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	<title>Maximiliansgrotte - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Maximiliansgrotte&amp;diff=165637&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Feuerwehrmannanwärter: /* Lage */</title>
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		<updated>2026-03-31T01:24:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Lage&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt eine Schauhöhle in Bayern; zur Grotte in Tirol siehe [[Kaiser-Maximilians-Grotte]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Höhle&lt;br /&gt;
|LOGO=&lt;br /&gt;
|BILD = Maximiliansgrotte 9.jpg&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG = Der &amp;#039;&amp;#039;Eisberg&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|LAGE = [[Fränkische Schweiz]], [[Deutschland]]&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD=49/37/43&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD=11/35/18&lt;br /&gt;
|REGION-ISO=DE-BY&lt;br /&gt;
|KATASTERNUMMER = A 27&lt;br /&gt;
|TYP = [[Tropfsteinhöhle]]&lt;br /&gt;
|ENTDECKUNG = 1596 (erste schriftliche Erwähnung)&lt;br /&gt;
|SCHAUHÖHLE = 1878&lt;br /&gt;
|BELEUCHTUNG = elektrisch&lt;br /&gt;
|GESAMTLÄNGE = 1.200 Meter&lt;br /&gt;
|LÄNGE DES SCHAUHÖHLENBEREICHES = 400 Meter&lt;br /&gt;
|BESUCHER PRO JAHR IM DURCHSCHNITT= 9.900 (2007–2011)&lt;br /&gt;
|BESUCHER AKTUELL = 9.300 (2011)&lt;br /&gt;
|BESONDERHEITEN = &lt;br /&gt;
|WEBSITE = [http://www.maximiliansgrotte.de/ Seite des Höhlenverwalters]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Maximiliansgrotte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Schauhöhle]] bei [[Krottensee (Neuhaus an der Pegnitz)|Krottensee]], einem Gemeindeteil von [[Neuhaus an der Pegnitz]] im [[Mittelfranken|mittelfränkischen]] [[Landkreis Nürnberger Land]] in [[Bayern]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Die [[Karsthöhle]] liegt im [[Naturpark Fränkische Schweiz – Frankenjura]] etwa 2,6 Kilometer östlich von Neuhaus an der Pegnitz.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://geoportal.bayern.de/bayernatlas/index.html?x=qsBT-D-JHWmsrg0XmwEghEW03nMJDtpjbuuIh0qKQKnLychiRZQSQhyDvnsViw6o7R6faA0kAAKec7fU3k2lOqU6qNEsC7rFThKCYPxutKzClKxA8yBl-YCefh9w7919gOB1RcR6iyM&amp;amp;X=5499204.74&amp;amp;Y=4469673.80&amp;amp;zoom=11&amp;amp;lang=de&amp;amp;topic=ba&amp;amp;bgLayer=tk&amp;amp;catalogNodes=122 Lage der Höhle im Bayernatlas] (Abgerufen am 24. September 2016)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Die [[Tropfsteinhöhle]] im [[Krottenseer Forst]] gehört zur &amp;#039;&amp;#039;Erlebniswelt Jurahöhle&amp;#039;&amp;#039;. Ihre Gesamtlänge beträgt 1,2 Kilometer, die größte Höhe ist 70 Meter. Ihr tiefster Punkt liegt 70 Meter unter der Erdoberfläche. Die Grotte besteht aus einem verzweigten Gangsystem mit kleineren und größeren Hallen auf mehreren Etagen. Die öffentlichen Führungen, für die ein künstlicher Ein- und Ausgang geschaffen wurde, beziehen nur einen Teil der Höhle ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Höhlenkataster Fränkische Alb]] (HFA) ist die Maximiliansgrotte als A 27 registriert.&lt;br /&gt;
Die Höhle ist vom [[Bayerisches Landesamt für Umwelt|Bayerischen Landesamt für Umwelt]] als Geotop 371H001&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.umweltatlas.bayern.de/mapapps/resources/reports/sb_geotope/generateBericht.pdf?additionallayerfieldvalue=371H001 Geotop: Maximiliansgrotte (Schauhöhle)] (abgerufen am 20. März 2020) &amp;lt;/ref&amp;gt; und [[Naturdenkmal]] ausgewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Geotope im Landkreis Nürnberger Land|Liste der Naturdenkmäler im Landkreis Nürnberger Land}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hallen bekamen Namen, die an ihre Form erinnern sollen. So gibt es eine „Orgelgrotte“ und eine „Schatzkammer“. Ein sechs Meter hoher Tropfstein, der sogenannte Eisberg, gilt als größter Tropfstein in Deutschland.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.br.de/mediathek/video/willi-wills-wissen-wer-traut-sich-rein-in-dunkle-hoehlen-av:5ec8fb8e57869d001bebf134 |titel=Unbekannte Überschrift |werk=br.de |datum= |abruf=2024-03-13 |offline=ja |archiv-url=https://web.archive.org/web/20211101163242/https://www.br.de/mediathek/video/willi-wills-wissen-wer-traut-sich-rein-in-dunkle-hoehlen-av:5ec8fb8e57869d001bebf134 |archiv-datum=2021-11-01 |archiv-bot=2024-03-17 09:18:09 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Da die Grotte mehrere Zugänge hat, sind infolge der dynamischen Bewetterung an den Zugängen deutliche Luftbewegungen wahrzunehmen. Sie hieß deshalb früher Windloch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Möglicherweise ist die Maximiliansgrotte bereits in der [[Kreidezeit]] entstanden. [[Laugungsfacette]]n beweisen, dass die Höhle unterhalb des Karstwasserspiegels durch stillstehendes Wasser gebildet wurde. Ob die Grotte einst von Menschen bewohnt war, ist nicht sicher. Scherben eines Gefäßes aus der [[Hallstattzeit]], die im Inneren gefunden wurden, sind wahrscheinlich nur hineingeschwemmt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Höhle wurde erstmals im Jahre 1596 schriftlich erwähnt, als Kurfürst [[Friedrich IV. (Pfalz)|Friedrich IV. von der Pfalz]] versuchte, aus den Tropfsteinen [[Gold]] zu machen. Er ließ damals „gelbe Materie“ (in Wahrheit handelte es sich um Höhlenlehm) und abgeschlagene Tropfsteine aus der Höhle schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]] versteckten die Bauern aus der Umgebung ihre Frauen und Töchter in der Maximiliansgrotte. 1703 wurden während des [[Spanischer Erbfolgekrieg|Spanischen Erbfolgekriegs]] 28 gefallene [[Soldat]]en in die Höhle geworfen; 1833 stürzte eine geistig verwirrte Frau aus der Umgebung durch das so genannte Windloch, den damals einzigen bekannten Eingang, und wurde erst nach fünf Tagen unverletzt in der Höhle wiedergefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lange Zeit wurde gestritten, ob die Höhle zur [[Oberpfalz]] oder zu Mittelfranken gehört. Durch ihre Lage an der Grenze erheben [[Auerbach in der Oberpfalz|Auerbach]] und Neuhaus an der Pegnitz Anspruch auf die Höhle. 2003 erfolgte die staatliche Entscheidung, dass die Höhle Mittelfranken zugehörig ist.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.weber-rudolf.de/maximiliansgrotte.htm Private Homepage, Maximiliansgrotte] (Abgerufen am 24. September 2016)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2003 war die Maximiliansgrotte eine der drei Höhlen, in der die [[Willi wills wissen|Willi-wills-wissen]]-Folge &amp;#039;&amp;#039;Wer traut sich rein in dunkle Höhlen?&amp;#039;&amp;#039; gedreht wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.br.de/mediathek/video/willi-wills-wissen-wer-traut-sich-rein-in-dunkle-hoehlen-av:5ec8fb8e57869d001bebf134 |titel=Unbekannte Überschrift |werk=br.de |datum= |abruf=2024-03-13 |offline=ja |archiv-url=https://web.archive.org/web/20211101163242/https://www.br.de/mediathek/video/willi-wills-wissen-wer-traut-sich-rein-in-dunkle-hoehlen-av:5ec8fb8e57869d001bebf134 |archiv-datum=2021-11-01 |archiv-bot=2024-03-17 09:18:09 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erforschung ==&lt;br /&gt;
Der heutige Eingang wird erst seit 1852 genutzt. An Silvester 1852 erkundeten drei Männer aus der Umgebung die Höhle erstmals genauer. Unter ihnen war Johann Leißner aus Krottensee, nach dem eine der Hallen der Höhle benannt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Erinnerung an [[Maximilian II. Joseph|Maximilian II.]] wurde die Höhle 1853 oder 1854 in Maximiliansgrotte umbenannt. Seit 1878 kann sie besichtigt werden. 1994 wurden die [[Karbidlampe]]n, deren Ruß viele Tropfsteine geschwärzt hatte, durch elektrisches Licht ersetzt. Die Höhle besuchen jährlich etwa 10.000 Gäste. Im Vergleich zur wohl bekanntesten Höhle der [[Fränkische Schweiz|Fränkischen Schweiz]], der [[Teufelshöhle bei Pottenstein|Teufelshöhle]] mit 156.100&amp;amp;nbsp;Besuchern im Fünfjahresdurchschnitt der Jahre 2006 bis 2010, ist die Zahl relativ gering.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Besichtigung ist nur im Rahmen einer Führung möglich und beschränkt sich auf einen recht kleinen Teil der Höhle. Sie beginnt an dem seit 1852 genutzten Zugang. Die erste Halle, die besichtigt wird, ist der Leißnerdom. Von hier aus sieht man in 26 Meter Höhe über dem Höhlenboden das Tageslicht durch das Windloch einfallen. Hinter dem Leißnerdom liegt die Adlergrotte, die nach einem Tropfsteingebilde, das einem Adler mit ausgebreiteten Schwingen gleicht, benannt wurde. Neben dem Adler sind dort auch eine Eule, ein kleiner Elefant und ein Euter zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Orgelgrotte, dem nächsten Raum, befinden sich zahlreiche [[Tropfstein]]e, die zum Teil auf abgestürzten Blöcken gewachsen sind. Mindestens an einem dieser Blöcke sind Reste von [[Stalagmit]]en zu sehen, die schräg liegen, woraus man Rückschlüsse auf die ursprüngliche Position ziehen kann. Der ca. sechs Meter hohe Eisberg mit einem Durchmesser von etwa drei Metern befindet sich in einer Seitengrotte der Orgelgrotte. Am Ende der Orgelgrotte ist das sogenannte Taufbecken, ein [[Sinterbecken]] mit einem Durchmesser von ungefähr 50 Zentimetern, zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es folgt der Weg durch die Schatzkammer; in einer Seitengrotte befindet sich eine Bodentropfsteingruppe in Form eines Elefanten mit Reiter. Nach Passieren einiger Tropfsteinsäulen gelangt man in die Schwarze Halle, in der in der Höhle gefundene Überreste von [[Höhlenbär]]en sowie Gebeine der im Spanischen Erbfolgekrieg gefallenen Soldaten zusammengetragen wurden. Von dort gelangt man durch einen 1926 entdeckten Ausgang ins Freie; vermutlich war dies auch der Weg, auf dem einst die Höhlenbären in die Maximiliansgrotte gelangten. In der Nähe befindet sich das durch ein Gitter und einen Zaun gesicherte Windloch über dem Leißnerdom.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildergalerie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Maximiliansgrotte 16.jpg|Knochen von gefallenen Soldaten (unten) und von Höhlenbären (oben)&lt;br /&gt;
Maximiliansgrotte 3.jpg|Die Eule&lt;br /&gt;
Maximiliansgrotte 13.jpg|Schatzkammer&lt;br /&gt;
2016 Maximiliansgrotte 03.jpg|Das Windloch&lt;br /&gt;
2016 Maximiliansgrotte 01.jpg|Der Eingang&lt;br /&gt;
2016 Maximiliansgrotte 04.jpg|Der Ausgang&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Richard G. Spöcker: Die Maximiliansgrotte bei Krottensee, Selbstverlag, Nürnberg 1926&lt;br /&gt;
* {{Literatur | Herausgeber=Abteilung für Karst- und Höhlenkunde der Naturhistorischen Gesellschaft e. V. | Titel=Die Maximiliansgrotte bei Krottensee und der karstkundliche Wanderpfad | Auflage= | Verlag= | Ort= | Jahr=2002 | ISBN= }}&lt;br /&gt;
* Hans Binder, Anke Luz, Hans Martin Luz: [[Schauhöhlen in Deutschland]]. Aegis Verlag, Ulm 1993, ISBN 3-87005-040-3, S. 72–73.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.maximiliansgrotte.de/ www.maximiliansgrotte.de]&lt;br /&gt;
* [http://www.weber-rudolf.de/grottenfuehrung.htm Schilderung des zu besichtigenden Höhlenteils]&lt;br /&gt;
* Alfons Baier: [http://www.angewandte-geologie.geol.uni-erlangen.de/neuh_15.htm Die Maximiliansgrotte]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Schauhöhlen in Deutschland}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4458287-0|VIAF=248712392}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Höhle in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Höhle in Bayern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schauhöhle]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Neuhaus an der Pegnitz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bodendenkmal in Neuhaus an der Pegnitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Höhle der Fränkischen Alb]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geotop im Landkreis Nürnberger Land]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturdenkmal im Landkreis Nürnberger Land]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Karsthöhle in Deutschland]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Feuerwehrmannanwärter</name></author>
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