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	<title>Maximilian Pfeiffer - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Maximilian_Pfeiffer&amp;diff=592656&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Mirmok12: siehe Deutsche Biographie</title>
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		<updated>2026-01-04T12:14:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;siehe Deutsche Biographie&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:PfeifferMaximilian.jpg|mini|Maximilian Pfeiffer]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Maximilian Josef Pfeiffer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[21. Dezember]] [[1875]] in [[Rheinzabern]]; † [[3. Mai]] [[1926]] in [[München]]) war ein [[Deutsches Reich|deutscher]] [[Politiker]] der [[Deutsche Zentrumspartei|Zentrumspartei]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Beruf ==&lt;br /&gt;
Maximilian Pfeiffer wurde als Sohn des katholischen Bezirkshauptlehrers Franz Xaver Pfeiffer und der Anna Maria Barbara Bosch geboren und hatte dreizehn Geschwister. Unter seinen jüngeren Geschwistern waren der Archivar [[Albert Pfeiffer]] (1880–1948), der Politiker [[Anton Pfeiffer]] (1888–1957) und der Diplomat [[Peter Pfeiffer (Diplomat)|Peter Pfeiffer]] (1895–1978).&amp;lt;ref&amp;gt;[[Karl Heinz Debus]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Das Landesarchiv Speyer&amp;#039;&amp;#039;. Veröffentlichungen der Landesarchivverwaltung Rheinland-Pfalz, Band 40, Koblenz 1987, ISBN 3-922018-54-8. Zu Albert Pfeiffer und seinen Brüdern S. 31 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Maximilian Pfeiffer legte 1894 das Abitur in [[Speyer]] ab. Von 1894 bis 1898 studierte er klassische Philologie, vergleichende Sprachwissenschaften und Kunstgeschichte in [[Humboldt-Universität zu Berlin|Berlin]], [[Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg|Heidelberg]] und [[Ludwig-Maximilians-Universität München|München]]. Als Student wurde er aktives Mitglied der [[katholische Studentenverbindung|katholischen Studentenverbindungen]] [[KStV Askania-Burgundia Berlin|Askania Berlin]], [[KStV Palatia Heidelberg|Palatia Heidelberg]] und Ottonia München im [[Kartellverband katholischer deutscher Studentenvereine|KV]]. Nach der Promotion zum Doktor der Philosophie bestand er 1898 auch die Lehramtsprüfung. Anschließend wurde er Volontär, später Assistent an der Staatsbibliothek in [[München]]. 1903 wechselte er als Sekretär an die [[Staatsbibliothek Bamberg|Königliche Bibliothek]] in [[Bamberg]]. 1909 wurde er zum [[Kurator (Museum)|Kustos]] ernannt. Ab 1912 war er Bibliothekar der Hof- und Staatsbibliothek in München. 1914 meldete er sich als Kriegsfreiwilliger und wurde der Propaganda-Abteilung des Generalstabs zugeteilt. 1922 wurde er Gesandter des Deutschen Reiches in [[Wien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pfeiffer war Ehrenmitglied der [[Société royale d’archéologie de Bruxelles]]. Sein bibliothekarischer Nachlass befindet sich in der [[Pfälzische Landesbibliothek Speyer|Pfälzischen Landesbibliothek]] in Speyer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1923 erkrankte er an einem Nierenleiden und erlag drei Jahre später einer Herzlähmung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Partei ==&lt;br /&gt;
Pfeiffer gehörte der Deutschen Zentrumspartei an und war von November 1918 bis Februar 1920 deren Generalsekretär. Zu dieser Zeit war sein Bruder Anton Generalsekretär der [[Bayerische Volkspartei|Bayerischen Volkspartei]], die sich vom Zentrum abgespalten hatte. 1914 gehörte Maximilian Pfeiffer mit [[Matthias Erzberger]], [[Liborius Gerstenberger]] und anderen Zentrumspolitikern zu den Gegnern einer Reichstagskandidatur des rechtskonservativen [[Martin Spahn]], der später zur [[Deutschnationale Volkspartei|DNVP]] übertreten sollte, für das Zentrum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgeordneter ==&lt;br /&gt;
Von 1907 bis 1918 gehörte Pfeiffer für den Wahlkreis [[Kronach]]-[[Lichtenfels (Oberfranken)|Lichtenfels]] dem Reichstag des Kaiserreiches an. 1907 drohte seine politische Karriere an einem Skandal zu scheitern. 1919/20 war er Mitglied der [[Weimarer Nationalversammlung]]. Von 1920 bis 1924 war er erneut [[Mitglied des Reichstages|Reichstagsabgeordneter]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Positionen ==&lt;br /&gt;
Pfeiffer wurde 1907 von verschiedenen Zeitungen als [[Homosexualität|homosexuell]] denunziert, was er jedoch zurückwies. Er sprach sich daraufhin wiederholt für die Abschaffung von [[§ 175 Strafgesetzbuch (Deutschland)|§ 175 Strafgesetzbuch]] (Strafbarkeit männlicher Homosexualität) aus.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Erwin In het Panhuis |url=https://www.queer.de/detail.php?article_id=56273 |titel=Ein Fall von sexueller Denunziation |werk=queer.de |datum=2025-12-21 |abruf=2026-01-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Autor ==&lt;br /&gt;
Pfeiffer war auch als Autor tätig. Er schrieb kulturhistorische, volkskundliche und historische Aufsätze, Essays und Gedichte. Sein bekanntestes Werk ist der historische Roman &amp;#039;&amp;#039;Kyrie Eleison&amp;#039;&amp;#039; (1925), über das Leben in der mittelalterlichen Stadt [[Speyer]] und die dortige [[Judenverfolgungen zur Zeit des Schwarzen Todes|Judenverfolgung]] von 1349. Eine der positiven Hauptfiguren darin ist Bischof [[Gerhard von Ehrenberg]] († 1363). Wie der Untertitel &amp;#039;&amp;#039;ein Roman von Juden und von Christen aus dem alten Speyer&amp;#039;&amp;#039; andeutet, versucht das Werk, entgegen dem damaligen Zeitgeist, Verständnis für das Judentum zu wecken und zeichnet ein positives Bild davon. Es wurde seinerzeit sogar von jüdischen Zeitungen empfohlen&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.alemannia-judaica.de/images/Images%20218/Speyer%20Bayr%20GZ%2008021926.JPG Empfehlende Rezension in der &amp;#039;&amp;#039;„Bayerischen Israelitischen Gemeindezeitung“&amp;#039;&amp;#039; vom 8. Februar 1926]&amp;lt;/ref&amp;gt; und 1984 nochmals im Reprint aufgelegt, versehen mit einem Nachwort von [[Karl Heinz Debus]], dem Leiter des [[Landesarchiv Speyer|Landesarchivs Speyer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Maria Keipert (Red.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch des deutschen Auswärtigen Dienstes 1871–1945.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben vom Auswärtigen Amt, Historischer Dienst. Band 3: Gerhard Keiper, Martin Kröger: &amp;#039;&amp;#039;L–R.&amp;#039;&amp;#039; Schöningh, Paderborn u. a. 2008, ISBN 978-3-506-71842-6.&lt;br /&gt;
* {{NDB|20|313|314|Pfeiffer, Maximilian Josef|Karsten Ruppert|116163828}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|116163828}}&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|116163828}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Folgenleiste|VORGÄNGER=[[Frederic von Rosenberg]]|NACHFOLGER=[[Hugo Graf von und zu Lerchenfeld auf Köfering und Schönberg]]|AMT=[[Deutsche Botschaft Wien|Deutscher Botschafter in Österreich]]|ZEIT=1922–1926}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116163828|LCCN=nr/89/15606|VIAF=67209930}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Pfeiffer, Maximilian}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Deutsches Kaiserreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Weimarer Nationalversammlung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zentrum-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Pfalz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Botschafter (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Botschafter in Österreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter im KV]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Landkreis Germersheim)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1875]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1926]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Pfeiffer, Maximilian&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Pfeiffer, Maximilian Josef (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (Zentrum), MdR&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=21. Dezember 1875&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Rheinzabern]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=3. Mai 1926&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[München]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mirmok12</name></author>
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