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	<title>Maxsee - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Maxsee&amp;diff=2642066&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
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		<updated>2026-04-17T10:08:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox See&lt;br /&gt;
|NAME = Maxsee&lt;br /&gt;
|BILD = Maxsee 08-07-2010 06b.jpg&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG = Der Maxsee im Juli 2010&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD= 52/28/20/N&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD= 14/00/05/E&lt;br /&gt;
|REGION-ISO= DE-BB&lt;br /&gt;
|LAGE = [[Deutschland]], [[Brandenburg]]&lt;br /&gt;
|ZUFLUSS = Torfstich Maxsee&lt;br /&gt;
|ABFLUSS = Mühlenfließ → [[Löcknitz (Spree)|Löcknitz]] → [[Spree]]&lt;br /&gt;
|UFERORT = [[Hoppegarten (Müncheberg)|Hoppegarten]]&lt;br /&gt;
|NAHERORT = [[Müncheberg]]&lt;br /&gt;
|HÖHE = 38.2&lt;br /&gt;
|HÖHE-BEZUG= DE-NN&lt;br /&gt;
|FLÄCHE = 0.68&lt;br /&gt;
|NACHWEIS-FLÄCHE  = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Nixdorf&amp;quot;&amp;gt;Brigitte Nixdorf, Mike Hemm u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Dokumentation von Zustand und Entwicklung der wichtigsten Seen Deutschlands&amp;#039;&amp;#039;. … Kapitel &amp;#039;&amp;#039;Maxsee&amp;#039;&amp;#039;, S.&amp;amp;nbsp;72–74.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|SEELÄNGE = 1.560&lt;br /&gt;
|NACHWEIS-SEELÄNGE = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Nixdorf&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|SEEBREITE = 0.48&lt;br /&gt;
|NACHWEIS-SEEBREITE = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Nixdorf&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|VOLUMEN = &lt;br /&gt;
|UMFANG = &lt;br /&gt;
|MAX-TIEFE = 4.0&lt;br /&gt;
|NACHWEIS-MAX-TIEFE = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Nixdorf&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|MED-TIEFE = 2.0&lt;br /&gt;
|BESONDERHEITEN = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Maxsee&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein 68&amp;amp;nbsp;[[Hektar]] umfassender [[Wasserzirkulation|polymiktischer]] und [[Trophiesystem#Hypertrophie (auch Polytrophie)|polytropher]] Flachsee südwestlich von [[Hoppegarten (Müncheberg)|Hoppegarten]], einem Ortsteil der [[brandenburg]]ischen Stadt [[Müncheberg]] im [[Landkreis Märkisch-Oderland]]. Der am Südrand der [[Märkische Schweiz|Märkischen Schweiz]] gelegene See wird von der [[Löcknitz (Spree)|Löcknitz]] durchströmt und in die [[Spree]] entwässert. Mit ausgedehnten [[Bruchwald]]- und Versumpfungsbereichen, angrenzenden [[Röhricht]]en, [[Hochstaudenflur]]en, [[Seggenried]]en und mit dem naturnahen Abfluss Mühlenfließ ist der Gewässerbereich im [[Biotopverbund]] zwischen [[Rotes Luch|Rotem Luch]] und Löcknitztal als [[Richtlinie 92/43/EWG (Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie)|FFH-Gebiet]] ausgewiesen. Der weitgehend waldbestandene See wird als Bade- und Angelgewässer genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage und Geomorphologie ==&lt;br /&gt;
Dem Maxsee nördlich vorgelagert und mit ihm verbunden ist der sogenannte &amp;#039;&amp;#039;Torfstich Maxsee&amp;#039;&amp;#039;, der über eine Fläche von rund 30 Hektar verfügt und heute als See ausgeprägt ist. Das Dorf Hoppegarten befindet sich unmittelbar nördlich des Torfstichsees und wird von den hier vereinten [[Bundesstraße 1|Bundesstraßen&amp;amp;nbsp;1]] und&amp;amp;nbsp;[[Bundesstraße 5|5]] passiert. Südlich des Dorfes erreicht der Oberlauf der Löcknitz, auch Hoppegartener Fließ genannt, den (ehemaligen) Torfstich. Der Maxsee ist nahezu vollständig von Wäldern umschlossen, im Westen von der &amp;#039;&amp;#039;Hinter-&amp;#039;&amp;#039; und im Osten von der &amp;#039;&amp;#039;Mittelheide&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Rotes Luch.png|mini|hochkant=1.7|links|Lage des Maxsees südlich der [[Löcknitz (Spree)|Löcknitz]]-[[Stöbber]]-Rinne]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gewässer liegt in der Mündung eines östlichen Seitentals der [[Glaziale Rinne|glazialen Schmelzwasserrinne]], die sich in den letzten beiden Phasen der [[Weichsel-Kaltzeit|Weichsel-Eiszeit]] zwischen dem von [[Toteis]] gefüllten [[Oderbruch]] und dem [[Berliner Urstromtal]] (heutiges Spreetal) herausgebildet hat und die [[Barnim]]platte von der [[Land Lebus|Lebuser Platte]] trennt. Diese rund 30&amp;amp;nbsp;Kilometer lange und zwei bis sechs Kilometer breite &amp;#039;&amp;#039;Buckower Rinne&amp;#039;&amp;#039; (auch: &amp;#039;&amp;#039;Löcknitz-Stöbber-Rinne&amp;#039;&amp;#039;) entwässert vom Niedermoor- und Quellgebiet Rotes Luch über den [[Stobber]] nach Nordosten zur [[Oder]] und über [[Stobberbach]]/[[Löcknitz (Spree)|Löcknitz]] nach Südwesten zur [[Spree]].&amp;lt;ref&amp;gt;Claus Dalchow, Joachim Kiesel: {{Webarchiv|url=https://www.geobasis-bb.de/geodaten/lbgr/pdf/1-2_05_Dalchow_73-86.pdf |wayback=20160611171613 |text=&amp;#039;&amp;#039;Die Oder greift ins Elbegebiet – Spannungsverhältnisse und Sollbruchstellen zwischen zwei Flussgebieten&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2022-12-14 05:51:54 InternetArchiveBot }} (PDF; 2,9&amp;amp;nbsp;MB). In: &amp;#039;&amp;#039;Brandenburgische Geowissenschaftliche Beiträge&amp;#039;&amp;#039;, Hrsg.: Landesamt für Bergbau, Geologie und Rohstoffe Brandenburg, Kleinmachnow Heft&amp;amp;nbsp;1/2 2005, {{ISSN|0947-1995}}, S.&amp;amp;nbsp;81.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.maerkische-schweiz.de/pages/region/naturraum/naturraum.html LAG Märkische Schweiz e.&amp;amp;nbsp;V.:] Naturraum Märkische Schweiz.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Seitental, in dem nahe der Mündung der Maxsee liegt, ist von der Rinne durch einen acht bis über zwanzig Meter hogen Hügelrücken getrennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Maxsee wird trotz des Oberlaufs der Löcknitz (Hoppegartener Fließ) wohl zu einem großen Teil direkt von Grundwasser gespeist.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;lt;span style=&amp;quot;color:purple&amp;quot;&amp;gt;Bitte nachweis für direkten Grundwassereintrag nachliefern!&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; Die nach Westen abfließende Löcknitz erhält nach 1,66&amp;amp;nbsp;km einen etwas größeren Wassereintrag durch den [[Stöbberbach]], der aus dem Niedermoorgebiet des [[Rotes Luch|Roten Luches]] kommt. Eine ebenso großen Zufluss erhält sie nach weiteren 665&amp;amp;nbsp;m aus dem Lichtenower Mühlenfließ, das zuvor die vier nördlichen der [[Grünheide (Mark)|Grünheider]] Seen durchströmt hat. Die rund 30&amp;amp;nbsp;Kilometer lange Löcknitz [[Mäander|mäandriert]] von Kienbaum bis zum [[Grünheide (Mark)|Grünheider]] Ortsteil Fangschleuse frei und hat auf mehr als 20&amp;amp;nbsp;Kilometern, insbesondere im [[Naturschutzgebiet Löcknitztal]], natürliche Uferstrukturen behalten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gelbrecht&amp;quot;&amp;gt;Jörg Gelbrecht, Gerhard Ziebarth: &amp;#039;&amp;#039;Das NSG „Löcknitztal“&amp;#039;&amp;#039;. …&amp;lt;/ref&amp;gt; Vom [[Flakensee]] ist sie Teil der Bundeswasserstraße [[Rüdersdorfer Gewässer]] und mündet in den [[Dämeritzsee]] der [[Spree]], sodass sie über die [[Havel]] und [[Elbe]] in die [[Nordsee]] entwässert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Michael Bergemann |Titel=Gesamtliste der Fließgewässer im Elbeeinzugsgebiet |Verlag=Behörde für Umwelt und Energie |Ort=Hamburg |Datum=2015-07-01 |Online=http://www.fgg-elbe.de/dokumente/fachberichte.html?file=tl_files/Download-Archive/Fachberichte/Allgemein/Fliessgw2015.pdf |Format=PDF |KBytes=802 |Abruf=2015-11-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://bb-viewer.geobasis-bb.de/ Brandenburg-Viewer, Digitale Topographische Karten 1:10.000] (Menu anklicken)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Topographie und Hydrologie ==&lt;br /&gt;
=== Morphometrie und Limnologie ===&lt;br /&gt;
Laut Datenerhebung des Instituts für angewandte Gewässerökologie Brandenburg aus dem Jahr 2001 ergeben sich folgende [[Topografie (Kartografie)|topographische]], [[Morphometrie|morphometrische]] und [[Limnologie|limnologische]] Werte für den Maxsee: die maximale Tiefe des Gewässers beträgt vier, die mittlere Tiefe rund zwei Meter. Der von Nordost nach Südwest langgestreckte schmale See hat eine maximale Längsausdehnung von 1560 und eine maximale Breite von 480&amp;amp;nbsp;Metern und beschreibt im südlichen Bereich einen Bogen nach Westen. Seine Fläche beträgt 68&amp;amp;nbsp;Hektar. Die theoretische [[Epilimnion]]tiefe (Zepi), definiert als die erwärmte obere durchmischte [[Wassersäule (Hydrologie)|Wassersäule]] mit relativ homogener Temperaturverteilung während der [[Wasserzirkulation|Sommerstagnation]], beträgt 5,8&amp;amp;nbsp;Meter. Der [[Tiefengradient]]&amp;amp;nbsp;(F) liegt bei&amp;amp;nbsp;0,7.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nixdorf&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Maxsee wird unter Berücksichtigung seiner geringen Tiefe und dem daraus resultierenden Tiefengradienten von &amp;lt;&amp;amp;nbsp;1,5 hinsichtlich der Durchmischung des [[Wasserkörper]]s als [[Wasserzirkulation#Zirkulationstypen|polymiktisches Gewässer]] eingeordnet. Aus den Vegetationsmittelwerten chemischer und [[Trophiesystem|trophierelevanter]] Parameter ergab sich 1993 eine Charakterisierung des Sees als polytroph ([[Trophiesystem#Hypertrophie (auch Polytrophie)|Trophiestufe&amp;amp;nbsp;IV]]). Zu dieser Einstufung trugen insbesondere die mittlere [[Chlorophyll#Typen|Chlorophyll a-Konzentration]] von 90&amp;amp;nbsp;µg/l und die [[Sichttiefe]] von 0,3&amp;amp;nbsp;Meter bei. Die hohe [[Phytoplankton|Planktonkonzentration]] ist auf das große Angebot an [[Nährstoff]]en zurückzuführen. Dabei lag die mittlere [[Stickstoff|Gesamtstickstoffkonzentration]] bei 2,0&amp;amp;nbsp;mg/l, die [[Phosphor|Gesamtphosphorkonzentration]] bei 72,8&amp;amp;nbsp;[[Mikrogramm|µg]]/[[Liter|l]]. Mit dem [[pH-Wert]]&amp;amp;nbsp;8,5 wies der See schwach [[Alkalische Lösung|alkalische]] und mit einer [[Elektrische Leitfähigkeit|Leitfähigkeit]] von 369&amp;amp;nbsp;µS/cm (mikroSiemens je Zentimeter) [[elektrolyt]]arme Verhältnisse auf. Allerdings reichten die erhobenen Daten laut Angabe des Lehrstuhls für Gewässerschutz an der [[Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg|Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus]] nicht aus, um Angaben zur natürlichen Trophie abzuleiten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nixdorf&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Seeabfluss ===&lt;br /&gt;
[[Hydrologie|Hydrologische]] Messungen zeigten, dass der bei Forsthaus Bienenwerder beginnende Oberlauf der Löcknitz durch den Maxsee zum [[Abfluss]] der Löcknitz bei Kienbaum geringfügig weniger beiträgt als Stöbberbach und Lichtenower Mühlenfließ. Jedoch ist an der Mündung des Stöbberbaches der Oberlauf länger und an der Mündung des Lichtenower Mühlenfließes die Löcknitz durch fast doppelt so wasserreich. Im Jahresmittel 1979 bis 1994 ergaben sich folgende Beiträge der drei Löcknitz-„Quellen“:&lt;br /&gt;
[[Datei:Maxsee 08-07-2010 02b.jpg|mini|Der See im Juli 2010]]&lt;br /&gt;
* Löcknitz am Abfluss des Maxsees, Pegel Neue Mühle: 0,15&amp;amp;nbsp;m³/s&lt;br /&gt;
* [[Stöbberbach]], Pegel Heidekrug: 0,17&amp;amp;nbsp;m³/s&lt;br /&gt;
* [[Lichtenower Mühlenfließ]], Pegel Abfluss Liebenberger See: 0,17&amp;amp;nbsp;m³/s.&amp;lt;ref&amp;gt;Eva Driescher: &amp;#039;&amp;#039;Die Löcknitz und ihr Einzugsgebiet … &amp;#039;&amp;#039;, S. 12.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Abfluss des Maxsees, ursprünglich ein natürlicher Bach, wurde um 1950 stark begradigt. Die Löcknitz, in diesem Abschnitt traditionell &amp;#039;&amp;#039;Mühlenfließ&amp;#039;&amp;#039; (ohne Zusatzbezeichnung) genannt, ist rund fünf bis acht Meter breit und rund 0,5&amp;amp;nbsp;Meter tief. Ihre Fließgeschwindigkeit beträgt 5 bis 7&amp;amp;nbsp;cm/s und es ist fast im gesamten Lauf dicht mit [[Makrophyten]] (mit bloßem Auge sichtbare [[Wasserpflanze]]n) bewachsen. Wie der See selbst ist auch das gering beschattete Fließgewässer hocheutroph; der Maxsee trägt große Mengen [[Phytoplankton]] beziehungsweise planktonbürtiges [[Seston]] in den Abfluss ein. Die Seston-Konzentration (Seston definiert als partikuläres organisches Material der Wassersäule) lag im Maxsee 1994 im Tagesmittel bei rund 15&amp;amp;nbsp;mg/l. Allerdings ist das aus dem See eingetragene Phytoplankton nach 1,8&amp;amp;nbsp;Kilometer Fließstrecke bereits wirkungsvoll eliminiert. So nahm die Seston-Konzentration 1994 während der Wochen der dichten und vitalen Makrophytenbesiedlung um 89 % ab; in den Monaten vor dem Wachstum der Makrophyten beziehungsweise nach dem Niedergang der Makrophyten während der Hitzeperiode lag der Sestonrückhalt auf dieser Fließstrecke bei rund 50 %.&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Böhme: &amp;#039;&amp;#039;Sauerstoffhaushalt, Sestonrückhalt und […]&amp;#039;&amp;#039;, S.&amp;amp;nbsp;60, 66.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Der [[Sauerstoff]]-Haushalt ist auf den ersten ein bis zwei Kilometern extrem angespannt. Trotz hoher Primärproduktion und damit Sauerstoff-Freisetzung durch die Wasserpflanzen am Tage sinkt die O2-Konzentration in der Nacht schnell auf Werte nahe&amp;amp;nbsp;0. Die zeitweise niedrigen O2-Konzentrationen und die große Menge organischer Substanz im Maxseeausfluß bewirken eine hohe [[Saprobie]] und eine geringe Artenzahl bei Massenentwicklung weniger Arten, z.&amp;amp;nbsp;B. der [[Gemeine Schnauzenschnecke|Schleischnecke]] Bithynia tentaculata, welche einen Teil des abgelagerten Sestons verwertet.&lt;br /&gt;
 |Autor=Michael Böhme: &amp;#039;&amp;#039;Sauerstoffhaushalt, Sestonrückhalt und die Bedeutung von Makrophyten in einem naturnahen Flachlandfluß (Löcknitz)&amp;#039;&amp;#039;, 1996.&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Böhme: &amp;#039;&amp;#039;Sauerstoffhaushalt, Sestonrückhalt und […]&amp;#039;&amp;#039;, S. 66.&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese zum großen Teil vom Maxsee verursachten schlechten Bedingungen sind laut Böhme für die Ökologie des Fließes und der Löcknitz kaum tolerierbar. Zur Abhilfe schlug er 1996 unter anderem eine Verminderung der Trophie des Speisewassers und/oder eine Veränderung der (Fluss-)Bettmorphologie vor.&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Böhme: &amp;#039;&amp;#039;Sauerstoffhaushalt, Sestonrückhalt und […]&amp;#039;&amp;#039;, S. 66, 68.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schutzmaßnahmen, Flora und Fauna ==&lt;br /&gt;
=== Fischtreppe und FFH-Gebiet ===&lt;br /&gt;
In den 1990er-Jahren wurden an der Löcknitz unterhalb des Maxsees wie auch am Lichtenower Mühlenfließ unterhalb des Liebenberger Sees [[Fischtreppe]]n gebaut, um den Zugang zu den Seen für wandernde Fischarten wieder passierbar zu machen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gelbrecht&amp;quot; /&amp;gt; 2003 wurde die Fischwanderhilfe vom Mühlenfließ zum Maxsee durch elf Becken auf einer Länge von 160&amp;amp;nbsp;Metern erweitert, sodass die Fische die Höhendifferenz von einem Meter auf einem [[Sohlgefälle|Gefälle]] von 1:160 überwinden können. Seit 1414 war die ökologische Durchgängigkeit am Maxseeabfluss durch den Mühlenstau behindert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Friedrich&amp;quot;&amp;gt;Frank Friedrich: {{Toter Link |datum=2019-04 |url=http://www.mugv.brandenburg.de/cms/media.php/lbm1.a.2334.de/fredrich_fischfauna.pdf |text=&amp;#039;&amp;#039;Fischfauna und ökologische Durchgängigkeit in kleinen Fließgewässern.&amp;#039;&amp;#039; Lebus, April 2011. |archivebot=2019-04-30 19:57:35 InternetArchiveBot}} (PDF; 5,7&amp;amp;nbsp;MB)&amp;lt;/ref&amp;gt; Zudem wurden der Maxsee und Teile seiner Umgebung im Verbund [[Natura 2000]] mit 350&amp;amp;nbsp;Hektar als [[Richtlinie 92/43/EWG (Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie)|FFH-Gebiet]] ausgewiesen. Die Ausweisung dient der &amp;#039;&amp;#039;Erhaltung oder Entwicklung der Lebensraumtypen nach Anhang I und der Arten nach Anhang&amp;amp;nbsp;II der FFH-Richtlinie&amp;#039;&amp;#039;. Charakterisiert wird das Gebiet als &amp;#039;&amp;#039;polytropher Flachsee mit ausgedehnten Bruchwald- und Versumpfungsbereichen und angrenzende[n] Röhrichte[n], Hochstaudenfluren, Seggenrieder[n]&amp;#039;&amp;#039;. Zudem wird auf &amp;#039;&amp;#039;das naturnahe Mühlenfließ im Biotopverbund zwischen Rotem Luch und Löcknitztal&amp;#039;&amp;#039; hingewiesen. Als Qualität wird betont: &amp;#039;&amp;#039;Charakteristisches Biotopspektrum der eutrophen Verlandungsserie, sehr gut ausgeprägte feuchte Hochstaudenfluren, Wälder mit wertvollen Orchideenbeständen.&amp;#039;&amp;#039; Bemerkenswert sei zudem der im Ostteil verlaufende Åszug, der zu den größten und am besten ausgeprägten [[Os (Landschaft)|Åsern]] in ganz Brandenburg gehöre.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://pgrdeu.genres.de/index.php?tpl=is_wuchs&amp;amp;idLoc=2817 Bundesanstalt für Wirtschaft und Ernährung. FFH-Gebiet Maxsee. Standort-Details.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tiere ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Maxsee 13-07-2010 07.jpg|mini|Die Wälder reichen dicht an den See heran]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anhang II der FFH-Richtlinie ist unter den schützenswerten Fischen des Gebietes der laut [[Rote Liste gefährdeter Arten|Roter Liste]] in Brandenburg &amp;#039;&amp;#039;stark gefährdete&amp;#039;&amp;#039; [[Steinbeißer (Fisch)|Steinbeißer]] vermerkt,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Steckbrief&amp;quot;&amp;gt;{{Natura 2000| Nummer=3549-303| Typ=ffh| ID=21165| Hash=75f147d06e738034d79733578084f904| Bezeichnung=Maxsee| Datum=2017-11-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Gesamtartenliste und Rote Liste der Fische und Neunaugen (Pisces et Cyclostomata) von Berlin: S. 87–S. 91 in [https://www.berlin.de/senuvk/fischerei/fischereiamt/download/Broschuere_Fische.pdf Fische in Berlin - Bilanz der Artenvielfalt&amp;quot;, herausgegeben vom Fischereiamt Berlin]&amp;lt;/ref&amp;gt; der vorrangig im sandigen Auslaufbereich der Fischtreppe am Maxsee lebt. Im See kommen in Brandenburg &amp;#039;&amp;#039;zurückgehende&amp;#039;&amp;#039; [[Europäischer Aal|Aale]] und [[Zander]] vor. Im Jahr 2004 wurden am Fischaufstieg zum Maxsee zudem folgende Fischarten nachgewiesen:&amp;lt;ref name=&amp;quot;Friedrich&amp;quot; /&amp;gt; [[Rotauge|Plötze]], [[Brachse|Blei]], [[Güster (Fisch)|Güster]], [[Gründling]], [[Graskarpfen]], [[Flussbarsch]], [[Schleie]], [[Kaulbarsch]], [[Ukelei]], [[Rotfeder]], [[Hecht]] und [[Karpfen]]. An [[wirbellose]]n Tieren führt der Anhang II die [[Schmale Windelschnecke|Schmale-]] und [[Bauchige Windelschnecke]] an.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Steckbrief&amp;quot; /&amp;gt; Dabei gilt die Schmale Windelschnecke in Brandenburg allerdings inzwischen als nicht mehr gefährdet, während die Bauchige Windelschnecke noch als &amp;#039;&amp;#039;gefährdet&amp;#039;&amp;#039; (Gefährdungsstufe&amp;amp;nbsp;3) gelistet ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Eva Hackenberg, Volker Herdam: {{Webarchiv |url=http://www.stadtentwicklung.berlin.de/natur_gruen/naturschutz/downloads/artenschutz/rotelisten/14_weichtiere_print.pdf |text=&amp;#039;&amp;#039;Rote Liste der bestandsgefährdeten Weichtiere – Schnecken &amp;amp; Muscheln (Mollusca – Gastropoda &amp;amp; Bivalvia) in Berlin.&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20140220034511}} (PDF; 236&amp;amp;nbsp;kB) Bearbeitungsstand Dezember 2003. In: Der Landesbeauftragte für Naturschutz und Landschaftspflege / Senatsverwaltung für Stadtentwicklung&amp;amp;nbsp;(Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Rote Listen der gefährdeten Pflanzen und Tiere von Berlin.&amp;#039;&amp;#039; (Enthält auch die Listung für Brandenburg.)&amp;lt;/ref&amp;gt; An Säugetieren hebt der Anhang&amp;amp;nbsp;II der FFH-Richtlinie das Vorkommen des auch in Brandenburg noch &amp;#039;&amp;#039;stark gefährdeten&amp;#039;&amp;#039; [[Fischotter]]s hervor. Außerdem gibt es am nordwestlichen Ufer deutliche Biberspuren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pflanzen ===&lt;br /&gt;
Die Erklärung des Sees und seiner Umgebung zum FFH-Gebiet erfolgte vor allem auch wegen der Vorkommen der [[Sumpf-Schafgarbe]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://pgrdeu.genres.de/index.php?tpl=is_genus&amp;amp;g=Achillea&amp;amp;s=ptarmica Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung: &amp;#039;&amp;#039;Achillea ptarmica&amp;#039;&amp;#039;.]&amp;lt;/ref&amp;gt; und des [[Kriechender Günsel|Kriechenden Günsels]],&amp;lt;ref&amp;gt;[http://pgrdeu.genres.de/index.php?tpl=is_genus&amp;amp;g=Ajuga&amp;amp;s=reptans Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung: &amp;#039;&amp;#039;Ajuga reptans&amp;#039;&amp;#039;.]&amp;lt;/ref&amp;gt; die nach Anhang&amp;amp;nbsp;II als besonders schützenswerte FFH-Art ausgewiesen sind. In Brandenburg sind die beiden [[Krautige Pflanze|krautigen Pflanzen]] allerdings „nur“ als &amp;#039;&amp;#039;gefährdet&amp;#039;&amp;#039; eingestuft.&amp;lt;ref&amp;gt;Rüdiger Prasse, Michael Ristow: [http://www.stadtentwicklung.berlin.de/natur_gruen/naturschutz/downloads/artenschutz/rotelisten/09_gefaesspflanzen.pdf Liste der wildwachsenden Gefäßpflanzen des Landes Berlin mit Roter Liste.] (PDF; 10,2&amp;amp;nbsp;MB) Der Landesbeauftragte für Naturschutz und Landschaftspflege / Senatsverwaltung für Stadtentwicklung (Hrsg.). Kulturbuch-Verlag, Berlin&amp;amp;nbsp;2001, ISBN 3-88961-137-0, S.&amp;amp;nbsp;19. Hinweis: Die Liste Berlins enthält auch die Einstufungen in Brandenburg.&amp;lt;/ref&amp;gt; An Lebensraumtypen hebt das [[Bundesamt für Naturschutz]] folgende schützenswerte [[Pflanzensoziologische Einheiten nach Oberdorfer|Lebensgemeinschaften]] hervor: natürliche und naturnahe nährstoffreiche Stillgewässer mit [[Laichkräuter|Laichkraut-]] oder [[Froschbiss]]-Gesellschaften, Fließgewässer mit flutender Wasservegetation, Steppenrasen, [[Pfeifengräser|Pfeifengraswiesen]], Feuchte [[Hochstaudenflur]]en, [[Magerrasen|magere Flachland-Mähwiesen]], alte bodensaure [[Eichen]]wälder auf [[Sandboden|Sandböden]] mit [[Stieleiche]], subkontinentale basenreiche Sandrasen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Steckbrief&amp;quot; /&amp;gt; Teilweise sind großflächige [[Schilfrohr|Schilfbestände]] entwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Etymologie und Besiedlung ==&lt;br /&gt;
=== Etymologie ===&lt;br /&gt;
Das [[Lebus]]er Stiftsregister verzeichnet 1405 eine später [[Wüstung|wüste Siedlung]] unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Maxze&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Herbert Ludat]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Lebuser Stiftsregister von&amp;amp;nbsp;1405: Studien zu den Sozial- und Wirtschaftsverhältnissen im mittleren Oderraum zu Beginn des 15.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; Band&amp;amp;nbsp;9 von &amp;#039;&amp;#039;Osteuropastudien der Hochschulen des Landes Hessen.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Otto Harrassowitz, Wiesbaden 1965, ISBN 978-3-428-03807-7, S.&amp;amp;nbsp;10, Anm.&amp;amp;nbsp;92 S.&amp;amp;nbsp;94. (Der Eintrag lautet: &amp;#039;&amp;#039;Maxze habet XXIII mansos decimates. Tenetur solvere VIII solidos gr.&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;/ref&amp;gt; 1460 benennt, gleichfalls das Hochstift Lebus, die Siedlung als &amp;#039;&amp;#039;Maxsee&amp;#039;&amp;#039;. Die erste bekannte Erwähnung des Gewässers liegt aus dem Jahr 1573 bereits unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Maxsee&amp;#039;&amp;#039; vor, auch alle weiteren Urkunden, Messtischblätter und Belege verwenden den heutigen Namen. Das &amp;#039;&amp;#039;Brandenburgische Namenbuch&amp;#039;&amp;#039; hält es für sehr wahrscheinlich, dass der ursprüngliche Name des Gewässers &amp;#039;&amp;#039;Maxse&amp;#039;&amp;#039; lautete, auf die [[Slawen|slawische]] Zeit zurückgeht und auf die Siedlung übertragen wurde. Dabei sei die [[Etymologie|etymologische]] Ableitung unklar. Infrage kämen zwei Varianten:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Maxse&amp;#039;&amp;#039; könne zur Wurzel des [[urslawisch]]en &amp;#039;&amp;#039;mok-&amp;#039;&amp;#039; = &amp;#039;&amp;#039;nass&amp;#039;&amp;#039; gehören&lt;br /&gt;
* oder sei als &amp;#039;&amp;#039;mythologisch motivierter&amp;#039;&amp;#039; Name zu &amp;#039;&amp;#039;Mokoš&amp;#039;&amp;#039; = &amp;#039;&amp;#039;heidnische Gottheit&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;wohl Fruchtbarkeitsgottheit zur selben Wurzel&amp;#039;&amp;#039;) zu stellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name sei später [[Volksetymologie|volksetymologisch]] mit dem Personennamen &amp;#039;&amp;#039;[[Maximilian|Max]]&amp;#039;&amp;#039; verbunden worden.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Brandenburgisches Namenbuch. Teil&amp;amp;nbsp;10. Die Gewässernamen Brandenburgs&amp;#039;&amp;#039;. …, 1996, S.&amp;amp;nbsp;179.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die &amp;#039;&amp;#039;Maxseesiedlung&amp;#039;&amp;#039; existiert heute als Wohnplatz Hoppegartens und liegt westlich des Sees.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Im Spannungsbereich zwischen Zinna und Lebus ===&lt;br /&gt;
Mit Ausnahme des [[Grünheide (Mark)|Grünheider]] Raumes ist das Einzugsgebiet der Löcknitz relativ dünn besiedelt.&amp;lt;ref&amp;gt;Eva Driescher: &amp;#039;&amp;#039;Die Löcknitz und ihr Einzugsgebiet … &amp;#039;&amp;#039;, S. 10.&amp;lt;/ref&amp;gt; Während der benachbarte [[Liebenberger See]] mit dem seinerzeit bedeutenden Liebenberg sowie Kienbaum und [[Oberbarnim|Klosterdorf]] seit 1247 dem [[Kloster Zinna]] gehörten,&amp;lt;ref&amp;gt;Stephan Warnatsch: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Klosters Lehnin 1180–1542.&amp;#039;&amp;#039; Studien zur Geschichte, Kunst und Kultur der Zisterzienser. Bd.&amp;amp;nbsp;12.1. Freie Universität Berlin, Diss. 1999. Lukas, Berlin 2000, ISBN 3-931836-45-2, S.&amp;amp;nbsp;337, 399.&amp;lt;/ref&amp;gt; wird Hoppegarten erstmals 1352 urkundlich erwähnt, als Kurfürst [[Ludwig VI. (Bayern)|Ludwig der Römer]] das Dorf der Stadt Müncheberg schenkte. Es wird allerdings vermutet, dass die Region um den Maxsee deutlich früher besiedelt war und hier möglicherweise eine slawische Siedlung aufgesiedelt wurde; handfeste Quellen für diese, nicht von allen Historikern geteilte, Vermutung gibt es nicht. Von der nahen [[Handelsstraße]] zwischen [[Berlin]] und [[Frankfurt (Oder)|Frankfurt]], die über die kleine Höhe des Löcknitzpasses zwischen Löcknitz und Stobberbach (Köpernitz) bei Liebenberg führte, scheint Hoppegarten nicht profitiert zu haben. Dass sich das Dorf erst 1714 eine eigene Kirche leisten konnte, deutet darauf hin, dass Hoppegarten zu den ärmeren Dörfern der [[Mark Brandenburg]] gehörte. Allerdings wird nicht ausgeschlossen, dass es eine Vorgängerkirche gab. Kienbaum hingegen war Zoll- und Poststation.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.stadt-muencheberg.de/cms/front_content.php?idcat=63 Stadt Müncheberg: &amp;#039;&amp;#039;Ortsteil Hoppegarten. Geschichte und Tourismus&amp;#039;&amp;#039;.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.gemeinde-gruenheide-mark.de/web/cms/front_content.php?idart=40 |wayback=20140518110343 |text=Gemeinde Grünheide: &amp;#039;&amp;#039;Kienbaum&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2022-12-14 05:51:54 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sehr wahrscheinlich bildete das ausgedehnte Moor zwischen dem Max- und dem Liebenberger See eine natürliche Grenze zwischen den Einflussbereichen des Klosters Zinna und des Bistums Lebus, wofür spricht, dass Müncheberg seit 1225 den [[Zisterzienser]]mönchen des bei Breslau gelegenen [[Kloster Leubus|Klosters Leubus]] und den Zisterzienserinnen des [[Kloster Trebnitz|Klosters Trebnitz]] gehörte. Auch die 1405 als wüst bezeichnete Siedlung Maxsee kam 1410 zur Stadt Müncheberg. Sicher ist, dass spätestens 1414 am Maxseeabfluss die dem Mühlenfließ namengebende Mühle errichtet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 19. und 20. Jahrhundert hatte der [[Bankier]] und Aufsichtsratsvorsitzende der [[Deutsche Bank|Deutschen Bank]] [[Max Steinthal]] in der Maxseesiedlung ein 170&amp;amp;nbsp;Hektar umfassendes Gut, das von der Siedlung bis zum See reichte. Den Gutshof „Neue Mühle“ statteten Steinthal und seine Frau mit Teilen der weitgehend verlorengegangenen [[Sammlung Max und Fanny Steinthal|Kunstsammlung Max und Fanny Steinthal]] aus.&amp;lt;ref&amp;gt;Melissa Müller, Monika Tatzkow: &amp;#039;&amp;#039;Verlorene Bilder, verlorene Leben. Jüdische Sammler und was aus ihren Kunstwerken wurde,&amp;#039;&amp;#039; München 2009, ISBN 978-3-938045-30-5, S.&amp;amp;nbsp;131–141.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Seen in Brandenburg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Michael Böhme: [https://web.archive.org/web/20030701153504/http://home.arcor.de/limnologie/Boe_o2.pdf &amp;#039;&amp;#039;Sauerstoffhaushalt, Sestonrückhalt und die Bedeutung von Makrophyten in einem naturnahen Flachlandfluß (Löcknitz).&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Die Löcknitz und ihr Einzugsgebiet.&amp;#039;&amp;#039; (Beiträge zur angewandten Gewässerökologie Norddeutschlands, 3). 1996, S. 60–68. (PDF; 622&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;!-- siehe http://www.igb-berlin.de/geo-tda-literatur.html Inhaltsverzeichnis --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Gerhard Schlimpert]] u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Brandenburgisches Namenbuch.&amp;#039;&amp;#039; Teil 10: &amp;#039;&amp;#039;Die Gewässernamen Brandenburgs.&amp;#039;&amp;#039; (Berliner Beiträge zur Namenforschung, 11). Hermann Böhlaus Nachfolger, Weimar&amp;amp;nbsp;1996, ISBN 3-7400-1001-0.&lt;br /&gt;
* Eva Driescher: [http://www.igb-berlin.de/tl_files/data_igb/_aktuell_presse/_veranstaltungen/GEO-Tag/6_14_Driescher.pdf &amp;#039;&amp;#039;Die Löcknitz und ihr Einzugsgebiet – Lage, Morphologie, Geo- und Hydrogeologie sowie Hydrologie des Flußgebietes.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Die Löcknitz und ihr Einzugsgebiet.&amp;#039;&amp;#039; (Beiträge zur angewandten Gewässerökologie Norddeutschlands, 3). 1996, S.&amp;amp;nbsp;7–14. (PDF; 4,4&amp;amp;nbsp;MB)&lt;br /&gt;
* Eva Driescher: [http://www.igb-berlin.de/tl_files/data_igb/_aktuell_presse/_veranstaltungen/GEO-Tag/15_22_Driescher.pdf &amp;#039;&amp;#039;Siedlungsgeschichte und anthropogene Veränderungen an den Gewässern im Einzugsgebiet der Löcknitz.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Die Löcknitz und ihr Einzugsgebiet.&amp;#039;&amp;#039; (Beiträge zur angewandten Gewässerökologie Norddeutschlands, 3). 1996, S. 15–22. (PDF; 4,5&amp;amp;nbsp;MB)&lt;br /&gt;
* Jörg Gelbrecht, Gerhard Ziebarth: [http://www.igb-berlin.de/tl_files/data_igb/_aktuell_presse/_veranstaltungen/GEO-Tag/Loecknitztal_Kurzbeschreibung.pdf &amp;#039;&amp;#039;Das NSG „Löcknitztal“&amp;#039;&amp;#039;.] (PDF; 104&amp;amp;nbsp;kB) [[Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei]], Interessengemeinschaft Löcknitztal e.&amp;amp;nbsp;V., ohne Datierung.&lt;br /&gt;
* Brigitte Nixdorf, Mike Hemm u.&amp;amp;nbsp;a.: [https://www-docs.b-tu.de/fg-gewaesserschutz/public/projekte/uba_2/05_brandenburg.pdf &amp;#039;&amp;#039;Dokumentation von Zustand und Entwicklung der wichtigsten Seen Deutschlands&amp;#039;&amp;#039;. Teil 5: &amp;#039;&amp;#039;Brandenburg&amp;#039;&amp;#039;.] Brandenburgische Technische Universität Cottbus, Lehrstuhl Gewässerschutz. Im Auftrag des [[Umweltbundesamt (Deutschland)|Umweltbundesamtes]]. Abschlussbericht, ohne Datierung, Kapitel &amp;#039;&amp;#039;Maxsee.&amp;#039;&amp;#039; S.&amp;amp;nbsp;72–74. (PDF; 2&amp;amp;nbsp;MB)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Topographische Freizeitkarte 1:25.000 Märkische Schweiz.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg.: Landesvermessung und Geobasisinformation Brandenburg, Potsdam Ausgabe&amp;amp;nbsp;2009, ISBN 978-3-7490-4070-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gewässer im Landkreis Märkisch-Oderland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:See in Brandenburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flusssystem Löcknitz (Spree)|SMaxsee]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:See in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Müncheberg)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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