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	<title>Mechthild von Magdeburg - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2026-02-09T10:14:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;CamelBot bezüglich Text-Fragment-Links mit &amp;quot;&amp;lt;!--sic--&amp;gt;&amp;quot; &amp;quot;übertrumpfen&amp;quot;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Merazhofen Pfarrkirche Chorgestühl links Mechthild.jpg|mini|hochkant|Peter Paul Metz: Mechthild von Magdeburg, Darstellung am Chorgestühl der Pfarrkirche Merazhofen ([[Leutkirch im Allgäu]]), 1896]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mechthild von Magdeburg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* um 1207 im [[Erzstift Magdeburg]]; † [[1282]] im [[Kloster Helfta]]) war eine [[christliche Mystik]]erin und [[Autor]]in.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Von Mechthild von Magdeburgs weltlichem Leben gibt es nur wenige Informationen, die alle nur ihrem Werk entnommen werden können. Vermutlich von adligen Eltern abstammend, erhielt Mechthild eine gute Bildung. Mit zwölf Jahren hatte sie ihr erstes [[Mystik|mystisches Erlebnis]]. Als sie alleine war, wurde sie „in überaus seligem Fließen vom heiligen Geiste gegrüßt, daß ich es nie mehr über mich brächte, mich zu einer großen, täglichen Sünde zu erbieten.“&amp;lt;ref&amp;gt;Mechthild von Magdeburg: &amp;#039;&amp;#039;Das fließende Licht der Gottheit.&amp;#039;&amp;#039;  Benzinger, Einsiedeln / Zürich / Köln 1955, S. 169.&amp;lt;/ref&amp;gt; Etwa mit 20 Jahren zog sie wahrscheinlich nach [[Magdeburg]], wo sie 40 Jahre als [[Begine]] lebte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.kloster-helfta.de/#:~:text=Im%2013.%20Jahrhundert%20war%20das,gem%C3%A4%C3%9F%20den%20Gebr%C3%A4uchen%20der%20Zisterzienser. &amp;lt;!--sic--&amp;gt; |titel=Über das Kloster |werk=kloster-helfta.de |abruf=2026-02-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1250 begann sie auf Zuspruch ihres Beichtvaters, des [[Dominikaner]]s [[Heinrich von Halle]], über ihre mystischen Erfahrungen zu schreiben. Ihre in [[Mittelniederdeutsche Sprache|Mittelniederdeutsch]] verfassten Aufzeichnungen stellte Heinrich von Halle zu den ersten sechs von insgesamt sieben Büchern des &amp;#039;&amp;#039;Fließenden Lichts der Gottheit&amp;#039;&amp;#039; zusammen. Das Aufsehen, das sie mit dieser Schrift und ihrer Zeitkritik am realen Ordensleben, der Kirche und der Welt erregte, veranlasste sie möglicherweise, die letzten Jahre ihres Lebens zurückgezogen im Zisterzienserinnenkloster Helfta zu verbringen, das unter [[Gertrud von Hackeborn]] eine Blütezeit erlebte. Dort traf sie auch die junge [[Gertrud von Helfta]]. Mechthild von Magdeburg lebte 12 Jahre im Kloster und fügte in dieser Zeit ein siebtes Buch zu ihren Aufzeichnungen hinzu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mechthild von Magdeburg betrieb eine harte Kasteiung ihres Körpers wohl 20 Jahre lang sehr ausgiebig: „Ich mußte mich stets in großen Ängsten haben, und während meiner ganzen Jugend mit heftigen Abwehrhieben auf meinen Leib einschlagen; das waren: Seufzen, Weinen, Beichten, Fasten, Wachen, Rutenschläge und immerwährende Anbetung.“&amp;lt;ref&amp;gt;Mechthild von Magdeburg: &amp;#039;&amp;#039;Das fließende Licht der Gottheit.&amp;#039;&amp;#039;  Benzinger, Einsiedeln / Zürich / Köln 1955, S. 174.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ihren eigenen Körper bezeichnete sie als Mörder und Feind, als „pfuhligen Kerker“, als toten stinkenden Hund und als Sack.&amp;lt;ref&amp;gt;Mechthild von Magdeburg: &amp;#039;&amp;#039;Das fließende Licht der Gottheit.&amp;#039;&amp;#039;  Benzinger, Einsiedeln / Zürich / Köln 1955, S. 56, 117, 137, 232.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl Mechthild nie [[Kanonisierung|kanonisiert]] wurde und es auch keine traditionelle Verehrung gab, führen sie einige Lexika fälschlich als Heilige. Vor der Erstveröffentlichung ihres Offenbarungsbuches 1869 war die Begine so gut wie unbekannt, unter anderem die feministische [[Mediävistik]] des 20. Jahrhunderts machte sie zu einer Ikone der Frauenmystik, berechtigt durch die hohe dichterische Qualität ihres Werks. Es existieren auch keine mittelalterlichen Bilder von ihr (das bisweilen genannte Würzburger Relief bezieht sich auf eine Visionslegende über Kaiser Heinrich II.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== {{Anker|Licht der Gottheit}} Werk ==&lt;br /&gt;
Mechthild benutzt in ihrem sieben Teilbücher umfassenden Werk &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Das fließende Licht der Gottheit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Bilder des [[Hohelied|Hohenliedes]] und des [[Minnesang]]s, um die [[Mystische Hochzeit|mystische Vermählung]] der Seele mit Christus zu beschreiben. Mechthild war unter anderem beeinflusst von [[Elisabeth von Thüringen]], [[Bernhard von Clairvaux]], [[David von Augsburg]], [[Hildegard von Bingen]] und [[Gregor I. (Papst)|Gregor dem Großen]]. Ihre Schriften gelten als eines der beeindruckendsten Beispiele der deutschen [[Frauenmystik]] und zeigen die Höhe der Frauenbildung im Mittelalter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das niederdeutsche Original ihres Textes ist nicht überliefert, nur eine oberdeutsche Übertragung, die zwischen 1343 und 1345 im Kreis der Basler Gottesfreunde rund um [[Heinrich von Nördlingen]] entstand. Diese Handschrift befindet sich heute als [[Codex Einsidlensis 277]] in der [[Kloster Einsiedeln#Stiftsbibliothek|Stiftsbibliothek Einsiedeln]]. Daneben belegen einige weitere überlieferte Exzerpte oder Fragmente eine gewisse, wenn auch nicht sehr breite mittelalterliche Rezeption von Mechthilds Werk.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Handschriftencensus |url=https://handschriftencensus.de/werke/1179 |titel=Mechthild von Magdeburg: &amp;#039;Das fließende Licht der Gottheit&amp;#039; |werk= |hrsg= |datum= |abruf=2020-12-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Außerdem wurde Mechthilds Werk schon früh, jedoch ungenau und verflachend ins Lateinische übersetzt. Von dieser Fassung ist ebenfalls eine umfangreiche Handschrift erhalten, welche die ersten sechs Bücher des &amp;#039;&amp;#039;Fließenden Lichts&amp;#039;&amp;#039; enthält, wobei die Texte anders angeordnet sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Buch &amp;#039;&amp;#039;Das fließende Licht der Gottheit&amp;#039;&amp;#039; ist ein komplexes Werk, das aus diversen poetischen Teilen und sehr verschiedenartigen Prosastücken zusammengestellt ist. Mechthild kombiniert Schilderungen von Visionen und Erscheinungen, Gebete, Meditationen, [[Allegorie]]n und Lehrreden und wechselt zwischen den Gattungen und zwischen Prosa und lyrischen Passagen.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Peter Dinzelbacher: &amp;#039;&amp;#039;Christliche Mystik im Abendland: ihre Geschichte von den Anfängen bis zum Ende des Mittelalters.&amp;#039;&amp;#039; Schöningh, Paderborn / München / Wien / Zürich 1994, S. 208.&amp;lt;/ref&amp;gt; Kurze, im engeren Sinne autobiographische Passagen sind darin eingestreut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Beispiel aus ihrem Werk sei hier der Anfang ihrer Gedanken zum Gebet wiedergegeben (sprachlich modernisiert durch [[Friedrich Heiler]]):&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Dies Gebet hat große Kraft, das ein Mensch leistet mit aller seiner Macht. Es machet ein sauer Herz süße, ein traurig Herze froh, ein arm Herze reich, ein dumm Herze weise, ein blöd Herze kühne, ein krank Herze stark, ein blind Herze sehend, eine kalte Seele brennend. Es ziehet hernieder den großen Gott in ein klein Herze; es treibet die hungrige Seele hinauf zu dem vollen Gotte.&amp;lt;ref&amp;gt;M.v.M. &amp;#039;&amp;#039;Offenbarungen&amp;#039;&amp;#039;, Buch V, Abschn. 13. Hier zitiert nach: Friedrich Heiler. &amp;#039;&amp;#039;Das Gebet: Eine religionsgeschichtliche und religionspsychologische Untersuchung.&amp;#039;&amp;#039; Ernst Reinhardt Verlag, München 1921 (3. Aufl., 1. Aufl. 1919), S. VI, [https://archive.org/details/dasgebeteinerel00heilgoog digitalisierte Ausgabe im Internet Archive]. Siehe auch: C. Klein. &amp;#039;&amp;#039;Das grenzüberschreitende Gebet.&amp;#039;&amp;#039; Göttingen 2004, S. 83ff, [https://books.google.de/books?id=iaTE-w8137cC Google Books].&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mechthild gestaltet in ihrem Werk Szenen aus der Kindheit Jesu. An Maria gewandt entwickelt sie etwa folgenden Dialog:&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;»Eia, liebe Frau, wie lange soll dein Kind so allein liegen? Wann willst du es auf deinen Schoß nehmen?« Da sprach unsere Frau, sie lasse das Kind doch nie aus den Augen. Dann reichte sie ihm die Hände und sprach: »Sieben Stunden soll es während Tag und Nacht auf dem Stroh liegen. Sein himmlischer Vater will es so.« (…) Liegt das Kind auf hartem Stroh, sein himmlischer Vater wollte es so.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Mechthild von Magdeburg: &amp;#039;&amp;#039;Das fließende Licht der Gottheit.&amp;#039;&amp;#039; Benzinger, Einsiedeln / Zürich / Köln 1955, S. 393.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Typisch brautmystische Aspekte zeigen sich in folgender Passage,&amp;lt;ref&amp;gt;Mechthild von Magdeburg: &amp;#039;&amp;#039;Das fließende Licht der Gottheit.&amp;#039;&amp;#039; Benzinger, Einsiedeln / Zürich / Köln 1955, S. 110.&amp;lt;/ref&amp;gt; in der die Personifikation der Liebe zur Seele Mechthilds spricht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem style=&amp;quot;margin-left:2em; font-style:italic;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er [der Geliebte, Jesus] durchküßt sie mit seinem göttlichen Munde&lt;br /&gt;
Wohl Dir, ja mehr als wohl, ob der überherrlichen Stunde!&lt;br /&gt;
Er liebt sie mit aller Macht auf dem Lager der Minne&lt;br /&gt;
Und sie kommt in die höchste Wonne&lt;br /&gt;
Und in das innigste Weh&lt;br /&gt;
Wird sie seiner recht inne.&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wolfgang Mohr bezeichnet Mechthilds Werk als die „vielleicht kühnste erotische Dichtung, die wir aus dem Mittelalter besitzen.“&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Mohr: &amp;#039;&amp;#039;Darbietung der Mystik bei Mechthild von Magdeburg.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Märchen, Mythos, Dichtung. Festschrift zum 90. Geburtstag Friedrich von der Leyens am 19. August 1963.&amp;#039;&amp;#039; München 1963, S. 393.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Fegefeuer- und Höllenvisionen finden sich in ihrem Werk gestaltet.&amp;lt;ref&amp;gt;Mechthild von Magdeburg: &amp;#039;&amp;#039;Das fließende Licht der Gottheit.&amp;#039;&amp;#039; Benzinger, Einsiedeln / Zürich / Köln 1955, S. 152, 159, 161.&amp;lt;/ref&amp;gt; In überaus drastischer Form beschreibt sie die Qualen der Sünder und deren Bestrafung durch die Teufel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werkausgaben ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das fließende Licht der Gottheit.&amp;#039;&amp;#039; Margot Schmidt (Hrsg.) Frommann-Holzboog, Stuttgart-Bad Cannstatt 1995, ISBN 3-7728-1692-4&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das fließende Licht der Gottheit.&amp;#039;&amp;#039; Gisela Vollmann-Profe (Hrsg.) Deutscher Klassiker Verlag, Frankfurt am Main 2003, ISBN 3-618-66195-9.&lt;br /&gt;
** Neuauflage: Verlag der Weltreligionen, Frankfurt am Main 2010, ISBN 978-3-86539-246-6.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Offenbarungen der Schwester Mechthild von Magdeburg oder Das fliessende Licht der Gottheit: aus der einzigen Handschrift des Stiftes Einsiedeln.&amp;#039;&amp;#039; P. [[Gall Morel]] (Hrsg.). Unveränderter reprografischer Nachdruck der Ausgabe Regensburg 1869. Wiss. Buchgesellschaft, Darmstadt 1963, 1976, 1980.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mechthild von Magdeburg, Das fließende Licht der Gottheit: Nach der Einsiedler Handschrift in kritischem Vergleich mit der gesamten Überlieferung.&amp;#039;&amp;#039; [[Hans Neumann (Germanist)|Hans Neumann]] (Hrsg.), ergänzt und zum Druck eingerichtet von Gisela Vollmann-Profe. Reihe: &amp;#039;&amp;#039;Münchener Texte und Untersuchungen zur deutschen Literatur des Mittelalters (MTU).&amp;#039;&amp;#039; Bd. 1: Text (1990/1995, MTU Nr. 100), Bd. 2 Untersuchungen (1993, MTU Nr. 101). Artemis-Verlag, München / Zürich (Bd. 1). Niemeyer, Tübingen (Bd. 2.). Erhältl. über: De Gruyter, Berlin.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das fließende Licht der Gottheit.&amp;#039;&amp;#039; Ausgewählt und übertragen von Sigmund Simon. Oesterheld, Berlin 1907.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vertonungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* [[Johann Nepomuk David]]: &amp;#039;&amp;#039;Ich stürbe gern aus Minne&amp;#039;&amp;#039;, für Sopran und Orgel, 1942.&lt;br /&gt;
* [[Reinhard Seehafer]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Wüste hat zwölf Ding&amp;#039;&amp;#039;, 2002&lt;br /&gt;
* Frank Wunderlich: &amp;#039;&amp;#039;Von zweyn ungelichen wegen&amp;#039;&amp;#039;, 200  (auf der CD „Spruchgesang und Sachsenspiegel“, Verlag der Spielleute). Im selben Verlag erschien 2010 das Notenbuch „O edeler arn“ mit weiteren Mechthild-Vertonungen Wunderlichs.&lt;br /&gt;
* [[Ougenweide]] (Frank Wulff/Sabine Maria Reiß): &amp;#039;&amp;#039;Dy Minne&amp;#039;&amp;#039;, auf dem Album &amp;#039;&amp;#039;Herzsprung&amp;#039;&amp;#039;, 2010.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hörspielbearbeitung ==&lt;br /&gt;
* Die Mediävistin [[Hildegard Elisabeth Keller]] integrierte Mechthild von Magdeburg als eine von fünf weiblichen Hauptfiguren in die &amp;#039;&amp;#039;[https://www.hildegardkeller.ch/publikationen/trilogie-des-zeitlosen/ Trilogie des Zeitlosen]&amp;#039;&amp;#039;, die Ende September 2011 erschien. In der fiktiven Begegnung unterhält sich Mechthild mit [[Hildegard von Bingen]], [[Hadewijch]] und [[Etty Hillesum]].&lt;br /&gt;
* Ausgewählte Passagen sind in das von Elisabeth Keller verfasste und inszenierte Hörspiel &amp;#039;&amp;#039;Der Ozean im Fingerhut&amp;#039;&amp;#039; eingegangen.&lt;br /&gt;
* Hörbuch [http://www.zielophon.de/mechthild.htm Mechthild von Magdeburg: „Im Fließenden Licht“ (2008)] anlässlich des 800. Geburtstages von Mechthild von Magdeburg mit Auszügen aus „Das fließende Licht der Gottheit“ und Musik von [[Hildegard von Bingen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Film ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[http://www.mdr.de/zeitreise/weitere-epochen/mittelalter/mechthild-von-magdeburg110.html Mechthild von Magdeburg - Eine Frau mit Visionen]&amp;#039;&amp;#039;. Regie: Gabriele Rose. [[MDR Fernsehen|MDR]] 2015&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gedenktage und Denkmale ==&lt;br /&gt;
* katholisch: 15. August (nicht selig- oder heiliggesprochen)&amp;lt;ref&amp;gt;Mechthild wird im Erzbistum Magdeburg als Selige verehrt. „So ist ihr auch die Kirche St. Mechthild im Norden Magdeburgs geweiht“ (Schwillus, H., Minne.Mut.Mystik. 800 Jahre Mechthild von Magdeburg, in: M. Puhle u.&amp;amp;nbsp;a. Hg., Minne.Mut.Mystik. 800 Jahre Mechthild von Magdeburg, Magdeburg o.&amp;amp;nbsp;J. S.&amp;amp;nbsp;5–6).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* evangelisch: 26. Februar (im [[Evangelischer Namenkalender|Evangelischen Namenkalender]])&amp;lt;ref&amp;gt;Liturgische Konferenz (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Das Kirchenjahr. Evangelischer Sonn- und Feiertagskalender 2019/202&amp;#039;&amp;#039;0. Hamburg 2019, S. 34–39 (Namenkalender).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* anglikanisch: 19. November (im Common Worship)&amp;lt;ref&amp;gt;Church of England: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.churchofengland.org/prayer-and-worship/worship-texts-and-resources/common-worship/churchs-year/calendar The Calendar]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Magdeburg befindet sich die an Mechthild erinnernde Plastik &amp;#039;&amp;#039;[[Die heilige Mechthild von Magdeburg]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hiltrud Bleier: &amp;#039;&amp;#039;„Die Wahrheit kann niemand verbrennen.“ Mechthild von Magdeburg. Eine große Frau des Mittelalters für uns heute – wieder – aktuell? Versuch eines Lebensbildes.&amp;#039;&amp;#039; (3. Aufl.) Katholische Pfarrkuratie St. Mechthild, Magdeburg 2008.&lt;br /&gt;
* [[Sonja A. Buholzer]]: &amp;#039;&amp;#039;Studien zur Gottes- und Seelenkonzeption im Werk der Mechthild von Magdeburg&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Europäische Hochschulschriften:&amp;#039;&amp;#039; Reihe 20, Philosophie; Band 234), Bern / Frankfurt am Main / New York / Paris 1988, ISBN 3-261-03813-6.&lt;br /&gt;
* Thorsten Böhm: &amp;#039;&amp;#039;Gestaltungsmittel und Gestaltungsprinzipien bei Mechthild von Magdeburg.&amp;#039;&amp;#039; Examensarbeit. Grin-Verlag, ISBN 978-3-638-89588-0.&lt;br /&gt;
* {{BBKL|archiveurl=https://web.archive.org/web/20070629192722/http://www.bautz.de/bbkl/m/mechthild_v_m.shtml |autor=[[Karl Dienst]]|band=5|spalten=1146–1147}}&lt;br /&gt;
* [[Peter Dinzelbacher]]: &amp;#039;&amp;#039;Mittelalterliche Frauenmystik.&amp;#039;&amp;#039; Paderborn / München / Wien / Zürich 1993, ISBN 3-506-72015-5.&lt;br /&gt;
* Peter Dinzelbacher: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche und niederländische Mystik des Mittelalters.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 2012.&lt;br /&gt;
* Johanna Domek: &amp;#039;&amp;#039;Im fließenden Licht der Gottheit – Mensch, Frau, Nonne werden. Mechtild von Magdeburg (1207–1294).&amp;#039;&amp;#039; In: dies.: &amp;#039;&amp;#039;Benediktinische Frauen bewegen die Welt. 24 Lebensbilder.&amp;#039;&amp;#039; Vier-Türme-Verlag, Münsterschwarzach 2009, ISBN 978-3-89680-434-1, S. 74–79.&lt;br /&gt;
* [[Alois M. Haas]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Struktur der mystischen Erfahrung nach Mechthild von Magdeburg.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Freiburger Zeitschrift für Philosophie und Theologie.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 22. Freiburg 1975 (= &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch für Philosophie und spekulative Theologie,&amp;#039;&amp;#039; 89. Jahrgang).&lt;br /&gt;
* [[Marianne Heimbach]]: &amp;#039;&amp;#039;‚Der ungelehrte Mund als Autorität. Mystische Erfahrung als Quelle kirchlich-prophetischer Rede im Werk Mechthilds von Magdeburg.&amp;#039;&amp;#039; Stuttgart-Bad Cannstatt 1989 (&amp;#039;&amp;#039;Mystik in Geschichte und Gegenwart. Texte und Untersuchungen.&amp;#039;&amp;#039; Abteilung I. Christliche Mystik. Band 6).&lt;br /&gt;
* [[Theresia Heimerl]]: &amp;#039;&amp;#039;Frauenmystik – Männermystik? Gemeinsamkeiten und Unterschiede in der Darstellung von Gottes- und Menschenbild bei Meister Eckhart, Heinrich Seuse, Marguerite Porete und Mechthild von Magdeburg.&amp;#039;&amp;#039; Münster / Hamburg / London 2002, ISBN 3-8258-5935-5.&lt;br /&gt;
* Jürgen Jendrzejzyk: &amp;#039;&amp;#039;Mystik und Meditation am Beispiel der Mechthild von Magdeburg.&amp;#039;&amp;#039; Stockach 1992, ISBN 3-925466-51-7&lt;br /&gt;
* [[Hildegard Elisabeth Keller]]: &amp;#039;&amp;#039;wan got geschuof inen nie schemeliche lide. Zur Geschichte der Sexualität und Scham im Spiegel des „Fliessenden Lichts der Gottheit“ von Mechthild von Magdeburg.&amp;#039;&amp;#039; In: Claudia Brinker et al. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Contemplata aliis tradere. Studium zum Verhältnis von Literatur und Spiritualität.&amp;#039;&amp;#039; Bern 1995, S. 19–45.&lt;br /&gt;
* Hildegard Elisabeth Keller: &amp;#039;&amp;#039;Der Ozean im Fingerhut. Hildegard von Bingen, Mechthild von Magdeburg, Hadewijch und Etty Hillesum im Gespräch.&amp;#039;&amp;#039; Mit Beiträgen von [[Daniel Hell]] und Jeffrey F. Hamburger. Zürich 2011, ISBN 978-3-7281-3437-0, (&amp;#039;&amp;#039;Trilogie des Zeitlosen&amp;#039;&amp;#039; 3).&lt;br /&gt;
* [[Hildegund Keul]]: &amp;#039;&amp;#039;Mechthild von Magdeburg. Poetin – Begine – Mystikerin.&amp;#039;&amp;#039; Herder, Freiburg i. Br. 2007, ISBN 978-3-451-29355-9.&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Julia Koll&lt;br /&gt;
   |Titel=Das Buch Mechthild: Roman&lt;br /&gt;
   |Auflage=&lt;br /&gt;
   |Verlag=[[Matthes &amp;amp; Seitz Berlin]]&lt;br /&gt;
   |Ort=Berlin&lt;br /&gt;
   |Datum=2025&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-7518-1039-5}}&lt;br /&gt;
* Horst Laubner: &amp;#039;&amp;#039;Studien zum geistlichen Sinngehalts des Adjektivs im Werk Mechthilds von Magdeburg&amp;#039;&amp;#039; (= Göppinger Arbeiten zur Germanistik, Bd. 163). Kümmerle, Göppingen 1975, ISBN 3-87452-288-1.&lt;br /&gt;
* Grete Lüers: &amp;#039;&amp;#039;Die Sprache der deutschen Mystik des Mittelalters im Werke der Mechthild von Magdeburg.&amp;#039;&amp;#039; Dissertation. Münster 1926; Darmstadt 1966.&lt;br /&gt;
* Hans Neumann: &amp;#039;&amp;#039;Mechthild von Magdeburg&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Verfasserlexikon. Die deutsche Literatur des Mittelalters.&amp;#039;&amp;#039; VI. Berlin 1987.&lt;br /&gt;
* Sara S. Poor: &amp;#039;&amp;#039;Mechthild of Magdeburg and Her Book. Gender and the Making of Textual Authority.&amp;#039;&amp;#039; Penn. State Univ. Press 2004, ISBN 0-8122-3802-8.&lt;br /&gt;
* Gabriele Reimers: &amp;#039;&amp;#039;Das Leiberleben in der mystischen Erfahrung bei Mechthild von Magdeburg, Mechthild von Hackborn und Gertrud von Helfta.&amp;#039;&amp;#039; Tübingen 1989.&lt;br /&gt;
* {{ADB|21|154|156||[[Philipp Strauch (Germanist)|Philipp Strauch]]|ADB:Mechthild von Magdeburg}}&lt;br /&gt;
* {{NDB|16|581|582|Mechthild von Magdeburg|Gisela Vollmann-Profe|118579797}}&lt;br /&gt;
* Norbert Schmeiser: &amp;#039;&amp;#039;Mechthild von Magdeburg und das Fließende Licht der Gottheit. Ihre Rezeption im zoenobitischen Mönchtum.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Cistercienser Chronik]].&amp;#039;&amp;#039; 126 Jg. (2019), S. 233–266.&lt;br /&gt;
* Helga Wäß: &amp;#039;&amp;#039;Form und Wahrnehmung mitteldeutscher Gedächtnisskulptur im 14. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; Zwei Bände. Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Katalog ausgewählter Objekte vom Hohen Mittelalter bis zum Anfang des 15. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; Bristol u.&amp;amp;nbsp;a. 2006, ISBN 3-86504-159-0, S. 380 f. mit Abb. 538 / s. auch Bd. 1, S. 421.&lt;br /&gt;
* Barbara Weber: &amp;#039;&amp;#039;Die Funktion der Alltagswirklichkeit in der Metaphorik Mechthilds von Magdeburg&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Göppinger Arbeiten zur Germanistik;&amp;#039;&amp;#039; Nr. 683). Göppingen 2000, ISBN 3-87452-930-4.&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wikisource}}&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Mechthild of Magdeburg|Mechthild von Magdeburg}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118579797}}&lt;br /&gt;
* {{Geschichtsquellen Person|118579797}}&lt;br /&gt;
* {{FemBio|http://www.fembio.org/biographie.php/frau/biographie/mechthild-von-magdeburg/}}&lt;br /&gt;
* [http://www.mechthild-von-magdeburg.de/ Mechthild von Magdeburg] Website zu Mechthild von Magdeburg des Bistums Magdeburg&lt;br /&gt;
* [http://www.e-codices.unifr.ch/de/list/one/sbe/0277 Digitalisierte Handschrift der Stiftsbibliothek Einsiedeln]&lt;br /&gt;
* [https://archive.org/details/offenbarungende00mechgoog Digitalisierte Werkausgabe im Internet Archive] (&amp;#039;&amp;#039;Offenbarungen der Schwester Mechthild von Magdeburg...&amp;#039;&amp;#039;. Hg. v. P. Gall Morel. Regensburg, 1869.)&lt;br /&gt;
* [https://handschriftencensus.de/werke/1179 Nachweis der deutschsprachigen handschriftlichen Überlieferung im Handschriftencensus]&lt;br /&gt;
* [https://www.arlima.net/mp/mechthild_von_magdeburg.html &amp;#039;&amp;#039;Mechtild von Magdeburg. Bibliographie&amp;#039;&amp;#039;] bei ARLIMA (Les Archives de littérature du Moyen Âge / Archive der Literatur des Mittelalters).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118579797|LCCN=n83176384|VIAF=267191779}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Mechthild #Magdeburg}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Beginen und Begarden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mystiker]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Literatur des Mittelalters]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Jungfrau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Christentums (Magdeburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren im 13. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1282]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Mechthild von Magdeburg&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Mystikerin des Mittelalters&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=um 1207&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Erzstift Magdeburg]], [[Heiliges Römisches Reich]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1282&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Kloster Helfta]], [[Helfta]], [[Grafschaft Mansfeld]], [[Heiliges Römisches Reich]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;MalikaStevenson</name></author>
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