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	<title>Meckenbeuren - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Meckenbeuren&amp;diff=86210&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Khatschaturjan: /* NS-Zeit */</title>
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		<updated>2026-02-03T15:52:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;NS-Zeit&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Name              = Meckenbeuren&lt;br /&gt;
|Wappen            = Wappen Meckenbeuren.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 47/42/00/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 09/33/45/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Meckenbeuren in FN.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Baden-Württemberg&lt;br /&gt;
|Regierungsbezirk  = Tübingen&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Bodenseekreis&lt;br /&gt;
|Höhe              = 435&lt;br /&gt;
|Fläche            = 31,89 km&lt;br /&gt;
|PLZ               = 88074&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 07542&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 08435035&lt;br /&gt;
|Gliederung        = 4 Ortsteile&lt;br /&gt;
|Straße            = Theodor-Heuss-Platz 1&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.meckenbeuren.de/ www.meckenbeuren.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Georg Schellinger&lt;br /&gt;
|Partei            = CDU&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Meckenbeuren Luftbild.jpg|mini|300px|Luftbild von Meckenbeuren mit Blick auf den Bodensee]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Meckenbeuren&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (bis 1897 Untermeckenbeuren) ist eine [[Gemeinde (Deutschland)|Gemeinde]] im [[Bodenseekreis]] in [[Baden-Württemberg]]. Mit über 13.500 Einwohnern ist Meckenbeuren die größte [[Stadt- und Gemeindetypen (Deutschland)|ländliche Gemeinde]] in [[Oberschwaben]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Lage ===&lt;br /&gt;
Meckenbeuren liegt etwa acht Kilometer nördlich von [[Friedrichshafen]] und zehn Kilometer südlich von [[Ravensburg]] im unteren [[Schussen]]tal im [[Bodensee]]-Hinterland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindegliederung ===&lt;br /&gt;
Zur Gemeinde Meckenbeuren gehören neben dem Kernort der Ortsteil [[Obermeckenbeuren]] (seit 1810), die 1937 eingemeindeten ehemaligen Gemeinden und heutigen Ortsteile [[Brochenzell]] und [[Liebenau (Meckenbeuren)|Liebenau]] (mit den Weilern Brugg, Hegenberg, Hirschach, Knellesberg, Langentrog, Schwarzenbach, Senglingen und Weiler, den Höfen Berg, Buch, Furt, Hasenwinkel, Hohenreute, Holzbauer, Hungersberg, Kratzerach, Laufenen, Lohner, [[Madenreute]], Mühlebach, Ottmarsreute, Rebholz, Regler, Reuter, Sandgrub, Stengele, Straß, Untertennenmoos und die Häuser Habacht) sowie die 1972 eingemeindete Ortschaft [[Kehlen (Meckenbeuren)|Kehlen]] (mit den Dörfern Kehlen und Reute, den Weilern Buch, Gerbertshaus, Gunzenhaus, Holzreute, Lochbrücke, Sammletshofen, Sassen, Schürten, Schuppenwies, Sibratshaus und Siglishofen, den Höfen Großbuch, Hechelfurt und Schindelhof sowie den Häusern Schübelbeer).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Meckenbeuren-Skulptur1-Asio.JPG|mini|[[Auf de schwäbsche Eisebahne]] – Skulptur in Meckenbeuren]]&lt;br /&gt;
=== Mittelalter ===&lt;br /&gt;
Die Gemeinde wurde als solche erstmals im Jahr 1496 urkundlich erwähnt, doch schon 879 verzeichnet ein Dokument des [[Fürstabtei St. Gallen|Klosters St.&amp;amp;nbsp;Gallen]] einen hier ansässigen Siedler namens &amp;#039;&amp;#039;Megi&amp;#039;&amp;#039;. Ob der Name Meckenbeuren auf diesen zurückgeführt werden kann, ist umstritten. Als gesichert kann jedoch das Datum 4.&amp;amp;nbsp;August 1278 für die erste urkundliche Erwähnung des Namens „Meckenburron“ betrachtet werden. Im Hauptstaatsarchiv Stuttgart befindet sich die entsprechende Urkunde. Diese ist ausgestellt von Papst Nikolaus&amp;amp;nbsp;III. und wurde vom damaligen Abt des Klosters Weingarten, Hermann von Bichtenweiler, in Rom erbeten, um die Besitzungen des Klosters abzusichern. Sicher handelt es sich bei „Meckenburron“ um das heutige Meckenbeuren.&lt;br /&gt;
Wahrscheinlich ab 1094 gehörte das Gebiet zum [[Abtei Weingarten|Kloster Weingarten]]. 1530 wurde es für 3100&amp;amp;nbsp;Gulden an den Grafen Haug von Montfort verkauft und damit Teil der [[Montfort (Adelsgeschlecht)|Grafschaft Montfort]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neuzeit ===&lt;br /&gt;
1780 musste das verschuldete Haus Montfort seine Güter an die österreichischen [[Vorderösterreich|Vorlande]] abtreten. Unter [[Napoleon Bonaparte|Napoleon]] fiel die Gemeinde 1806 an [[Königreich Bayern|Bayern]], das sie 1810 im entsprechenden [[Grenzvertrag zwischen Bayern und Württemberg|Grenzvertrag]] an [[Königreich Württemberg|Württemberg]] abtrat. Bei der Umsetzung der neuen [[Verwaltungsgliederung Württembergs|Verwaltungsgliederung]] wurde der Ort dem [[Oberamt Tettnang]] zugeordnet.&lt;br /&gt;
Einen entscheidenden Wachstumsschub brachte der Gemeinde die Eisenbahn. Der Bahnhof an der [[Bahnstrecke Ulm–Friedrichshafen]] (Südbahn) im Jahr 1847 stellte den Anschluss an das noch junge Streckennetz der [[Königlich Württembergische Staats-Eisenbahnen|Württembergischen Staatsbahnen]] her. Das Volkslied „[[Auf de schwäbsche Eisebahne]]“ erwähnt im Refrain auch Meckenbeuren. Die inzwischen stillgelegte [[Bahnstrecke Meckenbeuren–Tettnang]] war 1895 die erste elektrisch betriebene [[Vollbahn]] Deutschlands.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1897 erfolgte auf Geheiß von König Wilhelm II. von Württemberg die Umbenennung von Untermeckenbeuren auf Meckenbeuren, dem heutigen Ortsnamen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Roland Weiß |url=https://www.schwaebische.de/regional/bodensee/meckenbeuren/auf-koenigs-erlass-untermeckenbeuren-wird-zu-meckenbeuren-1287359 |titel=Auf Königs Geheiß: Untermeckenbeuren ade, willkommen Meckenbeuren |werk=Schwäbische Zeitung, Ausgabe Bodenseekreis (Online) |hrsg=Schwäbischer Verlag Rudolf Drexler GmbH &amp;amp; Co. KG |datum=2022-12-25 |sprache=de |abruf=2024-12-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== NS-Zeit ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Polendirne Meckenbeuren 06061941.png|mini|6. Juni 1941, eine junge Frau wird durch Meckenbeuren getrieben.]]&lt;br /&gt;
Meckenbeuren, [[Oberteuringen]], [[Brochenzell]] und [[Madenreute]] waren Schauplatz einer ganzen Reihe von [[NS-Verbrechen]] und Menschenrechtsverletzungen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.landesarchiv-bw.de/plink/?f=2-107700 Ermittlungsakte Mußgay 1959–1960] im Landesarchiv Baden-Württemberg.&amp;lt;/ref&amp;gt; Unter Initiative des damaligen Bürgermeisters Bernhard Sporer und dem Ortsgruppenführer Paul Bruckmann wurden im August 1940 mehrere junge Frauen verhaftet. Ihnen wurde „[[Rassenschande]]“ im Verkehr mit polnischen Zwangsarbeitern vorgeworfen. Die Frauen und die Zwangsarbeiter wurden inhaftiert. Drei Frauen wurden an den Bahnhof vor die versammelte Bürgerschaft getrieben, vom örtlichen Friseur geschoren und unter Schlägen zurück durch den Ort geprügelt. Den jungen Polen Józef Musiał hat man kurz zuvor in Madenreute an aussichtsreichster Stelle vor allen Zwangsarbeitern und Schaulustigen aufgehängt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.tuebingen.de/Dateien/graeberfeldx_verzeichnis.pdf Liste der Toten im Gräberfeld X in Tübingen].&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://zwangsarbeitermorde.jimdosite.com/ Zwangsarbeitermorde in Oberschwaben und Linzgau].&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Exekution Musiałs reihte sich ein in eine ganze Reihe weiterer Exekutionen in Oberteuringen, [[Langenargen]] und [[Ruschweiler]], welche Gestapochef [[Friedrich Mußgay]] aus Stuttgart mit den jeweiligen Bürgermeistern und Ortspolizeistationen organisierte. Alle Frauen wurden nach den Morden ins [[KZ Ravensbrück]] verbracht.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dsk-nsdoku-oberschwaben.de/fileadmin/benutzerdaten/dsk-nsdoku-oberschwaben-de/Forschungsergebnisse/Meckenbeuren_-_Scherung_einer_Frau.pdf SZ-Bericht zu Widerstand in Meckenbeuren].&amp;lt;/ref&amp;gt; Die grausame Tatgeschichte wurde bislang seitens der Gemeinden nicht veröffentlicht oder aufgearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heute ===&lt;br /&gt;
Bei der Kreisreform während der [[Württemberg zur Zeit des Nationalsozialismus|NS-Zeit in Württemberg]] gelangte Meckenbeuren 1938 zum [[Landkreis Tettnang|Landkreis Friedrichshafen]], der ab 1945 wieder Landkreis Tettnang hieß. Meckenbeuren war nach dem Zweiten Weltkrieg Teil der [[Französische Besatzungszone|französischen Besatzungszone]] und geriet somit 1947 zum neu gegründeten Land [[Württemberg-Hohenzollern]], welches 1952 im Regierungsbezirk [[Südwürttemberg-Hohenzollern]] des neuen Bundeslandes Baden-Württemberg aufging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1.&amp;amp;nbsp;Mai 1972 wurde die zuvor selbständige Gemeinde Kehlen nach Meckenbeuren eingemeindet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3170032631|Seite=534}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Roland Weiß |Titel=Gemeindereform stellt vor einem halben Jahrhundert die Weichen an der Schussen |Sammelwerk=[[Leben am See]] |Band=41 |Verlag=Gmeiner-Verlag |Ort=Meßkirch |ISBN=978-3-8392-7793-5 |Seiten=179-184}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1973 erfolgte die [[Kreisreform Baden-Württemberg 1973|Kreisreform in Baden-Württemberg]], bei der Meckenbeuren zum Bodenseekreis kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juni 2024 wurde Meckenbeuren durch ein Hochwasser der Schussen überflutet, wobei allein an öffentlichen Gebäuden ein Schaden von mehr als 2,2 Mio. Euro entstand.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Simon Conrads |url=https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/nach-hochwasser-prueft-die-gemeinde-wer-fuer-die-einsatzkosten-aufkommt;art410936,12248599 |titel=Nach Hochwasser in Meckenbeuren: Höhe der Schäden bekannt gegeben - aber wer kommt dafür auf? |werk=Südkurier Online-Ausgabe für den Bodenseekreis |hrsg=Südkurier GmbH Medienhaus Konstanz |datum=2024-12-02 |sprache=de |abruf=2024-12-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religion und Kirchen ==&lt;br /&gt;
Meckenbeuren ist seit jeher [[römisch-katholische Kirche|römisch-katholisch]] geprägt. In der Gemeinde sind die katholischen Pfarreien St.&amp;amp;nbsp;Maria in Meckenbeuren, St.&amp;amp;nbsp;Jakobus in Brochenzell und St.&amp;amp;nbsp;Verena in Kehlen ansässig. Die drei Pfarreien bilden die Seelsorgeeinheit Meckenbeuren und gehören zum [[Bistum Rottenburg-Stuttgart]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pfarrkirche [[St. Maria (Meckenbeuren)|St. Maria]] steht unter dem [[Patrozinium]] der Maria von der immerwährenden Hilfe und wurde in den Jahren 1912/13 nach den Plänen des Stuttgarter Baurats [[Ulrich Pohlhammer]] im Stil des Neobarock erbaut. Der Vorgängerbau der Pfarrkirche, der sich westlicher auf dem heutigen Kirchplatz befand, war &amp;#039;&amp;#039;Unserer Lieben Frau von Meckenbeuren&amp;#039;&amp;#039; geweiht und wurde 1873 erbaut. Bedeutendster Ausstattungsgegenstand des sogenannten „Kappele“ war die aus dem [[Kloster Löwental]] stammende „Schmerzhafte Muttergottes“. Diese Statue, die sich heute im linken Seitenschiff der Pfarrkirche befindet, wird nach mündlicher Überlieferung mit mehreren Gebetserhörungen in Verbundenheit gebracht. Außer der Pfarrkirche St.&amp;amp;nbsp;Maria gibt es noch die Kapelle&amp;#039;&amp;#039; Maria Königin des Friedens&amp;#039;&amp;#039; im Teilort Obermeckenbeuren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[St. Jakobus (Brochenzell)|Pfarrkirche St.&amp;amp;nbsp;Jakobus Maior]] im Teilort Brochenzell geht bis in die Epoche der Spätromanik zurück. Das heutige Erscheinungsbild geht auf eine Erneuerung durch die Herren von [[Humpis]] im Jahre 1624 sowie die Barockisierung im Jahre 1734 zurück. 1971 wurde die ursprünglich geostete Kirche durch einen Anbau ergänzt, wobei das ehemalige Kirchenschiff zum neuen Chorraum umfunktioniert wurde. Neben zahlreichen liturgischen Kunstgegenständen ist der aus dem [[Kloster Löwental]] stammende Rosenkranzaltar besonders hervorzuheben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[St. Verena (Kehlen)|Kehlener Pfarrkirche St.&amp;amp;nbsp;Verena]], deren Wurzeln über zwei Vorgängerbauten weit zurückgehen, stellt ein besonderes architektonisches Kirchengebäude dar. Sie wurde im Jahre 1958 im Stil des [[Brutalismus]] erbaut. Geplant wurde sie vom Büro Kammerer-Belz aus Stuttgart.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Gebiete der politischen Gemeinde gehören auch zu den Pfarreien St.&amp;amp;nbsp;Johannes in Ravensburg-Obereschach, St.&amp;amp;nbsp;Walburga in Ravensburg-Gornhofen, St.&amp;amp;nbsp;Margaretha in Tettnang-Obereisenbach, St.&amp;amp;nbsp;Gallus in Tettnang und St.&amp;amp;nbsp;Maria in Eriskirch-Mariabrunn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in der Gemeinde lebenden [[Evangelische Kirche|evangelischen]] Christen sind Mitglieder der evangelischen Kirchengemeinden Meckenbeuren und Tettnang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Der Gemeinderat in Meckenbeuren besteht aus den 22 gewählten ehrenamtlichen Gemeinderäten und dem Bürgermeister als Vorsitzendem. Der Bürgermeister ist im Gemeinderat stimmberechtigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Kommunalwahlen in Baden-Württemberg 2024|Kommunalwahl am 9. Juni 2024]] führte zu folgendem Ergebnis (mit Vergleichszahlen der Wahl 2019):&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wahlergebnisse.komm.one/lb/produktion/wahltermin-20240609/08435035/praesentation/ergebnis.html?wahl_id=3794&amp;amp;stimmentyp=0&amp;amp;id=ebene_-12435_id_20115 Wahlinformationen des Kommunalen Rechenzentrums]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=text-align:center&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=text-align:left | Parteien und Wählergemeinschaften&lt;br /&gt;
! %&amp;lt;br /&amp;gt;2024&lt;br /&gt;
! Sitze&amp;lt;br /&amp;gt;2024&lt;br /&gt;
| rowspan=8 bgcolor=#fff | &lt;br /&gt;
| %&amp;lt;br /&amp;gt;2019&lt;br /&gt;
| Sitze&amp;lt;br /&amp;gt;2019&lt;br /&gt;
|rowspan=&amp;quot;8&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{{Wahldiagramm&lt;br /&gt;
|LAND = DE&lt;br /&gt;
|TITEL = Kommunalwahl 2024&lt;br /&gt;
|JAHRNEU = 2024&lt;br /&gt;
|JAHRALT = 2019&lt;br /&gt;
|GUV = ja&lt;br /&gt;
|PARTEI1        = FWV&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS1      = 35.63&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT1   = 34.5&lt;br /&gt;
|PARTEI2        = CDU&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS2      = 30.77&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT2   = 31.1&lt;br /&gt;
|PARTEI3        = BUS&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS3      = 19.77&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT3   = 22.0&lt;br /&gt;
|FARBE3         = F90&lt;br /&gt;
|PARTEI4        = SPD&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS4      = 10.67&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT4   = 12.4&lt;br /&gt;
|PARTEI5        = FDP&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS5      = 3.16&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT5   = 0&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| FWV&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| Freie Wähler&lt;br /&gt;
| 35,63&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
| 34,5&lt;br /&gt;
| 7&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| CDU&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| [[Christlich Demokratische Union]]&lt;br /&gt;
| 30,77&lt;br /&gt;
| 7&lt;br /&gt;
| 31,1&lt;br /&gt;
| 7&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| BUS&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| Bürgerliste für Umwelt und Soziales&lt;br /&gt;
| 19,77&lt;br /&gt;
| 4&lt;br /&gt;
| 22,0&lt;br /&gt;
| 5&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| SPD&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands]]&lt;br /&gt;
| 10,67&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
| 12,4&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| FDP&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| [[Freie Demokratische Partei]]&lt;br /&gt;
| 3,16&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
| –&lt;br /&gt;
| –&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| Gesamt&lt;br /&gt;
! 100 %&lt;br /&gt;
! 22&lt;br /&gt;
| 100 %&lt;br /&gt;
| 22&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe2&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| Wahlbeteiligung&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | 60,05 %&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | 58,8 %&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
[[Datei:Rathaus meckenbeuren.jpg|mini|Rathaus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Bürgermeister der Gemeinde ist seit dem 1. August 2022 Georg Schellinger. Er wurde am 15. Mai 2022 mit 75,6 Prozent der Stimmen zum Bürgermeister gewählt. Schellinger war zuvor von 2016 bis 2022 hauptamtlicher Ortsvorsteher in Friedrichshafen-[[Ailingen]] und bis 2016 in verschiedenen Funktionen im Meckenbeurener Rathaus tätig, zuletzt als Hauptamtsleiter.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/friedrichshafen/georg-schellinger-wird-buergermeister-in-meckenbeuren-100.html |titel=Georg Schellinger wird Bürgermeister in Meckenbeuren |sprache=de-DE |abruf=2022-05-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er folgte Elisabeth Kugel nach, die sich am 22.&amp;amp;nbsp;Oktober 2017 im ersten Wahlgang mit 54,8 % der Stimmen gegen den damaligen Amtsinhaber Andreas Schmid (44,8 %) durchsetzte. Sie war die erste Frau in diesem Amt in Meckenbeuren.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://m.suedkurier.de/region/bodenseekreis-oberschwaben/meckenbeuren/Elisabeth-Kugel-Vorfreude-auf-Buergermeisteramt-ist-gross;art372485,9525295 |wayback=20180118181924 |text=&amp;#039;&amp;#039;Elisabeth Kugel: Vorfreude auf Bürgermeisteramt ist groß&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2022-03-25 06:07:50 InternetArchiveBot }}, Südkurier, 4. Dezember 2017, abgerufen am 18. Januar 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt; Kugel legte ihr Amt 2022 wegen zu hoher Arbeitsbelastung vorzeitig nieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bürgermeister der Gemeinde Meckenbeuren seit 1919:&lt;br /&gt;
* Karl Roth, 1919–1932&lt;br /&gt;
* Bernhard Sporer [[NSDAP]], 1933–1945&lt;br /&gt;
* Heinrich Müller, ab 1945&lt;br /&gt;
* [[Siegfried Tann]] ([[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]]), 1971–1985&lt;br /&gt;
* Roland Karl Weiß ([[Freie Wähler Landesverband Baden-Württemberg|Freie Wähler]]), 1985–2010&lt;br /&gt;
* Andreas Schmid ([[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]]), 2010–2018&lt;br /&gt;
* Elisabeth Kugel ([[Freie Wähler Landesverband Baden-Württemberg|Freie Wähler]]), 2018–2022&lt;br /&gt;
* Georg Schellinger ([[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]]), seit 2022&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
|Titel          =&lt;br /&gt;
|Wappenbild     = Wappen Meckenbeuren.svg&lt;br /&gt;
|Größe          =&lt;br /&gt;
|Kurzdarstellung= Wappen der Gemeinde Meckenbeuren&lt;br /&gt;
|Blasonierung   = In gespaltenem Schild vorne in Silber (Weiß) eine [[Montfortsche Kirchenfahne|dreilatzige rote Fahne]] mit drei roten Trageringen, hinten in Rot ein aufgerichteter silberner (weißer) Windhund mit schwarzem Halsband und silbernem (weißem) Ring daran.&lt;br /&gt;
|Zusatz         = &lt;br /&gt;
|Quelle         = [https://www.leo-bw.de/web/guest/detail-gis/-/Detail/details/ORT/labw_ortslexikon/18051/Meckenbeuren Wappenbeschreibung] bei &amp;#039;&amp;#039;leo bw&amp;amp;nbsp;– landeskunde entdecken online&amp;#039;&amp;#039;; abgerufen am 19. September 2023&lt;br /&gt;
|ref            = &lt;br /&gt;
|Begründung     = Die dreilatzige rote Fahne ist die Wappenfigur der [[Grafen von Montfort]], die großen Besitz im Gemeindegebiet hatten und im Kernort Meckenbeuren von 1530 bis 1780 auch die Grundherrschaft innehatten. Der silberne (weiße) Windhund ist vom Wappen der Ravensburger Patrizier von [[Humpis]] abgeleitet, denen von 1447 bis ins 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert hinein vor allem die im Gemeindegebiet gelegenen Bestandteile der Herrschaft Brochenzell gehörten. Der Reichsstatthalter in Württemberg hat das Wappen am 26.&amp;amp;nbsp;September 1938 verliehen.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Wappen mit dem Emblem der Pfalzgrafen von Tübingen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Wappen der ehemals selbständigen Gemeinde Kehlen&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
|Wappenbild     = Wappen Kehlen.svg&lt;br /&gt;
|Größe          = 53&lt;br /&gt;
|Kurzdarstellung= Wappen der ehemaligen Gemeinde Kehlen&lt;br /&gt;
|Blasonierung   = In Silber (Weiß) über einem blauen Schildfuß eine gemauerte rote Brücke mit einem ganzen Bogen in der Mitte und je einem halben Bogen an den Seiten.&lt;br /&gt;
|Begründung     = Der Gemeinde Kehlen wurde 1948 ein Wappen verliehen, das die Verbindung der beiden Gemeindeteile links und rechts der [[Schussen]] symbolisieren sollte. Es wird seit der Auflösung der Gemeinde 1972 nicht mehr amtlich geführt, jedoch inoffiziell als Ortschaftswappen verwendet.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Wappen im Bodenseekreis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Partnergemeinden ===&lt;br /&gt;
* [[Neustadt in Sachsen]] (als Rechtsnachfolger der ursprünglichen Partnergemeinde [[Langburkersdorf]]), seit 1991&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.meckenbeuren.de/gemeindeleben/meckenbeuren0/partnergemeinden.html |titel=Partnergemeinden |hrsg=Gemeinde Meckenbeuren |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20140104213303/http://www.meckenbeuren.de/gemeindeleben/meckenbeuren0/partnergemeinden.html |archiv-datum=2014-01-04 |abruf=2014-01-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Kehlen (Luxemburg)|Kehlen]], [[Luxemburg]], seit 1993&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Meckenbeuren-Bahnhof1-Bubo.JPG|mini|Bahnhof Meckenbeuren]]&lt;br /&gt;
Meckenbeuren liegt an den [[Bundesstraße]]n [[Bundesstraße 30|30]] und [[Bundesstraße 467|467]] sowie an den Landesstraßen 329 und 333.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde liegt an der [[Bahnstrecke Ulm–Friedrichshafen]] und wird von Zügen der [[Deutsche Bahn|Deutschen Bahn]] und der [[Bodensee-Oberschwaben-Bahn]] (BOB) angefahren. Bis Ende 2016 war Meckenbeuren Intercity-Halt mit &amp;#039;&amp;#039;einmal täglich&amp;#039;&amp;#039; Direktverbindungen nach [[Münster (Westfalen) Hauptbahnhof|Münster]] bzw. [[Innsbruck Hauptbahnhof|Innsbruck]]. Die BOB bedient außerdem die Haltepunkte [[Kehlen (Meckenbeuren)|Kehlen]] und [[Flughafen Friedrichshafen]], das An- und Abflugterminal des Flughafens liegt auf der Gemarkung der Gemeinde Meckenbeuren. An der BOB ist diese als Gründungsmitglied mit zehn Prozent des Kapitals beteiligt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Station wird auch im Refrain von &amp;#039;&amp;#039;[[Auf de schwäbsche Eisebahne]]&amp;#039;&amp;#039; besungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde ist mit mehreren [[Omnibus|Buslinien]] unter anderem mit Friedrichshafen, Ravensburg und Tettnang verbunden und gehört dem [[Bodensee-Oberschwaben Verkehrsverbund]] &amp;#039;&amp;#039;(bodo)&amp;#039;&amp;#039; an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch eine Alltagsroute aus dem [[Radnetz Baden-Württemberg]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.radroutenplaner-bw.de/radroutenplaner?infrastrukturen=%5B%22radvis-infrastrukturen:radvisnetz-radnetz%22%5D&amp;amp;hintergrund=%22osm%22 Das RadNETZ Baden-Württemberg auf www.radroutenplaner-bw.de]&amp;lt;/ref&amp;gt; ist Meckenbeuren mit [[Friedrichshafen]] und in der anderen Richtung mit [[Ravensburg]] verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Radwanderweg_Oberschwaben-Allgäu-Weg|Oberschwaben-Allgäu-Radweg]] führt durch Meckenbeuren. Er ist eine Rundstrecke über [[Ulm]] und [[Tettnang]] und verläuft dabei von Tettnang nach Meckenbeuren und weiter nach [[Oberteuringen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ansässige Unternehmen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Meckenbeuren Stiftung Liebenau.jpg|mini|Stiftung Liebenau]]&lt;br /&gt;
* [[Genossenschaftsbank Meckenbeuren]] eG: örtliche Universalbank mit Filialen in Meckenbeuren und Brochenzell&lt;br /&gt;
* [[Stiftung Liebenau]]: zu dieser Einrichtung der Behindertenhilfe in den Meckenbeurer Ortsteilen Liebenau und Hegenberg zählen auch zahlreiche weitere soziale Einrichtungen der Behinderten- und Altenhilfe sowie des Bildungs- und Gesundheitswesens in Baden-Württemberg, Vorarlberg, der Schweiz und Bulgarien (die Stiftung Liebenau ist eine Stiftung kirchlichen Rechts)&lt;br /&gt;
* [[Winterhalter Gastronom]] GmbH: Hersteller von gewerblichen [[Geschirrspüler]]maschinen; neben dem Werk in Meckenbeuren gibt es weitere Produktionsstätten in [[Rüthi]] (CH) sowie in [[Endingen am Kaiserstuhl]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildungseinrichtungen ===&lt;br /&gt;
In der Gemeinde gibt es vier Grundschulen und das Bildungszentrum in Buch (Werkreal- und Realschule). Außerdem gibt es in Hegenberg die in Trägerschaft der [[Stiftung Liebenau]] stehende Don-Bosco-Schule für Kinder und Jugendliche mit einem sonderpädagogischen Förderbedarf. Weitere Bildungseinrichtungen sind die gemeindeeigene Musikschule und als Außenstellen die Jugendkunstschule und Volkshochschule des Bodenseekreises.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Ortsteil Kehlen befindet sich das Staatliche Seminar für Didaktik und Lehrerbildung (Grund- und Hauptschulen) Meckenbeuren.&lt;br /&gt;
Im selben Haus ist der dezentrale Ausbildungsstandort des Seminars für Didaktik und Lehrerbildung – Abteilung Sonderschulen – Stuttgart untergebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Freizeit- und Sportanlagen ===&lt;br /&gt;
* Akkordeon-Club Meckenbeuren&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.akkordeon-club-meckenbeuren.de/ |titel=Akkordeon-Club Meckenbeuren |abruf=2021-03-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ASV Meckenbeuren-Kehlen e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.asv-mk.de/verein/ |titel=Angelsportverein Meckenbeuren-Kehlen e.&amp;amp;nbsp;V. |sprache=de |abruf=2021-03-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Tennisclub Meckenbeuren-Kehlen e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
* Schützenverein Brochenzell 1921 e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.sv-brochenzell.de/derverein.html?lg=de |titel=SV Brochenzell 1921 e.&amp;amp;nbsp;V.:: Der Verein |abruf=2021-03-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Sportverein Kehlen e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://t3.sv-kehlen.de/home/ |titel=Sportverein Kehlen e.&amp;amp;nbsp;V. |abruf=2021-03-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Einrichtungen ===&lt;br /&gt;
Die [[Freiwillige Feuerwehr]] Meckenbeuren besteht seit 1972 aus der Abteilung Meckenbeuren (die eine Löschgruppe im Ortsteil Liebenau unterhält) und der Abteilung Kehlen. Zur Freiwilligen Feuerwehr gehören sowohl die ehrenamtlichen Mitglieder der Feuerwehr, die [[Altersabteilung]], die [[Jugendfeuerwehr|Jugend-]] und [[Kinderfeuerwehr]] und dem [[Spielmannszug]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;FFM&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ffw-meckenbeuren.de/og_start/GV_Meckenbeuren/Feuerwehr/ |titel=Feuerwehr Meckenbeuren |hrsg=Gemeinde Meckenbeuren |abruf=2021-04-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Meckenbeuren Liebenau Ravensburger Spieleland Eingang.jpg|mini|Ravensburger Spieleland]]&lt;br /&gt;
=== Freizeitattraktionen ===&lt;br /&gt;
* Das [[Ravensburger Spieleland]] ist ein 25&amp;amp;nbsp;Hektar großer [[Freizeitpark]] im Ortsteil [[Liebenau (Meckenbeuren)|Liebenau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kleinkunstbühne ===&lt;br /&gt;
* Im ehemaligen Güterschuppen des Bahnhofs mit dem Namen „Kultur am Gleis&amp;amp;nbsp;1“ finden in besonderem Ambiente regelmäßig Theateraufführungen, Konzerte, Ausstellungen und Kabarett statt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.meckenbeuren.de/de/freizeit-tourismus/kultur-am-gleis-1/ |titel=Kultur am Gleis 1 |sprache=de |abruf=2021-03-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Museen ===&lt;br /&gt;
* Humpismuseum im [[Humpisschloss]] im Ortsteil [[Brochenzell]]&lt;br /&gt;
* Josef’s Museum&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.schwaebische.de/landkreis/bodenseekreis/meckenbeuren_artikel,-josefs-museum-steht-meckenbeuren-gut-_arid,10358245.html |titel=„Josef’s Museum“ steht Meckenbeuren gut |sprache=de |abruf=2021-03-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gedenkstätten ===&lt;br /&gt;
* Kriegerdenkmal auf dem Kirchplatz, erinnert an die gefallenen Soldaten des Ersten und Zweiten Weltkriegs aus Meckenbeuren&lt;br /&gt;
* Gedenkstätte in der Kirche des Ortsteils &amp;#039;&amp;#039;Liebenau&amp;#039;&amp;#039;, erinnert an über 500 Behinderte der [[Stiftung Liebenau]], die bei der „[[Nationalsozialistische Rassenhygiene|Euthanasie]]“-Tötungsaktion [[Aktion T4|T4]] 1940 nach [[Tötungsanstalt Grafeneck|Grafeneck]] verschleppt und ermordet wurden&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Gedenkstätten für die Opfer des Nationalsozialismus. Eine Dokumentation&amp;#039;&amp;#039;. Band I Bonn 1995, ISBN 3-89331-208-0, S.&amp;amp;nbsp;61&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bauwerke ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Pfarrkirche St. Maria Meckenbeuren.jpg|Pfarrkirche St.&amp;amp;nbsp;Maria von der immerwährenden Hilfe&lt;br /&gt;
Datei:Humpisschloss Brochenzell.jpg|[[Humpisschloss]] im Ortsteil Brochenzell&lt;br /&gt;
Datei:Brochenzell St Jakobus außen 1.jpg|[[St. Jakobus (Brochenzell)|Pfarrkirche St.&amp;amp;nbsp;Jakobus d.&amp;amp;nbsp;Ä.]] im Ortsteil Brochenzell&lt;br /&gt;
Datei:Meckenbeuren Stiftung Liebenau Schloss.jpg|[[Schloss Liebenau (Meckenbeuren)|Schloss Liebenau]]&lt;br /&gt;
Datei:Kehlen Pfarrkirche außen 1.jpg|[[St. Verena (Kehlen)|Pfarrkirche St.&amp;amp;nbsp;Verena]] im Ortsteil Kehlen&lt;br /&gt;
Datei:Kapelle Laufenen.jpg|[[Bonifatius-Kapelle (Laufenen)]]&lt;br /&gt;
Datei:Evangelische Pauluskirche Meckenbeuren.jpg|Evang. Pauluskirche Meckenbeuren&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wandern und Pilgern ===&lt;br /&gt;
Am Bahnhof endet die zweite und beginnt die dritte Etappe des [[Jubiläumsweg Bodenseekreis|Jubiläumswegs]], einem 111&amp;amp;nbsp;Kilometer langen Wanderweg, der 1998 zum 25-jährigen Bestehen des Bodenseekreises ausgeschildert wurde. Er führt über sechs Etappen durch das Bodensee-Hinterland von [[Kressbronn am Bodensee|Kressbronn]] über [[Neukirch (Bodenseekreis)|Neukirch]], Meckenbeuren, [[Markdorf]], [[Heiligenberg (Bodenseekreis)|Heiligenberg]] und [[Owingen]] nach [[Überlingen]]. Ein Teil der Etappen verläuft parallel zum [[Oberschwäbischer Jakobsweg|Oberschwäbischen Jakobsweg]], der sich von Ulm über Ravensburg kommend in Brochenzell teilt und über Markdorf und Meersburg nach Konstanz, bzw. über Tettnang und Kressbronn nach [[Nonnenhorn]] führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Hus-Weg]] mit seinen 780 Kilometern Länge führt als [[Fernwanderweg]] durch Meckenbeuren und erinnert an das Schicksal von [[Jan Hus]] in [[Konstanz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Folgenleiste Orte am Oberschwäbischen Jakobsweg|[[Brochenzell]]|[[Tettnang]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regelmäßige Veranstaltungen ===&lt;br /&gt;
* Wochenmarkt jeden Mittwoch auf dem Kirchplatz&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://hof-zum-stadl.com/wochenmarkt-meckenbeuren/ |titel=Wochenmarkt Meckenbeuren - Hof zum Stad&amp;#039;l |sprache=de-DE |abruf=2021-03-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Der Ortsteil Brochenzell ist eine regionale Hochburg der schwäbisch-alemannischen Fasnet; treibende Kraft ist die 1957 gegründete, über 1.100 Mitglieder umfassende Narrenzunft Brochenzell mit den Narrenfiguren &amp;#039;&amp;#039;Wintergeist&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Kräuterweib&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Humpishexe&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Humpisnarr&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Schlossnarr&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Schlossfest im Mai des Musikverein Brochenzell&lt;br /&gt;
* Musikfest im Juli des Musikvereins Kehlen&lt;br /&gt;
* Weinfest des Musikverein Meckenbeuren am vorletzten Wochenende im August&lt;br /&gt;
* Bahnhofsfest am letzten Sonntag im August&lt;br /&gt;
* Herbstmarkt im Oktober&lt;br /&gt;
* Nikolausmarkt im Dezember&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Ehrenbürger ===&lt;br /&gt;
* [[Eugen Biser]] (1918–2014), katholischer Priester, Fundamentaltheologe und Religionsphilosoph&lt;br /&gt;
* Karl Brugger (1920–2008), von 1947 bis 1972 Bürgermeister, 1972–1981 Ortsvorsteher von Kehlen&lt;br /&gt;
* P. [[Berno Rupp]] [[Salvatorianer|SDS]] (1935–2017), [[Timișoara|Temeswar]], Träger der Verdienstmedaille der Gemeinde und des Bundesverdienstkreuzes&lt;br /&gt;
* Renate Martin (1915–2022), Ärztin und erste Frau im Gemeinderat, verliehen anlässlich ihres 104. Geburtstags 2019&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.meckenbeuren.de/de/rathaus-buergerservice/unsere-gemeinde/gemeindenachrichten/ausgabe-23.pdf?cid=l5m Gemeindenachrichten – Amtsblatt der Gemeinde Meckenbeuren, Nr. 23 vom 11. Juni 2022] (PDF; 4,9&amp;amp;nbsp;MB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Karl Gälle, Konrektor i.&amp;amp;nbsp;R., Gemeinderat (1971–2024) und 1. Stellvertretender Bürgermeister (1984–2024)[https://www.schwaebische.de/regional/bodensee/meckenbeuren/meckenbeuren-hat-wieder-einen-ehrenbuerger-2713052]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter der Gemeinde ===&lt;br /&gt;
* P. [[Meingosus Gaelle]] [[Benediktiner|OSB]] (1752–1816), katholischer Theologe, Physiker und Kirchenmusiker&lt;br /&gt;
* [[Maria Beig]] (1920–2018), Schriftstellerin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Persönlichkeiten, die mit Meckenbeuren in Verbindung stehen ===&lt;br /&gt;
* [[Adolf Aich]] (1824–1909), Gründer der Stiftung Liebenau, Kaplan in Tettnang&lt;br /&gt;
* [[Franz Xaver Mehr]] (1896–1981), Flugzeugkonstrukteur, Gründer des &amp;#039;&amp;#039;Mehr Flugzeugbaus Meckenbeuren&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Karl Winterhalter]] (1911–2012), Unternehmer und Ingenieur, Gründer des Unternehmens &amp;#039;&amp;#039;[[Winterhalter Gastronom]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Siegfried Tann]] (* 1942), Bürgermeister von Meckenbeuren (1971–1985) und Landrat des [[Bodenseekreis]]es (1985–2007)&lt;br /&gt;
* [[Sascha Rösler]] (* 1977), Fußballspieler von [[Fortuna Düsseldorf]]&lt;br /&gt;
* [[Josef Wilhelm (Priester)|Josef Wilhelm]] (1875–1953), katholischer Priester und Leiter der Liebenauer Anstalt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Josef Friedel&lt;br /&gt;
   |Hrsg=Kulturkreis Meckenbeuren, Arbeitskreis Heimatgeschichte&lt;br /&gt;
   |Titel=Meckenbeuren auf dem Weg zur Moderne (1780–1819)&lt;br /&gt;
   |Ort=&lt;br /&gt;
   |Datum=2006}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Gisbert Hoffmann&lt;br /&gt;
   |Titel=Geschichtliches über Meckenbeuren&lt;br /&gt;
   |Verlag=Bürgermeisteramt&lt;br /&gt;
   |Ort=Meckenbeuren&lt;br /&gt;
   |Datum=1985}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Gisbert Hoffmann&lt;br /&gt;
   |Hrsg=Förderkreis Heimatkunde Tettnang&lt;br /&gt;
   |Titel=Kapellen in Tettnang und Meckenbeuren&lt;br /&gt;
   |Verlag=Druckhaus Müller&lt;br /&gt;
   |Ort=Langenargen&lt;br /&gt;
   |Datum=2004&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-00-013294-5}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Karl Jäger&lt;br /&gt;
   |Titel=Meckenbeuren in alten Ansichten&lt;br /&gt;
   |Auflage=2.&lt;br /&gt;
   |Verlag=Europäische Bibliothek&lt;br /&gt;
   |Ort=&lt;br /&gt;
   |Datum=1989}}&lt;br /&gt;
* {{OberamtWürtt |Oberamt=Tettnang |Titel=Unter-Meckenbeuren |Seite=246–248 |Wikisource=Kapitel B 22}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Titel=75 Jahre St. Maria Meckenbeuren&lt;br /&gt;
   |TitelErg=Festschrift zum 75-jährigen Bestehen der Pfarrkirche St. Maria Meckenbeuren&lt;br /&gt;
   |Verlag=Kath. Kirchengemeinde St. Maria Meckenbeuren&lt;br /&gt;
   |Ort=Meckenbeuren&lt;br /&gt;
   |Datum=1988}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wikivoyage}}&lt;br /&gt;
* [https://www.meckenbeuren.de/ Offizielle Website der Gemeinde Meckenbeuren]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Bodenseekreis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4038191-2|LCCN=n97003521|VIAF=128012178}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meckenbeuren| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Bodenseekreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1278]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort an der Schussen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Khatschaturjan</name></author>
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