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	<title>Meßberghof - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T11:57:19Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Me%C3%9Fberghof&amp;diff=297609&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;UweRohwedder: div. ergänzungen und besser bebildert</title>
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		<updated>2024-05-20T16:22:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;div. ergänzungen und besser bebildert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Meßberghof (Hamburg-Altstadt).ajb.jpg|mini|Meßberghof, Ansicht von Südwesten]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Meßberghof (Hamburg-Altstadt).Fassade Meßberg.1.29163.ajb.jpg|mini|Westfassade mit &amp;#039;&amp;#039;Enigma&amp;#039;&amp;#039;-Figuren von [[Lothar Fischer (Bildhauer)|Lothar Fischer]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Meßberghof (Hamburg-Neustadt).Fassadendetail.1.ajb.jpg|mini|Fassadenschmuck von [[Ludwig Kunstmann]] am Nordeingang]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Meßberghof&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; –&amp;amp;nbsp;bis 1938 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ballinhaus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;– ist ein 1922 bis 1924 errichtetes [[Kontorhaus]] in [[Hamburg]]. Das denkmalgeschützte Gebäude befindet sich am [[Meßberg]] zwischen den Straßen &amp;#039;&amp;#039;Pumpen&amp;#039;&amp;#039; und [[Ost-West-Straße (Hamburg)|Willy-Brandt-Straße]] und gehört seit 2015 zum [[UNESCO-Welterbe|UNESCO-Weltkulturerbe]] [[Speicherstadt]] und [[Kontorhausviertel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das Gebäude wurde nach Entwürfen der Architekten [[Hans und Oskar Gerson]] für die &amp;#039;&amp;#039;Aktiengesellschaft für In- und Auslandsunternehmungen&amp;#039;&amp;#039; errichtet und von den Bauherren nach dem 1918 verstorbenen Hamburger Reeder [[Albert Ballin]] benannt. Unter Leitung von Ballin war die &amp;#039;&amp;#039;[[Hamburg-Amerikanische Packetfahrt-Actien-Gesellschaft|HAPAG]]&amp;#039;&amp;#039; bis 1914 zur weltgrößten Reederei aufgestiegen. Im [[Hamburg in der Zeit des Nationalsozialismus|nationalsozialistischen Hamburg]] galt Ballin als Namensträger des Kontorhauses wegen seiner jüdischen Abstammung als nicht mehr tragbar, daher wurde das Kontorhaus 1938 auf Weisung des Gauleiters [[Karl Kaufmann (Gauleiter)|Karl Kaufmann]] nach dem anliegenden Platz in &amp;#039;&amp;#039;Meßberghof&amp;#039;&amp;#039; umbenannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Bernd Allenstein: [https://www.hamburg.de/contentblob/2032990/ae6e1813c29affa2ae86288e6b0db570/data/verschiedene-welten.pdf#page=86 &amp;#039;&amp;#039;39. Station, Meßberg 1 : Ballin-Haus/Meßberghof&amp;#039;&amp;#039;.] (PDF; 3,6&amp;amp;nbsp;MB) In: Rita Bake, Hamburger Landeszentrale für Politische Bildung (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Verschiedene Welten: 45 historische Stationen durch das Kontorhausviertel&amp;#039;&amp;#039;. Hamburg 2010, ISBN 978-3-929728-27-9, S. 86–87.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach [[Heimfall]] des durch [[Erbbaurecht]] errichteten Hauses an die Liegenschaft Mitte der [[1970er]] Jahre wurde zeitweilig über einen Abriss nachgedacht. 1983 wurde das Haus unter [[Kulturdenkmal|Denkmalschutz]] gestellt&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.hamburg.de/contentblob/201404/data/denkmalliste-gesamt.pdf |text=&amp;#039;&amp;#039;Denkmalliste der Freien und Hansestadt Hamburg&amp;#039;&amp;#039;, Stand 13. April 2010. |format=PDF; 915&amp;amp;nbsp;kB |wayback=20110627004316}} Denkmalschutzamt in der Behörde für Kultur, Sport und Medien, Hamburg 2010, S. 119, Denkmallisten-Nr. 684.&amp;lt;/ref&amp;gt; und 1995 bis 1997 grundlegend saniert und weitgehend originalgetreu restauriert.&amp;lt;ref&amp;gt;Bernd Allenstein, Michael Pasdzior: &amp;#039;&amp;#039;Welterbe Kontorhäuser. Hamburgs architektonische Perlen&amp;#039;&amp;#039;, Köhler, Hamburg 2017, ISBN 978-3-7822-1273-1, S. 32.&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der damalige Eigentümer, ein Unternehmen der [[Deutsche Bank|Deutschen Bank]], erklärte zwar auf Drängen 1997 seine Absicht, dem Gebäude seinen alten Namen wiederzugeben, dies ist jedoch bis heute nicht geschehen. Stattdessen trägt das HAPAG-Hauptgebäude am [[Ballindamm]] seit 1997 den Namen Ballinhaus.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://hamburgbilder.de/hapag-lloyd/ |titel=Das Ballinhaus der Hapag-Lloyd am Ballindamm |werk=hamburgbilder.de |hrsg= |datum=2016-06-19 |abruf=2019-09-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Architektur und Bauplastik ==&lt;br /&gt;
Das zehngeschossige Gebäude besitzt einen ausgeprägten Kopfbau nach Westen sowie zwei Flügel, die parallel zu Pumpen und Willy-Brandt-Straße verlaufen. Die acht Obergeschosse über dem Erdgeschoss besitzen den gleichen Grundriss der tragenden Wände und Pfeiler, nur das neunte Obergeschoss ist als [[Staffelgeschoss]] etwas zurückgezogen. Das Haus ist als [[Eisenbeton]]bau mit einer [[Backsteinexpressionismus|Backsteinfassade]] ausgeführt. Das recht flache Walmdach ist mit [[Titan (Element)|Titanblech]] gedeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Fassade befinden sich mit den &amp;#039;&amp;#039;Enigma-Variationen&amp;#039;&amp;#039; acht Figuren, die von [[Lothar Fischer (Bildhauer)|Lothar Fischer]] von 1996 bis 1997 erstellt wurden. Ursprünglich waren auf den Konsolen [[Expressionismus|expressionistische]] Sandstein-Skulpturen von [[Ludwig Kunstmann]] angebracht, von dem auch der erhaltene Fassadenschmuck über dem Nordeingang stammt.&amp;lt;ref&amp;gt;Ralf Lange: &amp;#039;&amp;#039;Das Hamburger Kontorhaus&amp;#039;&amp;#039;, S. 138.&amp;lt;/ref&amp;gt; Aufgrund ihres schlechten Erhaltungszustandes mussten die Figuren 1968 abgenommen werden und sind jetzt im Untergeschoss des Treppenhauses öffentlich zugänglich ausgestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;Bernd Allenstein, Michael Pasdzior: &amp;#039;&amp;#039;Welterbe Kontorhäuser. Hamburgs architektonische Perlen&amp;#039;&amp;#039;, Köhler, Hamburg 2017, ISBN 978-3-7822-1273-1, S. 31.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gedenktafeln ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Informationtafel zur Geschichte des Hauses (2018).JPG|mini|Informationstafel zur Geschichte des Hauses Meßberghof]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hamburg.Messberghof.Gedenktafel.wmt.jpg|mini|Gedenktafel Tesch &amp;amp; Stabenow]]&lt;br /&gt;
Zu den zahlreichen Mietern im Meßberghof gehörte seit 1928 auch die Firma [[Tesch &amp;amp; Stabenow]], die das hochgiftige [[Zyklon B]] an [[Konzentrationslager]] lieferte und deren Inhaber [[Bruno Tesch (Chemiker)|Bruno Tesch]] 1946 hingerichtet wurde. 1992 plante die Kulturbehörde Hamburg, am Gebäude eine Informationstafel zur Geschichte des Hauses anzubringen, in der die Lieferfirma des Zyklon B deutlich hervorgehoben werden sollte. Diesen Vorschlag lehnte der Eigentümer jedoch ab, da „die Informationstafel eine zügige Vermietung voraussichtlich behindern würde …“ Zeitweilig wurde überlegt, eine Informationstafel auf öffentlichem Grund aufzustellen. Der Eigentümer bot daraufhin an, eine Chronik-Tafel im Treppenhaus anzubringen. 1997 wurde nach langem Streit um den Text und mögliche Standorte eine von außen sichtbare Erinnerungstafel an der Westseite (gegenüber dem Eingang zur U-Bahn) angebracht.&amp;lt;ref&amp;gt;Jürgen Kalthoff, Martin Werner: &amp;#039;&amp;#039;Die Händler des Zyklon B. Tesch &amp;amp; Stabenow. Eine Firmengeschichte zwischen Hamburg und Auschwitz.&amp;#039;&amp;#039; VSA-Verlag, Hamburg 1998, ISBN 3-87975-713-5.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Liste der Kontorhäuser in Hamburg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Ballinhaus in Hamburg&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Wasmuths Monatshefte für Baukunst&amp;#039;&amp;#039;. Jg. 8 (1924), Nr. 3/4, S. 118–124 (Neun Abbildungen); {{URN|nbn:de:kobv:109-opus-9179}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das „Ballinhaus“ in Hamburg&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Zentralblatt der Bauverwaltung&amp;#039;&amp;#039;. Jg. 44 (1924), Nr. 32, S. 267–269 (Zehn Abbildungen); {{URN|nbn:de:kobv:109-opus-57393}}&lt;br /&gt;
* Bernd Allenstein, Michael Pasdzior: &amp;#039;&amp;#039;Welterbe Kontorhäuser. Hamburgs architektonische Perlen&amp;#039;&amp;#039;, Köhler, Hamburg 2017, ISBN 978-3-7822-1273-1, S. 28–33.&lt;br /&gt;
* [[Ralf Lange]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Hamburger Kontorhaus. Architektur · Geschichte · Denkmal&amp;#039;&amp;#039;, Dölling &amp;amp; Galitz, München · Hamburg 2015, ISBN 978-3-86218-067-7, S. 137 f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Meßberghof}}&lt;br /&gt;
* {{Pressemappe|FID=co/045934|TEXT=Frühe Dokumente und Zeitungsartikel zur|NAME=Aktiengesellschaft für In- und Auslandsunternehmungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=53/32/53/N |EW=10/0/13/E |type=landmark |region=DE-HH}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4525209-9|VIAF=243181298}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Messberghof}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kontorhaus in Hamburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochhaus in Hamburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1920er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Hamburg-Altstadt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Speicherstadt und Kontorhausviertel mit Chilehaus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochhaus in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk des Expressionismus in Hamburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Backsteinexpressionismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk im Bezirk Hamburg-Mitte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;UweRohwedder</name></author>
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