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	<title>Mediterranes Lymphom - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T05:06:34Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Mediterranes_Lymphom&amp;diff=905206&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Pathogenese */ Halbgeviertstrich</title>
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		<updated>2019-11-18T14:29:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Pathogenese: &lt;/span&gt; Halbgeviertstrich&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox ICD&lt;br /&gt;
| 01-CODE = C88.3&lt;br /&gt;
| 01-BEZEICHNUNG = Immunproliferative Dünndarmkrankheit&amp;lt;br /&amp;gt;Mukoassoziiertes Lymphom&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;mediterranes Lymphom&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wird eine Sonderform des [[MALT-Lymphom]]s im [[Dünndarm]] bezeichnet. MALT-Lymphome (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;m&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ucosa-&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;a&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ssociated &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;l&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ymphoid &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;t&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;issue&amp;#039;&amp;#039;) sind [[Malignes Lymphom|maligne Lymphome]], die ihren Ausgang von den [[Schleimhaut|Schleimhäuten]] innerer Organe ([[Magen]], Dünndarm, [[Dickdarm]]) nehmen. Das mediterrane Lymphom findet man vornehmlich im südlichen Mittelmeerraum und im [[Vorderer Orient|vorderen Orient]]. Es wurde erstmals bei orientalischen Juden und Arabern gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Definition ==&lt;br /&gt;
Es handelt sich um ein primär [[extranodal]]es [[Non-Hodgkin-Lymphom]] vom B-Zell-Typ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursache ==&lt;br /&gt;
Das mediterrane Lymphom entsteht über eine [[α-Kettenerkrankung]] (α-HCD), die somit als Krebsvorstufe ([[Präkanzerose]]) gelten kann. Als deren Ursache wird eine Infektion angenommen. Obwohl eine Vielzahl infektiöser Erreger bei den betroffenen Patienten nachgewiesen werden konnte, war es bislang nicht möglich, ein spezifisches, für die Krankheit verantwortliches [[Reagenz|Agens]] auszumachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pathogenese ==&lt;br /&gt;
Ausgangsgewebe dieser Neoplasie ist das Lymphgewebe der Dünndarmschleimhaut. Es zählt somit zu den [[MALT-Lymphom]]en.  Betroffen sind hauptsächlich junge Menschen. Das Lymphom tendiert zur diffusen Infiltration des gesamten Dünndarmabschnittes und darüber hinaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immunhistochemisch zeigt sich eine Sezernierung von IgA mit defekter schwerer Kette. Das mediterrane Lymphom und die damit assoziierte α-Kettenerkrankung werden unter dem Begriff [[immunoproliferative Erkrankung des Dünndarms]], englisch: IPSID – immunoproliferative small intestinal disease, zu einer gemeinsamen Entität zusammengefasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Symptomatik ==&lt;br /&gt;
[[Kardinalsymptom]] des mediterranen Lymphoms ist ein chronischer Durchfall ([[Diarrhö]]), manchmal in Kombination mit Fettstühlen ([[Steatorrhoe]]). Ein weiteres typisches Symptom sind Leibkrämpfe. Seltener finden sich Teer- und Blutstühle ([[Meläna]] und [[Hämatochezie]]) auf der Basis [[Erosion (Medizin)|erosiver]] Darmentzündungen.&lt;br /&gt;
Die Krankheit führt zu einem prägnanten Anschwellen der mesenterialen Lymphknoten und im weiteren Verlauf zu einem ausgeprägten [[Malabsorptionssyndrom]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Diagnostik ==&lt;br /&gt;
Die Diagnose wird per [[Biopsie]] mit nachfolgender immunhistochemischer Aufarbeitung des Gewebes gesichert. Im Blut und den Verdauungssekreten vieler Patienten findet man hohe Spiegel von abnorm konfiguriertem IgA (verkürzte schwere α-Ketten bei teils völligem Fehlen der Leichtketten). Der Ursprung der pathologischen α-Ketten ist nicht restlos geklärt. Die Sekretion der pathologischen Immunglobuline rührt höchstwahrscheinlich von [[Plasmazelle]]n her, die ins Dünndarmgewebe infiltriert sind. Bei den Laborwerten findet man eine deutliche  Erhöhung der [[Blutkörperchensenkungsgeschwindigkeit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verlauf ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Verlauf dieser Krankheit ist gekennzeichnet durch abwechselnde Phasen von Verschlimmerung und Besserung ([[Exazerbation]] und [[Remission (Medizin)|Remission]]), wobei insgesamt jedoch ein chronischer Krankheitsfortschritt zu beobachten ist. Viele Patienten entwickeln im Krankheitsverlauf ausgeprägte Verdauungsstörungen mit nachfolgender [[Tumorkachexie]] und nicht selten tödlichem Ausgang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Therapie ==&lt;br /&gt;
Im Frühstadium kann die Verabreichung von [[Tetracycline]]n eine eventuell über Jahre andauernde Verbesserung der klinischen Situation, ja gar Beschwerdefreiheit herbeiführen. Auch eine deutliche Abheilung der histologischen Läsionen ist zu beobachten.&lt;br /&gt;
Im Spätstadium der Erkrankung ist die Chemotherapie (z. B. CHOP-Schema) der therapeutische Zugang der Wahl.&lt;br /&gt;
Relativ gute Erfolge wurden bei einer Kombination aus [[Antibiose]] und [[Chemotherapie]] berichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quelle ==&lt;br /&gt;
* Manfred Dietel, Norbert Suttorp, Martin Zeitz (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Harrisons Innere Medizin.&amp;#039;&amp;#039; 16. Auflage. Abw Wissenschaftsverlag, Berlin 2005, ISBN 3-936072-29-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gesundheitshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Non-Hodgkin-Lymphom]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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