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	<title>Maxie Wander - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T01:21:12Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Maxie_Wander&amp;diff=15611&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;TaxonKatBot: Bot: Kategorie:Emigrant in der DDR umbenannt in Kategorie:Immigrant in der DDR: laut Diskussion</title>
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		<updated>2025-09-28T05:34:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Emigrant_in_der_DDR&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Emigrant in der DDR (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Emigrant in der DDR&lt;/a&gt; umbenannt in &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Immigrant_in_der_DDR&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Immigrant in der DDR (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Immigrant in der DDR&lt;/a&gt;: laut &lt;a href=&quot;/index.php?title=Wikipedia:WikiProjekt_Kategorien/Diskussionen/2024/Oktober/22&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Wikipedia:WikiProjekt Kategorien/Diskussionen/2024/Oktober/22 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
{{Bilderwunsch|egal}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Maxie Wander&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (geborene &amp;#039;&amp;#039;Elfriede Brunner&amp;#039;&amp;#039;; * [[3. Januar|3. Jänner]] [[1933]] in [[Wien]]; † [[21. November]] [[1977]] in [[Kleinmachnow]] bei [[Berlin]]) war eine [[österreich]]ische Autorin in der DDR. Ihr Porträtband &amp;#039;&amp;#039;[[Guten Morgen, du Schöne]]&amp;#039;&amp;#039; wurde eines der erfolgreichsten Bücher in der DDR.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Maxie Wander &amp;amp; Fred Wander - Waldfriedhof Kleinmachnow - Mutter Erde fec.JPG|mini|Grabstein auf dem Waldfriedhof Kleinmachnow]]&lt;br /&gt;
Elfriede wurde als Tochter des kommunistischen Tankwarts Alois Brunner und dessen Ehefrau Käthe im Wiener Arbeiterbezirk [[Hernals]], dem 17. Bezirk, geboren. Sie verließ die Schule vor der [[Matura]] ([[Abitur]]) mit 17 Jahren. Ohne Berufsausbildung verdiente sie ihren Lebensunterhalt zunächst als Sekretärin, Fotografin und mit weiteren Tätigkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1956 heiratete sie den jüdischen kommunistischen Schriftsteller [[Fred Wander]] in Wien. 1957 wurde die Tochter Kitty geboren. 1958 zog die Familie nach [[Kleinmachnow]] bei Potsdam in die DDR, direkt an der Grenze. 1963 adoptierten sie Robert (Berti), 1966 wurde der Sohn Daniel geboren. 1968 stürzte die Tochter Kitty in einen nicht abgedeckten Kabelgraben und starb.&amp;lt;ref&amp;gt;Christian Eger: &amp;#039;&amp;#039;Vor vierzig Jahren starb Maxie Wander&amp;#039;&amp;#039;, in &amp;#039;&amp;#039;[[Mitteldeutsche Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039; vom 20. November 2017 [https://www.mz.de/kultur/vor-40-jahren-starb-maxie-wander-wissen-was-leben-ist-1380418 Text] &amp;lt;!-- Kitty - Daniel - Maxie Wander --&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieses hinterließ bei beiden Eltern traumatische Eindrücke, von denen sie sich nie wieder erholten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1976 erkrankte sie an [[Krebs (Medizin)|Krebs]] und starb im darauffolgenden Jahr. Das Grab von Maxie und Fred Wander befindet sich auf dem [[Waldfriedhof Kleinmachnow]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
=== Übersicht ===&lt;br /&gt;
Ihr bedeutendstes Werk war &amp;#039;&amp;#039;[[Guten Morgen, du Schöne]]. Protokolle nach Tonband&amp;#039;&amp;#039; von 1977. Darin ließ sie Frauen unterschiedlicher sozialer Herkunft und Alters über ihre Alltagserfahrungen, Befindlichkeit und Wünsche sprechen. Maxie Wander veränderte diese Selbstauskünfte dann in literarische Monologe. Das Vorwort für die späteren Ausgaben schrieb [[Christa Wolf]]. Das Buch war in der DDR, aber auch in Westdeutschland äußerst erfolgreich und erfuhr mehrere Neuauflagen, Übersetzungen, etwa 600 Theaterinszenierungen und mehrere episodische Verfilmungen.&lt;br /&gt;
Maxie Wander schuf  mit ihrer Art der verdichteten Interviewliteratur ein eigenes Genre, nach dessen Vorbild  in der DDR weitere Porträtbücher entstanden. Danach begann sie Interviews mit Männern und Kindern zu sammeln, die jedoch nur noch in kurzen Auszügen veröffentlicht werden konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem verfasste sie mehrere Erzählungen, ein Drehbuch und zwei Reisereportagen mit ihrem Mann Fred Wander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einzelne Werke ===&lt;br /&gt;
; Bücher&lt;br /&gt;
mit Fred Wander&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Doppeltes Antlitz. Pariser Impressionen&amp;#039;&amp;#039;, Verlag Volk und Welt, Berlin 1966&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Provenzalische Reise&amp;#039;&amp;#039;, Brockhaus, Leipzig 1978&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
als Autorin und Bearbeiterin&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Guten Morgen, du Schöne]]. Protokolle nach Tonband&amp;#039;&amp;#039;. Buchverlag Der Morgen, Berlin 1977,&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Guten Morgen, du Schöne. Frauen in der DDR&amp;#039;&amp;#039;, Luchterhand, Frankfurt am Main, 1978, gekürzte Westausgabe mit Vorwort von Christa Wolf&lt;br /&gt;
** mehrere Neuauflagen  und mindestens zehn Übersetzungen&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Tagebücher und Briefe&amp;#039;&amp;#039;. Herausgegeben von [[Fred Wander]]. Buchverlag Der Morgen, Berlin 1979.&lt;br /&gt;
**  &amp;#039;&amp;#039;Leben wär&amp;#039; eine prima Alternative. Tagebuchaufzeichnungen und Briefe&amp;#039;&amp;#039;. Herausgegeben von Fred Wander. Luchterhand, Darmstadt und Neuwied 1980. Westdeutsche Ausgabe; dann dtv, München 1994, ISBN 3-423-11877-6.&lt;br /&gt;
** Übersetzungen ins Niederländische (1981), Schwedische, Bulgarische, Tschechische, Ungarische, Dänische und Italienische (1987).&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Ein Leben ist nicht genug. Tagebuchaufzeichnungen und Briefe&amp;#039;&amp;#039;. Herausgegeben und mit einem Vorwort versehen von Fred Wander. Luchterhand, Frankfurt am Main 1990. dtv, München 1996. Suhrkamp Taschenbuch, Frankfurt am Main 2007, ISBN 978-3-518-45963-8, leicht veränderte Ausgabe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; in Zeitschriften und Anthologien&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Martine. Erzählung&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;[[Das Magazin (Deutschland)|Das Magazin]]&amp;#039;&amp;#039;, 6, 1968, S. 31–33&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Maxie Wander, Fred Wander&amp;#039;&amp;#039;, in &amp;#039;&amp;#039;Was zählt, ist die Wahrheit. Briefe von Schriftstellern in der DDR.&amp;#039;&amp;#039; Luchterhand, Darmstadt und Neuwied 1975&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Frank, die Dialektik und das gewöhnliche Meerschwein. Ein Versuch aus den Kinderprotokollen&amp;#039;&amp;#039;, in [[Stefan Heym]]: &amp;#039;&amp;#039;Auskunft 2&amp;#039;&amp;#039;. Autoren Edition, München 1978, S. 299–309, Auszüge aus ihren Interviews mit Kindern&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lob des Knoblauchs&amp;#039;&amp;#039;, in &amp;#039;&amp;#039;Das Magazin&amp;#039;&amp;#039;, 7, 1978, S. 24–30, mit Fred Wander&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Erwachen. Erzählung&amp;#039;&amp;#039;, in &amp;#039;&amp;#039;Das Magazin&amp;#039;&amp;#039;, 8, 1978, S. 6–8&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Fannie. Erzählung&amp;#039;&amp;#039;, in &amp;#039;&amp;#039;Das Magazin&amp;#039;&amp;#039;, 11, 1978, S. 28–30&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Sonntag im Bois-Vincennes. Erzählung&amp;#039;&amp;#039;, in &amp;#039;&amp;#039;Das Magazin&amp;#039;&amp;#039;, 3, 1979, S. 6–8&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Eine Straßenbahn namens Emma&amp;#039;&amp;#039;, in &amp;#039;&amp;#039;Der Räuber schwingt das Buttermesser. Jahrbuch für Kinder&amp;#039;&amp;#039; Kinderbuchverlag, Berlin 1980&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Drehbuch&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Eine Stadt wird geboren wie ein Kind&amp;#039;&amp;#039;, Regie [[Günter Jordan]], 1976 Hoyerswerda.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitate ==&lt;br /&gt;
=== Von Maxie Wander ===&lt;br /&gt;
Maxie Wander charakterisierte sich 1972&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Eine neununddreißigjährige Wienerin (bin ich die wirklich noch, bin ich nicht &lt;br /&gt;
schon eine Deutsche geworden?), die ihre große Liebe gefunden und geheiratet &lt;br /&gt;
hat, einen schwer vorbelasteten, sechzehn Jahre älteren, gut aussehenden, &lt;br /&gt;
liebesfähigen, schwermütigen, feinfühlenden, zu Depressionen neigenden &lt;br /&gt;
jüdischen Mann. Sie hat zwei Kinder geboren, eines wieder verloren, hat niemals &lt;br /&gt;
einen Beruf erlernt, einige aber ausgeübt, sie hat ein Kind aus einem Heim zu sich &lt;br /&gt;
genommen, hat ihre Heimat verlassen und sie erst danach, viel später, als Heimat begriffen. (...) &amp;lt;!-- Hat das Wort Heimweh kennengelernt, das sie früher leugnete – hat &lt;br /&gt;
einige Male erfolglos versucht, noch ein Kind auszutragen, als Wiedergeburt der verlorenen Tochter.--&amp;gt; Sie hat mit einem Schlag das Altern begriffen, das andere &lt;br /&gt;
Leute vielleicht als Prozeß erleben, der nichts Erschreckendes hat, sie mußte &lt;br /&gt;
begreifen lernen, wie wenig sie sich vorbereiten konnte, allein vertrauend auf &lt;br /&gt;
ihren hübschen, noch immer jugendlichen Körper. Was nun?|ref=&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Tagebücher und Briefe&amp;#039;&amp;#039;, 1979, S. 90&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später notierte sie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Das wirkliche Leben, sagt mir eine Stimme, das ist jetzt und jetzt, nimm es in Empfang, wie es sich darbietet, auch mit Schmerzen, mit Angst und gleichzeitig mit allen Entzückungen, die man sich nur denken kann!|ref=&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Maxie Wander&amp;#039;&amp;#039;, FemBio, unten, wahrscheinlich aus &amp;#039;&amp;#039;Tagebücher und Briefe&amp;#039;&amp;#039;; auch nächstes Zitat&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
An Christa Wolf schrieb sie kurz vor ihrem Tod&lt;br /&gt;
{{Zitat|Ja, Christa, das ist es schon gewesen, unser einmaliges Leben, viel mehr und Besseres ist wohl nicht zu erwarten, aber wir wollen nicht hochmütig sein und neugierig bleiben auf die wunderbaren kleinen Dinge, die die wahrhaft großen sind! Auf Bäume, die wieder grün werden und wachsen, auf Wolken und Musik, auf unsere Kinder…}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Über Maxie Wander ===&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Guten Morgen, du Schöne#Würdigungen|titel1=Rezensionen zu „Guten Morgen, du Schöne“}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gedenken ==&lt;br /&gt;
In Kleinmachnow, Berlin-Hellersdorf, Dresden, Potsdam und Rostock erinnert eine Maxie-Wander-Straße bzw. ein Maxie-Wander-Ring an sie. In Wien wurde 2018 eine [[Liste der Straßennamen von Wien/Donaustadt#M|Straße im 22. Bezirk]] in der [[Seestadt Aspern]] nach ihr benannt.&lt;br /&gt;
In ihren Wohnhäusern in Kleinmachnow-Wolfswerder und in der Ernst-Thälmann-Straße 22 gibt es bisher keine Gedenktafel.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Das fast vergessene Haus der Maxie Wander&amp;#039;&amp;#039;, in &amp;#039;&amp;#039;Berliner Morgenpost&amp;#039;&amp;#039; vom 30. November 2003, [https://www.morgenpost.de/printarchiv/tagestipps/article102524547/Das-fast-vergessene-Haus-der-Maxie-Wander.html Text] &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Teil ihres Nachlasses befindet sich im Archiv der [[Akademie der Künste (Berlin)|Akademie der Künste]] in Berlin.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://archiv.adk.de/bigobjekt/33154 Maxie-Wander-Archiv] im Archiv der Akademie der Künste, Berlin&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biografie ==&lt;br /&gt;
Der Versuch einer Biographie über Maxie Wander von [[Sabine Zurmühl]] &amp;#039;&amp;#039;Das Leben, dieser Augenblick&amp;#039;&amp;#039; von 2001 wurde von verschiedenen Personen heftig kritisiert. &amp;#039;&amp;#039;„[[Fred Wander]] erkennt sich und Maxie darin nicht wieder. Er bereut es, sein Einverständnis für die Biographie gegeben zu haben. Die Autorin habe nie mit ihm über seine Ehe gesprochen, was könne sie also davon wissen? Auch ihr Manuskript habe sie ihm nicht gezeigt, obwohl es so vereinbart gewesen sei. Er habe ihr vertraut - verfluchte Naivität.“&amp;#039;&amp;#039; Fred Wander hatte ihr unveröffentlichte Tagebücher überlassen, die sie verkürzt zitiert habe: &amp;#039;&amp;#039;„Das Ergebnis ist für Fred Wander ein &amp;#039;&amp;#039;voyeuristischer Blick durchs Schlüsselloch&amp;#039;&amp;#039;. Aus dieser Perspektive, sagt er und zitiert damit [[Heinrich Böll]], könne man den Menschen nur in seiner Gebrechlichkeit sehen, nicht als vielfältiges, schwieriges Leben.“&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=bücher de IT and Production |url=https://www.buecher.de/shop/buecher/leben-waer-eine-prima-alternative/wander-maxie/products_products/detail/prod_id/05227518/ |titel=Leben wär eine prima Alternative |sprache=de |abruf=2024-02-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er ging gegen einige Behauptungen juristisch vor und erreichte, dass Textpassagen in der zweiten Ausgabe geschwärzt wurden. Der Literaturkritiker [[Jörg Magenau]] unterstützte ihn in diesen Ansichten und äußerte ebenfalls eine grundsätzliche Kritik über die mangelnde Qualität dieser Biographie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Literaturprofessorin Birgit Dahlke kritisierte &amp;#039;&amp;#039;Der Biographin Sabine Zurmühl ist vor lauter Anverwandlung die Distanz zu der geschätzten Autorin soweit verlorengegangen, dass sie meint, selbst im »Maxie-Sound« schreiben zu dürfen. Sie imitiert, was sie für Wiener Kindersprache hält (»I hab wem ´troffen«), »Hockerl«, »Spoteln«, »Grammelpogatscherln« sollen »Milljöh« zeichnen und sind doch nur kitschig. Immer wieder versäumt die Biographin, zwischen dokumentarisch abgestützten Informationen und ihrer eigenen Fiktionalisierung zu unterscheiden und diese Differenz für ihre LeserInnen kenntlich zu machen: Sie gibt Dialoge zwischen Mutter und Tochter wieder, die sie nicht kennen kann, flicht pseudowörtliche Rede ein, spricht in scheinfamiliärer Intimität stets von »Fritzi-Maxie«, »dem Fred« oder »der Tant´«. (...)&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;!-- Unbehelligt von drei Jahrzehnten feministischer Auseinandersetzung arbeitet Zurmühl mit eben solchen Kanonisierungsmethoden, gegen die sich auch in der DDR eine ganze Generation von Autorinnen verwahrt hat: Sowohl Text als auch Autorin werden verniedlicht, biographisiert, privatisiert. Guten Morgen Du Schöne wird zum Nebenprodukt einer talentierten Hausfrau, zur »Lebenstransfusion« - als literarisches Experiment wird das Buch nicht ernst genommen. --&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Birgit Dahlke: &amp;#039;&amp;#039;Die Autorität der Autorin. Im Maxie-Sound&amp;#039;&amp;#039;, in &amp;#039;&amp;#039;der Freitag&amp;#039;&amp;#039; vom 20. Juli 2001 [https://www.freitag.de/autoren/birgit-dahlke/die-autoritat-der-autorin Text] &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Rezensentin Birgit Dahlke bemängelte auch ein fehlendes Verständnis von Sabine Zurmühl für die literarische Bedeutung des Werks von Maxie Wander. &amp;#039;&amp;#039; Leider interessiert sich die Biographin auch nicht für ästhetische Fragen. (...)&amp;lt;!-- Obgleich es durchaus anzuerkennen ist, dass das Bild der harmonischen, immer gut aufgelegten burschikosen Wienerin zurechtgerückt wird und der oft mühselige Alltag, die Selbstzweifel, die Identitätssuche, die Heimatlosigkeit, das Stottern und die Brüche hinter der Fassade aufgezeigt werden, so verdient doch gerade ein solches Eindringen in intimste Bereiche mehr Behutsamkeit als hier spürbar. (...) --&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Ihr Fazit über diese Biographie lautet:&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;!--Sabine Zurmühl hat 22 ZeitzeugInnen, Verwandte, KollegInnen und FreundInnen befragt, sie bezieht ihr Wissen (neben bereits von Fred Wander publizierten Tagebuchausschnitten) aus einigen wenigen bisher unveröffentlichten Tagebuchnotizen oder Briefzitaten und zwei schmalen Akten der Gauck-Behörde. Mit dieser durchaus nicht üppig zu nennenden Quellenbasis geht sie überaus unkritisch und in der Zitierweise geradezu fragwürdig um. Den historischen Kontext muss mal ein Lied-Zitat aus dem Lesebuch bieten, mal der Wiener Kurier oder die Stimme der Frau. In bezug auf die DDR-Geschichte wird es noch enger, die Angaben über »weiterführende Literatur« sprechen Bände. Die Kontakte der Wanders zur Staatssicherheit werden moralisierend abgewehrt, statt gerade daran die Zerrissenheit zwischen Loyalität zum sozialistischen Gastgeberland und harscher Kritik am Fehlen einer demokratischen Öffentlichkeit als individuelles und zugleich zeitgeschichtliches Problem herauszuarbeiten. Offensichtlich hat sich Sabine Zurmühl durch den intimen Gestus und die Offenheit der bislang veröffentlichten Briefe und Tagebuchauszüge ermutigt gefühlt, selbst eine Art Protokoll der »wahren« Maxie Wander zu schreiben.--&amp;gt; Sie ist damit gründlich gescheitert. Den Respekt, welchen Wander den von ihr porträtierten Frauen entgegenbrachte, vermisst man bei ihrer Biographin ebenso wie deren Selbstironie.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Literaturwissenschaftlerin Doreen Mildner hält diese Biographie für wissenschaftliche Zwecke für &amp;#039;&amp;#039;nicht zu gebrauchen&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Doreen Mildner: &amp;#039;&amp;#039;Maxie Wanders &amp;quot;Guten Morgen, du Schöne&amp;quot;. Protokolle oder Porträts?&amp;#039;&amp;#039; Magisterarbeit. Universität Potsdam, 2009, S. 33 (PDF) &amp;lt;/ref&amp;gt; Die Germanistin Anke Heimberg bewertet sie dagegen für sehr gelungen und informativ.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.literaturkritik.de/public/rezension.php?rez_id=4129 &amp;#039;&amp;#039;Wie jemand versucht, glücklich zu werden&amp;#039;&amp;#039;] Anke Heimberg in der elektronischen Zeitschrift [[literaturkritik.de]] vom September 2001&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
Es gibt bisher keine sachlich korrekte ausführliche Biographie über Maxie Wander&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Bücher / Enzyklopädien&lt;br /&gt;
* [[Christa Wolf]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Dimension des Autors. Essays und Aufsätze, Reden und Gespräche; 1959-1985.&amp;#039;&amp;#039; Aufbau, Berlin, Weimar 1989, darin »Berührung. Maxie Wander« und »Zum Tod von Maxie Wander«&lt;br /&gt;
* [[Hans Joachim Schröder]]: &amp;#039;&amp;#039;Zwei Klassikerinnen der Dokumentarliteratur. Sarah Kirsch und Maxie Wander&amp;#039;&amp;#039;. Universität Bremen, 1996 (PDF), mit einigen Angaben zu ihrer Person&lt;br /&gt;
* [[Sabine Zurmühl]]: &amp;#039;&amp;#039;[[#Biografie|Das Leben, dieser Augenblick. Die Biografie der Maxie Wander]]&amp;#039;&amp;#039;. 2., überarbeitete Auflage. Henschel, Berlin 2001, ISBN 3-89487-377-9, mit fehlerhaften Interpretationen und Behauptungen&lt;br /&gt;
* Elisabeth Moltmann-Wendel:  &amp;#039;&amp;#039; Das Leben lieben – mehr als den Himmel. Frauenporträts.&amp;#039;&amp;#039; Gütersloher Verlagshaus, 2005. ISBN 3-579-05209-8, mit Porträt über Maxie Wander&lt;br /&gt;
* [[Fred Wander]]: &amp;#039;&amp;#039;Das gute Leben. Erinnerungen&amp;#039;&amp;#039;, 2. Auflage 2006, mit vielen biographischen Angaben über Maxie Wander&lt;br /&gt;
* Doreen Mildner: &amp;#039;&amp;#039;Maxie Wanders „Guten Morgen, du Schöne“ – Protokolle oder Porträts?&amp;#039;&amp;#039; Magisterarbeit, Universität Potsdam, 2009, S. 31ff. (PDF), mit einigen biographischen Angaben&lt;br /&gt;
* {{WWW-DDR|id=maxie-wander|lemma=Wander, Maxie|autor=[[Leonore Krenzlin]], [[Bernd-Rainer Barth]]|band=2|idNum=3689}}&lt;br /&gt;
* Christa Wolf: &amp;#039;&amp;#039;Man steht sehr bequem zwischen allen Fronten. Briefe 1952-2011.&amp;#039;&amp;#039;  Suhrkamp, Berlin 2016. ISBN 3-518-42573-0&lt;br /&gt;
* [[Carolin Würfel]]: &amp;#039;&amp;#039;Drei Frauen träumten vom Sozialismus. Maxie Wander – Brigitte Reimann –&amp;amp;nbsp;Christa Wolf&amp;#039;&amp;#039;. Hanser, Berlin 2022. ISBN 978-3446273849&lt;br /&gt;
* {{Deutsche Biographie |SFZ=138927|Name=Maxie Wander}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Zeitungsartikel&lt;br /&gt;
* Christian Eger: &amp;#039;&amp;#039;Vor vierzig Jahren starb Maxie Wander&amp;#039;&amp;#039;, in &amp;#039;&amp;#039;[[Mitteldeutsche Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039; vom 20. November 2017 [https://www.mz.de/kultur/vor-40-jahren-starb-maxie-wander-wissen-was-leben-ist-1380418 Text]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Birgit Dahlke: &amp;#039;&amp;#039;Die Autorität der Autorin.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[der Freitag]]&amp;#039;&amp;#039; vom 20. Juli 2001 [https://www.freitag.de/autoren/birgit-dahlke/die-autoritat-der-autorin Text], mit sachkundigen Informationen&amp;lt;!-- http://www.freitag.de/autoren/der-freitag/die-autoritat-der-autorin &amp;#039;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{wikiquote}}&lt;br /&gt;
* {{FemBio|http://www.fembio.org/biographie.php/frau/biographie/maxie-wander/}}&lt;br /&gt;
* &amp;lt;!-- https://www.univie.ac.at/biografiA/daten/text/bio/wander_m.htm --&amp;gt; [http://www.webcitation.org/6v1CCLohg Maxie Wander] Universität Wien, mit biographischen und bibliographischen Angaben&lt;br /&gt;
* [http://biografia.sabiado.at/wander-maxie/ Maxie Wander] Biografia Sabiado, Wien&lt;br /&gt;
* [https://brandenburg.museum-digital.de/object/62827 Maxie Wander, um 1960] Museumsprojekt Kleinmachnow, mit drei Fotos&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118629050}}&lt;br /&gt;
* [http://facultysites.vassar.edu/vonderem/g301/project/Wanders/ Maxie Wander] [[Vassar College]], mit mehreren Webseiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118629050|LCCN=n/78/68198|VIAF=17250531}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Wander, Maxie}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Wander, Maxie&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Brunner, Elfriede&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichische Schriftstellerin in der DDR&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=3. Januar 1933&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=21. November 1977&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Kleinmachnow]] bei Berlin&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonKatBot</name></author>
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