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	<title>Maximilian Klinkowski - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2026-04-29T14:54:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; Tippfehler korrigiert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Belege}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Maximilian Klinkowski&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[24. Mai]] [[1904]] in [[Berlin]]; † [[22. Juni]] [[1971]] ebenda) war ein deutscher [[Phytomedizin]]er. Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] baute er die ehemalige Außenstelle [[Aschersleben]] der Biologischen Reichsanstalt für Land- und Forstwirtschaft zu einer eigenständigen Forschungsstätte der [[Akademie der Landwirtschaftswissenschaften]] aus. Sein [[Forschung]]sschwerpunkt war die [[Virologie|pflanzliche Virologie]]. Sein offizielles [[Autorenkürzel der Botaniker und Mykologen|botanisches Autorenkürzel]] lautet „{{Person|Klink.}}“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Maximilian Klinkowski, Sohn eines Schneidermeisters, absolvierte von 1919 bis 1921 eine landwirtschaftliche Lehre und studierte nach bestandener [[Abitur|Reifeprüfung]] seit 1924 an der [[Landwirtschaftliche Hochschule Berlin|Landwirtschaftlichen Hochschule Berlin]]. Dort promovierte er 1929 mit einer [[Dissertation]] über die Physiologie von [[Hafer]]sorten. Durch [[Otto Appel]] fand er den Weg zur [[Phytomedizin]]. Von 1929 bis 1939 arbeitete er an der [[Biologische Reichsanstalt für Land- und Forstwirtschaft|Biologischen Reichsanstalt für Land- und Forstwirtschaft]] in Berlin-Dahlem, zunächst im Laboratorium für Botanik, seit 1933 im Institut für Pflanzenzüchtung und Vererbungslehre. 1939 wurde er zum [[Regierungsrat (Amtsbezeichnung)|Regierungsrat]] ernannt und im gleichen Jahr zur Wehrmacht eingezogen. Am 13. September 1940 beantragte er die Aufnahme in die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] und wurde zum 1. Oktober desselben Jahres aufgenommen (Mitgliedsnummer 8.185.134).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/20921201&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Harry Waibel]]: &amp;#039;&amp;#039;Diener vieler Herren. Ehemalige NS-Funktionäre in der SBZ/DDR.&amp;#039;&amp;#039; Peter Lang, Frankfurt am Main u. a. 2011, ISBN 978-3-631-63542-1, S. 168.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1941 war er im [[Reichskommissariat Ostland]] Direktor des Instituts für Pflanzenkrankheiten der Landwirtschaftlichen Forschungsanstalt in [[Riga]] und erhielt dort das [[Kriegsverdienstkreuz (1939)|Kriegsverdienstkreuz II. Klasse mit Schwertern]]. 1942 habilitierte er sich an der Landwirtschaftlich-Gärtnerischen Fakultät der [[Friedrich-Wilhelms-Universität zu Berlin]] und erhielt 1943 eine [[Dozentur]] für [[Pflanzenbau]] und [[Pflanzenschutz]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.mz.de/lokal/aschersleben/jubilaum-von-prof-maximilian-klinkowski-ein-leben-fur-die-agrarforschung-2996811 |titel=Jubiläum von Prof. Maximilian Klinkowski: Ein Leben für die Agrarforschung |werk=Mitteldeutsche Zeitung |hrsg=Mitteldeutsche Verlags- und Druckhaus GmbH |datum=2004-05-26 |sprache=de |abruf=2025-08-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1945 wurde Klinkowski die Leitung der Zweigstelle [[Aschersleben]] der Biologischen Zentralanstalt (vormals Biologische Reichsanstalt) übertragen, die er zu einem bedeutenden phytomedizinischen Zentrum ausbaute. Als [[Institut für Phytopathologie Aschersleben|Institut für Phytopathologie]] der Biologischen Zentralanstalt der [[Akademie der Landwirtschaftswissenschaften|Deutschen Akademie der Landwirtschaftswissenschaften zu Berlin]] erlangte diese Forschungsstätte Weltgeltung. Von 1951 bis 1969 leitete Klinkowski als Direktor dieses Institut. Gleichzeitig war er von 1951 bis 1964 Professor mit Lehrstuhl und Direktor des Phytopathologischen Instituts der [[Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klinkowski ging 1969 offiziell in Rente, arbeitete aber weiter an Fachbüchern. Er verstarb infolge eines Schwächeanfalls am 22. Juni 1971 in Berlin.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Forschungsschwerpunkte ==&lt;br /&gt;
Während seiner Tätigkeit an der Biologischen Reichsanstalt beschäftigte sich Klinkowski mit physiologischen und ökologischen Problemen bei landwirtschaftlichen [[Kulturpflanze]]n. Schwerpunkte waren Studien über die Botanik, den Anbau und die Krankheiten von Futterpflanzen. 1937 unternahm er eine [[Forschungsreise]] durch Spanien, Portugal und Nordafrika und untersuchte die Wild- und Kulturformen verschiedener [[Futterpflanze]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Aschersleben arbeitete Klinkowski mit einem größeren Stab von Wissenschaftlern, die er größtenteils an der Universität Halle  ausgebildet hatte, vorwiegend auf dem Gebiet der [[Virologie|pflanzlichen Virologie]]. In vorbildlicher Weise hat er seine Mitarbeiter zu fruchtbaren Gemeinschaftsarbeiten angeregt. Seine [[Publikation]]sliste umfasst fast zweihundert wissenschaftliche Veröffentlichungen in Fachzeitschriften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klinkowski verstand es meisterhaft, das Fachwissen auf seinen Forschungsfeldern in [[Enzyklopädie|enzyklopädischen Werken]] zusammenzufassen. So war er [[Herausgeber|Herausgeber oder Mitherausgeber]] bedeutender [[Lehrbuch|Lehr- und Handbücher]]. Gemeinsam mit Erich Köhler bearbeitete er den 700 Seiten umfassenden Band &amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;Die Viruskrankheiten&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot; in dem von [[Paul Sorauer]] begründeten Handbuch der Pflanzenkrankheiten, der 1954, bei seinem Erscheinen, als die vollständigste deutschsprachige Darstellung der pflanzlichen [[Virose]]n aus aller Welt galt. Wegweisend für die Phytomedizin und für andere agrarwissenschaftliche Fachgebiete wurden das zweibändige Werk &amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;Pflanzliche Virologie&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot; (1958), das gemeinsam mit Rudolf Schick und anderen herausgegebene zweibändige Monumentalwerk &amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;Die Kartoffel&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot; (1961/62) und das mit Erich Mühle und Ernst Reinmuth herausgegebene dreibändige Handbuch &amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;Phytopathologie und Pflanzenschutz&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot; (1965–1968; 2. Aufl. 1974 u. 1976). Zu allen Werken hat Klinkowski jeweils eigene Kapitel beigesteuert. Darüber hinaus war er seit 1954 Mitherausgeber der &amp;quot;[[Phytopathologische Zeitschrift|Phytopathologischen Zeitschrift]]&amp;quot; und Redaktionsmitglied anderer Fachzeitschriften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen und Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1952 ordentliches Mitglied der [[Akademie der Landwirtschaftswissenschaften]] zu Berlin&lt;br /&gt;
* 1958 Mitglied der [[Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina|Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina]]&lt;br /&gt;
* 1960 ordentliches Mitglied der [[Sächsische Akademie der Wissenschaften|Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig]]&lt;br /&gt;
* 1960 [[Nationalpreis der DDR]]&lt;br /&gt;
* 1964 [[Verdienstmedaille der DDR]]&lt;br /&gt;
* 1965 ordentliches Mitglied der [[Deutsche Akademie der Wissenschaften zu Berlin|Deutschen Akademie der Wissenschaften zu Berlin]]&lt;br /&gt;
* 1965 [[Ehrendoktor]] der [[Universität Hohenheim|Landwirtschaftlichen Hochschule Hohenheim]]&lt;br /&gt;
* 1967 Auswärtiges Mitglied der [[Polnische Akademie der Wissenschaften|Polnischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
* 1969 [[Erwin Baur|Erwin-Baur-Medaille]] der Akademie der Landwirtschaftswissenschaften der DDR&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hauptwerke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Fichtelgebirgshafer und v. Lochows Gelbhafer. Ein physiologischer Vergleich&amp;#039;&amp;#039;. Diss. Landw. Hochsch. Berlin 1929. – Zugl. in: Angewandte Botanik Bd. 11, 1929, S. 127–190.&lt;br /&gt;
* F. Merkenschlager und M. Klinkowski: &amp;#039;&amp;#039;Pflanzliche Konstitutionslehre. Dargestellt an Kulturpflanzen&amp;#039;&amp;#039;. Verlagsbuchhandlung Paul Parey Berlin 1933.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Entwicklung und Problematik der pflanzlichen Virusforschung&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Hirzel Leipzig 1953 = Sitzungsberichte der Deutschen Akademie der Landwirtschaftswissenschaften zu Berlin Bd. 2, H. 3.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Viruskrankheiten&amp;#039;&amp;#039;, bearbeitet von E. Köhler und M. Klinkowski. In: Handbuch der Pflanzenkrankheiten, begründet von Paul Sorauer. Verlag Paul Parey Berlin 1954, 6. Aufl., Bd. 2.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Pflanzliche Virologie&amp;#039;&amp;#039;. Herausgegeben von M. Klinkowski und Mitarbeiter. 2 Bände, Akademie-Verlag Berlin 1958.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Kartoffel&amp;#039;&amp;#039;. Herausgegeben von R. Schick und M. Klinkowski. 2 Bände und Registerband. VEB Deutscher Landwirtschaftsverlag Berlin 1961/1962.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Phytopathologie und Pflanzenschutz&amp;#039;&amp;#039;. Herausgegeben von M. Klinkowski, E. Mühle und E. Reinmuth. 3 Bände, Akademie-Verlag Berlin 1965–1968; Bd. I: &amp;#039;&amp;#039;Grundlagen und allgemeine Probleme der Phytopathologie und des Pflanzenschutzes&amp;#039;&amp;#039; (1965); Bd. II: &amp;#039;&amp;#039;Krankheiten und Schädlinge landwirtschaftlicher Kulturpflanzen&amp;#039;&amp;#039; (1966); Bd. III: &amp;#039;&amp;#039;Krankheiten und Schädlinge gärtnerischer Kulturpflanzen&amp;#039;&amp;#039; (1968). – 2. überarb. u. erw. Aufl. ebd. 1974–1976.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* H. Richter: &amp;#039;&amp;#039;Maximilian Klinkowski 1904-1971&amp;#039;&amp;#039;. In: Phytopathologische Zeitschrift Bd. 72, 1971, S. 1–10 (mit Bild u. Schriftenverzeichnis).&lt;br /&gt;
* A. Hey: &amp;#039;&amp;#039;Zum Gedenken an Maximilian Klinkowski * 24.5.1904  † 22.6.1971&amp;#039;&amp;#039;. In: Nachrichtenblatt für den Pflanzenschutz in der DDR. Neue Folge, Jg. 25, 1971, S. 149–152 (mit Bild).&lt;br /&gt;
* R. Bercks: &amp;#039;&amp;#039;In memoriam Professor Dr. M. Klinkowski&amp;#039;&amp;#039;. In: Anzeiger für Schädlingskunde und Pflanzenschutz Jg. 44, 1971, S. 175 (mit Bild).&lt;br /&gt;
* A. Hey: &amp;#039;&amp;#039;Maximilian Klinkowski 24.5.1904 – 22.6.1971&amp;#039;&amp;#039;. In: Jahrbuch der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig 1971–1972. Akademie-Verlag Berlin 1974, S. 267–280 (mit Bild und Schriftenverzeichnis).&lt;br /&gt;
* Dieter Spaar und Hans Joachim Müller: &amp;#039;&amp;#039;Maximilian Klinkowski zum Gedenken&amp;#039;&amp;#039;. In: Archiv für Phytopathologie und Pflanzenschutz Bd. 10, 1974, S. 221–224.&lt;br /&gt;
* {{WWW-DDR|id=maximilian-klinkowski|lemma=Klinkowski, Maximilian|autor=|band=1|idNum=1760}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{CPH}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1090084307|LCCN=n/84/800830|VIAF=54545735}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Klinkowski, Maximilian}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Agrarwissenschaftler (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Phytomediziner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Virologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pflanzenbauwissenschaftler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Leopoldina (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Akademie der Wissenschaften der DDR]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Sächsischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (deutsche Besetzung Lettlands 1941–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Nationalpreises der DDR III. Klasse für Wissenschaft und Technik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Universität Hohenheim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger der Verdienstmedaille der DDR]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1904]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1971]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Akademie der Landwirtschaftswissenschaften der DDR)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Klinkowski, Maximilian&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Phytomediziner&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=24. Mai 1904&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=22. Juni 1971&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Graph Pixel</name></author>
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