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	<title>Meeresautobahn - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Meeresautobahn&amp;diff=744799&amp;oldid=prev</id>
		<title>2A02:3038:20A:A3DB:E86C:429:421A:16EA am 3. April 2024 um 19:41 Uhr</title>
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		<updated>2024-04-03T19:41:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Überarbeiten}}&lt;br /&gt;
{{Veraltet|seit=2008}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Konzept der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Meeresautobahn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{enS|Motorways of the Sea}}) ist eine Variante des [[Kombinierter Verkehr|kombinierten Verkehrs]]. Außer Zubringer- und Abbringerverkehr findet der Großteil des Transportwegs auf dem Meer statt. Mit dem Konzept würden Straße und Schiene von Durchgangsverkehr entlastet, da der internationale Güterverkehr zum Teil die Meeresautobahn benutzen würde. Das Konzept beruht auf einem Vorschlag der [[Europäische Kommission|Europäischen Kommission]] für eine Durchführungsverordnung des zweiten EU-Förderprogramms [[Marco-Polo-Programm|Marco Polo]], dem das [[Europäisches Parlament|Europäische Parlament]] und der [[Rat der Europäischen Union]] im [[Mitentscheidungsverfahren]] zugestimmt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Konzept ==&lt;br /&gt;
Der 2004 für die [[Europäische Union]] bis zum Jahr 2013 prognostizierte Zuwachs im [[Straßengüterverkehr]] beträgt mehr als 60&amp;amp;nbsp;Prozent, und für die zehn neueren Mitgliedstaaten wird dessen Verdoppelung bis zum Jahr 2020 erwartet. Die Folgen wären Verkehrsstaus, Umweltzerstörung, Unfälle und die Gefahr des Verlusts der Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Industrie, die für das Management von Versorgungsketten auf kosteneffiziente und zuverlässige Verkehrssysteme angewiesen ist. Als Ausweg plant die Europäische Kommission die Verlagerung des Güterverkehres zum Teil auf das [[Seeschifffahrt|Meer]]. Geeignete [[Hafen|Häfen]] an strategisch günstigen Punkten sollten dabei über qualitativ hochwertige [[Seeweg]]e miteinander verbunden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Verordnungsentwurf sollten bis 2010 vier Korridore eingerichtet werden. Die [[Ostsee]]-Anrainer sollten dabei mit den Staaten in Zentral- und Westeuropa verbunden werden. Der zweite Korridor würde entlang der [[Atlantik]]küste führen und so die [[Pyrenäen]] umgehen. Der dritte würde im [[Mittelmeer]] Spanien, Frankreich, Italien und Malta miteinander verbinden, während der vierte schließlich die Verbindung von Slowenien bis Zypern sicherstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Praxis ==&lt;br /&gt;
In [[Italien]] wurde von 2007 bis 2009 eine Ausgleichszahlung in Höhe von 170 Millionen Euro an [[Spediteur]]e ausgezahlt. Von 1,2 Millionen [[Lastkraftwagen|LKW]] jährlich wurden durch diese ökologische Subvention die Fähren entlang der Küsten genutzt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.verkehrsrundschau.de/italien-oekobonus-darf-ausgezahlt-werden-1287380.html &amp;#039;&amp;#039;Italien: Ökobonus darf ausgezahlt werden. Der finanzielle Anreiz soll Transporte von der Straße auf die Meeresautobahnen bringen.&amp;#039;&amp;#039;] Verkehrsrundschau, 29. August 2013, abgerufen am 1. Oktober 2013&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Budget für Marco Polo II (2007–2013) betrug 450 Millionen Euro.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Martin Randelhoff |url=https://www.zukunft-mobilitaet.net/83132/binnenschifffahrt-seeschifffahrt/short-sea-shipping-bedeutung-gueterverkehr-logistik-supply-chain-kurzstreckenseeverkehr/ |titel=Kaum bekannt, aber sehr wichtig: Short sea shipping (Anteil am EU-Güterverkehr: 37 %) |werk=zukunft-mobilitaet.net |datum=2014-09-18 |abruf=2020-11-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hintergrund ==&lt;br /&gt;
Dieses Konzept würde das komplette europäische Transportnetzwerk integrieren. Lkw mit Gütern, [[ISO-Container|Container]] mit Eisenbahnladungen oder Züge könnten nach Ankunft im Zielland ihre Fahrt fortsetzen. Neben der nahtlosen Integration der Überland-Transporte ist die Auswahl der Häfen anhand ihrer [[Infrastruktur]] wichtig. Ideal sind perfekte Anschlüsse an das [[Straße]]nnetz, das [[Schienennetz]] und [[Binnenwasserstraße]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass die Europäische Kommission den Weg der Meeresautobahnen geht, hat auch preisliche Hintergründe. Der Bau von vier [[Schiff]]en, die für die Meereskorridore in Frage kommen, würde 400&amp;amp;nbsp;Millionen Euro kosten, ein [[Eisenbahntunnel]] durch die Pyrenäen zum Transport von Lkw dagegen sechs Milliarden Euro. Ein weiterer Pluspunkt ist die Vermeidung von [[Verkehrsstau|Rückstaus]] an den Grenzübergängen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterstützend kann das neue europäische Satelliten-Navigationssystem [[Galileo (Satellitennavigation)|Galileo]] mit großer Präzision die Transportkontrolle leisten. Es wird Spediteuren und Behörden die Möglichkeit geben, die Position einer Ladung zielgenau zu jeder Zeit bestimmen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mögliche Auswirkungen ==&lt;br /&gt;
Viele Regionen Europas liegen abseits der großen Transportkorridore und können ihr wirtschaftliches Potenzial nicht vollständig ausschöpfen. Die Meeresautobahnen hätten einen großen [[Mehrwertstrategie|Mehrwert]] für den Güterverkehr und sind damit besonders für entlegene Regionen und [[Insel]]n eine Chance. Natürliche Barrieren wie Gebirge könnten umgangen und so kürzere Transportwege realisiert werden. Das hilft den Regionen möglicherweise, sich wirtschaftlich zu entwickeln und unabhängig von [[Wetter]]bedingungen wettbewerbsfähig zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Konzept könnte neue [[Arbeitsplätze]] schaffen und die Möglichkeiten der Regionen einbringen. Die Konzentration der Wirtschaft auf bestimmte Gebiete würde vermieden werden und so für wirtschaftliche Entwicklung aller Regionen sorgen. [[Bevölkerungsschwund]] und [[Verstädterung]] würde entgegengewirkt werden und durch Verbesserung der Infrastruktur mehr [[Wohlstand]] geschaffen. Dadurch und durch Entlastung der Straßen könnte zudem die Lebensqualität der Bürger erhöht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{EU-Verordnung|2006|1692|titel=des Europäischen Parlaments und des Rates vom 24. Oktober 2006 zur Aufstellung des zweiten Marco Polo -Programms über die Gewährung von Finanzhilfen der Gemeinschaft zur Verbesserung der Umweltfreundlichkeit des Güterverkehrssystems (Marco Polo II) und zur Aufhebung der Verordnung (EG) Nr. 1382/2003}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Brian Simpson |Titel=Study on the TEN-T Motorways of the Sea Horizontal Priority. Detailed Implementation Plan |Datum=2018-05 |Online=https://www.onthemosway.eu/wp-content/uploads/2018/05/Motorways-of-the-Sea-DIP-2018.compressed.pdf |Format=PDF |KBytes=4100 |Umfang=141}} &amp;lt;!--{{Internetquelle |hrsg=Brian Simpson |url=https://www.onthemosway.eu/wp-content/uploads/2018/05/Motorways-of-the-Sea-DIP-2018.compressed.pdf |titel=Study on the TEN-T Motorways of the Sea Horizontal Priority. Detailed Implementation Plan |format=PDF; 4,1 MB)}}--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [https://ec.europa.eu/search/?swlang=en&amp;amp;QueryText=Motorways+of+the+sea&amp;amp;sbtSearch=Search Weitere Dokumente der EU-Kommission]&lt;br /&gt;
* [http://ec.europa.eu/transport/modes/maritime/motorways_sea/index_en.htm &amp;#039;&amp;#039;Motorways of the Sea&amp;#039;&amp;#039;.] Webseite der Generaldirektion Mobilität und Transport zu Meeresautobahnen (englisch)&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://www.bmvi.de/SharedDocs/DE/Artikel/WS/meeresautobahnen.html |titel=„Meeresautobahnen“ – Hochgeschwindigkeitsseewege |werk=bmvi.de |hrsg= [[Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur]] |abruf=2021-01-05 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Containerverkehr]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frachtschifffahrt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaftspolitik der Europäischen Union]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Seeweg]]&lt;/div&gt;</summary>
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