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	<title>Meerhof - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Meerhof&amp;diff=502462&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Bubo bubo: Einwohnerzahl aktualisiert</title>
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		<updated>2026-04-22T18:50:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Einwohnerzahl aktualisiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschreibt den Ortsteil Meerhof der Stadt Marsberg in Nordrhein-Westfalen. Für das Gehöft bei Alzenau siehe [[Meerhof (Alzenau)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Meerhof&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Marsberg&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = DEU Meerhof COA.svg&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 51/30/52/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 08/51/55/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Nordrhein-Westfalen&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 395&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 16.64&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 1205&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2025-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.marsberg.de/de-wAssets/docs/downloads/bauen-wohnen/Einwohnerentwicklung-Ortsteile-ab-1988.pdf |titel=Einwohnerentwicklung in den Orten der Stadt Marsberg |werk=marsberg.de |datum= |format=PDF |sprache=de |abruf=2026-04-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1975-01-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 34431&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 02994&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Bild                   = Marsberg-Meerhof St. Laurentius Sauerland-Ost 240.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Kirche St. Laurentius (Luftbild 2013)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Meerhof&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil der Stadt [[Marsberg]] im [[Hochsauerlandkreis]] mit rund 1200 Einwohnern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
Meerhof liegt gut sechs Kilometer nördlich von [[Marsberg]] im [[Naturpark Eggegebirge und südlicher Teutoburger Wald|Naturpark Teutoburger Wald / Eggegebirge]]. Es liegt ungefähr 25 km südlich von [[Paderborn]] und nur sechs km von der [[Hessen|hessischen]] Grenze entfernt auf einer Höhe von 410 m über NN.&lt;br /&gt;
Der Ortsteil hat eine Fläche von 17 km² und eine Einwohnerdichte von 76 Einwohnern/km².&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort liegt an der [[Bundesautobahn 44|A 44]] zwischen [[Dortmund]] und [[Kassel]] an der [[Anschlussstelle (Autobahn)|Anschlussstelle]] [[Lichtenau (Westfalen)|Lichtenau]] (ehemals Marsberg-Meerhof) in der Nähe des [[Autobahnkreuz Wünnenberg-Haaren|Autobahnkreuzes Wünnenberg-Haaren]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Meerhof wird zum ersten Mal im Jahre 1170 als „Ostmere“ urkundlich erwähnt. In dieser Urkunde erlaubte der Kölner Erzbischof Philipp von Heinsberg dem Burgherren (Castellanus) Gottschalk von [[Padberg]] in „Breidelare“ ein Kloster zu bauen. Im Jahre 1279 richtete das Kloster Bredelar in dem heutigen Meerhof einen [[Fronhof]] ein, nachdem sich hier mehrere Bauern angesiedelt hatten. Am Ende des [[Mittelalter]]s wurde „Mere“, wie fast alle Orte des [[Sintfeld]]es, von Verwüstung erfasst. Im Jahre 1416 tauchte erstmals der Name „Meerhof“ auf. Von der mittelalterlichen Siedlung scheint nur ein Hof übrig geblieben zu sein. Dies drückt sich im Wechsel der Ortsnamen aus. Auch dieser „Meerhof“ wurde mehrfach verwüstet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1470 kaufte das [[Kloster Dalheim (Lichtenau)|Kloster Dalheim]] Meerhof dem Kloster [[Bredelar]] ab. 1496 wurde der Kaufvertrag von 1470 abgeändert und Bredelar bekam die Hälfte von Meerhof wieder zurück. Beim Übergang von Meerhof an das Kloster Dalheim waren die wirtschaftlichen Verhältnisse Meerhofs schlecht. Meerhof war ganz verwüstet. Dalheim brachte nun die Grundherrschaft zu neuer Blüte. In dem entvölkerten Meerhof förderte Dalheim den Zugang von Siedlern. Die Feldmark Meerhof wurde bedeutend erweitert durch die Heranziehung der Kurie Hasselborn. Diese hatte Dalheim 1499 vom [[Stift Cappel]] bei Lippstadt käuflich erworben. Aus der Besiedlung der zusammengeschlagenen Kurien Meerhof und Hasselborn erwuchs nun das neue Dorf Meerhof. Die frühzeitliche Entwicklung des Dorfes stand unter starkem Einfluss des Klosters Dalheim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meerhof war seit dem Mittelalter bis 1802/03 Teil des [[Hochstift Paderborn|Hochstifts Paderborn]] und war dann bis 1807 erstmals preußisch. Im [[Königreich Westphalen]] bildete Meerhof von 1807 bis 1813 eine Gemeinde im [[Kanton Wünnenberg]] im [[Departement der Fulda]]. Die Gemeinde fiel nach der napoleonischen Niederlage 1813 an Preußen zurück, wurde 1815 in die neue [[Provinz Westfalen]] eingegliedert und kam durch Erlass der [[Regierungsbezirk Minden|Königlichen Regierung in Minden]] 1816 zum neuen [[Kreis Büren]]. Im Kreis Büren gehörte Meerhof zum [[Amt Wünnenberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kirchlich war Meerhof, wie bereits das mittelalterliche „Mere“, bis ins 20. Jahrhundert der Pfarrei [[Oesdorf (Marsberg)|Oesdorf]] zugeordnet. Erst 1902 erfolgte die [[Abpfarrung]]. Die 1914 neu gebaute [[St. Laurentius (Meerhof)|katholische Pfarrkirche]] St. Laurentius trägt wie die Nuttler Kirche, die als Meerhofer Mutterkirche bezeichnet wird, das [[Patrozinium]] des heiligen [[Laurentius von Rom|Laurentius]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Meerhof wurde am 1. Januar 1975 durch das [[Sauerland/Paderborn-Gesetz]] in die Stadt Marsberg eingegliedert, die gleichzeitig zum Hochsauerlandkreis kam.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3-17-003263-1|Seite=332}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Die Wahlergebnisse der Kommunalwahl des Ortsteils Meerhof vom [[26. September]] [[2004]]:&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot; style=&amp;quot;background:#e3e3e3;&amp;quot;&lt;br /&gt;
!   Partei / Gruppierung  &lt;br /&gt;
!   Stimmenanteil  &lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]]&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 59,1 % &lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 35,4 % &lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Bürgergemeinschaft &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; |  2,6 % &lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| [[Bündnis 90/Die Grünen|Grüne]]&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; |  1,0 %&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Wir für Marsberg &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; |  1,9 % &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
[[Blasonierung]]: „Gespalten in [[Gold (Heraldik)|Gold]] (Gelb) und Grün; vorn eine aufrechte grüne Ähre, hinten eine aufrechte goldene (gelbe) [[Hirschstange]].“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gemeindewappen wurde 1966 durch den Innenminister des Landes Nordrhein-Westfalen genehmigt. Die Symbole Ähre und Hirschstange stehen für die Landwirtschaft und den Waldreichtum der ehemaligen Gemeinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Naturerlebnis Wald ===&lt;br /&gt;
Ein 3,5 Kilometer langer, im Naturpark [[Eggegebirge]] gelegener Waldrundweg mit 22 Stationen vermittelt Wissenswertes rund um das Thema &amp;#039;&amp;#039;Ökosystem [[Wald]]&amp;#039;&amp;#039;. Die Wanderer und Spaziergänger werden ermuntert, durch eigenes [[Handeln]], [[Sehen]], [[Hören]] und [[Haptische Wahrnehmung|Ertasten]] „ihren“ Wald zu erkunden. So kann zum Beispiel eine [[Köhler]]hütte betreten, in Teiche durch ein [[Periskop]] hineingeschaut oder ein künstlerisch gestalteter Skulpturenbaum bewundert werden. Der Pfad ist ganzjährig geöffnet und selbständig zu begehen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.naturpark-teutoburgerwald.de/attraction/walderlebnispfad-meerhof/ Naturerlebnispfad Meerhof]&amp;#039;&amp;#039; auf naturpark-teutoburgerwald.de, abgerufen am 21. Januar 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bauwerke ===&lt;br /&gt;
In der &amp;#039;&amp;#039;[[Liste der Baudenkmäler in Marsberg]]&amp;#039;&amp;#039; sind für Meerhof vier [[Baudenkmal]]e aufgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Windpark Sintfeld Sauerland Ost 547 pk.jpg|mini|hochkant|[[Windpark Sintfeld]]]]&lt;br /&gt;
=== Windpark ===&lt;br /&gt;
Der [[Windpark Sintfeld]] liegt zum größten Teil auf der Fläche der Gemarkung Meerhof. Das mit 105 MW größte private Umspannwerk Europas wurde auf Meerhofer Ackerfläche gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.marsberg.de/Allgemein/DieStadt/Meerhof.php Meerhof auf www.marsberg.de]&lt;br /&gt;
* [http://www.touristik-marsberg.de/hauptseite/pdf/sehenswuerdigkeiten/Ortsteil_Meerhof.pdf Meerhof auf www.touristik-marsberg.de] (PDF; 86&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile von Marsberg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4481081-7|VIAF=249386389}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil von Marsberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Hochsauerlandkreis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1170]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1975]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Überarbeiten, z.B. wie von http://de.wikipedia.org/wiki/Sch%C3%B6nwalde_(Wandlitz)--&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bubo bubo</name></author>
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