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	<title>Meerauge - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Meerauge&amp;diff=163069&amp;oldid=prev</id>
		<title>195.200.47.242: /* Genese */ Wer weiß schon, was eine Genese ist?!</title>
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		<updated>2024-03-15T13:46:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Genese: &lt;/span&gt; Wer weiß schon, was eine Genese ist?!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt einen See in Polen. Zu dem  Meerauge in [[Kärnten]] siehe [[Bodental#Meerauge|Bodental]]. Zu dem  Meerauge in der [[Ostslowakei]] siehe [[Morské oko]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Infobox See&lt;br /&gt;
|NAME= Meerauge&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAME= {{plS|Morskie Oko}}, {{skS|Morské oko}}&lt;br /&gt;
|BILD= Morskie Oko ze szlaku przez Swistówkę - panoramio.jpg&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG= Blick vom Wanderweg auf die [[Świstówka Roztocka|Świstówka]]&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD= 49.197141&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD= 20.070087&lt;br /&gt;
|REGION-ISO= PL-12&lt;br /&gt;
|LAGE= [[Hohe Tatra]], [[Polen]]&lt;br /&gt;
|INSELN= &lt;br /&gt;
|ZUFLUSS= &lt;br /&gt;
|ABFLUSS= [[Rybi Potok]]&lt;br /&gt;
|NAHERORT= [[Zakopane]], [[Bukowina Tatrzańska]]&lt;br /&gt;
|UFERORT= &lt;br /&gt;
|HÖHE= 1395&lt;br /&gt;
|HÖHE-BEZUG= PL&lt;br /&gt;
|NACHWEIS-HÖHE= &lt;br /&gt;
|FLÄCHE= 0.349&lt;br /&gt;
|NACHWEIS-FLÄCHE= &lt;br /&gt;
|SEELÄNGE= &lt;br /&gt;
|NACHWEIS-SEELÄNGE= &lt;br /&gt;
|SEEBREITE= &lt;br /&gt;
|NACHWEIS-SEEBREITE= &lt;br /&gt;
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|NACHWEIS-UMFANG= &lt;br /&gt;
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|NACHWEIS-MED-TIEFE= &lt;br /&gt;
|EINZUGSGEBIET= &lt;br /&gt;
|NACHWEIS-EINZUGSGEBIET= &lt;br /&gt;
|PH-WERT= &lt;br /&gt;
|BESONDERHEITEN= Größter See der [[Tatra (Gebirge)|Tatra]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Morskie Oko o poranku.jpg|mini|Vom Ostufer]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Tatry-Morskie Oko 006.jpg|mini|Vom Nordufer]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Czarny staw1.jpg|mini|Vom [[Czarny Staw pod Rysami]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Przelecz pod chlopkiem.jpg|mini|Vom Bergpass [[Mięguszowiecka Przełęcz pod Chłopkiem|Pod Chłopkiem]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Czarny Staw pod Rysami 08.JPG|mini|Von der [[Bula pod Rysami]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Mnich i Mniszek.jpg|mini|Vom [[Mnich (Hohe Tatra)|Mnich]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Tatra Mountains - Morskie Oko and Czarny Staw from Szpiglasowa Przełęcz.jpg|mini|Vom Bergpass [[Szpiglasowa Przełęcz]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:MorskieOko CzarnyStaw.jpg|mini|Von der [[Ceprostrada]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Zimowe Rysy.jpg|mini|Vom [[Rysy]] im Winter]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Widok z Rysów 04.JPG|mini|Vom [[Rysy]] im Sommer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Meerauge&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[polnische Sprache|pl.]] &amp;#039;&amp;#039;Morskie Oko&amp;#039;&amp;#039;, [[slowakische Sprache|slk.]] &amp;#039;&amp;#039;Morské oko&amp;#039;&amp;#039;, deutsch auch: Fischsee) in [[Polen]] ist der flächenmäßig größte und der vierttiefste Bergsee der [[Hohe Tatra|Hohen Tatra]] am Fuße des Massivs der [[Mięguszowieckie Szczyty]] im Tal [[Dolina Rybiego Potoku]]. Im Jahr 2014 hat [[The Wall Street Journal]] das &amp;#039;&amp;#039;Meerauge&amp;#039;&amp;#039; zu einem der fünf schönsten Seen weltweit gekürt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.wsj.com/articles/great-lakes-around-the-world-1405509454| titel=Great Lakes Around the World| autor=Ruth Styles|hrsg=WSJ|zugriff=2014-07-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehung ==&lt;br /&gt;
Der [[Karsee]] ist eiszeitlichen Ursprungs und stellt das Schmelzwasser des eiszeitlichen Gletschers im [[Dolina Białki|Białka-Tal]] dar. Das vom Gletscher geformte Kar wird im Norden von einer Gletschermoräne begrenzt. Die letzte Vergletscherung erfolgte während der [[Weichsel-Kaltzeit]] vor ca. 115.000 bis 11.600 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abmessungen ==&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;Meerauge&amp;#039;&amp;#039; liegt auf einer Höhe von 1395&amp;amp;nbsp;m über dem Meeresspiegel und hat nach einer Vermessung im Jahr 1934 durch [[Józef Szaflarski]] eine Fläche von 34,9&amp;amp;nbsp;ha, ist 862 m lang und 568 m breit, 50,8&amp;amp;nbsp;m tief und hat ein Volumen von ca. 9.935.000 m³&amp;lt;ref&amp;gt;Józef Nyka, Dolina Rybiego Potoku (Morskiego Oka). Monografia krajoznawcza, Warszawa|, Sport i Turystyka, 1956&amp;lt;/ref&amp;gt;. Nach einer neueren Vermessung durch [[Adam Choiński]] beträgt die Maximaltiefe 51,8 m&amp;lt;ref&amp;gt;Joanna Pociask-Karteczka, Cieplej w Tatrach?, [[Tatry (czasopismo)|Tatry]], 2009, Nr. 4 (30), 36&amp;lt;/ref&amp;gt;. Seine Uferlänge beträgt 2,45 km.&amp;lt;ref&amp;gt;Messung auf [https://www.google.pl/maps/@49.1971016,20.067767,16z Googlemaps]&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie hat eine ovale Form. Der Grund fällt in einem Winkel von ca. 15°20′ herab. Das Wasser hat einen grünlichen Farbton von IV auf der [[Forel-Ule-Skala]]. Die Sicht unter Wasser reicht je nach Messung von 11 Metern (so Józef Szaflarski) bis 14 Meter (so [[Ludomir Sawicki]]). Es bestehen deutliche Sprungschichten im Farbton, ein so genanntes [[Metalimnion]]. Eine Messung am 2. August 1937 hat ergeben, dass die obere Wasserschicht eine Dicke von 3 Metern und eine Temperatur von 12,1 °C hatte. Bis zu einer Tiefe von 10 Metern fiel die Temperatur um 1 grd/m und in den Tiefen von 10 bis 20 Metern um 0,25 grd/m. Die Temperatur in den Tiefen unterhalb von 20 Metern war bis zum Grund konstant 4 °C.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage und Umgebung ==&lt;br /&gt;
Der Gletschersee liegt am Fuße des höchsten Berges Polens, des [[Rysy]], der im Deutschen auch nach dem See Meeraugspitze genannt wird. Über dessen Gipfel verläuft die polnisch-slowakische Grenze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen der Rysy und dem Meerauge liegt ein anderer höher gelegener [[Kar (Talform)|Karsee]], der [[Czarny Staw pod Rysami]], der über einen in Kaskaden hinabfallenden Bach in das Meerauge entwässert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei ganzjährig wasserführende Bäche münden in den See, der [[Mnichowy Potok]] fällt in dem Wasserfall [[Dwoista Siklawa]] in den See und der [[Czarnostawiański Potok]] in dem Wasserfall [[Czarnostawiańska Siklawa]]. Daneben münden in den See auch andere Wasserläufe, die ebenfalls Wasserfälle bilden, jedoch nur zeitweise Wasser führen. Aus dem See fließt der [[Rybi Potok]], der gleich unterhalb des Sees die Rybie Stawki bildet: [[Małe Morskie Oko]] [[Żabie Oko]] und [[Małe Żabie Oko]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Täler der beiden Gletscherseen werden von den folgenden Bergmassiven umgeben:&lt;br /&gt;
* im Osten:&lt;br /&gt;
: [[Siedem Granatów|Siedem Granatów (Sieben Granaten)]],&lt;br /&gt;
: [[Żabi Szczyt Niżni|Żabi Szczyt Niżni (Kleine Froschspitze)]] (2098&amp;amp;nbsp;m),&lt;br /&gt;
: [[Żabi Mnich]] (Hinterer Mönch) (2146&amp;amp;nbsp;m),&lt;br /&gt;
: [[Żabia Lalka]] (Froschpuppe) (2095&amp;amp;nbsp;m),&lt;br /&gt;
: [[Niżnie Rysy]] (Dénesspitze) (2430&amp;amp;nbsp;m)&lt;br /&gt;
* im Süden und Südwesten:&lt;br /&gt;
: [[Rysy]] (Meeraugspitze) (2503&amp;amp;nbsp;m),&lt;br /&gt;
: [[Żabi Koń]] (Simonturm) (2291&amp;amp;nbsp;m),&lt;br /&gt;
: [[Żabia Turnia Mięguszowiecka]] (Froschseeturm) (2336&amp;amp;nbsp;m),&lt;br /&gt;
: [[Wołowy Grzbiet]] (Ochsenrücken),&lt;br /&gt;
: [[Kazalnica Mięguszowiecka]] (Mengsdorfer Kanzel) (2159&amp;amp;nbsp;m),&lt;br /&gt;
: [[Mięguszowiecki Szczyt Czarny]] (Östliche Mengsdorfer Spitze) (2410&amp;amp;nbsp;m),&lt;br /&gt;
: [[Mięguszowiecki Szczyt Pośredni]] (Mittlere Mengsdorfer Spitze) (2393&amp;amp;nbsp;m),&lt;br /&gt;
: [[Mięguszowiecki Szczyt]] (Mengsdorfer Spitze) (2438&amp;amp;nbsp;m),&lt;br /&gt;
: [[Cubryna]] (2376&amp;amp;nbsp;m),&lt;br /&gt;
: [[Mnich (Hohe Tatra)|Mnich]] (Mönch) (2070&amp;amp;nbsp;m)&lt;br /&gt;
* im Westen:&lt;br /&gt;
: [[Szpiglasowy Wierch]] (Liptauer Grenzberg) (2172&amp;amp;nbsp;m),&lt;br /&gt;
: [[Miedziane]] (Kupferberg) (2233&amp;amp;nbsp;m),&lt;br /&gt;
: [[Opalony Wierch]] (Brandkoppe) (2115&amp;amp;nbsp;m)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Flora und Fauna ==&lt;br /&gt;
Die Ufer sind mit Ausnahme der [[Couloir]]s mit [[Bergkiefer]]n und [[Zirbelkiefer]]n bewachsen. Es treten seltene alpine Pflanzenarten auf, unter anderem [[Vielteiliger Rautenfarn]], [[Alpen-Rasenbinse]], [[Armblütige Segge]], [[Moosglöckchen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Täler um den See sind Rückzugsgebiet unter anderem für Steinadler, Bären, Gämse und Murmeltiere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im See leben Regenbogenforellen. Der Grund ist in Ufernähe mit großen Felsbrocken gefüllt, in größeren Tiefen folgt Kies und Sand und ab einer Tiefe von 40 Metern folgen organische Reste von Pflanzen und Tieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eisbildung ==&lt;br /&gt;
Der See gefriert regelmäßig im November und taut im Mai auf. Im Rekordwinter 1950/1951 gefror der See erst im Januar und taute bereits im März auf. Seit 1971 wird die Eisdicke regelmäßig gemessen und die Messungen ergaben, dass die Eisdicke stetig abnimmt. Noch in den Jahren 1971–1982 war der See durchschnittlich an 171 Tagen im Jahr gefroren, das Eis bildete sich um den 20. November, verschwand am 9. Mai und seine durchschnittliche Maximaldicke betrug 72 cm. In den Jahren 1995–2007 war der See durchschnittlich an 157 Tagen im Jahr gefroren, das Eis bildete sich um den 5. Dezember, verschwand am 25. April und seine durchschnittliche Maximaldicke betrug 56 cm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Etymologie ==&lt;br /&gt;
Der Name &amp;#039;&amp;#039;Meerauge&amp;#039;&amp;#039; ist eine wörtliche Übersetzung des polnischen Namens &amp;#039;&amp;#039;Morskie Oko&amp;#039;&amp;#039; und geht auf eine Legende zurück, nach der der See keinen Grund hat, sondern mit der Ostsee beziehungsweise dem Adriatischen Meer verbunden ist. Nach dieser Legende wurde im See ein Piratenschatz geborgen, der sich auf einem Schiff befand, das im Meer gesunken ist. Dieser Name wurde insbesondere von den Karpatendeutschen aus der [[Zips]] benutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein anderer Name für den See ist &amp;#039;&amp;#039;Fischsee&amp;#039;&amp;#039; ([[polnische Sprache|pl.]] &amp;#039;&amp;#039;Rybie Oko&amp;#039;&amp;#039;; wörtlich: „Fischauge“) und geht darauf zurück, dass der See einer der wenigen Tatraseen ist, in dem Fische vorkommen. Daher auch der Name des ihn entwässernden Bachs &amp;#039;&amp;#039;Fischbach&amp;#039;&amp;#039; ([[polnische Sprache|pl.]] [[Rybi Potok]]), der kleineren Seen nördlich des Meerauges gelegenen &amp;#039;&amp;#039;Fischteiche&amp;#039;&amp;#039; ([[polnische Sprache|pl.]] [[Małe Morskie Oko|Rybie Stawki]]) sowie des ganzen Tals &amp;#039;&amp;#039;Fischbachtal&amp;#039;&amp;#039; ([[polnische Sprache|pl.]] [[Dolina Rybiego Potoku]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der älteste Name des Sees ist &amp;#039;&amp;#039;Weißsee&amp;#039;&amp;#039; ([[polnische Sprache|pl.]] &amp;#039;&amp;#039;Biały Staw&amp;#039;&amp;#039;) und geht auf das Jahr 1650 zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zahlreichen [[Karsee]]n in der Hohen Tatra heißen polnisch &amp;#039;&amp;#039;oka&amp;#039;&amp;#039; (deutsch: „Augen“, Sing. &amp;#039;&amp;#039;oko&amp;#039;&amp;#039;) oder &amp;#039;&amp;#039;stawy&amp;#039;&amp;#039; (deutsch „Weiher“, Sing. &amp;#039;&amp;#039;staw&amp;#039;&amp;#039;), slowakisch (und tschechisch) &amp;#039;&amp;#039;plesa&amp;#039;&amp;#039; (Sing. &amp;#039;&amp;#039;pleso&amp;#039;&amp;#039;); allgemein heißt der See polnisch &amp;#039;&amp;#039;jezioro&amp;#039;&amp;#039;, slowakisch &amp;#039;&amp;#039;jazero&amp;#039;&amp;#039; und tschechisch &amp;#039;&amp;#039;jezero&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der See wurde 1575 zum ersten Mal urkundlich nachweisbar genannt. Im Jahr 1637 hat der polnische König [[Władysław IV. Wasa|Władysław IV]] die Alm [[Hala Morskie Oko]] am See an Władysław Nowobilski verpachtet. Der See wurde 1824 von Emanuel Homolacs zusammen mit den Gütern um [[Zakopane]] erworben. Ende des 19. Jahrhunderts kaufte [[Władysław Zamoyski (Unternehmer)|Władysław Zamoyski]] die Güter von den Homolacs. Seit 1933 befindet sich der See wieder im Staatseigentum und liegt seit 1954 im [[Tatra-Nationalpark (Polen)|Tatra-Nationalpark]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der See war bereits Anfang des 19. Jahrhunderts bei Naturliebhabern ein beliebtes Ausflugsziel. 1836 wurde eine erste Schutzhütte an seinen Ufern errichtet. Nachdem diese 1865 abgebrannt war, wurde 1874 eine neue Hütte von der [[Polnische Tatra-Gesellschaft|Tatra-Gesellschaft]] errichtet. Nachdem diese 1898 ebenfalls abgebrannt war, wurde sie erneut aufgebaut. 1902 wurde der [[Oswald-Balzer-Weg]] von Zakopane zum Meerauge gebaut. In den 1930er Jahren fanden auf ihm Autorallyes statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 19. Jahrhundert tobte eine heftige juristische Kontroverse innerhalb der [[Habsburgermonarchie]] über die Zugehörigkeit des Sees und seiner Umgebung zu [[Galizien]] (heutiges Südpolen) oder zu Ober-Ungarn (heutige Slowakei), die der polnische Rechtsgelehrte [[Oswald Balzer]] vor dem Grazer Gericht für Galizien entscheiden konnte. Die Streitparteien waren [[Christian Kraft zu Hohenlohe-Oehringen|Christian Hohenlohe]] aus der Zips und [[Władysław Zamoyski (Unternehmer)|Władysław Zamoyski]] aus Zakopane.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur ==&lt;br /&gt;
Das Meerauge spielt in der polnischen Kultur eine wichtige Rolle. Es ist wohl der bekannteste See in Polen. Parks und Gärten in ganz Polen sind nach ihm benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zahlreiche Poeten widmetem ihm Gedichte, so [[Ludwik Solski]], [[Maciej Bogusz Stęczyński]], [[Wincenty Pol]], [[Jadwiga Łuszczewska]], [[Adam Asnyk]], [[Kazimierz Przerwa-Tetmajer]], [[Franciszek Henryk Nowicki]] und [[Jan Kasprowicz]], und Musiker Lieder, so [[Zygmunt Noskowski]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Künstler malten es seit dem frühen 19. Jahrhundert, unter anderem [[Walery Eljasz-Radzikowski]], [[Leon Wyczółkowski]] und [[Stanisław Gałek]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tourismus ==&lt;br /&gt;
=== Berghütten ===&lt;br /&gt;
Zum See, der zu den beliebtesten Zielen der Tatra gehört, gelangt man entweder mit der Pferdekutsche oder Pferdeschlitten über die Panoramastraße [[Oswald-Balzer-Weg]], oder etwa 9&amp;amp;nbsp;km zu Fuß. Oben angekommen, steht auf der den See nach Norden hin abschließenden Moräne die [[Meeraughütte]] des polnischen Alpenvereins ([[Polskie Towarzystwo Turystyczno-Krajoznawcze|PTTK]]). Die gut besuchte Hütte liegt auf 1405&amp;amp;nbsp;Meter über dem Meeresspiegel und gehört zu den ältesten im Gebiet der Hohen Tatra. Benannt wurde die Hütte nach [[Stanisław Staszic]], der den See 1805 erforschte. Neben der Hütte steht die alte Meeraughütte von 1890, die zeitweise als Schuppen für Pferdeschlitten genutzt wurde. Beide Gebäude sind denkmalgeschützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wanderwege ===&lt;br /&gt;
Der See ist u.&amp;amp;nbsp;a. zu erreichen:&lt;br /&gt;
* &amp;lt;span style=&amp;quot;color:Red; background-color:GhostWhite; width:0.5em; height:0.5em; border: 1px Black solid;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;▬&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt; von den Parkplätzen auf den Almen [[Łysa Polana]] und [[Palenica Białczańska]] über einen rot markierten Wanderweg über den Wasserfall [[Wodogrzmoty Mickiewicza]] entlang der Panoramastraße [[Oswald-Balzer-Weg]]&lt;br /&gt;
* &amp;lt;span style=&amp;quot;color:Red; background-color:GhostWhite; width:0.5em; height:0.5em; border: 1px Black solid;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;▬&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt; von [[Zakopane]] über [[Toporowa Cyrhla]], [[Psia Trawka]] und [[Rówień Waksmundzka]] über einen rot markierten Wanderweg ([[Lenin-Weg]])&lt;br /&gt;
* &amp;lt;span style=&amp;quot;color:Red; background-color:GhostWhite; width:0.5em; height:0.5em; border: 1px Black solid;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;▬&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt; von dem Rundweg um den Bergsee über einen rot markierten Wanderweg&lt;br /&gt;
* &amp;lt;span style=&amp;quot;color:Blue; background-color:GhostWhite; width:0.5em; height:0.5em; border: 1px Black solid;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;▬&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt; von den Tal [[Dolina Pięciu Stawów Polskich]] über [[Świstówka Roztocka]] auf einem blau markierten Wanderweg&lt;br /&gt;
* &amp;lt;span style=&amp;quot;color:Yellow; background-color:GhostWhite; width:0.5em; height:0.5em; border: 1px Black solid;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;▬&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt; von dem Bergpass [[Szpiglasowa Przełęcz]] über die [[Ceprostrada]] auf einem gelb markierten Wanderweg&lt;br /&gt;
* &amp;lt;span style=&amp;quot;color:Green; background-color:GhostWhite; width:0.5em; height:0.5em; border: 1px Black solid;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;▬&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt; von dem Bergpass [[Mięguszowiecka Przełęcz pod Chłopkiem]] über die [[Kazalnica Mięguszowiecka]] auf einem grün markierten Wanderweg&lt;br /&gt;
* &amp;lt;span style=&amp;quot;color:Yellow; background-color:GhostWhite; width:0.5em; height:0.5em; border: 1px Black solid;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;▬&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt; von dem Bergpass [[Wrota Chałubińskiego]] über die [[Dolina za Mnichem]] auf einem gelb markierten Wanderweg&lt;br /&gt;
* &amp;lt;span style=&amp;quot;color:Red; background-color:GhostWhite; width:0.5em; height:0.5em; border: 1px Black solid;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;▬&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt; vom Gipfel [[Rysy]] über den Bergsee [[Czarny Staw pod Rysami]] auf einem rot markierten Wanderweg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Zofia Radwańska-Paryska, Witold Henryk Paryski: &amp;#039;&amp;#039;Wielka encyklopedia tatrzańska.&amp;#039;&amp;#039; Wyd. Górskie, Poronin 2004, ISBN 83-7104-009-1.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Tatry Wysokie słowackie i polskie.&amp;#039;&amp;#039; Mapa turystyczna 1:25.000, Polkart, Warszawa 2005/06, ISBN 83-87873-26-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat|Morskie Oko}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Panorama ==&lt;br /&gt;
[[Datei:A-1085M schronisko im. St. Staszica nad Morskim Okiem Morskie Oko Rafał Peplinski.JPG|mini|zentriert|1000px|Panorama von der [[Meeraughütte]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4355146-4}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flusssystem Białka (Dunajec)|SMeerauge]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bergsee (Hohe Tatra)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gmina Bukowina Tatrzańska]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Karsee]]&lt;/div&gt;</summary>
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