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	<title>Medea in Corinto - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T10:39:10Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>~2025-43813-03: Rechtschreibfehler im Nachnamen</title>
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		<updated>2025-12-29T22:37:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rechtschreibfehler im Nachnamen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Oper&lt;br /&gt;
|T =&lt;br /&gt;
|OT = Medea in Corinto&lt;br /&gt;
|Bildname=Eugène Ferdinand Victor Delacroix 031.jpg&lt;br /&gt;
|Bildtext=Medea ([[Eugène Delacroix]], 1862)&lt;br /&gt;
|Form = Melodramma tragico in zwei [[Akt (Theater)|Akten]]&lt;br /&gt;
|OS = [[Italienische Sprache|Italienisch]]&lt;br /&gt;
|Mus = [[Johann Simon Mayr]]&lt;br /&gt;
|Lib = [[Felice Romani]]&lt;br /&gt;
|LitVorl =&lt;br /&gt;
|UA = 28. November 1813&lt;br /&gt;
|UAort = Neapel&lt;br /&gt;
|Dauer =&lt;br /&gt;
|OrtZeit = Korinth, mythische Zeit&lt;br /&gt;
|Pers = &lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Creonte&amp;#039;&amp;#039; ([[Kreon (König von Korinth)|Kreon]]), König von [[Korinth]] ([[Bass (Stimmlage)|Bass]])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Egeo&amp;#039;&amp;#039; ([[Aigeus]]), König von Athen ([[Tenor]])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Medea&amp;#039;&amp;#039;, Ehefrau Giasones ([[Sopran]])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Giasone&amp;#039;&amp;#039; ([[Iason|Jason]]), Krieger (Tenor)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Creusa&amp;#039;&amp;#039; ([[Glauke (Tochter des Kreon)|Kreusa]]), Tochter Creontes (Sopran)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Evandro&amp;#039;&amp;#039;, Vertrauter Creontes (Tenor)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Tideo&amp;#039;&amp;#039;, Freund Giasones (Tenor)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ismene&amp;#039;&amp;#039;, Vertraute Medeas (Sopran)&lt;br /&gt;
* zwei Kinder von Giasone und Medea&lt;br /&gt;
* Korinther, Jungfrauen, Priester, Gefolge Egeos ([[Chor (Musik)|Chor]])&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Medea in Corinto&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Oper]] in zwei [[Akt (Theater)|Akten]] von [[Johann Simon Mayr]] nach dem [[Libretto]] von [[Felice Romani]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie wurde vom [[Teatro San Carlo]] in [[Neapel]] in Auftrag gegeben, die Erstaufführung fand am 28. November 1813 statt. Das Werk war sehr erfolgreich und wurde in den folgenden Jahren in vielen italienischen und europäischen Opernhäusern aufgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhalt ==&lt;br /&gt;
=== Erster Akt ===&lt;br /&gt;
[[Krëusa (Tochter des Kreon)|Kreusa]] ist die Tochter von [[Kreon (König von Korinth)|Kreon]], König von [[Korinth]]. Sie ist mit dem Krieger [[Iason|Jason]] liiert, doch die Beziehung steht auf wackeligem Boden. Jason will sie heiraten, doch Kreusa selbst ist schon verlobt mit dem athenischen König [[Aigeus]], während  Jason längst mit [[Medea]] verheiratet ist und mit dieser zwei Kinder hat. Die Lage spitzt sich zu, zumal Jason mit Hilfe Medeas [[Pelias (Sohn des Poseidon)|Pelias]], den König der Kolcher, umgebracht hat und die Kolcher nun Korinth belagern. [[Akastos von Iolkos|Akastos]], der Sohn des ermordeten Kolchen-Königs, befiehlt Kreon, Medea und Jason aus Korinth zu vertreiben. Nach Verhandlungen kommt man auf einen Kompromiss:&lt;br /&gt;
Jason muss Medea verlassen und Medea soll von [[Korinth]] verbannt werden. Kreon bereitet die Hochzeit seiner Tochter mit Jason vor.&lt;br /&gt;
Medea gibt sich nicht geschlagen, von den Göttern verlangt sie Gerechtigkeit für den Treuebruch ihres Gatten. Jason bestreitet, verliebt zu sein, und behauptet, er würde so Medeas Leben und das der zwei Kinder vor der Rache Akastos&amp;#039; schützen. Als der König Aigeus in Athen von der anstehenden Hochzeit seiner Verlobten Kreusa mit Jason hört, versucht er mit Medea gewalttätig die Feier zu verhindern. Aigeus versucht nun, Kreusa zu entführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zweiter Akt ===&lt;br /&gt;
Die Entführung misslingt und Jason siegt über Aigeus, der nun inhaftiert wird. Die Hochzeit soll fortgesetzt werden. Medea sieht rot. Die Götter der Unterwelt sollen ihr beim Rachefeldzug helfen. Kreusa hat Erbarmen mit Medea, sie fleht ihren Vater an, er möge Medeas letzten Wunsch erfüllen: Abschied zu nehmen von ihren Kindern. Medea täuscht eine Freundschaft zu Kreusa vor und schenkt ihr ein kostbares Gewand. Alles scheint in Wohlwollen aufzugehen.&lt;br /&gt;
Aigeus und Medea verbünden sich. Sie hilft ihm zu fliehen und er unterstützt sie jetzt in ihrer Rache.&lt;br /&gt;
Die Ehe zwischen Jason und Kreusa ist vollzogen. Doch das wertvolle Kleid, das Kreusa von Medea bekam, war vergiftet. Kreusa stirbt qualvoll. Jason ist wutentbrannt. Medea tötet ihre und Jasons Kinder. Jason versucht, sich das Leben zu nehmen. Medea ist nun auf der Flucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Interpreten der Uraufführung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Giuditta Pasta as Medea in Corinth (Mayr).jpg|mini|375px|Giuditta Pasta in Mayrs &amp;#039;&amp;#039;Medea in Corinto&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den Interpreten der Uraufführung von Mayrs &amp;#039;&amp;#039;Medea&amp;#039;&amp;#039; gehörten die bedeutendsten Sänger der Zeit, allen voran die berühmte [[Isabella Colbran]] in der Titelrolle,&amp;lt;ref&amp;gt;Jeremy Commons &amp;amp; Don White: &amp;#039;&amp;#039;Giovanni Simone Mayr: Medea in Corinto.&amp;#039;&amp;#039; Booklettext zur CD-Box: &amp;#039;&amp;#039;A Hundred Years of Italian Opera 1810–1820&amp;#039;&amp;#039;, Opera Rara ORCH 103, S. 71–83, hier: S. 71. Zur Teilnahme der noch kindlichen Maria García alias Malibran, siehe auch: Jeremy Commons: &amp;#039;&amp;#039;Medea in Corinto.&amp;#039;&amp;#039; Booklettext zur CD-Box &amp;#039;&amp;#039;Giovanni Simone Mayr: Medea in Corinto&amp;#039;&amp;#039;, Opera Rara ORC 11, S. 18.&amp;lt;/ref&amp;gt; aber auch mehrere andere, die nur wenig später auch in [[Gioachino Rossini|Rossinis]] neapolitanischen Opern mitwirken sollten: [[Michele Benedetti (Sänger)|Michele Benedetti]] (Creonte), [[Manuel del Pópulo Vicente García|Manuel García d. Ä.]] (Egeo), [[Andrea Nozzari]] (Giasone), Teresa Luigia Pontiggia (Creusa), Raffaele Ferrari (Evandro), Joaquína García (Ismene) und Gaetano Chizzola (Tideo). Maria García (die spätere [[Maria Malibran]]) spielte eines von Medeas Kindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Rolle der Medea gehörte nicht nur zu den Glanzrollen der Colbran, sondern später vor allem auch von [[Giuditta Pasta]], deren ausdrucksstarke Interpretation berühmt war,&amp;lt;ref name=&amp;quot;commonsORC11&amp;quot; details=&amp;quot;S. 44–48.&amp;quot; /&amp;gt; und als Vorgängerin ihrer Paraderolle, der Titelrolle von [[Vincenzo Bellini]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Norma (Oper)|Norma]],&amp;#039;&amp;#039; gelten kann und galt. Die Pasta sang Mayrs Medea zum ersten Mal im Januar 1823 in Paris, wo man sie „simple, séduisante, sublime, superbe“ („einfach, verführerisch, sublim, superb“) fand.&amp;lt;ref name=&amp;quot;commonsORC11&amp;quot; details=&amp;quot;S. 44.&amp;quot; /&amp;gt; Sie sang die Rolle nochmals in [[Paris]] und in [[London]] 1826; dort hatte sie einen derart triumphalen Erfolg als Medea, dass sie die Oper in den darauffolgenden Jahren noch viele Male singen musste (1827, 1828, 1831, 1833 und 1837). In Italien verkörperte sie die Medea 1826 in Neapel und 1829 in [[Teatro alla Scala|Mailand]]. Lord Mount Edgcomb, der die Pasta zunächst in einem privaten Konzert gehört und von ihr enttäuscht war, schrieb 1834 über ihre Interpretation von Mayrs Medea: „Kein Part könnte besser kalkuliert sein, um ihre Stärken ins rechte Licht zu setzen, als &amp;#039;&amp;#039;Medea&amp;#039;&amp;#039;, welcher ihr Möglichkeiten zu tiefstem [[Pathos]] und allerheftigster Leidenschaft bietet. In beidem war sie eminent erfolgreich, und ihre Aufführung überraschte und entzückte mich.“&amp;lt;ref group=&amp;quot;A&amp;quot;&amp;gt;„No part could be more calculated to display her powers than that of Medea, which affords opportunities for the deepest pathos, and the most energetic passion. In both she was eminently successfull, and her performance both surprised and delighted me“.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;commonsORC11&amp;quot; details=&amp;quot;S. 46.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehung und Bedeutung ==&lt;br /&gt;
Die größte Besonderheit von Mayrs &amp;#039;&amp;#039;Medea in Corinto&amp;#039;&amp;#039; liegt in der Tatsache, dass sie eine durchkomponierte Orchesterbegleitung hat, also keine [[Secco-Rezitativ]]e. Dies unterscheidet sie auch von der heutzutage – durch [[Maria Callas]] – viel bekannteren &amp;#039;&amp;#039;[[Médée (Cherubini)|Medea]]&amp;#039;&amp;#039; [[Luigi Cherubini|Cherubinis]], die im Original als französische &amp;#039;&amp;#039;[[Opéra-comique (Werkgattung)|Opéra-comique]]&amp;#039;&amp;#039; gesprochene Dialoge hatte, und erst viel später (1855) in Deutschland mit Rezitativen versehen wurde. Eine andere Besonderheit war zu seiner Zeit und innerhalb der italienischen Oper auch das tragisch-negative Ende.&amp;lt;ref name=&amp;quot;commonsORC11&amp;quot; details=&amp;quot;S. 44.&amp;quot; /&amp;gt; Auch Rossini schrieb im selben Jahr ein tragisches Ende für seinen &amp;#039;&amp;#039;[[Tancredi]]&amp;#039;&amp;#039; für eine Aufführung in Ferrara, aber in der venezianischen Premiere und allen anderen Aufführungen wurde immer das bekanntere Happy End verwendet.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wilhelm Keitel (Dirigent)|Wilhelm Keitel]] und [[Dominik Neuner]]: &amp;#039;&amp;#039;Gioachino Rossini.&amp;#039;&amp;#039; Albrecht Knaus, München 1992, S. 61.&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Medea in Corinto&amp;#039;&amp;#039; war also aufgrund ihrer durchkomponierten Form und wegen des düsteren Endes ein wichtiger Meilenstein in Richtung auf die italienische romantische Oper.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die durchkomponierte Form entsprach ursprünglich nicht den Ideen des fünfzigjährigen Komponisten, der in einem ersten Entwurf im Sinne der typischen italienischen Tradition noch Secco-Rezitative entworfen, und den Part des Giasone sogar zunächst für einen [[Mezzosopran]] (d.&amp;amp;nbsp;h. für einen [[Kastrat]]en oder als [[Hosenrolle]]) konzipiert hatte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;commonsORC11&amp;quot; details=&amp;quot;S. 16–18.&amp;quot; /&amp;gt; Da Neapel zu dieser Zeit aber unter der Herrschaft und dem kulturellen Einfluss des [[Napoleon Bonaparte|napoleonischen]] Frankreichs stand, bestanden die Auftraggeber am [[Teatro San Carlo]], allen voran [[Domenico Barbaja]], auf einer Ausführung im Sinne der französischen Tradition nach [[Christoph Willibald Gluck|Gluck]] (&amp;#039;&amp;#039;[[Orfeo ed Euridice]]&amp;#039;&amp;#039; etc.) und [[Gaspare Spontini|Spontini]] (&amp;#039;&amp;#039;[[La vestale]]&amp;#039;&amp;#039;): Also eine reine Orchesterbegleitung und in den Männerrollen nur [[Tenor|Tenöre]] und [[Bass (Stimmlage)|Bässe]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;commonsORC11&amp;quot; details=&amp;quot;S. 16–18.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Mayr von allen Komponisten der italienischen Oper dieser Epoche ohnehin bekannt für seine einfallsreichen und ausgearbeiteten Instrumental- und Orchesterparts war, erledigte er diese Aufgabe mit großem Erfolg – gerade und ganz besonders in den rezitativischen Passagen, wo die Orchestereinwürfe mit großer Feinfühligkeit auf den hervorragenden Text des jungen Felice Romani antworten. Mayrs Orchestrierung wurde also von den italienischen Zeitgenossen als ausgesprochen gelungen gefeiert, gerade im Vergleich mit Spontinis nur wenige Jahre zuvor in Neapel gespielter &amp;#039;&amp;#039;La vestale&amp;#039;&amp;#039;, die man im Lande des [[Belcanto]] als „lärmend“ empfand.&amp;lt;ref name=&amp;quot;commonsORC11&amp;quot; details=&amp;quot;S. 22.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Medea&amp;#039;&amp;#039; war erst die zweite Oper von Romani, und seine zweite Zusammenarbeit mit Mayr.&amp;lt;ref name=&amp;quot;commonsORC11&amp;quot; details=&amp;quot;S. 24–25.&amp;quot; /&amp;gt; Der große Erfolg der Oper basierte zu einem guten Teil auch auf Romanis Libretto, in dem die Figur der Medea nicht eindimensional als bösartige Furie dargestellt wird, sondern menschlich als eine eigentlich liebende Frau, deren Gefühle abgelehnt und verletzt wurden (siehe die Aria der Medea und das Duetto Medea/Giasone im ersten Akt). Die große emotionale Vielschichtigkeit und Szenen wie Medeas geheimnisvolle und unheimliche Beschwörungsszene im zweiten Akt dürfte auch der Grund gewesen sein für die Beliebtheit dieser Oper bei so ausdrucksvollen Sängerdarstellerinnen wie Colbran und Pasta.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es bleibt hervorzuheben, dass Mayrs &amp;#039;&amp;#039;Medea in Corinto&amp;#039;&amp;#039; trotz der französisch-gluckischen Zugeständnisse eine Oper des spät[[Wiener Klassik|klassischen]] italienischen Belcanto kurz vor bzw. zeitgleich mit dem jungen [[Gioachino Rossini|Rossini]] ist. Im Gegensatz zum französischen Gesangsstil (à la Cherubini und Spontini), war es in der italienischen Aufführungstradition selbstverständlich, dass der Gesangspart vor allem in den Arien nicht schlicht und einfach wie auf dem Paper gesungen wurde, sondern mit stilistisch passenden Ornamenten ausgeziert wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;commonsORC11&amp;quot; details=&amp;quot;S. 33.&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref group=&amp;quot;A&amp;quot;&amp;gt;Eine entsprechend verzierte, sehr geschmackvolle Version einer Arie aus Mayrs nur wenig später (oder fast zeitgleich) entstandenen Oper &amp;#039;&amp;#039;Elena&amp;#039;&amp;#039; von des Komponisten eigener Hand ist erhalten, und existiert in einer Einspielung mit dem Bariton Russell Smythe. Die Uraufführung von Elena fand nur zwei Monate nach &amp;#039;&amp;#039;Medea in Corinto&amp;#039;&amp;#039; statt, am 28. Januar 1814, ebenfalls in Neapel.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;commonsORCH103&amp;quot; details=&amp;quot;S. 89.&amp;quot; /&amp;gt; Von manchen Künstlern wurde in dieser Hinsicht sogar eher übertrieben, z. B. von [[Angelica Catalani]], dem letzten Kastraten [[Giovanni Battista Velluti]] oder dem virtuosen Rossini-Tenor [[Giovanni David]]. Gerade für große Gesangskünstler und -künstlerinnen wie Colbran, García,&amp;lt;ref group=&amp;quot;A&amp;quot;&amp;gt;Eine Beschreibung des ersten Egeo [[Manuel del Pópulo Vicente García|Manuel García]] bei seinem Debüt in Paris 1808 streicht neben seinen großen stimmlichen Qualitäten u.&amp;amp;nbsp;a. heraus, dass „sein Gesang reich an Ornamenten“ sei, „aber oft allzu stark verziert“ („his singing is rich in ornament, but frequently too much embroidered“).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;commonsORCH103&amp;quot; details=&amp;quot;S. 61.&amp;quot; /&amp;gt; Nozzari und viele andere war eine Ornamentierung so selbstverständlich, dass dies vom Komponisten von vornherein mit einkalkuliert und auch erwartet wurde,&amp;lt;ref name=&amp;quot;commonsORCH103&amp;quot; details=&amp;quot;S. 89.&amp;quot; /&amp;gt; ähnlich wie in der barocken Oper. Das obengenannte französische Statement über die etwas spätere Interpretation Giuditta Pastas als „simple,…“ („einfach,…“) kann und muss hier vor dem Hintergrund der Zeit – insbesondere der auf die Spitze getriebenen, rauschhaften Ornamentik und [[Koloratur]]en&amp;lt;nowiki/&amp;gt;freude der Rossini-Opern – als nur relativ angesehen werden.&amp;lt;ref group=&amp;quot;A&amp;quot;&amp;gt;Dass die Pasta keineswegs einen völlig schlichten Gesangsstil vertrat, sondern nur einen im Vergleich zu Rossini entschlackten Stil, beweisen auch für sie konzipierte Rollen wie Donizettis &amp;#039;&amp;#039;[[Anna Bolena]]&amp;#039;&amp;#039; von 1830, und Bellinis 1831 für sie komponierte &amp;#039;&amp;#039;[[La sonnambula]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Norma (Oper)|Norma]]&amp;#039;&amp;#039;, an deren Entstehungsprozess sie selber stark beteiligt war.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Teile der Oper existieren in verschiedenen Fassungen, die z.&amp;amp;nbsp;T. auf eine Überarbeitung Mayrs für eine Inszenierung an der Mailänder Scala 1823 mit [[Teresa Belloc]] in der Titelrolle zurückgehen; es gibt jedoch keine definitiv gültige Endfassung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;commonsORC11&amp;quot; details=&amp;quot;S. 35–44.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Neuinszenierungen ==&lt;br /&gt;
2010 wurde &amp;#039;&amp;#039;Medea in Corinto&amp;#039;&amp;#039; im [[Nationaltheater München]], [[Bayerische Staatsoper]] wiederaufgeführt unter der musikalischen Leitung von [[Ivor Bolton]], die Inszenierung war von [[Hans Neuenfels]], das Bühnenbild von [[Anna Viebrock]] und die Kostüme von [[Elina Schnizler]]. Medea wurde gesungen von [[Iano Tamar]], Creusa von [[Elena Tsallagova]], und Jason von [[Ramón Vargas]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Diskografie ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Medea in Corinto&amp;#039;&amp;#039;: [[Jane Eaglen]], [[Yvonne Kenny]], [[Bruce Ford (Sänger)|Bruce Ford]], [[Raúl Giménez]], [[Alistair Miles]], Philharmonia Orchestra, dirigiert von [[David Parry]] (Opera Rara, 1997)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Medea in Corinto&amp;#039;&amp;#039;: [[Elżbieta Szmytka]], [[Evelyn Pollock]], [[Mark Milhofer]], [[Lawrence Brownlee]], [[Wojtek Gierlach]], Carlos Petruzziello, Fiqerete Ymeraj, Andrés de Castillo, Sinfonieorchester &amp;amp; Chor des [[Theater St. Gallen]], dirigiert von [[David Stern (Dirigent)|David Stern]] (oehms classics, 2010)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Michael Wittmann (Musikwissenschaftler)|Michael Wittmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Giovanni Simone Mayrs Oper „Medea in Corinto“ im Kontext der Medea-Vertonungen des 19. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; In: Franz Hauk, Iris Winkler (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Werk und Leben Johann Simon Mayrs im Spiegel der Zeit.&amp;#039;&amp;#039; München-Salzburg, 1998, S. 105–119.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|30097907X}}&lt;br /&gt;
* {{Corago|o|0000096919|Giovanni Simone Mayr|Medea in Corinto}} mit Digitalisaten des Librettos&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=lBj2fZJXUnE&amp;amp;feature=related Trailer der Bayerischen Staatsoper]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;A&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;commonsORC11&amp;quot;&amp;gt;Jeremy Commons: &amp;#039;&amp;#039;Medea in Corinto.&amp;#039;&amp;#039; Booklettext zur CD-Box &amp;#039;&amp;#039;Giovanni Simone Mayr: Medea in Corinto.&amp;#039;&amp;#039; Opera Rara ORC 11.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;commonsORCH103&amp;quot;&amp;gt;Jeremy Commons &amp;amp; Don White: &amp;#039;&amp;#039;Giovanni Simone Mayr: Elena.&amp;#039;&amp;#039; Booklettext zur CD-Box: &amp;#039;&amp;#039;A Hundred Years of Italian Opera 1810–1820.&amp;#039;&amp;#039; Opera Rara ORCH 103, S. 60–63.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=w|GND=30097907X|LCCN=no/97/81124|VIAF=184319482}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oper in italienischer Sprache]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oper von Johann Simon Mayr]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Operntitel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oper aus dem 19. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rezeption der griechischen Mythologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mythologie in der Oper]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musik 1813]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2025-43813-03</name></author>
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