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	<title>Maximilian Hohenberg - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-27T16:36:08Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Eleutheropodic am 15. Dezember 2024 um 15:05 Uhr</title>
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		<updated>2024-12-15T15:05:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Maximilian „Max“ Hohenberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[29. September]] [[1902]] auf [[Schloss Belvedere]] in [[Wien]]; † [[8. Januar|8. Jänner]] [[1962]] in Wien), von 1914 bis 1919 &amp;#039;&amp;#039;Herzog von Hohenberg&amp;#039;&amp;#039;, war ein österreichischer Aristokrat und Oberhaupt des Hauses [[Hohenberg (österreichisches Adelsgeschlecht)|Hohenberg]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Maximilian Hohenberg.jpg|mini|hochkant=1.0|Maximilian Hohenberg (1930er, Sammlung [[Raoul Korty]])]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Franz Ferdinand with his family.jpg|mini|Franz Ferdinand mit seiner Familie, um 1908 (Max rechts)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hohenberg-Wappen.png|mini|Wappen der Herzöge und Fürsten von Hohenberg (1917)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Artstetten - Schloss mit Kirche.JPG|mini|[[Schloss Artstetten]]; Familiensitz des Hauses Hohenberg]]&lt;br /&gt;
Maximilian Karl Franz Michael Hubert Anton Ignatius Joseph Maria Fürst von Hohenberg war der älteste Sohn von vier Kindern des österreichischen Thronfolgers [[Franz Ferdinand von Österreich-Este|Franz Ferdinand, Erzherzog von Österreich-Este]] (1863–1914) und seiner Ehefrau [[Sophie Chotek von Chotkowa|Gräfin Sophie Chotek, Herzogin von Hohenberg]] (1868–1914). Durch die [[morganatische Ehe]] seiner Eltern waren er und seine Geschwister von der Thronfolge ausgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Attentat auf seine Eltern im Jahr 1914 kamen er und seine Geschwister in die Obhut seiner Tante mütterlicherseits, Henriette Gräfin Chotek. Die [[Waise|verwaisten]] Kinder wurden von Kaiser [[Franz Joseph&amp;amp;nbsp;I.]] nur einmal empfangen. Die drei Kinder erbten das [[Schloss Artstetten]] in Niederösterreich, ferner das [[Schloss Konopiště]] südlich von Prag, das Schloss [[Chlum u Třeboně|Chlumetz]] in Südböhmen nahe der Grenze zu Österreich und das [[Radmer#Schloss Greifenberg|Schloss Greifenberg]] in [[Radmer]] in der Steiermark.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Weissensteiner&amp;quot;&amp;gt;[[Friedrich Weissensteiner]]: &amp;#039;&amp;#039;Franz Ferdinand – Der verhinderte Herrscher.&amp;#039;&amp;#039; Österreichischer Bundesverlag, Copyr. 1983,&amp;amp;nbsp;S. 114–138.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem Tod des Kaisers [[Franz Joseph I.|Franz Joseph]] 1916 wurden aus seinem Nachlass 20.000 ha Hektar Waldbesitz in Radmer, Steiermark, die eigentlich als testamentarisches Erbteil für Franz Ferdinand vorgesehen waren, an dessen Waisenkinder Max, Sophie und Ernst übertragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Regierungszeit [[Karl I. (Österreich-Ungarn)|Kaiser Karls I.]] erhielten die Kinder des Thronfolgerpaars am 31. August 1917 ein erbliches Wappen und die in der [[Primogenitur]] erbliche Herzogswürde mit der Anrede „Hoheit“, die übrigen Nachkommen den Titel &amp;#039;&amp;#039;Fürst&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;Fürstin&amp;#039;&amp;#039; mit der Anrede „Durchlaucht“. Maximilian bekam somit als Erstgeborener den Titel [[Herzog]] und wurde Chef des Hauses [[Hohenberg (österreichisches Adelsgeschlecht)|Hohenberg]]. Das [[Adelsaufhebungsgesetz]] hob 1919 in Österreich alle Adelstitel auf; außerhalb Österreichs nennen sich Maximilians Nachkommen jedoch [[Fürst]] bzw. Fürstin von Hohenberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1919 bestimmte ein Sondergesetz der neuen [[Tschechoslowakei|tschechoslowakischen Republik]] die Ausweisung Maximilians und seines jüngeren Bruders [[Ernst Hohenberg|Ernst]] nach [[Österreich]]. Maximilian besuchte das [[Schottengymnasium]] in [[Wien]]. Anschließend studierte er [[Rechtswissenschaften]]. Im Jahr 1926 promovierte er an der [[Universität Graz]] zum Dr. jur.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|bzt|9|6|1926|6|Allerlei. Österreich. Dr. Max Hohenberg}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im selben Jahre heiratete Maximilian Elisabeth Bona Gräfin von Waldburg zu Wolfegg und Waldsee. Beruflich war er als Jurist tätig und verwaltete den Besitz der Familie. Wie sein Bruder trat er als monarchistischer Redner auf und hatte engen Kontakt zu [[Otto von Habsburg]]. Im [[Legitimismus|legitimistischen]] Dachverband &amp;#039;&amp;#039;Eiserner Ring&amp;#039;&amp;#039; war er Ehrenvorsitzender.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Rotraut Hackermüller |Hrsg= |Titel=Tragödie im Burgenland: Werfel als „Chronist“ des Schreckens |Sammelwerk=brücken. Germanistisches Jahrbuch Tschechien – Slowakei |Band=Jahr 03/1–2 |Verlag= |Ort= |Datum=1995 |Seiten=79 |Online=[https://jahrbuch-bruecken.de/category/1991-2000/1995/ Online abrufbar] auf der Website der Publikation}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Maximilian Hohenberg Dachau Arolsen Archives.jpg|mini|Registrierungskarte von Maximilian Hohenberg als Gefangener im nationalsozialistischen Konzentrationslager Dachau]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Artstetten, graves of Duke Maximilian and Duchess Elisabeth.jpg|mini|Sarkophage von Elisabeth und Maximilian Hohenberg in der Gruft von [[Schloss Artstetten]] ]]&lt;br /&gt;
Am 14. März 1938 wurden er und sein Bruder Ernst, die sich für die Selbstständigkeit [[Österreich]]s und gegen den [[Anschluss Österreichs|„Anschluss“]] an das [[Deutsches Reich|Deutsche Reich]] ausgesprochen hatten, in das [[KZ Dachau|Konzentrationslager Dachau]]  [[Prominententransport#Weitere Gefangenentransporte|deportiert]]. Beide Brüder wurden vorzugsweise für das Reinigen der Latrinen eingesetzt. Der spätere Bundeskanzler [[Leopold Figl]] berichtete, dass die Brüder die Erniedrigungen mit heiterer Würde ertrugen und sich gegenüber den Mitgefangenen stets kameradschaftlich verhielten. Maximilian wurde wohl durch Fürsprache seiner Frau bei [[Hermann Göring]] nach einem halben Jahr entlassen, während Ernst in andere KZs verlegt wurde und erst 1943 heimkehren konnte.&amp;lt;ref&amp;gt;Norbert Nemec: &amp;#039;&amp;#039;Erzherzogin Maria Annunziata (1876–1961). Die unbekannte Nichte Kaiser Franz Josephs I.&amp;#039;&amp;#039; Böhlau, Wien 2010, ISBN 978-3-205-78456-2, S.&amp;amp;nbsp;264.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach seiner Entlassung wurde Maximilian auf [[Schloss Artstetten]] ein Zwangsaufenthaltsort zugewiesen. Zudem wurde der Besitz der Familie enteignet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Befreiung wählten ihn die Einwohner mit Zustimmung der [[Sowjetische Militäradministration in Österreich|sowjetischen Besatzungsmacht]] zum Bürgermeister von [[Artstetten-Pöbring|Artstetten]]. Die Position behielt er zweimal fünf Jahre lang. Außerdem war er für lange Jahre der Bevollmächtigte von [[Otto von Habsburg]] bei den Vermögensverhandlungen zwischen dem [[Habsburg|Haus Habsburg]] und der österreichischen Bundesregierung. Diese Gespräche erklärte Maximilian 1958 für gescheitert, da sich keine Kompromisslinie abzeichnete. Otto von Habsburg beauftragte Hohenberg daraufhin, mit der Regierung über die Rückkehr der Habsburger zu verhandeln. Als das österreichische Verfassungsgericht dieses ausschloss, legte Maximilian das Mandat nieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Maximilian starb am 8. Jänner 1962 in Wien an den Spätfolgen der im Konzentrationslager erlittenen Misshandlungen und wurde in der Hohenberg’schen Familiengruft in [[Schloss Artstetten]] beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehe und Nachkommen ==&lt;br /&gt;
Am 16. November 1926 heiratete er in [[Wolfegg]], [[Württemberg]], Elisabetha Bona Gräfin von [[Haus Waldburg|Waldburg zu Wolfegg und Waldsee]] (1904–1993), eine Tochter des [[Maximilian von Waldburg-Wolfegg-Waldsee|Maximilian Fürst von Waldburg zu Wolfegg und Waldsee]] und der Sidonie, geb. Prinzessin von [[Lobkowitz (Adelsgeschlecht)|Lobkowitz]]. Aus der Ehe gingen sechs Söhne hervor:&lt;br /&gt;
* Franz Ferdinand (1927–1977) ⚭ 1956 Prinzessin [[Elisabeth von Luxemburg (1922–2011)|Elisabeth von Luxemburg]] (1922–2011), älteste Tochter der Großherzogin [[Charlotte (Luxemburg)|Charlotte von Luxemburg]]&lt;br /&gt;
** Anita ⚭ Graf Romée de [[La Poeze d’Harambure]]&lt;br /&gt;
* [[Georg Hohenberg|Georg]] (1929–2019), österreichischer Botschafter ⚭ 1960 Eleonore Auersperg-Breunner (1928–2021)&lt;br /&gt;
* Albrecht (1931–2021) ⚭ 1962 Leontine Cassis-Faraone (* 1933)&lt;br /&gt;
* Johannes (1933–2003), Unternehmer ([[Gmundner Keramik]]) ⚭ 1969 Elisabeth Meilinger-Rehrl (* 1947)&lt;br /&gt;
* Peter (1936–2017) ⚭ 1970 Christine-Maria Meilinger-Rehrl (* 1945)&lt;br /&gt;
* Gerhard (1941–2019)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Munzinger-Archiv|Munzinger]]: &amp;#039;&amp;#039;Internationales Biographisches Archiv&amp;#039;&amp;#039; 09/1962 vom 19. Februar 1962.&lt;br /&gt;
* [[Lucian O. Meysels]]: &amp;#039;&amp;#039;Die verhinderte Dynastie. Erzherzog Franz Ferdinand und das Haus Hohenberg.&amp;#039;&amp;#039; Molden, Wien 2000, ISBN 3-85485-051-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Maximilian, Duke of Hohenberg|Maximilian Hohenberg}}&lt;br /&gt;
* [https://www.nytimes.com/2007/02/19/world/europe/19castle.html &amp;#039;&amp;#039;Princess and Heir of Franz Ferdinand Fights to Repeal a Law and Gain a Castle.&amp;#039;&amp;#039;] (englisch).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=130183474|VIAF=174961137}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hohenberg, Maximilian}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgermeister (Artstetten-Pöbring)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Dachau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ritter des Ordens vom Goldenen Vlies (Österreich, 20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Titularherzog]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienmitglied des österreichischen Adelsgeschlechts Hohenberg|Maximilian]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Franz Ferdinand von Österreich-Este]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreichischer Legitimist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1902]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1962]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hohenberg, Maximilian&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Hohenberg, Max; Hohenberg, Maximilian Karl Franz Michael Hubert Anton Ignatius Joseph Maria Fürst von (vollständiger Geburtsname); Hohenberg, Maximilian Herzog von (1914–1919)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Adeliger, Sohn des österreichischen Thronfolgers Franz Ferdinand&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=29. September 1902&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=8. Januar 1962&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Eleutheropodic</name></author>
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