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	<title>Media Broadcast - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T13:35:00Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2025-11-18T06:58:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Unternehmen&lt;br /&gt;
| Name             = Media Broadcast GmbH&lt;br /&gt;
| Logo             = Media-Broadcast-Logo.svg&lt;br /&gt;
| Unternehmensform = [[Gesellschaft mit beschränkter Haftung (Deutschland)|GmbH]]&lt;br /&gt;
| ISIN             = &lt;br /&gt;
| Gründungsdatum   = 2008&lt;br /&gt;
| Auflösungsdatum  = &lt;br /&gt;
| Auflösungsgrund  = &lt;br /&gt;
| Sitz             = [[Köln]], {{GER}}&lt;br /&gt;
| Leitung          = Francie Petrick und Andreas Stähr ([[Geschäftsführung (Deutschland)|Geschäftsführung]])&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.media-broadcast.com/impressum Impressum,] abgerufen am 27. November 2024&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Mitarbeiterzahl  = 592 &amp;lt;small&amp;gt;(2024)&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;gb2024&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.unternehmensregister.de/de/veroeffentlichung?payload=wrdwwuWN8x51X5PFdBi8oLzPASPSWknMPcjZRgaqfnWrO1ys19TZ_e6SXz_P0Q2F1FV_H9SIBdDyQ0cYDcBGiONUcIdb8NJyS9AsQOGZMH8AAU0X6ibVQWkyGCknnOuFL8_MRqcJkBBioxx4444Jun0FdcRSXsgVvraqoib9gkeP8Sho8zhBlojnu_eefY3a9dA5n8OWLQj8IA |titel=Jahresabschluss der Media Broadcast GmbH für das Geschäftsjahr 2024 |werk=Unternehmensregister |datum=25. September 2025 |abruf=25. September 2025 |archiv-url=https://archive.org/details/media-broadcast-jahresabschluss-2024-koeln-hrb-81139-25.09.2025 |archiv-datum=25. September 2025 |offline=ja}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Umsatz           = 231,9 Mio. Euro &amp;lt;small&amp;gt;(2024)&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;gb2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Branche          = Daten-, Bild- und Tonübertragung&lt;br /&gt;
| Homepage         = www.media-broadcast.com&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Media Broadcast&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; mit Sitz in Köln ist Teil der [[Freenet Group|Freenet]]-Gruppe und Deutschlands größter bundesweiter Service-Provider der Rundfunk- und Medienbranche. Das Unternehmen projektiert, errichtet und betreibt multimediale Übertragungsplattformen für TV und Hörfunk auf Basis moderner Sender-, Leitungs- und Satellitennetzwerke. Media Broadcast ist Marktführer bei DAB+ und bei DVB-T2 HD, vermarktet die Plattform Freenet TV und ist am bundesweiten DAB+-Plattformbetreiber Antenne Deutschland beteiligt. Darüber hinaus vernetzt das Unternehmen Rundfunkanbieter mit seinem hochverfügbaren Glasfaser-Netzwerk. Der Serviceprovider treibt die Entwicklung von 5G Broadcast, der neuen Rundfunkübertragungstechnologie für mobile Endgeräte, voran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Ursprünge des Unternehmens reichen bis in das Jahr 1919 zurück, als der Staat das Postministerium zur Zentralbehörde für das Fernmeldewesen erklärte. So betrieb die [[Deutsche Reichspost]] mit Beginn des Rundfunks 1923 alle Rundfunksendeanlagen im [[Deutsches Reich|Deutschen Reich]]. Nach dem Zweiten Weltkrieg gründeten die westlichen Besatzungsmächte staatlich unabhängige [[Landesrundfunkanstalt|Rundfunkanstalten]], die ihre Sendeanlagen bis heute größtenteils selbst betreiben. 1960 stellte sich mit der geplanten Einführung eines zweiten Fernsehprogramms ([[ZDF]]) und eines bundesweiten Hörfunkprogramms ([[Deutschlandfunk]]) die Frage, wer für deren Ausstrahlung zuständig ist. Im [[1. Rundfunk-Urteil]] stellte das Bundesverfassungsgericht fest, dass allein der Staat für das Fernmeldewesen und damit auch für Rundfunksendeanlagen zuständig ist. Die [[Deutsche Bundespost]] betrieb dementsprechend alle seit 1961 errichteten Sender, auch die der ab 1964 eingerichteten [[Drittes Fernsehprogramm|dritten Fernsehprogramme]] der Landesrundfunkanstalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben Sendern für das ZDF, die dritten Programme, den Deutschlandfunk und die [[Deutsche Welle]] übernahm die Bundespost an einzelnen Standorten auch den Senderbetrieb für die Soldatensender [[American Forces Network|AFN]] und [[British Forces Broadcasting Service|BFBS]]. Mitte der 1980er Jahre begann der Aufbau von terrestrischen Netzen für die neu entstandenen privaten Hörfunk- und Fernsehveranstalter. Mit der [[Deutsche Wiedervereinigung|Wiedervereinigung]] gingen die Sendeanlagen der DDR an die Deutsche Bundespost über. In den neuen Bundesländern übernahm sie den Senderbetrieb für den [[Mitteldeutscher Rundfunk|MDR]] (Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen), den [[Ostdeutscher Rundfunk Brandenburg|ORB]] (Brandenburg) und den [[Norddeutscher Rundfunk|NDR]] (Mecklenburg-Vorpommern).&lt;br /&gt;
Auch die [[Stimme Russlands]] nutzte Sendeeinrichtungen wie [[Sender Zehlendorf]] oder [[Sender Burg]] von Media Broadcast. Seit dem Start von [[DAB+]] im August 2011 betreibt Media Broadcast den ersten bundesweiten [[T-DAB-Frequenz|DAB-Block]] (auch sogenannter &amp;#039;&amp;#039;[[Bundesmux]]&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Privatisierung der Deutschen Bundespost gingen diese Aufgaben 1995 auf die [[Deutsche Telekom]] als deren Rechtsnachfolgerin über. Ab 2001 gehörte die Rundfunksparte zur Tochtergesellschaft [[T-Systems]], wo sie als eigener Geschäftsbereich &amp;#039;&amp;#039;Media&amp;amp;Broadcast&amp;#039;&amp;#039; geführt wurde. In Vorbereitung eines Verkaufs wurde dieser im Juni 2007 in die &amp;#039;&amp;#039;T-Systems Media&amp;amp;Broadcast GmbH&amp;#039;&amp;#039; (M&amp;amp;B) ausgegliedert. Im Januar&amp;amp;nbsp;2008 wurde die M&amp;amp;B mit dem französischen Sendernetzbetreiber [[TDF (Unternehmen)|Télédiffusion de France (TDF)]] zusammengelegt; seit Februar&amp;amp;nbsp;2008 firmiert sie als Media Broadcast GmbH. Im April 2015 trennten die Aktionäre von TDF, ein Konsortium von Finanzinvestoren unter der Führung von [[Texas Pacific Group|Texas Pacific Group (TPG)]], Media Broadcast vom bisherigen Eigentümer TDF wegen fehlenden Interesses am Geschäft in Deutschland ab, mit der Absicht, Media Broadcast zu verkaufen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;MB1&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.media-broadcast.com/enabling-media-innovation/ueber-uns/unternehmensprofil/geschichte/ |titel=Media Broadcast: Unsere Unternehmensgeschichte |archiv-url=https://web.archive.org/web/20170319093207/https://www.media-broadcast.com/enabling-media-innovation/ueber-uns/unternehmensprofil/geschichte/ |archiv-datum=2017-03-19 |abruf=2019-08-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im März 2016 erfolgte der Verkauf der Media-Broadcast-Gruppe ohne den Bereich Satelliten für 295 Millionen Euro von dem Konsortium um TPG an die freenet AG.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://mebucom.de/business/freenet-uebernimmt-media-broadcast/ |titel=Freenet übernimmt MEDIA BROADCAST |werk=mebucom.de |datum=4. März 2016 |abruf=10. September 2025}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab Januar 2016 erhielt die Media Broadcast mit [[Uplink Network]] erstmals einen Wettbewerber im Markt für den Betrieb von UKW-Sendern, nachdem die &amp;#039;&amp;#039;[[Bundesnetzagentur]]&amp;#039;&amp;#039; eine Regulierungsverfügung&amp;lt;ref name=&amp;quot;BNetzA-BK3-14-010&amp;quot;&amp;gt;Bundesnetzagentur.de: &amp;#039;&amp;#039;{{Webarchiv|url=http://www.bundesnetzagentur.de/DE/Service-Funktionen/Beschlusskammern/1BK-Geschaeftszeichen-Datenbank/BK3-GZ/2014/2014_001bis099/BK3-14-010/BK3-14-010_Regulierungsverfuegung_download.pdf?__blob=publicationFile&amp;amp;v=3 |wayback=20150723024430 |text=Regulierungsverfügung für die Bereitstellung von terrestrischen Sendeanlagen und UKW-Antennen(mit)benutzung   }}&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; gegen das Unternehmen erlassen hat.&lt;br /&gt;
Im Januar 2018 verkaufte Media Broadcast ihre etwa 1000 UKW-Antennen außer an einige Marktteilnehmer hauptsächlich an die fünf Unternehmen Aeos Infrastruktur GmbH (Guido Fiebes), Solingen, Baum Broadcast GmbH (Ute Baum), Idar-Oberstein, Deutsche UKW Infrastruktur- und Vermarktungs GmbH ([[Axel C. Krieger]]), Bad Kreuznach, KIO Vermögensverwaltungs GmbH (Martin Pickert), München und MILACO GmbH ([[Axel Sartingen]]), Köln.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |hrsg=radioszene.de |datum=18. Januar 2018 |abruf=2018-02-15 |url=https://www.radioszene.de/117256/milaco-ukw-antennen.html |titel=Milaco und aeos kaufen UKW-Antennen von Media Broadcast}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2020 nahm [[Antenne Deutschland]], ein Konsortium von Media Broadcast und der Absolut GmbH &amp;amp; Co. KG, die [[Liste der DAB-Sender in Deutschland#Zweiter Bundesmux|zweite bundesweite DAB+-Plattform]] in Betrieb.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.radioszene.de/147751/antenne-deutschland-startet-am-5-oktober-aus-regensburg.html |titel=Antenne Deutschland startet am 5. Oktober aus Regensburg |werk=radioszene.de |datum=7. September 2020 |abruf=10. September 2025}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im selben Jahr gründete Media Broadcast die audio.digital NRW GmbH, welche im Oktober 2021 den [[Liste der DAB-Sender in Deutschland#Nordrhein-Westfalen|ersten landesweiten DAB+ Multiplex in Nordrhein-Westfalen]] startete.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.radioszene.de/154319/audio-digital-nrw-dab-digitalradios.html |titel=NRW: 16 neue DAB+.Radios über eine Plattform genehmigt |werk=radioszene.de |datum=7. Mai 2021 |abruf=10. September 2025}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Weitere landesweite DAB+-Plattformen gingen im Saarland&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.digitalfernsehen.de/news/empfang/radio/neue-dab-plus-plattform-im-saarland-gestartet-583390/ |titel=Neue DAB Plus Plattform im Saarland gestartet |werk=Digital Fernsehen |datum=15. November 2021 |abruf=10. September 2025}}&amp;lt;/ref&amp;gt; im Jahr 2021 sowie in Schleswig-Holstein&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.radiowoche.de/dab-regelbetrieb-in-schleswig-holstein-gestartet/ |titel=DAB+ Regelbetrieb in Schleswig-Holstein gestartet |werk=radioWOCHE |datum=30. März 2023 |abruf=10. September 2025}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, Niedersachsen&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.dabplus.de/2023/07/13/dab-in-niedersachsen-sendestart-von-18-neuen-radioprogrammen/ |titel=DAB+ in Niedersachsen: Sendestart von 18 neuen Radioprogrammen |werk=DAB+ |datum=13. Juli 2023 |abruf=10. September 2025}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und Sachsen&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.radioszene.de/172722/landesweite-dab-plattform-sachsen-gestartet.html |titel=Landesweite DAB+ Plattform in Sachsen gestartet |werk=radioszene.de |datum=27. März 2023 |abruf=10. September 2025}}&amp;lt;/ref&amp;gt; im Jahr 2023 in Betrieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge des langjährigen Vertrags über die Erbringung des Field Service im neuen 5G-Mobilfunknetz von 1&amp;amp;1 hat Media Broadcast im November 2022 ihre Schwestergesellschaft Field Service Deutschland GmbH gegründet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.film-tv-video.de/business/2022/03/07/media-broadcast-field-service-im-11-mobilfunknetz/ |titel=Media Broadcast: Field Service im 1&amp;amp;1-Mobilfunknetz |werk=film-tv-video.de |datum=7. März 2022 |abruf=10. September 2025}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2021 ist der Service Provider zusammen mit europäischen Netzbetreibern an der Entwicklung von 5G Broadcast und an verschiedenen Pilotprojekten, u. a. gemeinsam mit der ARD, beteiligt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://5g.nrw/media-broadcast-startet-5g-broadcast-pilotprojekt/ |titel=Media Broadcast startet 5G-Broadcast Pilotprojekt |werk=5G.NRW |datum=12. August 2024 |abruf=10. September 2025}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dienstleistungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:MediaBroadcast Technik Turm-Köln 19 web.jpg|mini|Mitarbeitende von Field Service auf dem Colonius Turm in Köln]]&lt;br /&gt;
Media Broadcast ist in der Rundfunk- und Medienbranche sowie im Service für elektronische Flächeninfrastruktur tätig und betreut mehrere hundert Kunden. Dazu gehören öffentlich-rechtliche und private Rundfunkveranstalter, TV- und Radio-Produktionsfirmen, Kabelnetzbetreiber, Medienanstalten, private Unternehmen und öffentliche Institutionen. Folgende Bereiche deckt das Unternehmen ab:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1. Rundfunkverbreitung (Infrastruktur für terrestrische Übertragungen)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fernsehen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
::* DVB-T2-Sendernetze (terrestrische TV-Netze zur Verbreitung digitaler Fernsehinhalte)&lt;br /&gt;
::* freenet TV (Endkundenprodukt zum Empfang von Fernsehprogrammen in HD-Qualität)&lt;br /&gt;
::* 5G Broadcast (Entwicklung der neuen terrestrischen Übertragungstechnologie)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Radio&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
::* DAB+-Sendernetze (terrestrische DAB+-Netze zur Verbreitung digitaler Radioinhalte)&lt;br /&gt;
::* DAB+-Plattformbetrieb (Vermarktung von DAB+-Plattformen)&lt;br /&gt;
::* Tunnelversorgung mit DAB+ (z. B. im Hamburger Elbtunnel)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ndr.de/der_ndr/presse/mitteilungen/In-den-Roehren-besser-hoeren-DAB-Empfang-im-Elbtunnel,pressemeldungndr24092.html |titel=In den Röhren besser hören: DAB+ Empfang im Elbtunnel |werk=ndr.de |datum=2023-09-05 |abruf=2025-09-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
::* UKW-Verbreitung (Wartung, Entstörung und Betrieb von UKW-Signalketten zur Verbreitung von analogen Radioinhalten)&lt;br /&gt;
::* Kurzwellen-Verbreitung (Verbreitung von Radioinhalten inkl. Frequenzkoordinierung)&lt;br /&gt;
::* Langwellen-Verbreitung (Verbreitung von Datendiensten wie Funkuhrensteuerung über den Betrieb der [[Sendeanlagen in Mainflingen]] für die Ausstrahlung des [[Zeitzeichensender|Zeitzeichens]] [[DCF77]] und Steuerung von Energieanlagen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2. Netze&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
::* IP-Netze für Audio, Video und Daten (inkl. zentralem IP-Backbone)&lt;br /&gt;
::* Individuelle Standortvernetzung (Anbindung von Studios und Senderstandorten)&lt;br /&gt;
::* Cable TV Services (Zuführungs- und Verteilnetze für Kabel-TV)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;3. Service und Betrieb&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
::* Field Service (bundesweite Wartung, Instandhaltung, Entstörung von Funk- und Glasfasernetzen)&lt;br /&gt;
::* Infrastrukturservice (Antennenprüfungen, Senderwartung, Vertragsmanagement)&lt;br /&gt;
::* Services für E-Ladeinfrastruktur (Aufbau, Wartung und Entstörung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deutschland und Österreich war Media Broadcast mit dem technischen Sendebetrieb für [[DVB-H]] beauftragt. Der Sendebetrieb in Österreich wurde Ende 2010 eingestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |hrsg=PC Welt |datum=16. Oktober 2007 |abruf=2014-06-25 |url=https://www.pcwelt.de/news/DVB-H-Sendebetrieb-geht-an-T-Systems-414194.html |titel=DVB-H-Sendebetrieb geht an T-Systems}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2024 hat sich Media Broadcast von seinem Event-Geschäft getrennt und realisiert seitdem keine Übertragungen mit SNG-Fahrzeugen mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Produkte ==&lt;br /&gt;
Media Broadcast betreibt seit 2016 die kostenpflichtige [[DVB-T2 HD in Deutschland |DVB-T2]]-Plattform [[freenet TV]], mit deren Hilfe u.&amp;amp;nbsp;a. die werbefinanzierten deutschen Privatsender in HD kostenpflichtig via DVB-T2 vermarktet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.heise.de/news/DVB-T2-HD-startet-als-freenet-TV-3195950.html |titel=DVB-T2 HD startet als freenet TV |werk=heise.de |datum=2016-05-03 |abruf=2025-09-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Privatsender über freenet TV können über [[Common Interface|TV-Module]], den Hybrid-TV-Stick, [[Set-Top-Box|Receiver]] oder den USB 2.0-Stick [[Grundverschlüsselung|entschlüsselt]] empfangen werden. Zum Empfang von DVB-T2 HD ist eine Antenne notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hybrid-TV-Stick ist ein hybrides Produkt, das den Nutzern lineares Fernsehen über digitales Antennenfernsehen und weitere Sender, [[Mediathek (Fernsehen)|Mediatheken]], Filme und beliebte Apps wie Netflix, Disney, Amazon Prime etc. über IPTV ermöglicht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.digitalfernsehen.de/news/empfang/dvb-t/dvb-t2-hd-und-iptv-kombi-neuer-hybrid-tv-stick-von-freenet-tv-1107264/ |titel=DVB-T2 HD und IPTV Kombi: Neuer Hybrid TV Stick von freenet TV |werk=Digital Fernsehen |datum=2023-12-13 |abruf=2025-09-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem bietet das Unternehmen mit [[freenet TV connect]] eine [[Hybrid Broadcast Broadband TV |HbbTV]]-Plattform an, die dem Anwender Zugang zu diversen Mediatheken und TV-Sendern ermöglicht. Der Vorgänger von freenet TV connect war die [[multithek]], die sich an TV-Zuschauer richtete und als kostenloses Angebot Internet mit herkömmlichem TV verknüpfte sowie den direkten Zugriff auf eine Vielzahl von Sendern, Mediatheken und Zusatzdiensten bot.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kennzahlen ==&lt;br /&gt;
Media Broadcast betreut rund 350 Kunden. Dazu zählen sämtliche öffentlich-rechtlichen und viele private Programmanbieter in Deutschland.&lt;br /&gt;
Es werden 400&amp;amp;nbsp;[[DVB-T]]-Sender, 250&amp;amp;nbsp;[[Digital Audio Broadcasting|DAB]]-Sender sowie 7&amp;amp;nbsp;[[Langwellenrundfunk|Lang-]] und [[Kurzwellenrundfunk|Kurzwellen]]-Sender betrieben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.media-broadcast.com/profil |titel=Firmenprofil Media Broadcast |werk=media-broadcast.com |abruf=2025-09-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sendeanlagen und Sendernetze ==&lt;br /&gt;
Zur Ausstrahlung von Radio- und Fernsehprogrammen nutzt Media Broadcast überwiegend Sendetürme und -masten der [[Deutsche Funkturm|Deutschen Funkturm GmbH]], aber auch Anlagen von [[Bayerischer Rundfunk|Bayerischem]], [[Hessischer Rundfunk|Hessischem]], [[Norddeutscher Rundfunk|Norddeutschem]], [[Saarländischer Rundfunk|Saarländischem]], [[Südwestrundfunk|Südwest-]] und [[Westdeutscher Rundfunk|Westdeutschem Rundfunk]]. Für den [[Kurzwellenrundfunk]] betreibt das Unternehmen den eigenen Senderstandort in Nauen bei Berlin. Die [[Großfunkstelle Nauen]] gehört dem Serviceprovider seit 2008 und ist die älteste noch bestehende Sendeanlage der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Media Broadcast betreibt Rundfunk-Sendernetze im gesamten Bundesgebiet. Damit gehört das Unternehmen zu den Betreibern von [[Kritische Infrastruktur|kritischer Infrastruktur]], kurz KRITIS. Es unterliegt dadurch verschiedenen Pflichten und muss für einen sicheren und zuverlässigen Betrieb seiner Anlagen und Einrichtungen sorgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Media Broadcast als Arbeitgeber ==&lt;br /&gt;
Media Broadcast beschäftigt bundesweit Mitarbeitende aus technischen Bereichen in seinem Field Service und darüber hinaus in verschiedenen anderen Bereichen. Seit 2019 gilt im Unternehmen für alle Mitarbeitenden das Arbeitszeitmodell der [[4-Tage-Woche]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://mebucom.de/business/media_broadcast_startet_4-tage-woche/ |titel=MEDIA BROADCAST startet 4-Tage-Woche |werk=mebucom – Business &amp;amp; Markt |datum=2019-01-25 |abruf=2025-09-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Media Broadcast war eines der ersten Unternehmen in Deutschland, die dieses Arbeitszeitmodell eingeführt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kontroversen ==&lt;br /&gt;
Als Anbieter für Rundfunkdienste gab es wiederholt Differenzen mit Kunden und anderen Marktteilnehmern durch die beträchtliche Marktmacht des Unternehmens. Insbesondere die Finanzierung des bundesweiten DAB+-Ausbaus führte wiederholt zu Streitigkeiten mit den beteiligten Radioveranstaltern.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.teltarif.de/dab-digital-radio/news/39529.html Privatsender und Media Broadcast streiten über DAB+]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.digitalfernsehen.de/Kiss-FM-beendet-bundesweite-Ausstrahlung-ueber-DAB-Plus.112989.0.html unüberbrückbare Unstimmigkeiten mit dem Sendernetzbetreiber Media Broadcast]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Liberalisierung des UKW-Marktes&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.vprt.de/thema/verbreitung/standards/ukw-technik/content/bnetza-ver%C3%B6ffentlicht-regulierungsverf%C3%BCgung-zu-ukw-h BNetzA veröffentlicht Regulierungsverfügung zu UKW-Hörfunkmarkt und Antennen(mit)benutzung]&amp;lt;/ref&amp;gt; erzeugt harte Auseinandersetzungen, bis hin zu Einstweiligen Verfügungen gegen Media Broadcast.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.radioeins.de/programm/sendungen/medienmagazin/radio_news/beitraege/2015/saalfeld.html |wayback=20150924084518 |text=Auseinandersetzung um UKW-Betrieb in Saalfeld   }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese wiederum drohte im Gegenzug mit der Einstellung des UKW-Sendegeschäfts.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.turi2.de/aktuell/media-broadcast-droht-mit-einstellung-des-sendegeschaefts/ Media Broadcast droht mit Einstellung des Sendegeschäfts]&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Oktober 2015 erklärten die Geschäftsführer von [[Alsterradio|alster radio]] in einem offenen Brief,&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.radiowoche.de/offener-brief-alsterradio-1068-und-917xfm-sehen-sich-in-ihrer-existenz-bedroht/ Alsterradio und 917xfm sehen sich in ihrer Existenz bedroht]&amp;lt;/ref&amp;gt; dass ihr Sender existenziell bedroht sei, da sich die Verbreitungskosten fast verdreifachen würden. Grund dafür sei eine möglicherweise missbräuchliche Preisstellung durch die [[DFMG|Deutsche Funkturm]] und Media Broadcast.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im April 2016 wurde durch die Bundesnetzagentur ein Verfahren gegen Media Broadcast wegen missbräuchlichen Verhaltens eines Unternehmens mit beträchtlicher Marktmacht eröffnet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://www.bundesnetzagentur.de/DE/Service-Funktionen/Beschlusskammern/1BK-Geschaeftszeichen-Datenbank/BK3-GZ/2016/2016_0001bis0999/2016_0001bis0099/BK3-16-0016/BK3-16-0016_Antrag.html|titel=Bundesnetzagentur  -  Beschlusskammern - Einheitliche Informationsstelle Missbrauchsverfahren § 42 TKG|werk=www.bundesnetzagentur.de|abruf=2016-05-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein Eilantrag von Media Broadcast gegen die Regulierung durch die Bundesnetzagentur mit der Forderung nach einer rückwirkend geltenden Preiserhöhung für die UKW-Verbreitung scheiterte im August 2016 vor dem Verwaltungsgericht Köln.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://meedia.de/2016/08/24/schlappe-fuer-freenet-tochter-um-sendeentgelte-media-broadcast-scheitert-vor-gericht-mit-eilantrag/|titel=Schlappe für Freenet-Tochter um Sendeentgelte: Media Broadcast scheitert vor Gericht mit Eilantrag › Meedia|autor=Gregory Lipinski|datum=2016-08-24|abruf=2016-08-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Februar 2017 kündigte Media Broadcast an, sich aus dem UKW-Geschäft zurückzuziehen. Die Entscheidung erfolgte aufgrund der Ablehnung der beantragten Preisgestaltung durch die Bundesnetzagentur.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | autor=Torsten Kleinz | url=https://www.heise.de/newsticker/meldung/Nach-Regulierungsentscheidung-Media-Broadcast-stoesst-UKW-Geschaeft-ab-3627651.html | titel=Nach Regulierungsentscheidung: Media Broadcast stößt UKW-Geschäft ab | werk=[[Heise online|heise.de]] | datum=2017-02-15 |abruf=2024-02-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der sich anschließende Verkauf von deutschlandweit ca. 1000 UKW-Antennen führte zu einer Eskalation, die den Betrieb der UKW-Sender in Deutschland (u.&amp;amp;nbsp;a. auch des Mitteldeutschen Rundfunks) gefährdete, da – so der Vorwurf von Wettbewerbern – die Regulierung der Bundesnetzagentur umgangen werden solle.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Steffen Höhne |Titel=Furcht vor der Funkstille: Droht Radiomachern von MDR &amp;amp; Co eine Sendepause? |Sammelwerk=Mitteldeutsche Zeitung |Online=https://www.mz-web.de/mitteldeutschland/furcht-vor-der-funkstille-droht-radiomachern-von-mdr---co-eine-sendepause--29881694 |Abruf=2018-03-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im April 2018 drohte der Geschäftsführer von Media Broadcast, Wolfgang Breuer, weite Teile der deutschen UKW-Versorgung abzuschalten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Thomas Heuzeroth |Titel=Radio: Am Mittwoch droht vielerorts das Aus für UKW-Sender |Sammelwerk=Die Welt |Datum=2018-04-05 |Online=https://www.welt.de/wirtschaft/article175211220/Radio-Am-Mittwoch-droht-vielerorts-das-Aus-fuer-UKW-Sender.html |Abruf=2018-04-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dies führte zu einem starken Medienecho mit Kritik von verschiedenen Seiten, u.&amp;amp;nbsp;a. auch des DGB.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=dpa |Titel=Radiosendern droht Abschaltung : Streit um UKW-Empfang: DGB Nord ist empört  {{!}} shz.de |Sammelwerk=shz |Online=https://www.shz.de/regionales/hamburg/streit-um-ukw-empfang-dgb-nord-ist-empoert-id19522696.html |Abruf=2018-04-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.media-broadcast.com media-broadcast.com] – Offizielle Website der Media Broadcast&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Medienunternehmen (Köln)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Telekommunikationsunternehmen (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmensgründung 2008]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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