amp;#039;&amp;#039; 2005; 2.-Santonja y Santonja 1978; 3.-Jorge 1999; 5.-Portela y Jiménez 1996; 6.-Romero 1981; 7.-Helgouach 1997; 8.- Tarrete 1997; 9, 10, 13, 14, 29, 30, 31, 32.-Philippon 2002; 11.-Corboud y Curdy 2009; 12.-Muller 1997; 15, 16, 17, 18, 19, 20, 21, 22, 23 Arnal 1976; 24 y 25.- Augusto 1972; 26 y 27.- Grosjean 1966; 34.- López &amp;#039;&amp;#039;et al. 2009&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bau mit Megalithen ({{frS|pierre dressée}}) erfolgte in Europa etwa zwischen 5000 v.&amp;amp;nbsp;Chr. ([[Bretagne]]) und 800 v.&amp;amp;nbsp;Chr., als die letzten Großsteine auf [[Sardinien]] verbaut wurden. Die Menhire finden sich primär in Süd- und Westeuropa.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Megalithanlagen wurden seit der Industrialisierung zerstört. Megalithen fielen Flurbereinigungen, landschaftlichen Projekten oder dem Kirchen- und Hafenbau zum Opfer. In Norddeutschland wurden sie zum Deichbau und in zerkleinerter Form als Straßenpflaster verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* In Großbritannien und Irland sind zahlreiche Anlagen erhalten. In Irland existieren etwa 1600 Megalithgräber.&amp;lt;ref&amp;gt;Carleton Jones: &amp;#039;&amp;#039;Temples of Stone. Exploring the megalithic tombs of Ireland.&amp;#039;&amp;#039; Collins Press, Doughcloyne 2007, ISBN 978-1-905172-05-4, S. 10.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
:{{Siehe auch|Megalithanlagen der Kanalinseln|Megalithanlagen in Irland}}&lt;br /&gt;
* Über 900 Megalithbauten liegen in Deutschland in den drei großen Küstenländern sowie in Nordrhein-Westfalen, Brandenburg und Sachsen-Anhalt, einige wenige im südlichen Baden-Württemberg. Allerdings verweist Johannes Müller darauf, dass 11.658 Monumente bekannt sind (viele zerstört und aus Akten belegt).&amp;lt;ref&amp;gt;Müller, J. and Sjörgen, K.-G. (2022) &amp;#039;Early monumentality in northern Europe&amp;#039;, In: Laporte, L., Large, J.-M., Nespoulous, L., Scarre, C. and Steimer-Herbet (eds.) Megaliths of the World (Oxford 2022) 1213-1237.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
:{{Siehe auch|Megalithen am Hochrhein|Straße der Megalithkultur|Liste der norddeutschen Megalithanlagen nach Sprockhoff-Nummer}}&lt;br /&gt;
* 53 [[Megalithik in den Niederlanden|Großsteingräber in den Niederlanden]] sind erhalten.&lt;br /&gt;
* In [[Belgien]] sind die fünf [[Megalithanlagen bei Wéris]] hervorzuheben, von denen heute noch drei erhalten sind.&lt;br /&gt;
* [[Dänemark]] hat noch über 2067 Anlagen (von einst etwa 5000), davon mehr als ein Viertel in den ehemaligen Ämtern [[Holbæk Amt|Holbæk]] (317) und [[Sorø Amt|Sorø]] (245) im westlichen [[Region Sjælland|Sjælland]]. [[Johannes Müller (Prähistoriker)|Johannes Müller]] rechnet damit, dass einst mindestens 7.300 Stück existierten.&lt;br /&gt;
* In [[Schweden]] existieren noch mehr als 450 Anlagen (von einst etwa 650).&lt;br /&gt;
[[Johannes Müller (Prähistoriker)|Johannes Müller]] geht davon aus, dass ursprünglich etwa 75.000 Megalithen in Norddeutschland und Südskandinavien errichtet worden sind&amp;lt;ref&amp;gt;Müller, J. and Sjörgen, K.-G. (2022) &amp;#039;Early monumentality in northern Europe&amp;#039;, In: Laporte, L., Large, J.-M., Nespoulous, L., Scarre, C. and Steimer-Herbet (eds.) Megaliths of the World (Oxford 2022) 1213-1237.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
:{{Siehe auch|Nordische Megalitharchitektur}}&lt;br /&gt;
* Größere Megalithanlagen in der [[Schweiz]] umfassen den [[Menhir von Bonvillars]], das [[Alignement von Clendy]], den [[Parc la Mutta]] in [[Falera]], die [[Steinreihe von Lutry]] und den [[Chemin des Collines]] in [[Sion]].&lt;br /&gt;
* Die Zahlen der [[Megalithanlagen in Polen]] sind nicht verlässlich, aber in den deutschen Vorkriegszahlen enthalten.&lt;br /&gt;
* Auch in [[Südrussland]] gibt es Megalithen.&lt;br /&gt;
* Zahlreiche Megalithen finden sich in [[Portugal]] (v. a. bei [[Megalithen im Distrikt Évora|Évora]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Außerhalb Europas ===&lt;br /&gt;
Megalithen finden sich in [[Georgien]], der [[Türkei]], [[Syrien]] und [[Palästina (Region)|Palästina]], in [[Indien]], [[Indochina]], [[Indonesien]] und [[Korea]] sowie in Afrika ([[Nordafrika]], [[Äthiopien]] und [[Madagaskar]]), ohne dass eine genetische Verbindung zwischen den Steinsetzungen dieser Standorte bestehen muss. Eine geologische Kuriosität ist der zweigeteilte Al-Naslaa-Megalith bei der [[Oase]] [[Tayma]] in [[Saudi-Arabien]]. Auch die [[Moai]]-Statuen der [[Osterinsel]], die [[Olmeken]]köpfe, einige wenige [[Tolteken|toltekische]] und [[Azteken|aztekische]] Statuen sowie mehrere Monumente der Ruinenstätte [[Tiwanaku]] werden als „megalithisch“ bezeichnet (auch wenn nicht alle der hier verwendeten Definition („nahezu unbehauene Steine“) entsprechen). [[Max Uhle]] schlägt für die [[Tiwanaku-Architektur]] die Bezeichnung „megalithische Architektur“ vor.&amp;lt;ref&amp;gt;Alfons Stübel, Max Uhle: &amp;#039;&amp;#039;Die Ruinenstätte von Tiahuanaco im Hochlande des alten Perú: Eine kulturgeschichtliche Studie auf Grund selbständiger Aufnahmen.&amp;#039;&amp;#039; Hiersemann, Leipzig 1892, Zweiter Teil, S.&amp;amp;nbsp;39 ([https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/stuebel_uhle1892/0004 digi.ub.uni-heidelberg.de]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Megalithanlagen auf dem Golan|Megalithkultur}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Deutung ==&lt;br /&gt;
In vielen Fällen ist heute unbekannt, welchen Zwecken Megalithbauten dienten und warum sie errichtet wurden. Oft dienten sie als Gräber und für religiöse Zwecke. Manchmal kommt eine Funktion als Mahnmal, als Grenzmarkierung oder als Symbol für politische Macht in Betracht. Auch eine Bedeutung für astronomische Berechnungen wird bei manchen Objekten erwogen, beispielsweise das Observatorium von [[Nabta-Playa]] in Südägypten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Größe der Steine verleitete die Menschen früher dazu, an [[Hüne]]n (Riesen) zu glauben, welche die Steine transportiert haben müssten. Dies zeigt sich auch noch in der Etymologie der Bezeichnung „[[Menhir|Hinkelstein]]“: Durch einen Verständnisfehler wurde aus dem „Hünenstein“ erst ein „Hühnerstein“. Im südwestdeutschen Raum gibt es für „Hühner“ die Dialektworte &amp;#039;&amp;#039;Hünkel&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Hinkel&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;– so kam es zu der deutschen Wortbildung „Hinkelstein“. Mit der Christianisierung entstanden Legenden über das Entstehen von Megalithen durch [[Teufel]]s Hand. Einige tragen den Teufel im Namen (&amp;#039;&amp;#039;Teufelssteine&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Devil’s Arrows]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Devils Circles&amp;#039;&amp;#039; etc.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab dem 18. und 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert interessierte man sich wieder für die Megalithanlagen. Damals glaubten viele, die Bauwerke seien auf die [[Druide]]n der [[Kelten]] zurückzuführen, wie etwa der englische Antiquar [[William Stukeley]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nichtmegalithische Traditionen in Europa ==&lt;br /&gt;
Megalithanlagen konnten nur dort entstehen, wo Steine mit den Mitteln der jeweiligen Zeit zu transportieren und anzuordnen waren. Im Gebiet der [[Trichterbecherkultur]] (TBK) waren das im Wesentlichen die erratischen Blöcke der Eiszeiten, die nur zu transportieren oder ggf. zu [[Gewinnung und Bearbeitung von Stein|spalten]] waren. Wo [[Findling]]e nicht in ausreichender Menge und Größe vorhanden waren, entstanden andere Bauten, z.&amp;amp;nbsp;B. im Bereich der südlichen TBK die [[Totenhütten]] und die Kammeranlagen in der Mittelgebirgszone Deutschlands (südlich des [[Mittellandkanal]]s), im Wesentlichen zwischen Weser und Saale.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der größten Monolithen der Welt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Michael Balfour: &amp;#039;&amp;#039;Megalithic Mysteries. An Illustrated Guide to Europe’s Ancient Sites.&amp;#039;&amp;#039; Dragon’s World, Limpsfield 1992, ISBN 1-85028-163-7.&lt;br /&gt;
* [[Hans-Jürgen Beier]]: &amp;#039;&amp;#039;Die megalithischen, submegalithischen und pseudomegalithischen Bauten sowie die Menhire zwischen Ostsee und Thüringer Wald&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Ur- und Frühgeschichte Mitteleuropas.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 1, {{ZDB|916540-x}}). Beier &amp;amp; Beran, Wilkau-Hasslau 1991 (zugleich: Habilitations-Schrift, Universität Halle, 1991: &amp;#039;&amp;#039;Die megalithischen, submegalithischen und pseudomegalithischen Bauten sowie die Menhire in den fünf neuen ostdeutschen Bundesländern (ehemals DDR) – eine Bestandsaufnahme&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
* Karl W. Beinhauer, Gabriel Cooney, Christian E. Guksch, Susan Kus (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Studien zur Megalithik. Forschungsstand und ethnoarchäologische Perspektiven&amp;amp;nbsp;/ The megalithic phenomenon. Recent research and ethnoarchaeological approaches&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Ur- und Frühgeschichte Mitteleuropas.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 21). Beier und Beran, Weissbach 1999, ISBN 3-930036-36-3.&lt;br /&gt;
* Julian Cope: &amp;#039;&amp;#039;The Modern Antiquarian. The Pre-Millennial Odyssey through Megalithic Britain.&amp;#039;&amp;#039; Thorsons, London 1998, ISBN 0-7225-3599-6 (Reiseführer zu Megalithanlagen in Großbritannien).&lt;br /&gt;
* Julian Cope: &amp;#039;&amp;#039;The Megalithic European. The 21st Century Traveller in Prehistoric Europe.&amp;#039;&amp;#039; Element, London 2004, ISBN 0-00-713802-4 (Reiseführer zu Megalithanlagen in „Resteuropa“).&lt;br /&gt;
* [[Glyn Daniel]]: &amp;#039;&amp;#039;The megalith builders of Western Europe.&amp;#039;&amp;#039; Greenwood Press, Westport CT 1985, ISBN 0-313-24836-2.&lt;br /&gt;
* [[Deutsches Archäologisches Institut]], Abteilung Madrid: &amp;#039;&amp;#039;Probleme der Megalithgräberforschung. Vorträge zum 100. Geburtstag von Vera Leisner&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Madrider Forschungen.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 16). de Gruyter, Berlin u. a. m. 1990, ISBN 3-11-011966-8.&lt;br /&gt;
* John D. Evans, [[Barry Cunliffe]], [[Colin Renfrew]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Antiquity and Man. Essays in honour of David Glyn.&amp;#039;&amp;#039; Thames &amp;amp; Hudson, London 1981, ISBN 0-500-05040-6.&lt;br /&gt;
* [[Mamoun Fansa]]: &amp;#039;&amp;#039;Großsteingräber zwischen Weser und Ems&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Archäologische Mitteilungen aus Nordwestdeutschland.&amp;#039;&amp;#039; Beiheft 33). Dritte, veränderte Auflage. Isensee, Oldenburg 2000, ISBN 3-89598-741-7.&lt;br /&gt;
* Joachim von Freeden: &amp;#039;&amp;#039;Malta und die Baukunst seiner Megalith-Tempel.&amp;#039;&amp;#039; Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1993, ISBN 3-534-11012-9.&lt;br /&gt;
* Evert van Ginkel, Sake Jager, [[Wijnand van der Sanden]]: &amp;#039;&amp;#039;Hunebedden. Monumenten van een Steentijdcultuur.&amp;#039;&amp;#039; Uitgeverij Uniepers, Abcoude 1999, ISBN 90-6825-333-6 (Monographie über die Megalithgräber in den Niederlanden).&lt;br /&gt;
* [[Johannes Groht]]: &amp;#039;&amp;#039;Tempel der Ahnen. Megalithbauten in Norddeutschland.&amp;#039;&amp;#039; AT-Verlag, Baden u. a. m. 2005, ISBN 3-03800-226-7.&lt;br /&gt;
* Roger Joussaume: &amp;#039;&amp;#039;Dolmens for the dead. Megalith building throughout the world.&amp;#039;&amp;#039; Batsford Books, London 1988, ISBN 0-7134-5369-9.&lt;br /&gt;
* [[Raiko Krauß]]: &amp;#039;&amp;#039;Die frühgeschichtlichen Megalithgräber Tunesiens.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für Archäologie außereuropäischer Kulturen.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 2, 2007, {{ISSN|1863-0979}}, S. 163–181.&lt;br /&gt;
* Raiko Krauß: &amp;#039;&amp;#039;Wie alt sind die nordafrikanischen Megalithen?&amp;#039;&amp;#039; In: [[Hans-Jürgen Beier]], Erich Claßen, Thomas Doppler, Britta Ramminger (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Neolithische Monumente und neolithische Gesellschaften. Beiträge der Sitzung der Arbeitsgemeinschaft Neolithikum während der Jahrestagung des Nordwestdeutschen Verbandes für Altertumsforschung e.&amp;amp;nbsp;V. in Schleswig, 9.–10. Oktober 2007&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Varia neolithica.&amp;#039;&amp;#039; 6 = &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Ur- und Frühgeschichte Mitteleuropas.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 56). Beier &amp;amp; Beran, Langenweißbach 2009, ISBN 978-3-941171-28-2, S. 153–159.&lt;br /&gt;
* Luc Laporte: &amp;#039;&amp;#039;Origine et développement du mégalithisme de l’ouest de l’Europe&amp;#039;&amp;#039;, 2006&lt;br /&gt;
* [[Luc Laporte]], [[Chris Scarre]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;The megalithic architectures of Europe.&amp;#039;&amp;#039; Oxbow Books, Oxford 2016, ISBN 978-1-78570-014-9.&lt;br /&gt;
* Luc Laporte et al.: &amp;#039;&amp;#039;Mégalithes dans le monde.&amp;#039;&amp;#039; 2 Bände. Association des Publications Chauvinoises, Chauvigny 2022, ISBN 979-10-90534-74-2 (= &amp;#039;&amp;#039;Megaliths of the world.&amp;#039;&amp;#039; 2 Bände. Archaeopress, Oxford 2022, ISBN 978-1-80327-320-4 ([https://www.archaeopress.com/Archaeopress/Products/9781803273204 Online])).&lt;br /&gt;
* [[Detlef W. Müller]]: &amp;#039;&amp;#039;Megalithgräber.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Sebastian Brather]], [[Wilhelm Heizmann]], [[Steffen Patzold]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Germanische Altertumskunde Online.&amp;#039;&amp;#039; De Gruyter, Berlin/New York 2010.&lt;br /&gt;
* [[Johannes Müller (Prähistoriker)|Johannes Müller]]: &amp;#039;&amp;#039;Zur absolutchronologischen Datierung der europäischen Megalithen.&amp;#039;&amp;#039; In: Barbara Fritsch, Margot Maute, Irenäus Matuschik, Johannes Müller, [[Claus Wolf (Denkmalpfleger)|Claus Wolf]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Tradition und Innovation. Prähistorische Archäologie als historische Wissenschaft. Festschrift Christian Strahm&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Internationale Archäologie. Studia honoraria.&amp;#039;&amp;#039; 3). Marie Leidorf, Rahden 1998, ISBN 3-89646-383-7, S. 63–105.&lt;br /&gt;
* [[Salvatore Piccolo (Archäologe)|Salvatore Piccolo]]: &amp;#039;&amp;#039;Ancient Stones. The Prehistoric Dolmens in Sicily.&amp;#039;&amp;#039; Brazen Head Publishing, Thornam 2013, ISBN 978-0-9565106-2-4.&lt;br /&gt;
* Michael Schmidt: &amp;#039;&amp;#039;Die alten Steine. Reisen zur Megalithkultur in Mitteleuropa.&amp;#039;&amp;#039; Hinstorff, Rostock 1998, ISBN 3-356-00796-3.&lt;br /&gt;
* Bettina Schulz Paulsson: &amp;#039;&amp;#039;Time and Stone. The Emergence and Development of Megaliths and Megalithic Societies in Europe&amp;#039;&amp;#039;, Oxford Archaeopress Publishing Ltd., September 2017, ISBN 978-1-78491-685-5.&lt;br /&gt;
* [[Andrew Sherratt]]: &amp;#039;&amp;#039;The genesis of megaliths: Monumentality, ethnicity and social complexity in Neolithic north‐west Europe.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;World Archaeology.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 22, Nr. 2, 2010, {{ISSN|0043-8243}}, S. 147–167, {{JSTOR|124873}}.&lt;br /&gt;
* [[Ernst Sprockhoff]]: &amp;#039;&amp;#039;Atlas der Megalithgräber.&amp;#039;&amp;#039; Teile 1–3. Rudolf Habelt, Bonn, 1966–1975.&lt;br /&gt;
* Ernst Sprockhoff: &amp;#039;&amp;#039;Die nordische Megalithkultur&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Urgeschichte Deutschlands.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 3). de Gruyter, Berlin u. a. m. 1938.&lt;br /&gt;
* [[Sibylle von Reden]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Megalith-Kulturen. Zeugnisse einer verschollenen Urreligion.&amp;#039;&amp;#039; Sechste Auflage. DuMont, Köln 1989, ISBN 3-7701-1055-2.&lt;br /&gt;
* Jürgen E. Walkowitz: &amp;#039;&amp;#039;Das Megalithsyndrom. Europäische Kultplätze der Steinzeit&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Ur- und Frühgeschichte Mitteleuropas.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 36). Beier &amp;amp; Beran, Langenweißbach 2003, ISBN 3-930036-70-3.&lt;br /&gt;
* [[Detert Zylmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Rätsel der Menhire.&amp;#039;&amp;#039; Probst, Mainz-Kostheim 2003, ISBN 3-936326-07-X.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Megaliths}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[http://web-old.archive.org/web/20210118221439/https://steinzeugen.de/ Steinzeugen.de]&amp;#039;&amp;#039; (private Seite)&lt;br /&gt;
* [http://www.eichfelder.de/kulte/megalit/menhire.html &amp;#039;&amp;#039;Menhire&amp;#039;&amp;#039;] auf &amp;#039;&amp;#039;Eichfelder.de&amp;#039;&amp;#039;, Website zu Mythologie und archaischen Kulten&lt;br /&gt;
* [http://www.hgstump.de/index0.htm &amp;#039;&amp;#039;Steinkreise – Menhire – Dolmen – Ancient Stones&amp;#039;&amp;#039;] (private Seite)&lt;br /&gt;
* Holtorf, Cornelius: &amp;#039;&amp;#039;[http://web-old.archive.org/web/20140512214308/https://tspace.library.utoronto.ca/citd/holtorf/0.1.html Monumental Past: The Life-histories of Megalithic Monuments in Mecklenburg-Vorpommern]&amp;#039;&amp;#039; (englisch, Stand 2009)&lt;br /&gt;
* {{HLS|7408|Megalithen|Autor= Alain Gallay}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4169266-4}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Megalith| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauform aus Stein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fachbegriff]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ur- und Frühgeschichte| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kieler Archäologie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Niels Wrschowitz</name></author>
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