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	<title>Maximilian Wengler - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Maximilian_Wengler&amp;diff=2478225&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Nimro am 10. März 2024 um 09:41 Uhr</title>
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		<updated>2024-03-10T09:41:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bundesarchiv Bild 146-1985-036-06, Maximilian Wengler.jpg|mini|Maximilian Wengler (1942)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Sinyavino eminences memorial 4.JPG|mini|Heutiger Gedenkstein im Gelände der ehemaligen “Wenglernase”]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Paul Moritz Maximilian Wengler&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[14. Januar]] [[1890]] in [[Roßwein]]; † [[25. April]] [[1945]] bei [[Baltijsk|Pillau-Neutief]]) war ein deutscher [[Generalmajor]] der [[Reserve (Militärwesen)|Reserve]] im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]]. In der [[Zwischenkriegszeit]] war er [[Kaufmann für Versicherungen und Finanzen|Versicherungsdirektor]].&amp;lt;ref&amp;gt;Josef Folttmann, [[Hanns Möller-Witten]]: &amp;#039;&amp;#039;Opfergang der Generale: Die Verluste der Generale und Admirale und der im gleichen Dienstrang stehenden sonstigen Offiziere und Beamten im Zweiten Weltkrieg.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1957, S. 36&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Maximilian war eines von vier Kindern der Eheleute Max Wengler und Bertha Emilie, geborene Kruspe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wengler trat am 28. November 1909 in das [[9. Infanterie-Regiment Nr. 133]] der [[Sächsische Armee|Sächsischen Armee]] in [[Zwickau]] ein und wurde dort am 15. August 1910 zum [[Leutnant]] befördert.&amp;lt;ref&amp;gt;John R. Angolia, Roger James Bender: &amp;#039;&amp;#039;On the field of honor: A history of the Knight&amp;#039;s Cross bearers.&amp;#039;&amp;#039; Band 2, 1979, S.&amp;amp;nbsp;335.&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit Ausbruch des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] und der [[Mobilmachung]] rückte er mit seinem Regiment im Verband mit der [[40. Division (4. Königlich Sächsische)|4. Infanterie-Division Nr. 40]] über das neutrale [[Belgien]] in [[Frankreich]] ein. Während der [[Schlacht an der Marne (1914)|Schlacht an der Marne]] konnte er sich trotz Verwundung am Bein bei Somme-Py sowie [[Vitry-le-François]] bewähren. Für seine Verdienste wurde Wengler am 15. Oktober 1914 durch den sächsischen König [[Friedrich August III. (Sachsen)|Friedrich August III.]] mit dem Ritterkreuz des [[Militär-St.-Heinrichs-Orden]]s beliehen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Der Königlich Sächsische Militär-St. Heinrichs-Orden 1736-1918, Ein Ehrenblatt der Sächsischen Armee.&amp;#039;&amp;#039; Wilhelm und Bertha von Baensch-Stiftung, Dresden 1937, S.&amp;amp;nbsp;698.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende und der [[Demobilisierung]] seines Regiments schied Wengler am 25. Februar 1919 als [[Charakter (Titel)|charakterisierter]] [[Hauptmann (Offizier)|Hauptmann]] aus dem Militärdienst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Zwischenkriegsjahren arbeitete Wengler als Filialdirektor der [[Allianz SE|Allianz-Versicherung]] in [[Essen]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Reinhard Stumpf (Historiker)|Reinhard Stumpf]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Wehrmacht-Elite.&amp;#039;&amp;#039; 1982, S. 71&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der Allgemeinen Mobilmachung im August 1939 anlässlich des Zweiten Weltkriegs wurde Wengler als Hauptmann der Reserve für das [[Heer (Wehrmacht)]] reaktiviert und dem Infanterie-Regiment 40 in [[Augsburg]] zugeteilt, wo man ihn als [[Kompaniechef]] verwendete. Im Rahmen der [[27. Infanterie-Division (Wehrmacht)|27. Infanterie-Division]] nahm er mit diesem Regiment am [[Überfall auf Polen]] und im Frühjahr 1940 am [[Westfeldzug]] teil. Nach Beendigung des Frankreichfeldzuges stieg er innerhalb seines Regiments, welches bis November 1940 dort als Besatzungstruppe verblieb, zum [[Bataillonskommandeur]] auf. Nach der Auflösung der 27. Infanterie-Division wurde Wenglers Regiment der [[227. Infanterie-Division (Wehrmacht)|227. Infanterie-Division]] zugeteilt. Diese Division lag bis etwa September 1941 am Küstenbereich der [[Normandie]] zur Küstensicherung. In diesem Zeitraum wechselte Wengler als Bataillonskommandeur zum Infanterie-Regiment 366 über, das mit der 227. Infanterie-Division im Bereich der [[Heeresgruppe Nord]] bis nach [[Leningrad]] vorstieß und dort am Beginn der [[Leningrader Blockade]] beteiligt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das seit dem Sommer 1942 von [[Oberstleutnant]] Wengler geführte Infanterie-Regiment 366 spielte eine Schlüsselrolle in der Verteidigung der deutschen Stellungen vor Leningrad. Ungewöhnlich ist, dass Wenglers Name selbst in zeitgenössischen sowjetischen Berichten auftaucht und er als harter Gegner beschrieben wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Robert Forczyk]]: &amp;#039;&amp;#039;Leningrad 1941–44: The Epic Siege.&amp;#039;&amp;#039; S.&amp;amp;nbsp;15.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als die [[Rote Armee]] am 19. August 1942 während der [[Erste Ladoga-Schlacht|Ersten Ladoga-Schlacht]] durch die deutschen Linien brach, gelang es Wengler, sich mit seinem Regiment in einem Stützpunkt nördlich des Einbruchs bei Gaitolowo zu behaupten. Obwohl die Einheit zeitweise eingekesselt wurde, gelang es den Sowjets nicht, ihren Einbruch zu verbreitern. Dies war eine wichtige Voraussetzung für das Gelingen eines deutschen Gegenangriffs, der zur Einkreisung der Verbände der Roten Armee führte. Auch in den folgenden Monaten blieb dieser Frontbogen als „Wengler-Nase“ in den Karten verzeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hartwig Pohlmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Wolchow: 900 Tage Kampf um Leningrad&amp;#039;&amp;#039;, S. 66&amp;lt;/ref&amp;gt; Wengler selbst wurde für seinen Anteil in diesen Kämpfen am 6. Oktober 1942 mit dem [[Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes]] ausgezeichnet. Später erhielt er als [[Oberst]] am 22. Februar 1944 das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes (404. Verleihung) sowie am 21. Januar 1945 die Schwerter (123. Verleihung), was ihn zu einem der 148 höchstdekorierten Soldaten der [[Wehrmacht]] machte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Scherzer&amp;quot;&amp;gt;[[Veit Scherzer]]: &amp;#039;&amp;#039;Ritterkreuzträger 1939–1945. Die Inhaber des Eisernen Kreuzes von Heer, Luftwaffe, Kriegsmarine, Waffen-SS, Volkssturm sowie mit Deutschland verbündete Streitkräfte nach den Unterlagen des Bundesarchivs.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage, Scherzers Militaer-Verlag, Ranis/Jena 2007, ISBN 978-3-938845-17-2, S. 778.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 15. Oktober 1942 wurde sein Regiment in das Grenadier-Regiment 366 umbenannt, dessen Kommandeur er blieb. Nach dem Rückzug im Januar/Februar 1944 leitete Wengler eine umsichtige Verteidigung an der [[Narva (Fluss)|Narva]], was zu hohen Verlusten auf Seiten der Roten Armee führte.&amp;lt;ref&amp;gt;Robert Forczyk: &amp;#039;&amp;#039;Leningrad 1941–44: The Epic Siege.&amp;#039;&amp;#039; S.&amp;amp;nbsp;15.&amp;lt;/ref&amp;gt; In Anerkennung dieser Leistung wurde Wengler am 11. Mai 1944 zum Kommandeur der 227. Infanterie-Division ernannt. Im [[Wehrmachtbericht]] wurde Wengler für das Abwehrverhalten seiner Division bei Liepna am 3. August 1944 namentlich erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt... Der deutsche Wehrmachtbericht.&amp;#039;&amp;#039; Band 3: &amp;#039;&amp;#039;1944–1945.&amp;#039;&amp;#039; Biblio Verlag, Osnabrück 1982, ISBN 3-7648-1282-6, S.&amp;amp;nbsp;188.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Division stand, im Druck der sowjetischen Offensiven, im Rahmen der [[18. Armee (Wehrmacht)|18. Armee]], später der [[16. Armee (Wehrmacht)|16. Armee]] zunächst noch im Raum [[Pskow]] und wurde dann über [[Livland]] allmählich Richtung [[Kurland]] abgedrängt. Ab Februar 1945 unterstand Wenglers Division der [[Heeresgruppe Weichsel]]. Am 27. März 1945 wurde Wengler unter Beförderung zum Generalmajor d.&amp;amp;nbsp;R. (mit RDA vom 1. Oktober 1944) zum Kommandeur der [[83. Infanterie-Division (Wehrmacht)|83. Infanterie-Division]] und Nachfolger von [[Generalleutnant]] [[Wilhelm Heun]] ernannt. Dies war insoweit erstaunlich, als es in der Wehrmacht lediglich 15 Reserveoffiziere gab, die einen Generalsrang erreichten.&amp;lt;ref&amp;gt;Reinhard Stumpf: &amp;#039;&amp;#039;Die Wehrmacht-Elite.&amp;#039;&amp;#039; 1982, S. 64&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei den Kämpfen um Pillau wurde Wengler während eines Luftangriffes durch die Detonation einer abgeworfenen Fliegerbombe am 25. April 1945 getötet. Sein Nachfolger wurde Oberst [[Hellmuth Raatz]], der bereits einen Tag später, am 26. April 1945 vor der Roten Armee kapitulierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Erwin Dickhoff: &amp;#039;&amp;#039;Essener Köpfe: wer war was?&amp;#039;&amp;#039; Bacht, Essen 1985, auch in: &amp;#039;&amp;#039;Deutsches Biographisches Archiv.&amp;#039;&amp;#039; III, 982, 17 ([http://db.saur.de/WBIS/saveUrl.jsf?type=biographic&amp;amp;value=322c online])&lt;br /&gt;
* Wolfgang Keilig: &amp;#039;&amp;#039;Die Generale des Heeres 1939–1945.&amp;#039;&amp;#039; Podzun-Pallas-Verlag, Friedberg 1983, ISBN 3-7909-0202-0, S. 242.&lt;br /&gt;
* Gerhard von Seemen: &amp;#039;&amp;#039;Die Ritterkreuzträger 1939 bis 1945.&amp;#039;&amp;#039; Bad Nauheim 1955.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1203090641|VIAF=5151158006002702100008}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Wengler, Maximilian}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hauptmann (Sachsen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Generalmajor (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kommandeur eines Infanterie-Regiments (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kommandeur einer Infanterie-Division (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Zweiten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ritter des Militär-St.-Heinrichs-Ordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ritterkreuzes des Eisernen Kreuzes mit Eichenlaub und Schwertern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1890]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1945]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Wengler, Maximilian&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Wengler, Maximilian Paul Moritz (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Generalmajor der Reserve im Zweiten Weltkrieg&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=14. Januar 1890&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Roßwein]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=25. April 1945&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Baltijsk|Pillau-Neutief]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Nimro</name></author>
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