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	<title>Mechanorezeptor - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T12:01:17Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Mechanorezeptor&amp;diff=771654&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Gompfunk: /* Quellen */ + 2 Links: R. Wehner, W. Gehring (Autoren)</title>
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		<updated>2024-04-19T12:54:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Quellen: &lt;/span&gt; + 2 Links: R. Wehner, W. Gehring (Autoren)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mechanorezeptoren&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sind [[Sinneszelle]]n, die [[mechanisch]]e Kräfte in Nervenerregung umwandeln. Sie sind in so verschiedenen [[Sinnesorgan]]en wie den [[Ohr]]en, der [[Haut (Säugetiere)|Haut]] oder den [[Arterie]]n zu finden. Dementsprechend gibt es  eine große Vielfalt an Mechanorezeptoren, die in Bau und Funktion sehr stark variieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispiele für Vorkommen und Funktion ==&lt;br /&gt;
* [[Innenohr]]/[[Haarzelle]]: [[Hörsinn]]&lt;br /&gt;
* [[Bogengänge]]: [[Gleichgewichtssinn]]&lt;br /&gt;
* [[Haut]]: Vibrations- und [[Taktile Wahrnehmung|Tastsinn]]&lt;br /&gt;
* [[Blutkreislauf]]: Rezeption des [[Blutdruck]]s&lt;br /&gt;
* [[Seitenlinienorgan]]: Wasserströmungen&lt;br /&gt;
* [[Muskel]]: Rezeption der [[Muskelspindel|Muskellänge]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klassifizierung ==&lt;br /&gt;
Die Hauptklassifizierung der Mechanorezeptoren erfolgt nach ihrem Ursprung. Der eine Teil der Mechanorezeptoren ist evolutionär aus [[Epithel]]- der andere aus den [[Ganglion (Nervensystem)|Ganglienzellen]] entstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Epitheliale Mechanorezeptoren ===&lt;br /&gt;
Epitheliale Mechanorezeptoren sind ursprünglich aus [[Zelle (Biologie)|Zellen]] entstanden, die an der Oberfläche des Organismus lagen. Das bedeutet allerdings nicht automatisch, dass die Rezeptoren auch heute noch an der Oberfläche liegen. Alle epithelialen Mechanorezeptoren zeichnen sich dadurch aus, dass die Umwandlung eines äußeren Reizes in ein physiologisches Signal (Transduktion) in Zellanhängen – den [[Zilie]]n – stattfindet. In der Regel führt eine mechanische Deformation der Zilien zum Öffnen oder Schließen von Ionenkanälen und damit zur Hemmung oder Erregung des jeweiligen Rezeptors (Beispiel: [[Haarzelle]] im Säugetierohr). Neben den Sinneszellen des Innenohres gehören auch unter anderem die meisten [[Propriozeptor]]en bei [[Wirbeltiere]]n und [[Wirbellose]]n zu dieser Klasse, ebenso wie strömungssensitive Rezeptoren bei [[Fische]]n und [[Amphibien]] oder die vibrationssensitiven Sinneszellen bei [[Insekten]]. Man geht davon aus, dass epitheliale Rezeptorzellen im Laufe der [[Evolution]] 2 bis 3 Mal unabhängig entstanden sind und alle [[Rezent (Biologie)|rezenten]] Sinneszellen dieses Typs Abwandlungen solcher Urformen darstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ganglionäre Mechanorezeptoren ===&lt;br /&gt;
Ganglionäre Mechanorezeptoren liegen in der Regel im [[Gewebe (Biologie)|Gewebe]] und haben eine weit aufgeästelte Struktur mit bis zu 1000 Terminalen. Die Transduktion findet jeweils in diesen Endigungen statt. Dabei kann jede Endigung unabhängig erregt werden, die einzelnen Erregungen werden dann aber spätestens im [[Soma (Zellbiologie)|Zellkörper]] aufsummiert. Die Kombination aus mechanischen Charakteristika der Reizaufnahme und diesen elektrischen Summationseigenschaften lassen eine Vielzahl von verschiedenen Sinnesleistungen zu (Beispiel: [[Mechanorezeptoren der Haut]]). Das wichtigste Beispiel für ganglionäre Mechanorezeptoren sind die Sinneszellen des Tastsinns bei Wirbeltieren: ihr Zellkörper liegt neben dem Rückenmark in Spinalganglien, während ihre Endigungen überallhin bis in die abgelegensten Stellen unter der Haut auswachsen können. Ganglionäre Mechanorezeptoren finden sich aber auch bei [[Wirbellose]]n, etwa als Tastrezeptorzellen beim [[Egel|Blutegel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Krause-Körperchen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [[Rüdiger Wehner]], [[Walter Gehring]]: &amp;#039;&amp;#039;Zoologie.&amp;#039;&amp;#039; 22. Auflage. Georg Thieme Verlag, Heidelberg 1995, ISBN 3-13-367423-4.&lt;br /&gt;
* Josef Dudel, Randolf Menzel, Robert F. Schmidt (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Neurowissenschaften.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Springer-Verlag, Berlin 2001, ISBN 3-540-41335-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zelltyp]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sinnesorgan]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nervengewebe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Epithel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rezeptor]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Gompfunk</name></author>
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