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	<title>Mecklenburger Metallguss - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-26T05:06:49Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Mecklenburger_Metallguss&amp;diff=640835&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Marsupilami: Logo ergänzt</title>
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		<updated>2026-04-11T17:21:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Logo ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox_Unternehmen&lt;br /&gt;
| Name             = Mecklenburger Metallguss GmbH&lt;br /&gt;
| Logo             = Mecklenburger Metallguss logo.svg&lt;br /&gt;
| Unternehmensform = [[Gesellschaft mit beschränkter Haftung (Deutschland)|GmbH]]&lt;br /&gt;
| ISIN             = &lt;br /&gt;
| Gründungsdatum   = 1875&lt;br /&gt;
| Auflösungsdatum  = &lt;br /&gt;
| Auflösungsgrund  = &lt;br /&gt;
| Sitz             = [[Waren (Müritz)]], {{DEU}}&lt;br /&gt;
| Leitung          = * Katrin Beuster&lt;br /&gt;
                     * Lars Greitsch&lt;br /&gt;
| Mitarbeiterzahl  = 210 (2023)&lt;br /&gt;
| Umsatz           = 69 Mio. Euro (2023)&lt;br /&gt;
| Stand            = 2023-08-04&lt;br /&gt;
| Branche          = Schiffstechnikhersteller&lt;br /&gt;
| Homepage         = https://mecklenburger-metallguss.com&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mecklenburger Metallguss GmbH&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (MMG) ist ein mittelständisches Unternehmen in [[Waren (Müritz)]]. Es ist ein Spezialist für [[Propeller|Schiffspropeller]] und Weltmarktführer für die Fertigung von Schiffspropellern über 80&amp;amp;nbsp;Tonnen Gewicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
1875 wurde das Unternehmen als &amp;#039;&amp;#039;Maschinenfabrik und Eisengießerei&amp;#039;&amp;#039; gegründet; es belieferte vor allem den Maschinen- und Anlagenbau. Zum Leistungsumfang gehörten auch private Aufträge, die sogenannte Kundengießerei.&lt;br /&gt;
Als nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] der Schiffbau im [[Deutsche Demokratische Republik#Wirtschaft|Osten Deutschlands]] wieder aufgebaut wurde, fertigte die Warener Gießerei mehr und mehr Teile für die [[Schiffbau|Werftindustrie]] und spezialisierte sich auf die Herstellung von Schiffspropellern. Auch zu DDR-Zeiten lieferte die MMG in alle Teile der Welt. Die Firma benötigte im Laufe der Zeit zunehmend mehr Fläche. Da die [[Bundesstraße 108]] mitten durch das Firmengelände verlief, ließ es sich nicht vermeiden, die B108 immer wieder kurzfristig zu sperren, wenn Schiffspropeller und anderes Gerät von einem Teil des Firmengeländes zum anderen transportiert werden musste. Im Jahr 2008 begannen Bauarbeiten zur Verlegung der Bundesstraße. Dafür mussten zwei Gleise des direkt angrenzenden Bahnhofs abgebaut werden, mehrere Garagen und Häuser abgerissen werden. Das Projekt kostete etwa sechs Millionen Euro, wobei sich die MMG mit etwa 1,1&amp;amp;nbsp;Millionen Euro beteiligte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Unternehmen gehörte zwischen 1999 und 2018 zur [[Dihag Holding|Deutschen Gießerei- und Industrieholding AG]] (DIHAG) in [[Essen]]. Im Zuge der Krise der DIHAG Holding im Jahr 2018 wurde das Unternehmen an eine Investorengruppe verkauft, die aus dem Management und einem der DIHAG-Aktionäre besteht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Firma verkauft: Ukrainer übernimmt Schiffschrauben-Hersteller MMG {{!}} Nordkurier.de |Datum=2018-05-17 |Online=https://www.nordkurier.de/mueritz/ukrainer-uebernimmt-warener-schiffschrauben-hersteller-1732067305.html |Abruf=2018-08-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wirtschaftliche Situation ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Waren, Mecklenburger Metallguss GmbH.JPG|mini|MMG in Waren]]&lt;br /&gt;
Die Firma fertigte in Spitzenzeiten rund 180 Propeller pro Jahr und erreichte damit einen [[Marktanteil]] von rund 25&amp;amp;nbsp;Prozent, bei großen Propellern über 80&amp;amp;nbsp;Tonnen Gewicht sogar 60&amp;amp;nbsp;Prozent und im Segment über 100&amp;amp;nbsp;Tonnen betrug der Marktanteil im Jahre 2008 93&amp;amp;nbsp;Prozent. Im Jahr 2005 lieferten die Warener etwa 8000&amp;amp;nbsp;Tonnen Schiffspropeller aus, für 2007 waren 9000 geplant. Seit der [[Deutsche Wiedervereinigung|Wiedervereinigung]] hat sich das Unternehmen ständig vergrößert, sowohl bei den Aufträgen als auch in der Betriebsfläche. So wurden neue Hallen gebaut, um bis zu 200&amp;amp;nbsp;Tonnen Metall gleichzeitig einschmelzen und Propeller mit Durchmessern von mehr als zehn Metern gießen zu können. Bis zur Wende konnten Propeller lediglich mit einem Gewicht von bis zu 23&amp;amp;nbsp;Tonnen und Durchmessern bis zu 6,3&amp;amp;nbsp;Metern hergestellt werden. Der Umsatz im Jahr 2007 betrug etwa 70&amp;amp;nbsp;Millionen Euro. Einen Rekordumsatz erreichte die MMG 2008 mit 100 Millionen Euro, 2010 waren es rund 80 Millionen Euro mit 220 Mitarbeitern.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.abendblatt.de/wirtschaft/article108076831/Grossauftrag-fuer-weltgroessten-Schiffsschrauben-Hersteller.html Hamburger Abendblatt vom 8. August 2011]&amp;lt;/ref&amp;gt; 2013 wurde für Teilbereiche des Werkes Kurzarbeit angeordnet, um die Belegschaftsstärke halten zu können.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.nordkurier.de/cmlink/nordkurier/lokales/waren/kurzarbeit-bei-warener-schiffsschrauben-hersteller-1.551137 | wayback=20140103215305 | text= Georg Wagner auf Nordkurier.de am 8. März 2013 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leistungen ==&lt;br /&gt;
Die Schiffspropeller werden nicht nur hergestellt, sondern auch speziell für die jeweiligen Schiffe geplant. Dazu unterhält MMG eine Abteilung für [[Hydrodynamik]] und eine für die [[Festigkeitslehre|Festigkeitsberechnung]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Der moderne Schiffspropeller und sein digitaler Zwilling&amp;#039;&amp;#039;, [[Schiff &amp;amp; Hafen]] vom 5. Mai 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben Schiffspropellern werden auch andere  Metallgussprodukte für den Schiffsbau. Die Fertigung runder Einzelteile aus hochfesten Kupfer- und Aluminiumlegierungen – beispielsweise von Buchsen und Ringen&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Wo den Schiffen Flügel wachsen&amp;#039;&amp;#039;, [[Ostsee-Zeitung]] vom 4. Oktober 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt; – erfolgt meist im [[Schleuderguss]]- und im [[Sandguss]]verfahren hergestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Mecklenburger Metallguß GmbH, Waren, Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen über unternehmensregister.de.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
[[Datei:2010 09 09 MMG Propeller DSCI0268.JPG|mini|90 Tonnen schwerer Propeller der MMG für ein Containerschiff]]&lt;br /&gt;
{{Belege}}&lt;br /&gt;
Eine Reihe von bekannten Schiffen werden mit Mecklenburger Propellern betrieben, so etwa die [[Queen Mary&amp;amp;nbsp;2]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Trinkbrunnen Hamburg Iondesign Berlin 2023.jpg|mini|Metall 3D-Druck (Prototyp) des Trinkbrunnens für die Hamburger Wasserwerke 2023.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://design-center.de/de/focus-open-2023-preistraeger-hamburgerWasserwerke-iondesign-1548.html &amp;#039;&amp;#039;Award für Trinkbrunnen&amp;#039;&amp;#039;], Design Award für Trinkbrunnen, abgerufen am 28. Mai 2024&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Problematisch gestaltet sich der Abtransport der immer größer und schwerer werdenden Propeller. Diese müssen über die [[Bundesstraße 192|B&amp;amp;nbsp;192]] zur [[Bundesautobahn 19|A&amp;amp;nbsp;19]] transportiert werden, von dort aus nach [[Rostock]] oder über die [[Bundesautobahn 24|A&amp;amp;nbsp;24]] nach [[Hamburg]]. Hier werden die Propeller dann auf Schiffe verladen und zu den Werften gebracht. Bis Anfang 2006 war die B&amp;amp;nbsp;192 eine [[Allee]] und bot nur etwa 8,5&amp;amp;nbsp;Meter Platz. Das wurde bereits 1998 zu einem Problem, als ein Propeller mit 10,5&amp;amp;nbsp;Metern Durchmesser über die Bundesstraße zur Autobahn transportiert werden sollte. Eigens dafür entwickelte das Unternehmen eine Spezialkonstruktion, mit der die Propeller auf dem [[Schwertransport]]er gedreht und um einige Grad schräg gestellt werden können. Dies ist nicht mehr notwendig, da die Allee abgeholzt wurde. Aufgrund des Alters und der Gesundheit der Bäume wären sie ohnehin gefällt worden, spätestens aber im Zuge der geplanten Erweiterung der Bundesstraße um eine weitere Spur. Ein anderes Problem ist das Gewicht der Propeller. Die Bundesstraße und die Autobahn haben einige Brücken, die zukünftigen Belastungen nicht mehr standhalten könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die „Dicke“ ===&lt;br /&gt;
Am 13. Februar 2006 wurde der (bis dahin) größte jemals gegossene Schiffspropeller mit einem Gewicht von etwas mehr als 130&amp;amp;nbsp;Tonnen und einem Durchmesser von 9,6&amp;amp;nbsp;Metern ausgeliefert. Er besteht zu 79 % aus [[Kupfer]], neun Prozent [[Aluminium]], sechs Prozent [[Nickel]], fünf Prozent [[Eisen]] und einem Prozent [[Mangan]]. Rund eineinhalb Jahre Entwicklungs- und Planungsarbeit gingen dem Guss voraus. Nach dem Gießen kühlte der Propeller zwei Wochen in seiner Sandform aus. Er wurde anschließend drei Wochen lang mit modernster [[Fräsen|Frästechnik]] und per Hand geschliffen. Der Preis für den Propeller, der nach [[Dänemark]] zum Einbau in ein [[Containerschiff]] der [[Emma-Mærsk-Klasse]] verschifft wurde, lag im hohen sechsstelligen Bereich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Auszeichnungen ===&lt;br /&gt;
Die MMG wurde bereits mehrmals zum Unternehmen des Jahres in Mecklenburg-Vorpommern gewählt. Am 17. März 2006 erhielt die Mecklenburger Metallguss GmbH die „Golden Q-Mark“-Medaille der zweitgrößten Werft der Welt, der [[Samsung|Samsung Heavy Industries]], für eine sehr gute Qualität und hervorragenden Service. Die hohe Zuverlässigkeit und Flexibilität der MMG wurden ebenfalls hervorgehoben. Bei dem Auswahlverfahren waren rund 350&amp;amp;nbsp;[[Zulieferer]] einbezogen worden. Nur die MMG und ein koreanisches Unternehmen konnten dabei die Kriterien der „Golden Q-Mark“ erfüllen. Überreicht wurde die Auszeichnung vom Präsidenten der Samsung Heavy Industries M. K. Kim an Manfred Urban, einen der Geschäftsführer. Am 17.&amp;amp;nbsp;Oktober 2008 erhielt die MMG erneut als einziges nichtkoreanisches Unternehmen diese Auszeichnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Industriesymbol ===&lt;br /&gt;
Eine MMG-Schiffsschraube steht an der [[Bundesstraße 192]] am südlichen Ortseingang von Waren.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
MMG-Propeller EO5P7636-2.jpg|MMG-Propeller&lt;br /&gt;
MMG-Stele EO5P7640-2.jpg|Info-Stele&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{LBMV PPN|270515143}}&lt;br /&gt;
* [http://www.mmgprop.de/ Website der Mecklenburger Metallguss GmbH]&lt;br /&gt;
* Manfred Fischer: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.welt.de/print-welt/article705567/Heimlicher-Gewinner-der-Globalisierung.html Schiffsantriebe aus Mecklenburg]&amp;#039;&amp;#039; – [[Welt Online]] vom 2. Januar 2007&lt;br /&gt;
* {{YouTube|id=ktHlw_dblWg |title=Made in Deutschland: So entstehen 150‑Tonnen‑Kolosse für die größten Schiffe der Welt |uploader=[[NDR]] Info|upload=2026-03-02 |kommentar=Giganten der Meere: Die größten Schiffspropeller der Welt von MMG …}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=6053484-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=53/31/17/N |EW=12/40/44/E |type=landmark |dim=300 |region=DE-MV}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Produzierendes Unternehmen (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schiffstechnikhersteller]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation (Waren (Müritz))]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmensgründung 1875]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gießerei]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Marsupilami</name></author>
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