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	<title>Mediainfarkt - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T01:00:13Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Mediainfarkt&amp;diff=712779&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Uwe Gille: Änderung 257359151 von Sabine Meinert rückgängig gemacht; Allerweltsbegriff</title>
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		<updated>2025-06-26T19:05:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderung &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Diff/257359151&quot; title=&quot;Spezial:Diff/257359151&quot;&gt;257359151&lt;/a&gt; von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/Sabine_Meinert&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/Sabine Meinert&quot;&gt;Sabine Meinert&lt;/a&gt; rückgängig gemacht; Allerweltsbegriff&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox ICD&lt;br /&gt;
| 01-CODE = I63&lt;br /&gt;
| 01-BEZEICHNUNG = Hirninfarkt&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:MCAO-sheep.jpg|mini|250px|Gehirn eines Schafes mit Mediainfarkt]]&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mediainfarkt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wird eine besonders lokalisierte Form des [[Ischämischer Schlaganfall|ischämischen Schlaganfalls]] (Hirninfarkt) bezeichnet. Der Ausdruck bezieht sich auf einen Verschluss eines der [[Blutversorgung des Gehirns|Hauptgefäße im Gehirn]], der [[Arteria cerebri media]] („mittlere Gehirnarterie“). Etwa 50 % der Hirninfarkte liegen im Versorgungsgebiet der Arteria cerebri media.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hermann19&amp;quot;&amp;gt;Claudio L. Basetti, Dirk M. Herrmann: &amp;#039;&amp;#039;Klinische Symptome und Syndrome in der vaskulären Neurologie&amp;#039;&amp;#039; In: Dirk M. Hermann, Thorsten Steiner, Hans C. Diener: &amp;#039;&amp;#039;Vaskuläre Neurologie: Zerebrale Ischämien, Hämorrhagien, Gefäßmissbildungen, Vaskulitiden und vaskuläre Demenz.&amp;#039;&amp;#039; Thieme-Verlag, 1. Auflage, Juni 2010. ISBN 978-3-13-146111-7,  S. 19&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursache ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Infarction.svg|mini|Schädel-CT (CCT): Großer Mediainfarkt in der rechten Hemisphäre (rot umrandet) unter Aussparung der Basalganglien. Der Verschluss der Arteria cerebri media liegt hinter (distal) dem Abgang der lentikulostriären Äste (distaler M1-Verschluss)]]&lt;br /&gt;
Der Mediainfarkt ist ein meist [[Embolie|embolischer]] Verschluss der A. cerebri media. Diese Form des ischämischen Schlaganfalls ist eine der häufigsten, da es sich bei der A. cerebri media um die direkte Fortführung der [[Arteria carotis interna]] handelt. Möglich sind auch Blutungen und [[Entzündung|entzündliche]] Prozesse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Risikofaktoren sind Grunderkrankungen wie [[Diabetes mellitus]], [[Arteriosklerose]] und [[arterielle Hypertonie]]. Häufig sind auch Embolien aus dem [[Herz]]en, z. B. bei [[Vorhofflimmern]] ([[kardiale Embolie]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klassifikation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird grob zwischen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;komplettem Mediainfarkt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mediateilinfarkt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; unterschieden. Eine Sonderform ist der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;maligne Mediainfarkt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, der aus großen Mediainfarkten entstehen kann. Er ist gekennzeichnet durch eine lebensgefährliche [[Hirndruck]]steigerung, die durch das 2–5 Tage nach Infarktereignis entstehende Infarkt[[ödem]] verursacht wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Krankheitsentstehung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Verschluss kommt es zu einer [[Ischämie]] des dahinterliegenden [[Gewebe (Biologie)|Gewebes]]. Folge ist ein Absterben der [[Nervenzelle]]n mit bleibenden körperlichen Schäden, da untergegangene Nervenzellen nicht ersetzt werden. Bei einem [[Infarkt]] handelt es sich immer um Untergang eines Gewebes. Ein nur kurzzeitiger Verschluss oder eine Verengung, wobei die Symptome innerhalb einer Stunde rückläufig sind, wird als [[transitorische ischämische Attacke]] (kurz TIA) bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klinische Erscheinungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da das Versorgungsgebiet der A. cerebri media die [[Capsula interna]] einschließt, sind beim Mediainfarkt nahezu alle motorischen und sensorischen Ausfälle möglich, die das klinische Bild eines [[Schlaganfall]]s ausmachen. Dazu können insbesondere [[Parese]]n, [[Aphasie]]n und sensible Störungen auftreten. Die Symptome treten in der Regel immer auf der gegenüberliegenden Seite der [[Telencephalon#Einteilung in Hemisphären|Hemisphäre]] des Infarktgeschehens auf, da die Faserbahnen der Capsula interna kreuzen. Der Betroffene blickt mit den Augen nach oben auf jene Hirnhälfte in der sich der Insult ereignet hat. Die Betroffenen erleiden regelmäßig Sprachstörungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird ein Hirninfarkt frühkindlich oder [[in utero|vorgeburtlich]] erworben, kann es zu knöchernen Veränderungen an Hirn- und Gesichtsschädel kommen, dem [[Dyke-Davidoff-Masson-Syndrom]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Therapie ==&lt;br /&gt;
Nach Ausschluss einer Blutung mittels [[Computertomographie]] und Ausschluss anderer [[Kontraindikation]]en wird eine zügige [[Thrombolyse|Lysetherapie]] angestrebt, wenn das Zeitintervall zwischen Symptombeginn und Therapiebeginn nicht länger als 4,5 Stunden ist. Prinzipiell sollte der Patient einer möglichst schnellen Behandlung in einem Krankenhaus mit &amp;#039;&amp;#039;[[Stroke Unit]]&amp;#039;&amp;#039; zugeführt werden. Es gibt darüber hinaus die Möglichkeit, einen Hirninfarkt mittels eines interventionellen Verfahrens zu therapieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gesundheitshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zerebrovaskuläre Störung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Uwe Gille</name></author>
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