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	<title>Maximinus Daia - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T16:53:09Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Maximinus_Daia&amp;diff=87959&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Rsk6400: Umstellung - war stilistisch unschön</title>
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		<updated>2026-02-07T08:53:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Umstellung - war stilistisch unschön&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Massimino daia, emissione aurea, 310-313, 01.JPG|mini|[[Aureus]] des Maximinus Daia]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bust of Maximinus II.png|mini|Büste des Maximinus Daia im Ägyptischen Museum, Kairo]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gaius Galerius Valerius Maximinus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (genannt &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Maximinus Daia&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Maximinus Daza&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Maximinus II.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;; † August [[313]] in [[Tarsus (Türkei)|Tarsos]]) war ein [[Römische Kaiserzeit|römischer Kaiser]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst fungierte er in der zweiten [[Römische Tetrarchie|Tetrarchie]] ab 305 als untergeordneter Mitkaiser (&amp;#039;&amp;#039;[[Caesar (Titel)|Caesar]]&amp;#039;&amp;#039;), ab der fünften Tetrarchie ab Mai 311 regierte er bis zu seinem Tod als &amp;#039;&amp;#039;[[Augustus (Titel)|Augustus]]&amp;#039;&amp;#039; den Osten des Reiches. Er ist der letzte römische Kaiser, dessen Name als [[Pharao]] in [[Ägyptische Hieroglyphen|ägyptischen Hieroglyphen]] überliefert ist. Trotz des Toleranzediktes des [[Galerius]] ließ er die [[Christenverfolgungen im Römischen Reich|Christen wieder verfolgen]] und versuchte, den [[Serapis]]kult als Staatsreligion zu etablieren. Er starb 313 im Kampf gegen seinen Konkurrenten [[Licinius]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Maximinus war ursprünglich angeblich ein [[Illyrien|illyrischer]] Schäfer. Er stammte jedenfalls aus keiner bekannten Familie, sondern stieg in der römischen Armee auf und wurde von seinem Onkel, Galerius, der seit 293 einer der vier Kaiser im Reich war ([[Römische Tetrarchie]]), im Mai 305 [[Adoption (Römisches Reich)|adoptiert]], in den Rang eines &amp;#039;&amp;#039;Caesar&amp;#039;&amp;#039; erhoben und mit der Herrschaft in [[Syria|Syrien]] und [[Aegyptus|Ägypten]] betraut. Bereits im Jahr 308, nach der Proklamation des Licinius, beanspruchte er ebenfalls den &amp;#039;&amp;#039;Augustus&amp;#039;&amp;#039;-Titel für sich, den er ab 310 durch [[Akklamation]] seiner Soldaten führte. Diese war im ursprünglichen System der Tetrarchie so nicht vorgesehen und somit ein Teil des Prozesses der [[Auflösung der römischen Tetrarchie]] in einer Vielzahl von Bürgerkriegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod des Galerius 311 zum &amp;#039;&amp;#039;senior Augustus&amp;#039;&amp;#039; aufgestiegen, errang Maximinus durch entschlossenes Handeln die Herrschaft über die asiatischen Provinzen. Er befahl ab 312 durchgreifende [[Christenverfolgung]]en (trotz des Toleranzedikts seines Onkels Galerius von 311) und bemühte sich gleichzeitig darum, den [[Römische Religion|traditionellen Polytheismus]] organisatorisch zu festigen. Dabei soll er dem Wunsch der Bevölkerungsmehrheit in seinem Reichsteil entsprochen haben – eine dahingehende Bitte der Provinzbewohner von &amp;#039;&amp;#039;[[Lycia et Pamphylia]]&amp;#039;&amp;#039; ist durch eine Inschrift aus [[Arykanda]] bezeugt. Die Behauptung des christlichen Geschichtsschreibers [[Eusebius von Caesarea]] (&amp;#039;&amp;#039;Kirchengeschichte&amp;#039;&amp;#039; 9,8,2), Maximinus habe die Bevölkerung dazu gezwungen, diese Bitten zu äußern, gilt als unglaubwürdig; vielmehr musste es Maximinus angesichts der angespannten Lage darum gehen, sich beim Volk beliebt zu machen. Der Kaiser förderte insbesondere den Kult des [[Serapis]]. Seine Versuche, die nichtchristlichen Kulte jene Elemente (Armenfürsorge etc.) nachahmen zu lassen, die das Christentum immer beliebter machten, wurden später von [[Julian (Kaiser)|Julian]] erneut aufgenommen. Als sich allerdings der Konflikt mit Licinius als unausweichlich abzuzeichnen begann, scheint Maximinus gegenüber den Christen eine versöhnlichere Haltung eingenommen zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Maximinus schloss offenbar eine Allianz mit [[Maxentius]], der [[Römisches Italien|Italien]] beherrschte, nachdem sich sein Rivale Licinius mit [[Konstantin der Große|Konstantin]] verständigt hatte. Ende 312 oder Anfang 313 kam es zu einem offenen Bruch mit Licinius; Maximinus ging in die Offensive, musste aber am 30. April eine katastrophale Niederlage in der Gegend von [[Heraklea]] hinnehmen. Er floh zuerst nach [[Nikomedia]], dann nach [[Tarsus (T+rkeI)|Tarsos]], wo er im folgenden August starb – wobei sein Tod unterschiedlich beschrieben wurde: „aus Verzweiflung“, „durch Gift“ oder „durch göttliche Gerechtigkeit“. [[Flavius Severianus|Severianus]], der ihm möglicherweise kurzzeitig nachfolgte, wurde von Licinius hingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Maximinus wurde nach seinem Tod äußerst negativ dargestellt – die &amp;#039;&amp;#039;[[Kirchengeschichte (Eusebius)|Kirchengeschichte]]&amp;#039;&amp;#039; des Eusebius stellt ihn als „Gotteshasser“ dar. Fest steht, dass Maximinus die Maßnahmen gegen die Christen bereits im November 312 wieder einstellen ließ und im Frühjahr 313 ein Toleranzedikt erließ, das auch die Rückgabe des beschlagnahmten Eigentums der Christen vorsah. Ob dies nur auf den bevorstehenden Krieg gegen Licinius zurückzuführen ist, ist unklar und umstritten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Helmut Castritius]]: &amp;#039;&amp;#039;Studien zu Maximinus Daia&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Frankfurter althistorische Studien.&amp;#039;&amp;#039; Band 2). Lassleben, Kallmünz 1969 (zugleich Dissertation, Universität Frankfurt am Main 1969).&lt;br /&gt;
* [[Kay Ehling]]: &amp;#039;&amp;#039;Sarapis contra Christum. Zur Religionspolitik des Maximinus Daia, Konstantins Gegenspieler im Osten.&amp;#039;&amp;#039; In: Kay Ehling, [[Gregor Weber (Historiker)|Gregor Weber]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Konstantin der Große. Zwischen Sol und Christus.&amp;#039;&amp;#039; von Zabern, Mainz / Darmstadt 2011, ISBN 978-3-8053-4292-6, S. 33–41 ([https://www.ernster.com/annot/564C42696D677C7C393738333830353334323932367C7C504446.pdf?sq=2 pdf]).&lt;br /&gt;
* [[Thomas Grünewald (Historiker)|Thomas Grünewald]]: &amp;#039;&amp;#039;Maximinus Daia.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Manfred Clauss]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die römischen Kaiser. 55 historische Portraits von Caesar bis Iustinian.&amp;#039;&amp;#039; 4., aktualisierte Auflage. Beck, München 2011, ISBN 978-3-406-60911-4, S. 312–314.&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Kuhoff]], Kay Ehling: &amp;#039;&amp;#039;Maximinus Daia.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Reallexikon für Antike und Christentum]].&amp;#039;&amp;#039; Band 24, Hiersemann, Stuttgart 2012, ISBN 978-3-7772-1222-7, Sp. 495–504.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Maximinus II|Maximinus Daia}}&lt;br /&gt;
* {{DIR|daia|Michael DiMaio, Jr.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personenleiste Römische Kaiser|VORGÄNGER=[[Galerius]]|NACHFOLGER=[[Licinius]]|ZEIT=305/310–313}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118579444|VIAF=69721940}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Maximinus Daia}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der Spätantike]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kaiser (Rom)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren im 3. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 313]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Maximinus Daia&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Gaius Galerius Valerius Maximinus&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=spätantiker römischer Kaiser&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=3. Jahrhundert&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=August 313&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Tarsos]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Rsk6400</name></author>
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