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	<title>Medienzentrum - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T00:08:24Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Medienzentrum&amp;diff=650064&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Chhelp: /* Literatur */ Beleg und ein wenig aktualisiert.</title>
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		<updated>2026-04-25T19:30:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; Beleg und ein wenig aktualisiert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Zobelschloss Distelhausen Kreismedienzentrum 03.jpg|mini|Ein Kreismedienzentrum in Tauberbischofsheim-Distelhausen in Baden-Württemberg]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Medienzentren&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Stadt- bzw. Kreismedienzentren&amp;#039;&amp;#039;, vormals &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Bildstelle]]n&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) versorgen [[Schule]]n und andere [[Bildungsinstitution|Bildungseinrichtungen]] mit geeigneten, lizenzrechtlich einwandfreien Medien, beraten sie über deren Einsatz und bilden Lehrkräfte und Multiplikatoren [[Medienpädagogik|medienpädagogisch]] und [[EDV|-technisch]] weiter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://mebis.bycs.de/medienzentren |titel=Kommunale Medienzentren {{!}} mebis Magazin |hrsg=Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung (ISB) |sprache=de |archiv-url=http://web.archive.org/web/20260306074910/https://mebis.bycs.de/medienzentren |archiv-datum=2026-03-06 |abruf=2026-04-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Förderung von [[Medienkompetenz]], die modellhafte Entwicklung [[interaktiv]]er Unterrichtsformen mit Hilfe [[Multimedia|multimedialer]] Werkzeuge, der Support für schulische [[Rechnernetz|Netze]] und sachgerecht erschlossene Mediendatenbanken sind Bestandteile des heutigen Programms. Medienzentren in staatlicher, kommunaler oder kirchlicher Trägerschaft folgen einem gemeinnützigen Bildungsauftrag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Ursprünge der Bildstellen – wie Medienzentren bis in die 1990er Jahre genannt wurden – waren Sammlungen von Lichtbildreihen für Unterricht und Forschung. Der Ausdruck [[Bildstelle]] hält sich im kunstgeschichtlichen Diskurs bis heute für Sammlungen von Fotografien zu Forschungszwecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem mit der Elektrifizierung und der Entwicklung von Projektoren die technischen Voraussetzung für die Präsentation von [[Diapositiv]]en in der Schule geschaffen waren, begannen seit etwa 1905 zahlreiche Pädagogen den Einsatz von Lichtbildern im Unterricht zu propagieren. Um den wachsenden Bedarf an solchen Bildern zu decken, entstanden bald die ersten kommerziellen Verlage, die spezielle Diaserien für Lehrzwecke verkauften und auch verliehen. Gleichzeitig entwickelten Unternehmen wie [[Liesegang (Unternehmen)|Liesegang]] in Düsseldorf leicht handhabbare Projektoren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste öffentliche Bildstelle zum Verleih von Bildern in Preußen entstand wohl 1907&amp;lt;ref&amp;gt;Scholz: Die erste Lichtbildstelle in Preußen, in: Der Bildwart, Heft 4, 1925, S. 354–357.&amp;lt;/ref&amp;gt; im schlesischen Gleiwitz. Nicht viel später – 1910/11 – entstand auch im westfälischen Soest eine Lichtbildstelle. Gründer war der Lehrer Heinrich Genau, der durch die Beschaffung und den Verleih entsprechender Bilder vor allem die Heimat- und Jugendpflege fördern wollte.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Markus Köster]]: Film und Bild als Jugenderzieher. Die Geschichte der Bildstellen in Westfalen (und dem Rheinland) bis 1945, in: Geschichte im Westen 25 (2010), S. 59–87, hier S. 60f.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1916 wurde diese Einrichtung durch die Bezirksregierung [[Arnsberg]] als „Lichtbilderhauptstelle für die Jugendpflege im Regierungsbezirk Arnsberg“ anerkannt. Bereits 1913 war auch im rheinischen Düsseldorf eine solche &amp;#039;&amp;#039;Bezirksbildstelle&amp;#039;&amp;#039; gegründet worden. 1918 schlossen sich 62 Städte auf Reichsebene zu einem &amp;#039;&amp;#039;Bildspielbund&amp;#039;&amp;#039; zusammen mit dem Ziel, die Versorgung der Schulen mit Lichtbildern anzuregen und zu koordinieren. Ab den 1920er Jahren begannen die Bildstellen auch [[Unterrichtsfilm]]e zu verleihen. Zum typischen Angebot gehörte auch die Einweisung in die Bedienung der Geräte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1934 ordnete ein Zentralerlass des Reichsministers für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung die flächendeckende Gründung von Kreis-, Stadt- und Landesbildstellen an. Die Bildstellen wurden in der Folge zu einem wichtigen Instrument nationalsozialistischer Schulpolitik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1945 kamen zusätzlich zu Diaserien und 16-mm-Filmen [[Schulfernsehen]] und [[Schulfunk]] auf; Folien für den Tageslichtprojektor sowie Gerätereparatur ergänzten das Angebot. Die [[Video Home System|VHS]]-Videokassette setzte sich in den 1970er Jahren durch und wurde ab den 1980er Jahren durch digitale Medien auf [[Compact Disc|CD]] und [[DVD]] verdrängt. Seither hielten auch Software und Multimediapakete auf diesen Datenträgern Einzug. Seit Anfang des 21. Jahrhunderts etabliert sich zudem die [[Video-on-Demand|Onlinedistribution]] von Medien über [[Breitbandnetz]]e. Der unterrichtsbezogenen [[Dokumentation|Erschließung]] und [[Gutachten|Begutachtung]] des Materials kommt dabei entscheidende Bedeutung zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das flächendeckende System der &amp;#039;&amp;#039;Landesbildstellen&amp;#039;&amp;#039;, Kreis- und Stadtbildstellen ist seit den 1990er Jahren in einigen Bundesländern teilweise aufgelöst worden. Da die Ausstattung der Schulen mit Medien Aufgabe der Schulträger ist (die diese i.&amp;amp;nbsp;d.&amp;amp;nbsp;R. an die Kreise delegiert haben), haben die Länder nur beschränkten Einfluss auf den Erhalt der Medienzentren. In den meisten Ländern (wie z.&amp;amp;nbsp;B. Baden-Württemberg (siehe [[Landesmedienzentrum Baden-Württemberg]]), [[Sachsen]], Nordrhein-Westfalen und [[Hessen]]) ist die flächendeckende Versorgung gewährleistet. In einigen Ländern übernehmen teilweise [[Bibliothek]]en, schulnahe Behörden und Dienstleister diese Aufgaben. Der traditionelle Medienverleih wird mittlerweile durch [[WorldWideWeb|web]]basierte Distributionsmodelle wie [[SESAM (Baden-Württemberg)|SESAM]], [[Bildungsmediathek NRW]] oder das [[Siemens-Medienportal]] ergänzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Organisation und Kernaufgaben ==&lt;br /&gt;
Seit den 2000er Jahren sind die meisten Medienzentren durch die dynamische Digitalisierung auch der Bildungssysteme ausgebaut worden. Dabei haben sich verschiedene Organisationsmodelle ausgebildet: Die meisten Kreis- und Stadtmedienzentren bilden Organisationseinheiten innerhalb der kommunalen Verwaltungsstruktur, einige sind in Stadtbibliotheken integriert und andere definieren sich als Teil der lokalen und regionalen Bildungsnetzwerke. Auch wenn die Arbeitsweisen und die Ressourcen der Medienzentren vor Ort durchaus sehr unterschiedlich sind, lassen sich drei Kernaufgaben definieren: die Versorgung mit digitalen Bildungsmedien, die Beratung und Unterstützung zur technischen Ausstattung sowie die medienpädagogische Qualifizierung im schulischen sowie vor- und außerschulischen Bereich.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Medienzentren verleihen und testen Geräte an und für Schulen, unter anderem Tablets und mobile Geräte, Video- und Tonausstattungen mit Zubehör.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben wollen sie kein rein physischer Aufbewahrungsort mehr sein, sondern zum Ort der Begegnung, Fort- und Weiterbildung werden und als neuartiger Impulsgeber von Entwicklungen gesehen werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Andere Wortverwendungen ==&lt;br /&gt;
Einzelne Mediengesellschaften aus Film, Print und anderen Sparten bezeichnen Standorte als &amp;#039;&amp;#039;Medienzentrum&amp;#039;&amp;#039;, an denen Medien produziert, gesendet oder vermarktet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Strunk, Erich: &amp;#039;&amp;#039;Medien, Bildung und Visionen. 75 Jahre Bildstellen/Medienzentren. 50 Jahre FWU.&amp;#039;&amp;#039; Lahnstein 2000, ISBN 3-9807361-0-5.&lt;br /&gt;
* Andrea Dahms / Stefan Drewes / Amina Johannsen / [[Markus Köster]] / Angela Schöppner-Höper: [https://www.lwl.org/lmz-download/medienbildung/2022_Kommunale-Medienzentren-NRW_Broschuere.pdf Zentren für digitale Bildung - Auftrag, Profil und Angebote der Kommunalen Medienzentren in Nordrhein-Westfalen], hg. vom LWL-Medienzentrum für Westfalen/LVR-Zentrum für Medien und Bildung, Münster/Düsseldorf 2022.&lt;br /&gt;
* [[Markus Köster]]: &amp;#039;&amp;#039;Film und Bild als Jugenderzieher. Die Geschichte der Bildstellen in Westfalen (und dem Rheinland) bis 1945.&amp;#039;&amp;#039; In: Geschichte im Westen 25 (2010), S. 59–87.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.bakmedien.de Bundesarbeitskreis kommunaler Medienzentren]&lt;br /&gt;
* [http://www.bildungsserver.de/instliste.html?ik=Bildstelle%20/%20Medienzentrum&amp;amp; Deutscher Bildungsserver: Übersicht Medienzentren]&lt;br /&gt;
* [http://www.eine-welt-medien.de/Service/landesbild.htm Landesmedienzentren] – Übersicht&lt;br /&gt;
* [http://www.bildungsmediathek-nrw.de Bildungsmediathek NRW] – Onlinemediendienst der Medienzentren in Nordrhein-Westfalen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lehrmittel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Medienarchiv]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Chhelp</name></author>
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