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	<title>Mechi - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-29T20:32:31Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Mechi&amp;diff=2842764&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Der.Traeumer: Änderungen von StillortEnte (Diskussion) auf die letzte Version von J. Patrick Fischer zurückgesetzt</title>
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		<updated>2025-09-03T15:50:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderungen von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/StillortEnte&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/StillortEnte&quot;&gt;StillortEnte&lt;/a&gt; (&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer_Diskussion:StillortEnte&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer Diskussion:StillortEnte (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;) auf die letzte Version von &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:J._Patrick_Fischer&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:J. Patrick Fischer (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;J. Patrick Fischer&lt;/a&gt; zurückgesetzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Nino Konis Nationalpark.png|mini|Karte des [[Nationalpark Nino Konis Santana|Nationalparks Nino Konis Santana]], in dem sich die meisten Orte der Mechi-Feiern befinden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bro&amp;quot;&amp;gt;[http://webarchive.nationalarchives.gov.uk/20131103143446/http://darwin.defra.gov.uk/documents/15022/18403/15-022%20FR%20Ann10h%20NKS%20National%20Park_brochure_english%20A2.pdf &amp;#039;&amp;#039;Broschüre des Nationalparks Nino Konis Santana&amp;#039;&amp;#039;] (englisch; PDF; 3,8&amp;amp;nbsp;MB), abgerufen am 25. Dezember 2012&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mechi&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein traditionelles Fest der [[Fataluku]] in der [[osttimor]]esischen [[Gemeinde (Osttimor)|Gemeinde]] [[Lautém (Gemeinde)|Lautém]], bei dem die Geschlechtssegmente der [[Samoa-Palolo|Meci-Würmer]] gesammelt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hintergrund ==&lt;br /&gt;
[[Datei:A good catch of palolo nps gov.jpg|mini|Ergebnis einer Ernte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Fest findet zweimal am Anfang des Jahres an der Küste der Verwaltungsämter [[Lospalos (Verwaltungsamt)|Lospalos]], [[Lautém (Verwaltungsamt)|Lautém]] und [[Tutuala (Verwaltungsamt)|Tutuala]] statt. Besonders bekannt sind die Feiern am [[Strand von Valu]], nahe dem Ort Tutuala und auf der Insel [[Jaco (Osttimor)|Jaco]], wo die nördlich gelegene [[Bandasee]] (&amp;#039;&amp;#039;Tasi feto&amp;#039;&amp;#039;, das Frauenmeer) und die südlich gelegene [[Timorsee]] (&amp;#039;&amp;#039;Tasi Mane&amp;#039;&amp;#039;, das Männermeer) aufeinander treffen. Im letzten Mondviertel vom Februar findet das kleinere &amp;#039;&amp;#039;Mechi kiik&amp;#039;&amp;#039; und bei Neumond im März das große &amp;#039;&amp;#039;Mechi boot&amp;#039;&amp;#039; statt. Die Ernte dieses maritimen [[Ringelwürmer|Ringelwurms]] markiert den Beginn eines neuen Jahreszyklus für die Landwirtschaft und wird in den Dörfern festlich begangen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bro&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.cdu.edu.au/research/atsef/36091-project2-secured-final.pdf | wayback=20130329161444 | text=The Timor-Leste Coastal/Marine Habitat Mapping for Tourism and Fisheries Development Project, Project No 2, Coastal and Marine Ecotourism Values, Issues and Opportunities on the North Coast of Timor Leste, Final Report, Oktober 2009}} (PDF; 15,2&amp;amp;nbsp;MB), abgerufen am 28. Dezember 2012&amp;lt;/ref&amp;gt; Vergleichbare Erntefeiern gibt es auf [[Lombok]], [[Sawu]], [[Roti (Insel)|Roti]] und [[Sumba (Indonesien)|Westsumba]]. Auch im [[Pazifik|Südpazifik]], wo sie als Samoa-Palolos bekannt sind, werden die abgeworfenen Geschlechtssegmente der Meci-Würmer von den Einheimischen gesammelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Meci-Wurm (&amp;#039;&amp;#039;[[Palola viridis]]&amp;#039;&amp;#039;), der sich von Algen ernährt, hat gerade in den geschützten Gewässern des [[Nationalpark Nino Konis Santana|Nationalparks Nino Konis Santana]] ideale Lebensbedingungen. Männchen sind grün-blau, Weibchen rosa bis rotbraun. Sie erreichen Größen von schätzungsweise 12 bis 15 Zentimetern. In den Nächten des Mechi trennen sich die Würmer zur Fortpflanzung von ihren Geschlechtssegmenten. Die sich selbständig fortbewegenden Segmente verteilen dann Sperma und Eier an der Wasseroberfläche, bevor sie nach wenigen Stunden verenden, während der eigentliche Wurm in den Korallen zurückbleibt. Anhand des Mondes und anderer Zeichen können die Einheimischen abschätzen, wie reich die Ernte der Geschlechtssegmente ausfällt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Palmer&amp;quot;&amp;gt;Lisa Palmer, [[Demétrio do Amaral de Carvalho]]: &amp;#039;&amp;#039;{{Webarchiv|url=http://cultura.gov.tl/sites/default/files/LPalmer_DAmaral_Nation_building_and_resource_management_2007.pdf |wayback=20140201174812 |text=Nation building and resource management: The politics of ‘nature’ in Timor Leste}} (PDF; 343&amp;amp;nbsp;kB)&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 28. Dezember 2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ablauf ==&lt;br /&gt;
Das Fest dauert zwei Tage. Am Tag vor der Ernte versammeln sich Familien und Clans in Camps am Strand. Während einige Essen und [[Palmwein]] vorbereiten, verbringen vor allem die Jugendlichen den Tag mit Volleyball, Schwimmen und dem Üben von Liedern und Tänzen für die Ernte der Meci. Die Lieder handeln vom Kreislauf des Lebens der Meci, danken den Ahnen und bitten sie um das Gedeihen der nachfolgenden Generationen und weitere gute Meci-Ernten. So singen die Tänzer in [[Fataluku (Sprache)|Fataluku]]: &amp;#039;&amp;#039;„Mechi cau vari morisa, nia lalu apare, tanalalu apare“&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;„Durch das Mechi bitten wir um den Segen für eine gute Gesundheit.“&amp;#039;&amp;#039;). Am Abend beginnen die Menschen, die Würmer mit dem Ernteritual zu rufen. Junge Männer und Frauen, die in farbenprächtige [[Batik]]-[[Sarong]]s (&amp;#039;&amp;#039;lipa&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;kembatik&amp;#039;&amp;#039;) gekleidet sind, gehen in einer langsamen Prozession zum Strand zu bereitstehenden [[Einbaum|Einbäumen]]. Dann fahren sie in den Booten singend über das Wasser. Diese Zeremonie wird danach von einer noch prächtiger gekleideten Gruppe älterer Sänger wiederholt, die mit wertvollen Hochzeitshalsketten geschmückt sind. Diese &amp;#039;&amp;#039;Morten&amp;#039;&amp;#039; sind das Symbol der erwachsenen Frauen und des Austausches von Hochzeitsgeschenken. Neben den Liedern in Fataluku werden auch Lieder in der sogenannten „Handelssprache“ [[Leti (Sprache, Indonesien)|Leti]] gesungen, der Sprache der [[Indonesien|indonesischen]] [[Leti-Inseln]], die man segelnd innerhalb eines Tages von Tutuala aus erreichen kann. Traditionell gab es einen regen Handel zwischen den Fataluku und den Leti-Inseln, unter anderem mit den Batik-Sarongs, die während der Zeremonie getragen werden. Seit der Unabhängigkeit Osttimors 2002 ist der traditionelle Handel über die neuen nationalen Grenzen aber zurückgegangen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Palmer&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn es dunkel geworden ist, beginnen kleine Gruppen mit Fackeln durch das seichte Wasser am Ufer zu ziehen, wo die Würmer, beziehungsweise ihre lichtempfindlichen Segmente, in Massen ablaichen. Diese werden in Körben aus Palmblättern eingesammelt. Das Ufer ist dann mit Feuern erleuchtet und Kinder singen und rufen nach den Meci in ihren Löchern, während sie mit den Armen Wasser und Würmer in die Körbe schaufeln. In dem Lied singen die Kinder das Fataluku-Wort &amp;#039;&amp;#039;kuinenepe&amp;#039;&amp;#039;, mit dem sie die Gezeiten und die weiblichen Meci (&amp;#039;&amp;#039;meci inan&amp;#039;&amp;#039;) bitten, für sie zu tanzen, was letztlich zu einer großen Ernte führen soll. Die Kinder werden dabei von älteren Verwandten begleitet, die sie anleiten und ihnen die Erntelieder beibringen. Mit ihnen werden Geschichten über die Meci, die Clans (&amp;#039;&amp;#039;ratu&amp;#039;&amp;#039;) und die komplexen sozialen Strukturen weitergegeben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Palmer&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben Gesang und Tanz ist auch das Festigen von Bündnissen ein wichtiger Bestandteil des Fests. Die rituellen Führer, die [[Lian Nain|Nololonocaw]] (Meister des Gesangs, Meister der Wörter), erneuern ihr Bündnis mit der Natur und den Geistern. Die politischen Führer, seien es die traditionellen [[Liurai]] oder die gewählten [[Verwaltungsgliederung Osttimors#Sucos und Aldeias|Chefes de Suco]], bestätigen ihre Verbindung mit der Bevölkerung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Palmer&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Würmer werden roh mit Chili und Zitrone mariniert und gelten in Form von Salat als Delikatesse.&amp;lt;ref name=&amp;quot;PN4&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.cdu.edu.au/research/atsef/36091-project4-secured-final.pdf | wayback=20130329160419 | text=The Timor-Leste Coastal/Marine Habitat Mapping for Tourism and Fisheries Development Project, Project No 4, Conservation Values, Issues and Planning in the Nino Konis Santana Marine Park, Timor Leste - Final Report, Oktober 2009}} (PDF; 9,2&amp;amp;nbsp;MB), abgerufen am 28. Dezember 2012&amp;lt;/ref&amp;gt; Daneben werden bei dem Festmahl Fisch, Mais, Reis, Bohnen, Palmwein und Betelnüsse gereicht. Die rituellen Opfergaben am Tag nach der Ernte werden &amp;#039;&amp;#039;fane&amp;#039;&amp;#039;, das „Füttern der Geister“ genannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Palmer&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur (Osttimor)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ritual]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Essen und Trinken (Osttimor)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Der.Traeumer</name></author>
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