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	<title>Meßdorfer Feld - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-20T16:46:20Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Me%C3%9Fdorfer_Feld&amp;diff=969667&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Goegeo: Begrifflichkeit passender gemacht und Wikilink gesetzt</title>
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		<updated>2022-05-20T08:13:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Begrifflichkeit passender gemacht und Wikilink gesetzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Bild:Messdorfer Feld.jpg|mini|Blick über das Feld Richtung Meßdorf]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Meßdorfer Feld&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist der größte zusammenhängende [[Freiraum (Landschaftsplanung)|Freiraum]] im Stadtgebiet von [[Bonn]]. Es liegt im Westen der Stadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Messdorfer feld.png|mini|180px|Lage des Meßdorfer Feldes in Bonn]]&lt;br /&gt;
Das Feld liegt zwischen [[Dransdorf]] im Norden, [[Lessenich/Meßdorf|Meßdorf]] im Südwesten und Westen, [[Duisdorf]] im Süden und [[Endenich]] im Osten und Nordosten. Es gehört, am Rande der [[Kölner Bucht]] und an deren Übergang zum [[Vorgebirge (Rheinland)|Vorgebirge]], [[Naturraum|naturräumlich]] zur linksrheinischen [[löss]]&amp;lt;nowiki&amp;gt;bedeckten&amp;lt;/nowiki&amp;gt; [[Terrasse (Geologie)#Gliederung der Terrassen nach stratigrafischen Gesichtspunkten|Mittelterrassenplatte]] (&amp;#039;&amp;#039;Brühler Lössplatte&amp;#039;&amp;#039;); mit etwa {{Höhe|75|DE-NHN|link=true}} liegt es auf einer ähnlichen Höhe zu den meisten angrenzenden Orten, nach Dransdorf fällt es jedoch mit dem [[Dransdorfer Berg]] steil ab. Das Feld selbst ist nicht eben, sondern weist einige kleinere Hügel und Wellen auf. Die Fläche beträgt je nach Grenzziehung etwa 150 bis 170 [[Hektar]]. Das Feld wird von den Gleisen der [[Voreifelbahn]] durchschnitten, der Haltepunkt &amp;#039;&amp;#039;Bonn Helmholtzstraße&amp;#039;&amp;#039; liegt an seinem Rand. Mehrere Wirtschafts-, Rad- und Fußwege durchqueren das Feld, die Gleise werden von der „Schwarzen Brücke“ und „Weißen Brücke“ überquert. Im Westen fließt der [[Dransdorfer Bach]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der angrenzenden Straße &amp;#039;&amp;#039;Steinweg&amp;#039;&amp;#039; wurden 1958 bei Kanalbauarbeiten [[Römisches Reich|römische]] Scherben gefunden, der Name geht auf einen von den Römern gebauten Weg über das heutige Feld zurück. Die landwirtschaftliche Nutzung ist seit dem [[Mittelalter]] belegt. Der Name Meßdorfer Feld ist dabei kein althergebrachter [[Flurname]], sondern lediglich eine moderne Benennung. Früher lagen die Dörfer im Bonner Umland in großen Agrar- und Freiflächen eingebettet, und erst als sie stark zusammenwuchsen und so nur das Meßdorfer Feld zwischen ihnen übrigblieb, entstand diese Bezeichnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als 1880 die Eisenbahn eröffnet wurde, waren [[Dampflokomotive]]n im Einsatz. An einer der [[Brücke]]n befand sich eine starke Steigung, sodass die Züge unter starker Last fuhren und sich die Brücke durch den [[Ruß]] schwarz färbte. So entstand die Bezeichnung Schwarze Brücke, die Weiße Brücke wurde zur besseren Unterscheidbarkeit so genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:August Macke 014.jpg|mini|Gemälde „Gemüsefelder“ (1911) von August Macke, entstanden auf dem Meßdorfer Feld]]&lt;br /&gt;
Im Jahr 1911 entstanden Gemälde, die das Meßdorfer Feld zeigen, von [[August Macke]] und [[Hans Thuar]].&amp;lt;ref name=pinselstriche_meßdorfer_feld/&amp;gt; Am Südende findet man noch heute Bombensplitter, [[Munition]]sreste und gelegentlich sogar [[Blindgänger]] aus dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1990er Jahren wurde das Meßdorfer Feld als Standort für das [[Forschungszentrum caesar]] in Erwägung gezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Heutige Nutzung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Meßdorfer Feld wird überwiegend als landwirtschaftliche Anbaufläche genutzt, unter anderem für Weizen, Roggen, Gerste, Kartoffeln, Gemüse, Erdbeeren und Rüben. Dazwischen finden sich einige mit Bäumen und Sträuchern bewachsene Flächen, die Wege dienen auch als Naherholungsgebiet. Das Feld ist jedoch auch als Naturfläche wichtig, unter anderem wurde hier die [[Zauneidechse]] nachgewiesen, die als eine Art des Anhang IV der [[Richtlinie 92/43/EWG (Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie)|Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie]] auch außerhalb von Naturschutzgebieten streng zu schützen ist. Ein Gutachten des [[Deutscher Wetterdienst|Deutschen Wetterdienstes]] in Essen von 1990 stellte die Bedeutung des Feldes für das Bonner [[Klima]] durch Heranführung kühlerer Luft aus dem Vorgebirge heraus. Am Endenicher Nordrand befinden sich Versuchsfelder und das [[Astronomie|Astronomische]] Institut der [[Universität Bonn]] sowie das [[Max-Planck-Institut für Radioastronomie]], die wegen der einst geringen Bebauung und somit klaren Sicht hier angesiedelt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zukunft ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zukunft des Meßdorfer Feldes war lange Zeit umstritten. Der Großteil des Gebietes wird nach einer am 30. Juni 2005 vom Bonner Stadtrat beschlossenen Flächennutzungsplanänderung als ausschließliche Landwirtschaftsfläche ausgewiesen werden, somit vor Bebauung geschützt und als „Freiluftschneise“ erhalten bleiben. Für das Südende des Feldes jedoch, nach dem ehemaligen [[Hardtberg]]er Bezirksbürgermeister [[Gerhard Lorth]] auch „Lorth-Zipfel“ genannt, wurde unter der Bezeichnung „Am Bruch“ ein Bebauungsplanverfahren eingeleitet und am 25. Oktober 2006 der Bebauungsplan endgültig beschlossen. Mit den Tiefbauarbeiten für den ersten Bauabschnitt wurde im Frühjahr 2009 begonnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Meßdorfer Feld war ein Projekt für die [[Regionale 2010]]. Integriert wurden an bereits bestehenden Einrichtungen die biologische Station, das ehemalige [[EXPO 2000|EXPO-2000]]-Projekt „Aus Hecken werden Häuser – Bauwerke als Baumwerke“ am [[Dransdorfer Berg]] und ein [[Ökologische Landwirtschaft|Biobauernhof]]. Hinzugekommen sind neuangelegte Hecken und andere Umweltprojekte. Das Meßdorfer Feld wurde Teil des über die Stadtgrenzen hinausgehenden „[[Grünes C]]“ werden.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein Beispiel für die Maßnahmen im Rahmen der [[Regionale 2010]] ist das Gemeinschaftsprojekt der Stadt Bonn und der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen, in dem eine 8000 Quadratmeter große Ackerfläche mit verschiedenen Blühpflanzen in Form von Pinselstrichen eingesät wurde.&amp;lt;ref name=pinselstriche_meßdorfer_feld&amp;gt; {{internetquelle |titel=Pinselstriche im Meßdorfer Feld |url=https://ga.de/bonn/pinselstriche-im-messdorfer-feld_aid-39940565 |hrsg=General-Anzeiger |datum=2010-04-16 |abruf=2020-10-22 |autor=Christina Fuhg}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--{{commonscat}}--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [https://www.messdorferfeld.de/ Bürgerinitiative für die Erhaltung des Meßdorfer Feldes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=50/43/42.39/N |EW=7/3/19.79/E |type=landmark |region=DE-NW}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Messdorfer Feld}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Bonn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hardtberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bonn (Stadtbezirk)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Goegeo</name></author>
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