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	<title>Maxim Biller - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2026-04-25T18:56:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Maxim Biller&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[25. August]] [[1960]] in [[Prag]]) ist ein [[Deutschland|deutscher]] [[Schriftsteller]] und [[Kolumne|Kolumnist]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Krkonosska 3.jpg|mini|Billers Wohnsitz während seiner Kindheit in der Prager Straße Krkonošská 3 (2022)]]&lt;br /&gt;
Biller wurde als Kind [[Geschichte der Juden in Russland|russisch-jüdischer]] Eltern in Prag geboren. Die Familie wohnte dort in der Straße Krkonošská 3 im Stadtteil [[Vinohrady]] in einem [[Jugendstil]]haus.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.magazin.com/erinnerungen-von-morgen-c198616/ |titel=Erinnerungen von Morgen {{!}} MAGAZIN Designgeschichte(n) |abruf=2022-05-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im April 1971, drei Jahre nach der Niederschlagung des [[Prager Frühling]]s&amp;lt;!-- die am 20./21. August 1968 geschah (zur Vereinfachung des Nachrechnens, ob es zwei oder drei Jahre waren) --&amp;gt;, emigrierte er als Zehnjähriger zusammen mit seiner Mutter [[Rada Biller]] (1930/1931–2019), seinem Vater Semjon-Jevsej Biller (1931–2017)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Maxim Biller |url=https://www.zeit.de/2017/34/ueber-den-linden-vater/komplettansicht |titel=Kaddisch für meinen Vater |hrsg= [[Die Zeit]] |datum=2017-08-16 |abruf=2019-09-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und seiner Halbschwester,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=[[Anja Höfer]] |url=https://www.swr.de/-/id=21968642/property=download/nid=659892/k3fzfz/swr2-lesenswert-magazin-20180916.pdf |titel=Maxim Biller: Sechs Koffer |hrsg=[[SWR2]] |abruf=2019-09-24 |format=PDF |archiv-url=https://web.archive.org/web/20190924121940/https://www.swr.de/-/id=21968642/property=download/nid=659892/k3fzfz/swr2-lesenswert-magazin-20180916.pdf |archiv-datum=2019-09-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; der späteren Journalistin und Schriftstellerin [[Elena Lappin]], nach [[Westdeutschland]]. Seine Jugend verbrachte er im [[Hamburg]]er [[Grindel (Hamburg)|Grindel]], wo die Familie in der Bieberstraße lebte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Biller legte das Abitur mit einem Notendurchschnitt von 3,0 ab.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Er studierte in [[Universität Hamburg|Hamburg]] und [[Ludwig-Maximilians-Universität München|München]] Literaturwissenschaft und schloss sein Studium 1983 bei [[Wolfgang Frühwald]] mit einer Magisterarbeit über das Bild der [[Juden]] im Frühwerk [[Thomas Mann]]s ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer Ausbildung an der [[Deutsche Journalistenschule|Deutschen Journalistenschule]] in [[München]] schrieb Biller für &amp;#039;&amp;#039;[[Tempo (Zeitschrift)|Tempo]]&amp;#039;&amp;#039;, den &amp;#039;&amp;#039;[[Der Spiegel|Spiegel]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zeit]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Faces (Zeitschrift)|Faces]]&amp;#039;&amp;#039;. Seine &amp;#039;&amp;#039;Tempo&amp;#039;&amp;#039;-Kolumne trug den Titel &amp;#039;&amp;#039;100 Zeilen Hass&amp;#039;&amp;#039; und machte ihn als Provokateur bekannt. Der Titel der Kolumne geht auf &amp;#039;&amp;#039;Tempo&amp;#039;&amp;#039;-Chefredakteur [[Markus Peichl]] zurück, mit dem Biller ein monatliches Honorar von 700 Mark aushandelte. Ein Angebot, als &amp;#039;&amp;#039;Tempo&amp;#039;&amp;#039;-Korrespondent nach [[New York City|New York]] zu gehen, lehnte Biller ab.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=3. Zwischen den Zuschreibungen: das Erzählen von jüdischer Identität in Der gebrauchte Jude |ISBN=978-3-653-97574-1 |Online=https://www.peterlang.com/view/9783653975741/chap3.html |Abruf=2021-07-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er erhielt später ein Honorar von über 4000 Mark.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Die Kolumnen erschienen 2017 als Buch bei [[Hoffmann und Campe]] mit einem Nachwort von [[Hans Ulrich Gumbrecht]]. 2004 erschien das Album &amp;#039;&amp;#039;Tapes&amp;#039;&amp;#039; mit Stücken, die Biller auf Deutsch, Englisch und Tschechisch singt und mit der Gitarre begleitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die &amp;#039;&amp;#039;[[Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung]]&amp;#039;&amp;#039; schrieb er bis 2019 die satirische Kolumne &amp;#039;&amp;#039;Moralische Geschichten&amp;#039;&amp;#039;. Eine der Hauptfiguren, Dudek Kohn, ist ein erfolgloser jüdischer Schriftsteller, dessen siebenjährige Tochter Rosa immer bessere Ideen hat als er. Billers zweite Kolumne heißt &amp;#039;&amp;#039;Über den Linden&amp;#039;&amp;#039; und handelt von ihm selbst und seinen Begegnungen mit Freunden und Künstlern in Berlin. Sie erscheint regelmäßig in der &amp;#039;&amp;#039;Zeit&amp;#039;&amp;#039;. Von Oktober 2015 bis Dezember 2016 war er Teilnehmer in der Neuauflage des [[Das Literarische Quartett|Literarischen Quartetts]] im [[ZDF]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.spiegel.de/kultur/tv/maxim-biller-ausstieg-beim-literarischen-quartett-a-1130232.html |titel=ZDF-Debattiersendung: Maxim Biller hört beim „Literarischen Quartett“ auf |werk=[[Spiegel Online]] |datum=2017-01-16 |abruf=2019-09-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Markus Ehrenberg |url=https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/medien/ein-jahr-literarisches-quartett-ganz-kurz-ich-kanns-ja-begruenden/14685660.html |titel=Ein Jahr „Literarisches Quartett“: „Ganz kurz, ich kann’s ja begründen!“ |werk=[[Der Tagesspiegel]] |datum=2016-10-13 |abruf=2019-09-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im März 2022 gab Biller nach dem [[Russischer Überfall auf die Ukraine|russischen Überfall auf die Ukraine]] bekannt, die Schriftstellertätigkeit aufgeben zu wollen, da ihm das Schreiben angesichts des Krieges sinnlos erscheine und er doch nichts gegen den Kriegsterror eines einzelnen Serienmörders und seiner Hunderttausenden Helfershelfer ausrichten könne. In [[Kiew]], [[Cherson]] und [[Odessa]] sei wieder einmal der Zweite Weltkrieg ausgebrochen, nur dass diesmal die Russen angefangen hätten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.zeit.de/2022/13/schriftsteller-beruf-ukraine-krieg |titel=Alles war umsonst. Warum ich kein Schriftsteller mehr sein will |werk=[[Zeit Online]] |datum=2022-03-23 |abruf=2022-03-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Stuttgarter Nachrichten, Stuttgart Germany |url=https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.ukraine-krieg-maxim-biller-will-mit-dem-schreiben-aufhoeren.3478ef9d-a9c6-4ef2-8819-59202325d57b.html |titel=Ukraine-Krieg: Maxim Biller will mit dem Schreiben aufhören |sprache=de |abruf=2022-05-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zusammen mit anderen Schriftstellern unterzeichnete er im Mai 2022 einen offenen Brief an Bundeskanzler [[Olaf Scholz]] mit der Aufforderung, [[schwere Waffen]] an die Ukraine zu liefern.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Team News, Eva Maria Braungart |url=https://www.berliner-zeitung.de/news/offener-brief-an-scholz-intellektuelle-fordern-waffen-fuer-die-ukraine-li.225894 |titel=Der nächste offene Brief an Scholz: Intellektuelle fordern Waffen für die Ukraine |sprache=de |abruf=2022-05-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 2023 erschien Billers vor dem Überfall verfasster Roman &amp;#039;&amp;#039;Mama Odessa&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.stern.de/kultur/maxim-biller---ich-schreibe-vor-allem--damit-ich-nicht-depressiv-werde--33735722.html |titel=Maxim Biller: &amp;quot;Ich schreibe vor allem, damit ich nicht depressiv werde&amp;quot; |datum=2023-08-16 |sprache=de |abruf=2023-09-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juni 2025 veröffentlichte Biller in seiner Kolumne für die &amp;#039;&amp;#039;Zeit&amp;#039;&amp;#039; einen Text mit dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Morbus Israel&amp;#039;&amp;#039;. Dort bezeichnet er die [[Israelische Blockade des Gazastreifens 2023|Blockade]] der israelischen Regierung in Gaza als „strategisch richtige, aber unmenschliche Hungerblockade“, macht einen Witz über einen israelischen Soldaten, der zu einem Arzt geht und sagt, er wolle keine Araber mehr töten, woraufhin dieser ihm abrät, das Töten zu unterlassen. In der deutschen Öffentlichkeit meint Biller eine krankhafte Besessenheit mit der israelischen Politik im [[Krieg in Israel und Gaza seit 2023|Krieg in Israel und Gaza]] auszumachen. Über Kritiker des israelischen Vorgehens in Gaza wie [[Tilo Jung]], [[Ralf Stegner]] oder [[Amnesty International]] schreibt er, diese befänden sich auf einem „pathologischen, psychisch bestimmt sehr belastenden Anti-Israel-Horrortrip“. Nach Kritik an der Kolumne wurde die Onlineversion des Beitrags [[Depublizieren|„depubliziert“]], da dieser nicht den Standards der Zeitung entspreche und die redaktionelle Qualitätssicherung nicht gegriffen habe.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle &lt;br /&gt;
|autor=Maxim Biller &lt;br /&gt;
|url=https://www.zeit.de/2025/27/nahost-debatte-juden-antisemitismus-israel &lt;br /&gt;
|titel=Nahost-Debatte: Morbus Israel &lt;br /&gt;
|datum=2025-06-26 &lt;br /&gt;
|sprache=de &lt;br /&gt;
|abruf=2025-06-26 &lt;br /&gt;
|archiv-url=https://archive.today/20250626111558/https://www.zeit.de/2025/27/nahost-debatte-juden-antisemitismus-israel&lt;br /&gt;
|archiv-datum=2025-06-26&lt;br /&gt;
|kommentar=Hier ist der auf archive.md archivierte Originalartikel&lt;br /&gt;
}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle &lt;br /&gt;
|autor=Maxim Biller &lt;br /&gt;
|url=https://www.zeit.de/2025/27/nahost-debatte-juden-antisemitismus-israel &lt;br /&gt;
|titel=Nahost-Debatte: Morbus Israel &lt;br /&gt;
|datum=2025-06-26 &lt;br /&gt;
|sprache=de &lt;br /&gt;
|abruf=2025-06-26 &lt;br /&gt;
|kommentar=Hier ist noch statt des Originalartikels das Depublizierungs-Statement mit den Leserkommentaren&lt;br /&gt;
}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Ulrich Seidler |url=https://www.berliner-zeitung.de/kultur-vergnuegen/debatte/die-zeit-depubliziert-einen-text-ihres-kolumnisten-maxim-biller-li.2336943 |werk=Berliner Zeitung |titel=Die Zeit depubliziert einen Text ihres Kolumnisten Maxim Biller |datum=2025-06-26 |sprache=de |abruf=2025-06-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Entscheidung der &amp;#039;&amp;#039;Zeit&amp;#039;&amp;#039;, Billers Artikel nachträglich zu entfernen, stieß ebenfalls auf Kritik.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ksta.de/kultur-medien/maxim-biller-zeit-loescht-nach-kritik-kolumne-und-bekommt-kritik-1053677 |titel=Scharfe Kritik an zwei Passagen – „Die Zeit“ löscht Nahost-Kolumne von Maxim Biller |werk=Kölner Stadtanzeiger |datum=2025-06-28 |sprache=de |abruf=2025-06-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Andreas Rosenfelder |url=https://www.welt.de/debatte/plus256313784/Maxim-Biller-Die-Loeschung.html |werk=Die Welt |titel=Die Löschung |datum=2025-06-28 |sprache=de |abruf=2025-06-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.berliner-zeitung.de/kultur-vergnuegen/deniz-yuecel-vom-pen-berlin-zur-loeschung-von-maxim-biller-text-in-der-zeit-das-ist-hilflos-li.2337194 |werk=Berliner Zeitung |titel=Deniz Yücel vom PEN Berlin zur Löschung von Maxim-Biller-Text in der Zeit: „Das ist hilflos“ |datum=2025-06-28 |sprache=de |abruf=2025-06-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Biller setzte seine Kolumne nach dem Eklat fort.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien-und-film/medienpolitik/maxim-biller-und-die-zeit-zwischen-den-zeilen-ist-alles-gesagt-110650086.html |titel=Maxim Biller und die „Zeit“: Zwischen den Zeilen ist alles gesagt |datum=2025-08-24 |sprache=de |abruf=2025-08-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literarisches Werk ==&lt;br /&gt;
Nachdem Biller auf Einladung des Literaturkritikers [[Hubert Winkels]] beim Münchner Autorenworkshop „Sage und Schreibe“ eine Erzählung über seine Mutter gelesen hatte, wurde der [[Kiepenheuer &amp;amp; Witsch]]-Lektor [[Helge Malchow]] auf ihn aufmerksam.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Billers erster Erzählband &amp;#039;&amp;#039;Wenn ich einmal reich und tot bin&amp;#039;&amp;#039; (1990) stieß auf geteilte Kritiken,&amp;lt;ref&amp;gt;Während für [[Peter von Becker (Journalist)|Peter von Becker]] der zu einem „Geistesenkel [[Kurt Tucholsky|Tucholskys]]“ erklärte Biller der Gegenwart „wahr und diesmal witzig an den Nerv“ ging, vergleichbar mit „[[Heinrich Böll|Bölls]] früher Prosa“ und den „Nachkriegsromanen von [[Wolfgang Koeppen]]“, nannte ihn [[Ulrich Greiner (Literaturkritiker)|Ulrich Greiner]] einen „absolut zeitgeistmäßige[n]“ Künstler ohne „Psychologie und erzählerischen Atem“. [[Michael Wise]] erklärte Biller hingegen in der &amp;#039;&amp;#039;[[Jerusalem Post]]&amp;#039;&amp;#039; zum „deutschen [[Philip Roth]]“.&amp;lt;/ref&amp;gt; ebenso der zweite, &amp;#039;&amp;#039;Land der Väter und Verräter&amp;#039;&amp;#039; (1994).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=[[Hajo Steinert]] |url=https://www.zeit.de/1994/45/hardcore-realismus/komplettansicht |titel=Maxim Billers neue Erzählungen: Hardcore-Realismus |werk=[[Die Zeit]] |datum=1994-11-04 |abruf=2019-09-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch seine weiteren Veröffentlichungen riefen kontroverse Reaktionen hervor.&amp;lt;ref&amp;gt;So schrieb Eberhard Falcke über Billers Roman &amp;#039;&amp;#039;Die Tochter&amp;#039;&amp;#039; (2000) in der [[Süddeutsche Zeitung|Süddeutschen Zeitung]]: „Das Bekenntnis des Erzählers zur radikalen Eindimensionalität schränkt seinen Gesichtskreis ziemlich ein.“ Und Thomas Wirtz erklärte in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung: „Maxim Biller – und das ist sicher die überraschendste Erkenntnis nach seinem ersten Roman – ist ein bis in die kratzende Wolle hinein eingefärbter Traditionalist, ein [[Sigmund Freud|Freud]]-[[James Joyce|Joyce]]-[[Robert Musil|Musil]]-Leser.“ Noch zwiegespaltener fielen die Reaktionen auf Billers Opus Magnum aus, den 900-seitigen Roman &amp;#039;&amp;#039;Biografie&amp;#039;&amp;#039;, der im Frühjahr 2016 erschienen ist. „Und so schafft der Roman &amp;#039;&amp;#039;Biografie&amp;#039;&amp;#039; etwas, im Negativbild, was das höchste Ziel jeden Romans ist: Er ist Spiegel seiner Zeit“, schrieb [[Georg Diez]] auf [[Spiegel Online]], während [[Lothar Müller (Journalist)|Lothar Müller]] ihn für seinen „nicht ununfeministischem Herrenwitz“, für „hohe Adjektiv-Dichte, noch höhere Dichte von Namen und Wörtern, die Jüdisches signalisieren“ und „hohes Tempo“ kritisierte.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1991 rief er im Essay &amp;#039;&amp;#039;Soviel Sinnlichkeit wie der Stadtplan von Kiel&amp;#039;&amp;#039; die deutschsprachigen Schriftsteller dazu auf, realistischer zu schreiben und mit den „Altavantgardisten und Literaturnomenklaturisten“ zu brechen.&amp;lt;ref&amp;gt;Maxim Biller: &amp;#039;&amp;#039;Soviel Sinnlichkeit wie der Stadtplan von Kiel&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Weltwoche]]&amp;#039;&amp;#039;, 25. Juli 1991.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über seinen Roman &amp;#039;&amp;#039;Die Tochter&amp;#039;&amp;#039; (2000) urteilte [[Marcel Reich-Ranicki]] im [[Das Literarische Quartett|Literarischen Quartett]], Biller besitze ein journalistisches, aber kein episches Talent. Die Sendung war laut Biller „das Todesurteil für das Buch“, da die Buchverkäufe anschließend stark zurückgingen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=[[Jochen Wegner]], [[Christoph Amend]] |url=https://www.zeit.de/gesellschaft/2022-02/maxim-biller-interviewpodcast-alles-gesagt |titel=Maxim Biller, warum suchen Sie Streit? |titelerg=Podcast: [[Alles gesagt?]] |werk=Zeit Online |datum=2022-02-10 |abruf=2022-03-06 |kommentar=Interviewdauer: 05:42:08, Billers Äußerung über Reich-Ranicki ab -04:18:29, genauer ab -04:16:40}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Reich-Ranicki sagte in der Sendung einen häufig zitierten Satz, der im Roman nicht enthalten ist: „Ich ficke, du fickst, wir alle ficken, wir müssen ficken, warum fickt er nicht mit ihr?“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Peter Just, Pascal Pfitzenmaier, Nicola Uther |Titel=Das Literarische Quartett: 10. Oktober 1997-14. Dezember 2001 |Verlag=Directmedia |Datum=2006 |ISBN=978-3-89853-301-0 |Seiten=399 |Online=https://books.google.de/books?id=_XQHAQAAMAAJ&amp;amp;q=Ich+ficke,+du+fickst,+wir+alle+ficken,+wir+m%C3%BCssen+ficken&amp;amp;dq=Ich+ficke,+du+fickst,+wir+alle+ficken,+wir+m%C3%BCssen+ficken&amp;amp;hl=de&amp;amp;newbks=1&amp;amp;newbks_redir=0&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=2ahUKEwjwkKSAkLjwAhWQhv0HHZUBBpQQ6AEwAnoECAAQAg |Abruf=2021-05-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Codrai 2015, 222.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im April 2000 organisierte Biller in der [[Evangelische Akademie Tutzing|Evangelischen Akademie Tutzing]] die Tagung &amp;#039;&amp;#039;Freiheit für die deutsche Literatur&amp;#039;&amp;#039;, die er mit einer polemischen und viel diskutierten Rede eröffnete. Darin warf er seinen Kollegen, von denen er zahlreiche eingeladen hatte, vor, sie schrieben „Schlappschwanz-Literatur“ und ignorierten das „handwerkliche Prinzip ‚Moral‘“, denn, wie Biller meint: „Ohne Moral keine Kunst, keine Literatur“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Maxim Biller |url=https://www.zeit.de/2000/16/200016.moral_.xml/komplettansicht |titel=Feige das Land, schlapp die Literatur: Über die Schwierigkeiten beim Sagen der Wahrheit |werk=Die Zeit |datum=2000-04-13 |abruf=2019-09-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Biller erklärte seine Einlassungen aus der Position eines in Deutschland lebenden und schreibenden tschechisch-russischen Juden mit dem Satz: „Weil ich mit meiner Literatur zur deutschen Literatur gehören möchte – es ist wahrscheinlich das alte Heinrich-Heine-Drama – und hoffentlich auch gehöre.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=[[Adam Soboczynski]] |url=https://www.zeit.de/2016/11/maxim-biller-literarisches-quartett-biografie-roman/komplettansicht |titel=Maxim Biller: „Die Deutschen kriegen es ab“ |datum=2016-03-03 |abruf=2019-09-13 |kommentar=Interview werk=Die Zeit}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Billers Romane und Erzählungen wurden in mehrere Sprachen übersetzt, unter anderem der Roman &amp;#039;&amp;#039;Die Tochter&amp;#039;&amp;#039;, der in Frankreich 2003 in der Reihe &amp;#039;&amp;#039;folio&amp;#039;&amp;#039; beim Verlag [[Éditions Gallimard|Gallimard]] erschienen ist. 2007 wurden zwei seiner [[Short Story]]s im &amp;#039;&amp;#039;[[The New Yorker|New Yorker]]&amp;#039;&amp;#039; abgedruckt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Malte Welding]]: &amp;#039;&amp;#039;Wolf unter Schafen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die literarische Welt#Wiederaufnahme des Titels für eine Zeitungsbeilage|Die literarische Welt]]&amp;#039;&amp;#039;, 27. April 2013, S. 2.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Novelle &amp;#039;&amp;#039;Im Kopf von Bruno Schulz&amp;#039;&amp;#039; wurde in 15 Sprachen übersetzt. Auf Spiegel Online notierte Sebastian Hammelehle: „Biller schreibt mit einer selbstverständlichen, unaufdringlichen Eleganz, mit der sich kein anderer der deutschsprachigen Schriftsteller seiner Generation messen kann. Seine Novelle erreicht weltliterarisches Niveau.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Roman &amp;#039;&amp;#039;Sechs Koffer&amp;#039;&amp;#039; stand 2018 auf der Short List zum Deutschen Buchpreis. In seiner Kritik in der &amp;#039;&amp;#039;Literarischen Welt&amp;#039;&amp;#039; schrieb [[Andreas Rosenfelder]] dazu: „Man hat Maxim Biller mantraartig Kälte, Boshaftigkeit und Empathielosigkeit vorgeworfen – und damit die radikale Außenperspektive, in der er sich seit den Zeiten seiner ‚Tempo‘-Kolumne ‚Hundert Zeilen Hass‘ immer wieder übt, moralisch abgewertet. Dabei ist der Verzicht auf Wohlwollen selbst eine moralische Position, vielleicht sogar die ehrlichste und im poetischen Sinn gerechteste.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2023 erschien der Roman &amp;#039;&amp;#039;Mama Odessa&amp;#039;&amp;#039; über das Leben seiner Mutter. Marlene Knobloch bezeichnete ihn in der &amp;#039;&amp;#039;Süddeutschen Zeitung&amp;#039;&amp;#039; als „ein leichtes, schweres Meisterwerk“, das das „gegenwärtig beste erste Kapitel der deutschen Literatur“ enthalte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Marlene Knobloch |Titel=&amp;quot;Mama Odessa&amp;quot; von Maxim Biller. Halbe Wahrheiten, feine Lügen |Sammelwerk=Süddeutsche Zeitung |Ort=München |Datum=2023-08-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rechtsstreit um den Roman &amp;#039;&amp;#039;Esra&amp;#039;&amp;#039; (2003) ==&lt;br /&gt;
Im Jahr 2003 erregte Biller Aufsehen mit seinem Roman &amp;#039;&amp;#039;[[Esra (Roman)|Esra]]&amp;#039;&amp;#039;, dessen Vertrieb dem Verlag [[Kiepenheuer &amp;amp; Witsch]] im Frühjahr 2003 gerichtlich untersagt wurde, nachdem etwa 4000 Exemplare ausgeliefert worden waren. In dem [[Autofiktion|autofiktionalen]] Text werden intime Einzelheiten über den Ich-Erzähler und seine Partnerin &amp;#039;&amp;#039;Esra&amp;#039;&amp;#039; geschildert. Dabei werden starke Übereinstimmungen zwischen der Figur der Esra und Billers früherer Partnerin [[Ayşe Romey]] erkennbar. In der Figur der &amp;#039;&amp;#039;Lale&amp;#039;&amp;#039;, einer herrschsüchtigen, psychisch kranken [[Alkoholkrankheit|Alkoholikerin]], fühlte sich wiederum deren Mutter [[Birsel Lemke]] [[Diffamierung|diffamiert]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Romey und Lemke erwirkten daher eine einstweilige Verfügung; in dem Verfahren untersagte das [[Landgericht München I]] die weitere Verbreitung des Buchs, da es das [[Persönlichkeitsrecht|allgemeine Persönlichkeitsrecht]] der Klägerinnen verletzt sah. Am 21. Juni 2005 verwarf der [[Bundesgerichtshof]] die [[Revision (Recht)|Revision]] von Kiepenheuer &amp;amp; Witsch gegen das vorhergegangene Urteil. Der Verlag rief daraufhin das [[Bundesverfassungsgericht]] an. Der Erste Senat des Bundesverfassungsgerichts lehnte jedoch am 13. Juni 2007 die [[Verfassungsbeschwerde (Deutschland)|Verfassungsbeschwerde]] im Wesentlichen wegen einer massiven Persönlichkeitsverletzung Romeys ab und verwies die Sache im Übrigen an den Bundesgerichtshof zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesverfassungsgericht: [https://www.bverfg.de/e/rs20070613_1bvr178305.html Beschluss des Ersten Senats vom 13. Juni 2007 – 1 BvR 1783/05 -]&amp;lt;/ref&amp;gt; Somit darf das Werk nicht mehr verbreitet und veröffentlicht werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.tagesschau.de/kultur/esra2.html | wayback=20090327210727 | text=Verletzung von Persönlichkeitsrechten: Roman &amp;quot;Esra&amp;quot; bleibt verboten}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterhin verklagten Romey und Lemke vor dem [[Landgericht München I]] Biller und den Verlag auf jeweils 50.000 Euro Schmerzensgeld, das Romey am 13. Februar 2008 zuerkannt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Landgericht München I, Urteil vom 13. Februar 2008, {{Rspr|9 O 7835/06}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; Gegen die Verurteilung zu Schmerzensgeld protestierten über hundert prominente Personen der Kulturszene, darunter [[Herbert Achternbusch]], [[Günter Grass]], [[Elfriede Jelinek]], [[Peter Zadek]] und [[Feridun Zaimoglu|Feridun Zaimoğlu]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.sueddeutsche.de/kultur/ein-aufruf-von-schriftstellern-fuer-billers-esra-freiheit-die-wir-meinen-1.416073 | wayback=20100727030605 | text=Ein Aufruf von Schriftstellern für Billers &amp;quot;Esra&amp;quot; : &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Freiheit, die wir meinen&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Urteil des Landgerichtes wurde am 24. November 2009 letztinstanzlich durch den Bundesgerichtshof aufgehoben. Schon das Verbot eines Kunstwerkes wegen einer Persönlichkeitsrechtsverletzung sei ein erheblicher Eingriff in die [[Kunstfreiheit]], so dass eine Geldentschädigung nur in extremen Ausnahmefällen in Betracht komme.&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesgerichtshof, Urteil vom 24. November 2009, {{Rspr|VI ZR 219/08}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 10. Juni 2008 hatte der Bundesgerichtshof die Unterlassungsklage von Lemke zurückgewiesen (VI ZR 252/07&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Bundesgerichtshof |url=https://openjur.de/u/74985.html |titel=BGH, Urteil vom 10.06.2008 – VI ZR 252/07 |werk=openJur |abruf=2019-09-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;). Ihr allgemeines Persönlichkeitsrecht sei – im Gegensatz zu demjenigen ihrer Tochter – nicht schwerwiegend verletzt worden. In diesem Fall habe die Kunstfreiheit Vorrang vor dem Persönlichkeitsrecht.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;„Esra“-Klage abgewiesen.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Bremer Tageszeitungen AG#Weser-Kurier (WK)|Weser-Kurier]], 11. Juni 2008.&amp;lt;/ref&amp;gt; Für das durch Romey erwirkte Verbot des Buches hat das Urteil jedoch keine Auswirkungen, es darf weiterhin nicht verbreitet werden. Dadurch erledigte sich die Schmerzensgeldklage Lemkes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Privates ==&lt;br /&gt;
Billers Mutter Rada Biller veröffentlichte Erzählungen und einen Roman im [[Berlin Verlag]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Im Kofferraum ein Topf voll Borschtsch.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Frankfurter Allgemeine Zeitung,&amp;#039;&amp;#039; 28. Juni 2011, Seite 32.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=René Scheu |url=https://www.nzz.ch/feuilleton/interview-mit-maxim-biller-ld.1571933 |titel=Maxim Biller wird 60: Die Deutschen tun links und fühlen rechts |werk=[[nzz.ch]] |datum=2020-08-25 |abruf=2024-01-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Biller lebt in [[Berlin]]. Seine Partnerin ist die Schriftstellerin [[Anna Prizkau]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Frédéric Schwilden |Titel=Heimatgefühle: Deutschland, ich liebe Dich |Sammelwerk=Die Welt |Datum=2020-10-02 |Online=https://www.welt.de/debatte/kommentare/plus216987732/Heimatgefuehle-Deutschland-ich-liebe-Dich.html |Abruf=2022-05-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Tochter [[Zelda Biller]] (* 1997), die in [[Tel Aviv-Jaffa|Tel Aviv]] lebt,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Zelda Biller |Titel=Generation J: Zelda Biller bedauert es, dass Dana Vowinckel den Briefwechsel beendet |Sammelwerk=Neue Zürcher Zeitung |Datum=2023-02-22 |ISSN=0376-6829 |Online=https://www.nzz.ch/feuilleton/generation-j-zelda-biller-antwortet-ein-letztes-mal-ld.1727104 |Abruf=2023-10-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt; ist ebenfalls als Autorin tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Caroline Rosales |url=https://www.morgenpost.de/kultur/article210775457/Maxim-Billers-Liebeserklaerung-an-das-Leben.html |titel=Maxim Billers Liebeserklärung an das Leben |werk=Morgenpost |datum=2017-06-02 |sprache=de-DE |abruf=2021-02-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Zelda Biller |url=https://www.welt.de/kultur/literarischewelt/welt-von-morgen/article181690040/Zelda-Biller-Glueck-wo-bist-du.html |titel=Glück, wo bist du? |werk=Die Welt |datum=2018-09-28 |sprache=de-DE |abruf=2025-06-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bücher ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wenn ich einmal reich und tot bin&amp;#039;&amp;#039; (Erzählungen). Kiepenheuer und Witsch, Köln 1990, ISBN 3-423-11624-2. (inklusive der Erzählung &amp;#039;&amp;#039;Harlem Holocaust&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Tempojahre&amp;#039;&amp;#039; (Essays und Reportagen). Deutscher Taschenbuch-Verlag, München 1991, ISBN 3-423-11427-4.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Land der Väter und Verräter&amp;#039;&amp;#039; (Erzählungen). Kiepenheuer und Witsch, Köln 1994, ISBN 3-423-12356-7.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Harlem Holocaust&amp;#039;&amp;#039; (Kurzroman). Kiepenheuer und Witsch, Köln 1998, ISBN 3-462-02761-1.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Fritz Gimpl |url=http://www.lit-ex.de/litex24.htm |titel=Maxim Biller: Harlem Holocaust |werk=Lit-eX – Magazin für Verrisse aller Art, Ausgabe 2 |datum=1998-12 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20010422162907/http://www.lit-ex.de/litex24.htm |archiv-datum=2001-04-22 |abruf=2025-06-15 |kommentar=Rezension}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Tochter&amp;#039;&amp;#039;. Kiepenheuer und Witsch, Köln 2000, ISBN 3-423-12933-6 (Roman über das Scheitern einer Liebe zwischen einem Israeli, der seine Erlebnisse als Soldat im [[Libanonkrieg 1982|Libanonkrieg]] vergessen will, und einer Deutschen.)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kühltransport: Ein Drama&amp;#039;&amp;#039;, Deutscher Taschenbuch Verlag, München 2001, ISBN 978-3-423-12920-6.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Deutschbuch&amp;#039;&amp;#039; (Essays und Reportagen), Deutscher Taschenbuch Verlag, München 2001, ISBN 3-423-12886-0.&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Maxim Biller |Titel=[[Esra (Roman)|Esra]] |Verlag=Kiepenheuer &amp;amp; Witsch |Datum=2003 |ISBN=3-462-03213-5 |Kommentar=der Vertrieb wurde dem Verlag gerichtlich untersagt |Typ=wl}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der perfekte Roman&amp;#039;&amp;#039; (Ein Lesebuch), Deutscher Taschenbuch Verlag, München 2003, ISBN 3-423-13087-3.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bernsteintage&amp;#039;&amp;#039; (Erzählungen), Kiepenheuer &amp;amp; Witsch, Köln 2004, ISBN 3-462-03361-1.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Moralische Geschichten&amp;#039;&amp;#039; (Satirische Kurzgeschichten), Kiepenheuer &amp;amp; Witsch, Köln 2005, ISBN 3-462-03477-4&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Adas größter Wunsch&amp;#039;&amp;#039;, Bloomsbury Kinderbuch, Berlin 2005, ISBN 3-8270-5027-8.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Menschen in falschen Zusammenhängen: Komödie&amp;#039;&amp;#039;, Libelle Verlag, Lengwil 2006, ISBN 978-3-905707-09-0.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Liebe heute: Short stories&amp;#039;&amp;#039;, Kiepenheuer &amp;amp; Witsch, Köln 2007, ISBN 978-3-462-03702-9.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ein verrückter Vormittag&amp;#039;&amp;#039; (Kinderbuch), Berlin Verlag, Berlin 2008, ISBN 978-3-8270-5303-9.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der gebrauchte Jude.&amp;#039;&amp;#039; (Selbstporträt), Kiepenheuer &amp;amp; Witsch, Köln 2009, ISBN 978-3-462-03703-6.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kanalratten&amp;#039;&amp;#039; (Theaterstück). Fischer 2013, ISBN 978-3-596-19007-2.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Im Kopf von [[Bruno Schulz]]&amp;#039;&amp;#039; (Novelle). Kiepenheuer &amp;amp; Witsch, Köln 2013, ISBN 978-3-462-04605-2.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Jack Happy&amp;#039;&amp;#039; (Kinderbuch), mit Zeichnungen von [[Kera Till]]. Atlantik, Hamburg 2014, ISBN 3-455-37008-X.&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Maxim Biller |Titel=Biografie. Roman |Verlag=Kiepenheuer &amp;amp; Witsch |Ort=Köln |Datum=2016 |ISBN=978-3-462-04898-8 |Typ=wl}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Maxim Biller |Titel=Hundert Zeilen Hass |Verlag=Hoffmann &amp;amp; Campe |Ort=Hamburg |Datum=2017 |ISBN=978-3-455-00110-5 |Typ=wl}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Maxim Biller |Titel=Sechs Koffer. Roman |Verlag=Kiepenheuer &amp;amp; Witsch |Ort=Köln |Datum=2018 |ISBN=978-3-462-05086-8 |Typ=wl}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Literatur und Politik, Heidelberger Poetikvorlesungen&amp;#039;&amp;#039;. Universitätsverlag Winter, Heidelberg 2018, ISBN 978-3-8253-6920-0.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Sieben Versuche zu lieben. Familiengeschichten&amp;#039;&amp;#039;. Kiepenheuer &amp;amp; Witsch, Köln 2020, ISBN 978-3-462-05437-8.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wer nichts glaubt, schreibt. Essays über Deutschland und die Literatur&amp;#039;&amp;#039;. Reclam, Ditzingen, Stuttgart 2020, ISBN 978-3-15-019672-4 (Aufsatzsammlung).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der falsche Gruß&amp;#039;&amp;#039;. Roman. Kiepenheuer &amp;amp; Witsch, Köln 2021, ISBN 978-3-462-00082-5.&amp;lt;ref&amp;gt;Rezension von Tobias Rüther: [https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/autoren/maxim-biller-und-sein-neuer-roman-der-falsche-gruss-17493616.html &amp;#039;&amp;#039;Der Stoff, aus dem Karrieren sind&amp;#039;&amp;#039;]. In: [[Frankfurter Allgemeine Zeitung]], 23. August 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mama Odessa&amp;#039;&amp;#039;. Roman. Kiepenheuer &amp;amp; Witsch, Köln 2023, ISBN 978-3-462-00486-1.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der unsterbliche Weil&amp;#039;&amp;#039;. Novelle. Edition 5 Plus, Berlin 2025&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Musik ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Tapes&amp;#039;&amp;#039; (CD mit Songs und Gedichten), Essay Recordings, 2004.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Studio&amp;#039;&amp;#039; (Album mit Songs), Greedy for Best Music, 2024.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hörspiel ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Sechs Koffer&amp;#039;&amp;#039;, Bearbeitung und Regie: [[Walter Adler]], SWR, 2021.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kein König in Israel&amp;#039;&amp;#039;, Regie: [[Dominik Graf]], Komposition: [[Florian van Volxem]], [[Sven Rossenbach]], SWR 2024.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Video ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;I Love My Leid&amp;#039;&amp;#039; (Video), 2004&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1994: [[Tukan-Preis]] der Stadt München&lt;br /&gt;
* 1996: Preis des Europäischen [[Feuilleton]]s&lt;br /&gt;
* 1996: [[Otto-Stoessl-Preis]]&lt;br /&gt;
* 1999: [[Theodor-Wolff-Preis]]&lt;br /&gt;
* 2008: [[Brüder-Grimm-Professur]] der [[Universität Kassel]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://cms.uni-kassel.de:80/index.php?id=6666&amp;amp;pmid=765 |titel=Scharfsinnig, satirisch, grenzwertig: Grimm-Professor Maxim Biller liest an drei Terminen im Dezember |hrsg=Pressemitteilung 135/08 der Universität Kassel |datum=2008-12-11 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20081217113121/http://cms.uni-kassel.de:80/index.php?id=6666&amp;amp;pmid=765 |archiv-datum=2008-12-17 |abruf=2019-01-09 |offline=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2012: [[Würth-Literaturpreis]]&lt;br /&gt;
* 2018: [[Heidelberger Poetikdozentur]]&lt;br /&gt;
* 2018: Göttinger Poetikdozentur&lt;br /&gt;
* 2018: Nominierung für den [[Deutscher Buchpreis|Deutschen Buchpreis]] ([[Liste der Preisträger und Nominierten des Deutschen Buchpreises#2018|Shortlist]]) für &amp;#039;&amp;#039;Sechs Koffer&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2024: [[Nicolas-Born-Preis]] des Landes Niedersachsen&lt;br /&gt;
* 2024: [[Hörspiel des Monats]] Oktober für &amp;#039;&amp;#039;Kein König in Israel&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Bettina Codrai |Titel=Ich-Diskurse in Maxim Billers Prosa |Sammelwerk=Pegisha |Band=10 |Verlag=Peter Lang |Ort=Bern |Datum=2015 |ISBN=978-3-631-65753-9}}&lt;br /&gt;
* [[Kai Sina]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Im Kopf von Maxim Biller. Essays zum Werk.&amp;#039;&amp;#039; Kiepenheuer &amp;amp; Witsch, Köln 2020, ISBN 978-3-462-05253-4.&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Titel=Maxim Biller |Hrsg=Erika Thomalla |Verlag=edition text + kritik |Ort=München |Datum=2025 |Reihe=[[Text + Kritik]] |NummerReihe=248 |ISBN=978-3-689-30094-4 |DOI=10.5771/9783689300951 |Kommentar=Redaktion der Reihe: Heinz Ludwig Arnold, Meike Feßmann, Axel Ruckaberle, Michael Scheffel und Peer Trilcke}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zur &amp;#039;&amp;#039;Esra&amp;#039;&amp;#039;-Kontroverse&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Sandra Westphal |Titel=Deutungshoheit über Texte. Eine Analyse des rechtswissenschaftlichen Diskurses über Literatur |Sammelwerk=Münsterische Beiträge zur Rechtswissenschaft. Neue Folge |Band=48 |Verlag=Nomos |Ort=Baden-Baden |Datum=2019 |ISBN=978-3-8487-5942-2 |Seiten=154–194 |Kommentar=zugleich Dissertation, Westfälische Wilhelms-Universität, 2018}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|12126582X}}&lt;br /&gt;
* [https://www.munzinger.de/register/portrait/biographien/maxim+biller/00/23013 Maxim Biller]. In: [[Munzinger-Archiv]] (Artikelanfang frei abrufbar)&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.baylit.de/autoren/autor.php?id=296 | wayback=20120706231150 | text=Maxim Biller}} im [[Literaturportal Bayern]] (Projekt der [[Bayerische Staatsbibliothek|Bayerischen Staatsbibliothek]]; Archivversion vom 6. Juli 2012)&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=[[Christoph Amend]], [[Jochen Wegner]] |url=https://www.zeit.de/gesellschaft/2022-02/maxim-biller-interviewpodcast-alles-gesagt |titel=Maxim Biller, warum suchen Sie Streit? |werk=[[Alles gesagt?]] Interviewpodcast von [[Zeit Online]] |datum=2022-02-10 |abruf=2022-02-12 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle&lt;br /&gt;
 |url=https://www.deutschlandfunk.de/autor-maxim-biller-ich-war-halt-schon-immer-ein-egomane-literarischer-natur-102.html&lt;br /&gt;
 |titel=Der Schriftsteller Maxim Biller im Gespräch mit Joachim Scholl. „Ich war halt schon immer ein Egomane literarischer Natur“&lt;br /&gt;
 |werk=Zwischentöne. Musik und Fragen zur Person&lt;br /&gt;
 |hrsg=Deutschlandfunk&lt;br /&gt;
 |datum=2025-06-22&lt;br /&gt;
 |abruf=2025-06-22&lt;br /&gt;
 |abruf-verborgen=1&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=12126582X|LCCN=nr92008201|VIAF=93504590}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Biller, Maxim}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kolumnist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erzählung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Roman, Epik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kinder- und Jugendliteratur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schlüsselliteratur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Theodor-Wolff-Preises]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Würth-Literaturpreises]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tschechoslowakischer Emigrant in Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schriftsteller (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schriftsteller (München)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Judentums (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tschechoslowake]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1960]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Die Zeit)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Biller, Maxim&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Schriftsteller&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=25. August 1960&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Prag]], [[Tschechoslowakei]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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