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	<title>Maximilian Reinganum - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Maximilian_Reinganum&amp;diff=939484&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Catullus26: /* Weblinks */</title>
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		<updated>2026-01-31T12:50:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Maximilian Reinganum&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[31. Dezember]] [[1798]] in [[Frankfurt am Main]]; † [[22. Juni]] [[1878]] ebenda) war ein deutscher [[Jurist]], [[Politik]]er und Publizist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werk ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Maximilian Reinganum.jpg|mini|Maximilian Reinganum]]&lt;br /&gt;
Reinganum wurde als Kind jüdischer Eltern in der [[Frankfurter Judengasse]] geboren, wo die Familie seit ca. 1700 ansässig war. Sie stammte ursprünglich aus [[Rheingönheim]], was in der [[Mundart|mundartlichen]] [[Verballhornung]] zu &amp;#039;&amp;#039;Reinganum&amp;#039;&amp;#039; wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Albert Heintze]] |Titel=Die Deutschen Familiennamen geschichtlich, geographisch, sprachlich |Verlag=[[Franckesche Stiftungen#Verlag der Franckeschen Stiftungen|Verlag der Buchhandlung des Waisenhauses]] |Ort=[[Halle (Saale)|Halle]] |Datum=1903 |Seiten= |Online=https://www.gutenberg.org/files/58804/58804-h/58804-h.htm#II_Namen_Lexikon |Abruf=2024-03-25 |Kommentar=Eintrag: „Reinganum III. O. [=Name der jüngsten Periode nach dem Ort] Rheingönheim “}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Maximilians Vater &amp;#039;&amp;#039;Wolf Herz Reinganum&amp;#039;&amp;#039; (1756–1828) war [[Lotterie]]einnehmer und kam auf diese Weise zu Wohlstand. Nach der [[Emanzipation]] der Frankfurter Juden durch [[Großherzogtum Frankfurt|Großherzog]] [[Carl Theodor von Dalberg]] 1811 konnte er das Frankfurter Bürgerrecht erwerben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Maximilian besuchte ab 1812 als einer der ersten Juden das [[Lessing-Gymnasium (Frankfurt am Main)|Frankfurter Gymnasium]] und studierte ab 1816 [[Rechtswissenschaft]]en in [[Universität Göttingen|Göttingen]], später in [[Universität Heidelberg|Heidelberg]]. 1818 schloss er sich der &amp;#039;&amp;#039;[[Alte Heidelberger Burschenschaft|Alten Heidelberger Burschenschaft]]&amp;#039;&amp;#039; an.&amp;lt;ref&amp;gt;Helge Dvorak: &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Lexikon der Deutschen Burschenschaft.&amp;#039;&amp;#039; Band I: &amp;#039;&amp;#039;Politiker.&amp;#039;&amp;#039; Teilband 5: &amp;#039;&amp;#039;R–S.&amp;#039;&amp;#039; Winter, Heidelberg 2002, ISBN 3-8253-1256-9, S. 40–42.&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit 19 Jahren erreichte er im August 1818 den juristischen Doktorgrad und richtete ein Gesuch an den [[Senat]] der [[Freie Stadt Frankfurt|Freien Stadt Frankfurt]] auf Zulassung zur &amp;#039;&amp;#039;[[Rechtsanwalt|Advocatur]]&amp;#039;&amp;#039;. Dieses Gesuch und auch ein weiteres blieben jedoch ohne Antwort, da die Freie Stadt Frankfurt in der [[Konstitutionsergänzungsakte]] die rechtliche Gleichstellung der Juden wieder aufgehoben hatte. Reinganum ließ sich daraufhin im Mai 1821 [[Taufe|taufen]] und wurde Mitglied der [[Evangelische Kirche|evangelischen Kirche]], woraufhin ihn der Senat unter Auflagen als Advokat zuließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war ein Freund [[Ludwig Börne]]s, den er in juristischen Angelegenheiten vertrat, und setzte sich zeitlebens für die Gleichberechtigung der jüdischen Bürger ein, die erst 1864 vollendet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1822 war er Mitglied der &amp;#039;&amp;#039;Bücherinspektion&amp;#039;&amp;#039; der [[Alte Stadtbibliothek|Frankfurter Stadtbibliothek]]. 1827 heiratete er &amp;#039;&amp;#039;Pauline geb. Hirsch&amp;#039;&amp;#039;. Als begabter Jurist, der seit 1830 auch Hausjurist der angesehenen Familie [[Rothschild (Familie)|Rothschild]] war, erwarb er sich bald große Anerkennung und gehörte zu den erfolgreichsten Frankfurter Advokaten. Seit 1830 engagierte er sich auch politisch; er gehörte mit Unterbrechungen bis zur preußischen Annexion 1866 der &amp;#039;&amp;#039;[[Gesetzgebender Körper|Gesetzgebenden Versammlung]]&amp;#039;&amp;#039; und auch der &amp;#039;&amp;#039;[[Ständige Bürgerrepräsentation|Ständigen Bürgerrepräsentation]]&amp;#039;&amp;#039; (bis 1848) an und gab ab 1832 gemeinsam mit [[Georg Aquilin Rapp]] die halbamtlichen &amp;#039;&amp;#039;Frankfurter Jahrbücher&amp;#039;&amp;#039; heraus. In zahlreichen politischen Prozessen vertrat er die demokratischen Kräfte und die Freiheit der Presse, die nach dem [[Frankfurter Wachensturm]] von 1833 unter zunehmendem Druck durch die pressefeindlichen Beschlüsse des in Frankfurt tagenden [[Bundestag (Deutscher Bund)|Bundestages]] standen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Frankfurt, Hauptfriedhof, Grab B 68 Reinganum (1).JPG|mini|Grab von Maximilian Reinganum]]&lt;br /&gt;
1845 wurde er Mitbegründer und einer der Wortführer des &amp;#039;&amp;#039;Montagskränzchens&amp;#039;&amp;#039;, eines Zusammenschlusses der radikaldemokratischen politischen Vereine Frankfurts. Im März 1848 war Reinganum Mitglied des [[Vorparlament]]s in der [[Frankfurter Paulskirche]]. Die am 24. April 1848 stattfindende Wahl des Frankfurter Vertreters für die [[Frankfurter Nationalversammlung|Nationalversammlung]] verlor er jedoch gegen seinen eher gemäßigten Standeskollegen [[Friedrich Siegmund Jucho]]. Reinganum wurde Mitglied der &amp;#039;&amp;#039;[[Constituierende Versammlung der Freien Stadt Frankfurt|Constituierenden Versammlung der Freien Stadt Frankfurt.]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Scheitern der Revolution und der Auflösung der Konstituante im Januar 1850 wandte er sich der Handelspolitik zu. Als [[Konsulent (Deutschland)|Konsulent]] der [[IHK Frankfurt am Main|Frankfurter Handelskammer]] und der 1854 gegründeten [[Frankfurter Bank]] vertrat er die Stadt bis 1874 auf mehreren deutschen Handelstagen. Nach der Annexion der Freien Stadt durch Preußen wurde er von 1867 bis zu seinem Tod Stadtverordneter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1862 wurde er Herausgeber von Börnes &amp;#039;&amp;#039;Gesammelten Werken&amp;#039;&amp;#039;. Sein letzter öffentlicher Auftritt war anlässlich der Einweihung des Frankfurter Börnedenkmals 1877. Er starb am 22.&amp;amp;nbsp;Juni 1878 in Frankfurt und wurde am 25. Juni 1878 auf dem [[Hauptfriedhof (Frankfurt am Main)|Frankfurter Hauptfriedhof]] begraben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach ihm ist die &amp;#039;&amp;#039;Reinganumstraße&amp;#039;&amp;#039; im [[Frankfurt-Ostend|Ostend]] benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;De Constituta Pecunia, Praesertim Cum Quis Suo Nomine Constituat. Commentatio Inauguralis. Scripsit Maximilianus Reinganum&amp;#039;&amp;#039;. Heidelberg 1819 (Dissertation) [https://books.google.de/books?id=gqVGFtnfTfAC&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;hl=de#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false Digitalisat]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Uebersicht der politischen Geschichte des Mittelalters&amp;#039;&amp;#039;. Warentrapp, Frankfurt am Main 1822. [https://reader.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb10033264_00003.html MDZ Reader]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Protestation deutscher Bürger für Preßfreiheit in Deutschland&amp;#039;&amp;#039;. F. König, Hanau 1832.&lt;br /&gt;
* (Hrsg.): Ludwig Börne: &amp;#039;&amp;#039;Gesammelte Schriften. Neue vollständige Ausgabe&amp;#039;&amp;#039;. 12 Bände. Hoffmann &amp;amp; Campe, Hamburg / Rütten &amp;amp; Lönig, Frankfurt a. M. 1862.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Paul Arnsberg]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte der Frankfurter Juden seit der Französischen Revolution.&amp;#039;&amp;#039; Band III: &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Lexikon der Juden in den Bereichen: Wissenschaft, Kultur, Bildung, Öffentlichkeitsarbeit in Frankfurt am Main&amp;#039;&amp;#039;. Eduard Roether Verlag, Darmstadt 1983, ISBN 3-7929-0130-7, S.&amp;amp;nbsp;363.&lt;br /&gt;
* Reinhard Frost: {{Frankfurter Personenlexikon|869|Reinganum, Maximilian}} (Stand des Artikels: 8. Februar 1995), auch in: {{BibISBN|3782904591|Seite=185–186}}&lt;br /&gt;
* {{ADB|53|285|286|Reinganum, Maximilian|[[Rudolf Jung (Historiker)|Rudolf Jung]]|ADB:Reinganum, Maximilian}}&lt;br /&gt;
* [[Jochen Lengemann]]: &amp;#039;&amp;#039;MdL Hessen. 1808–1996. Biographischer Index&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Politische und parlamentarische Geschichte des Landes Hessen.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 14 = &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Hessen.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 48, 7). Elwert, Marburg 1996, ISBN 3-7708-1071-6, S.&amp;amp;nbsp;305–306.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Maximilian Reinganum}}&lt;br /&gt;
* [https://kalliope-verbund.info/DE-611-BF-114618 BUNDESARCHIV – Zentrale Datenbank Nachlässe] In: ‘‘nachlassdatenbank.de‘‘. Abgerufen am 2. September 2016 (Informationen über den Nachlass Maximilian Reinganums im Institut für Stadtgeschichte Frankfurt)&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=HBN|ID=118599364|titel=Reinganum, Maximilian|datum=2020-05-09}}&lt;br /&gt;
* {{Parlamente in Hessen|Thema=Abgeordnete|Ident=118599364|Titel=Dr. jur. Maximilian Reinganum|Datum=2025-02-10|Abruf=2025-05-14}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118599364|LCCN=n80157404|VIAF=62341250}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Reinganum, Maximilian}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burschenschafter (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Constituierenden Versammlung der Freien Stadt Frankfurt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Gesetzgebenden Körpers der Freien Stadt Frankfurt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Ständigen Bürgerrepräsentation der Freien Stadt Frankfurt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Vorparlaments]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (deutsche Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Judentums (Frankfurt am Main)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Publizist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtsanwalt (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1798]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1878]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Reinganum, Maximilian&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Jurist, Politiker und Publizist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=31. Dezember 1798&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Frankfurt am Main]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=22. Juni 1878&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Frankfurt am Main]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Catullus26</name></author>
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