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	<title>Maxi Böhm - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Sophie Elisabeth: Änderung 266528540 von Efem4 rückgängig gemacht; kein Mehrwert</title>
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		<updated>2026-04-27T18:06:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderung &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Diff/266528540&quot; title=&quot;Spezial:Diff/266528540&quot;&gt;266528540&lt;/a&gt; von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/Efem4&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/Efem4&quot;&gt;Efem4&lt;/a&gt; rückgängig gemacht; kein Mehrwert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Maxi Boehm am Lohner L98.jpg|mini|Maxi Böhm auf einem [[Lohner-Werke|Lohner]]-L98-Motorroller (1950er Jahre)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Max Erich Octavian „Maxi“ Böhm&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[23. August]] [[1916]] in [[Wien]]; † [[26. Dezember]] [[1982]] ebenda) war ein [[österreich]]ischer [[Schauspieler]] und [[Kabarettist]]. Mit seiner Sammlung von rund 80.000 Witzen war er der „Witzepräsident“ Österreichs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Kindheit und Jugend ===&lt;br /&gt;
Maxi Böhm wurde 1916 als Sohn eines [[Kurarzt|Badearztes]] und einer Krankenschwester in [[Wien]] geboren und ging in Teplitz-Schönau ([[Teplice]], heute [[Tschechien]]) zur Schule. Er wuchs im Kurhaus „Französischer Hof“ seiner Großmutter auf. Da sein Vater im Nebenberuf Musik- und Theaterkritiker war, sah Max als Kind im [[Stadttheater Teplitz|Teplitzer Stadttheater]] Schauspiel- und Sängergrößen wie [[Ernst Deutsch]], [[Albert Bassermann]] und [[Richard Tauber]]. Er war nach eigenen Angaben von den Wiener Komikern, wie [[Gisela Werbezirk]], [[Hans Moser]], [[Paul Morgan (Schauspieler)|Paul Morgan]], [[Karl Farkas]] und [[Fritz Grünbaum]] oder [[Armin Berg]] besonders angetan. Die frühe Begeisterung des Kindes für Komik und Schauspielerei wurde vom Vater, der sich den Sohn als Nachfolger als Arzt wünschte, nicht goutiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Böhm wechselte wegen schlechter Noten vom Gymnasium auf die Handelsakademie. Am 1. Oktober 1933 stand er im Schwank „So’n Windhund“ unter dem Pseudonym Heinz Lindner in der Rolle eines &amp;#039;&amp;#039;greisen, angeteppten Hofrats&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Maxi Böhm: &amp;#039;&amp;#039;Bei uns in Reichenberg.&amp;#039;&amp;#039; S. 54.&amp;lt;/ref&amp;gt; erstmals auf der Bühne. Im selben Jahr starb sein Vater.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als 17-Jähriger ging er nach [[Berlin]], um dort Schauspieler zu werden, nahm Schauspielunterricht, fiel jedoch bei der Schauspielprüfung durch. Er arbeitete als [[Statist]] am [[Schauspielhaus Berlin|Staatlichen Schauspielhaus Berlin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anfänge als Schauspieler ===&lt;br /&gt;
1935 ging er nach [[Prag]], wo er die Schauspielprüfung bestand und sogleich einen Vertrag für das Stadttheater [[Cheb|Eger]] für die Saison 1935/36 bekam. Hier wie auch 1936/37 und 1937/38 am Stadttheater [[Liberec|Reichenberg]] spielte er vor allem in [[Komödie]]n und [[Operette]]n. Im Sommer 1936 war er in einer [[Passionsspiel]]-[[Tournee]]produktion der [[Johannes (Apostel)|Jünger Johannes]]. In Reichenberg erkannte Direktor [[Paul Barnay]] Böhms komödiantisches Talent und förderte ihn dahingehend. In dieser Saison spielte er den Dr. Jura in [[Hermann Bahr]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Das Konzert (Bahr)|Das Konzert]]&amp;#039;&amp;#039; und die Titelrolle in &amp;#039;&amp;#039;[[Charleys Tante]]&amp;#039;&amp;#039;. Sommerengagements führten ihn in die Kurtheater von [[Marienbad]] und [[Karlsbad]], wo er mit den seit seiner Kindheit verehrten Gisela Werbezirk und Paul Morgan spielte und von ihnen lernte. Im Sommer 1938 spielte er im Kurtheater [[Franzensbad]] mit seinen späteren Wiener Kollegen [[Guido Wieland]] und [[Ernst Waldbrunn]]. 1938/39 spielte er in seiner Heimatstadt Teplitz-Schönau, 1939/40 als „jugdl. Komiker, schüchterner Liebhaber u.f. Rollen nach Individualität“&amp;lt;ref&amp;gt;Faksimile des Dienstvertrags in: Maxi Böhm: &amp;#039;&amp;#039;Bei uns in Reichenberg.&amp;#039;&amp;#039; S. 143.&amp;lt;/ref&amp;gt; am Theater in Reichenberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1940 bis 1944 war er am Schauspielhaus [[Bremen]] engagiert, wo [[Bernhard Wicki]] und [[Hans-Joachim Kulenkampff]] zu seinen Kollegen zählten. Hier spielte er unter anderem den Truffaldino in [[Carlo Goldoni|Goldonis]] &amp;#039;&amp;#039;[[Der Diener zweier Herren]]&amp;#039;&amp;#039;. Nebenbei war er für die Truppenbetreuung zuständig und dafür vom Wehrdienst de facto freigestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer Festvorstellung im Opernhaus Bremen am 20. April 1944 für &amp;#039;&amp;#039;[[Kraft durch Freude]]&amp;#039;&amp;#039;, die er zusammen mit Kulenkampff moderierte, fiel er mit einem wehrmachtskritischen [[Couplet]] über einen [[Kompaniefeldwebel|Spieß]] mit dem [[Refrain]] „Mach mit mir, was du willst, mir ist alles egal&amp;amp;nbsp;…“ auf, wurde anschließend vom Schauspielhaus entlassen und nach [[Budapest]] strafversetzt, wo er in eine [[Telegrafentruppe|Telegraphenbaukompanie]] eingeteilt wurde. Das Kriegsende erlebte er in [[Oberösterreich]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Quizmaster und Kabarettist ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Simpl01.jpg|mini|„Das Simpl“ in der Wiener Wollzeile war 17 Jahre lang die Wirkungsstätte Maxi Böhms.]]&lt;br /&gt;
In [[Linz]] begann er noch 1945 als [[Conférencier]] in der Metropol-Bar. Hier lernte er auch den Schauspieler [[Peter Hey]] kennen. Zusammen eröffneten sie im Oktober 1945 das Kabarett „Eulenspiegel“, wo sie bis November 1947 15 [[Revue]]n herausbrachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:USIS - Maxi Boehm 1 II.jpg|mini|hochkant|Böhm als Conférencier für den Sender Rot-Weiß-Rot (1950)]]&lt;br /&gt;
1947 wurde er vom US-amerikanischen Sender [[Rot-Weiß-Rot (Sender)|Rot-Weiß-Rot]] als „Radioonkel Max“ als [[Quizsendung#Spielleitung|Quizmaster]] engagiert. Gemäß seinem Biographen [[Georg Markus]] war Böhm damit der erste Quizmaster Europas. Bis 1949 unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Versuche Dein Glück&amp;#039;&amp;#039; wurde die Sendung live aus wechselnden Orten ausgestrahlt, bald nicht nur in Oberösterreich, sondern in ganz Österreich, aber auch in Bayern und der Schweiz. Die Gewinne waren zu Beginn noch [[Naturalien]], [[Kohle]], [[Waschmittel|Waschpulver]] usw. Böhm wurde zum Publikumsliebling und wurde in dieser Zeit zum „Maxi“. Eine Umfrage der Zeitschrift Radio-Woche 1950 nach dem populärsten Mann Österreichs sah Maxi Böhm mit 49 Prozent auf Platz eins, gefolgt von Außenminister [[Karl Gruber (Politiker, 1909)|Karl Gruber]] und Bundespräsident [[Karl Renner]].&amp;lt;ref&amp;gt;Maxi Böhm: &amp;#039;&amp;#039;Bei uns in Reichenberg.&amp;#039;&amp;#039; S. 198f.&amp;lt;/ref&amp;gt; In dieser Zeit übersiedelte Böhm nach Wien und heiratete Huberta Schauberger, Tochter von [[Viktor Schauberger]]. 1949 kam Sohn Max auf die Welt, 1951 Michael, 1954 [[Christine Böhm|Christine]], die ebenfalls als Schauspielerin tätig war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1949 wurde &amp;#039;&amp;#039;Versuche Dein Glück&amp;#039;&amp;#039; von &amp;#039;&amp;#039;Freu dich nicht zu früh&amp;#039;&amp;#039; abgelöst, die Böhm zusammen mit Peter Hey moderierte. Am bekanntesten wurde die Sendung &amp;#039;&amp;#039;[[Die große Chance (Radioquiz)|Die große Chance]]&amp;#039;&amp;#039;, die er von 1951 bis 1955 moderierte und bei der er musikalisch von [[Norbert Pawlicki]] begleitet wurde. Von 1950 bis zum Frühjahr 1951 spielte er am „Lachenden Kabarett“ in der Melodies Bar ([[Annagasse]] 3, [[St. Annahof (Wien)]]) neben [[Hugo Wiener]] und [[Cissy Kraner]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;books-NlcqAQAAIAAJ-&amp;quot;&amp;gt;Simon Usaty: &amp;#039;&amp;#039;[https://books.google.at/books?id=NlcqAQAAIAAJ&amp;amp;q=Melodies+Bar+Wien&amp;amp;dq=Melodies+Bar+Wien&amp;amp;lr=&amp;amp;cd=8&amp;amp;hl=de „Ich glaub’ ich bin nicht ganz normal“].&amp;#039;&amp;#039; Edition Steinbauer, 2009, ISBN 978-3-902494-37-5, {{Google Buch |BuchID=NlcqAQAAIAAJ}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Sommermonaten Juli und August veranstaltete Maxi Böhm Bädertourneen durch die Fremdenverkehrsgebiete, zu denen er auch bekannte Künstler wie [[Hugo Wiener]], [[Cissy Kraner]], [[Fritz Imhoff]] und [[Hermann Leopoldi]] engagierte. Spielfreie Tage waren für ihn unbekannt. Rekordverdächtig waren seine Einsätze zu [[Silvester]], wo er in den 1950er und 1960er Jahren bis zu 16 Auftritte in einer Nacht absolvierte.&amp;lt;ref&amp;gt;Maxi Böhm: &amp;#039;&amp;#039;Bei uns in Reichenberg.&amp;#039;&amp;#039; S. 207.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Böhm kaufte in [[Bad Ischl]] die [[Villa Felicitas]] der [[Katharina Schratt]], die von den Erben [[Fritz Löhner-Beda]]s verkauft wurde, und führte sie 15 Jahre lang als Frühstücks-„Pension der guten Laune“. Nach dem Verkauf der Ischler Villa übernahm er eine Pension am [[Semmering-Pass|Semmering]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Saison 1948/1949 spielte er am [[Volkstheater (Wien)|Volkstheater in Wien]]. Daneben spielte er im [[Boulevardtheater]] [[CasaNova Vienna|Casanova]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1957 wurde er von Karl Farkas an das [[Simpl (Wien)|Simpl]] geholt, wo er schon 1950 kurz gastiert hatte. Er entwickelte sich zu einer der wichtigsten Stützen des Simpl-Ensembles und übernahm nach dem Wechsel Ernst Waldbrunns an die [[Theater in der Josefstadt|Josefstadt]] auch die Rolle des Blöden in den [[Doppelconférence]]n mit Farkas. 17 Jahre lang war das Simpl Böhms Hauptwirkungsstätte. Im Fernsehen wurde er vor allem durch seine [[Parodie]]n in den insgesamt 97 „Bilanzen“-Sendungen Farkas’ bekannt: als [[Ivan Rebroff]], [[Gilbert Bécaud]], [[Leonard Bernstein]] oder [[Jaime de Mora y Aragón|Don Jaime]]. Bernstein ließ sich die Parodie bei einem Wien-Besuch vorspielen und „lachte Tränen“.&amp;lt;ref&amp;gt;Maxi Böhm: &amp;#039;&amp;#039;Bei uns in Reichenberg.&amp;#039;&amp;#039; S. 257.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1971 nach dem Tod Farkas’ übernahm er zusammen mit Peter Hey und Hugo Wiener die künstlerische Leitung des Simpl, bis dieses 1974 an [[Martin Flossmann]] verkauft wurde. In einem Prozess musste sich Böhm vom Besitzer Baruch Picker eine [[Abfertigung (Arbeitsrecht)|Abfertigung]] erstreiten, da dieser die Simpl-Mitarbeiter als [[Artist (Darsteller)|Artisten]], nicht als Schauspieler betrachtete. Sogar vom Richter musste sich Picker Fragen wie folgende stellen lassen: „Wenn dort lauter Artisten und keine Schauspieler waren, warum hatte dann der Kläger nicht den Titel [[Dompteur]]?“&amp;lt;ref&amp;gt;Maxi Böhm: &amp;#039;&amp;#039;Bei uns in Reichenberg.&amp;#039;&amp;#039; S. 244.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wieder Schauspieler ===&lt;br /&gt;
Von 1973 bis 1974 spielte Maxi Böhm in 26 Folgen &amp;#039;&amp;#039;[[Hallo – Hotel Sacher … Portier!]]&amp;#039;&amp;#039; zusammen mit [[Fritz Eckhardt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Privatleben ereilten Max Böhm, der zeitweilig unter [[Depression]]en litt und seit einiger Zeit von seiner Frau getrennt lebte, mehrere schwere Schicksalsschläge: Sein jüngerer Bruder Wolfgang verstarb nach langer Krankheit, am 5. August 1979 starb seine Tochter [[Christine Böhm|Christine]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{IMDb|nm0127027|Christine Böhm}}&amp;lt;/ref&amp;gt; bei einem Wanderunfall, am 7. Mai 1980 beging sein Sohn Max [[Suizid]] mit einer Schusswaffe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1976 war Max Böhm, wie er sich jetzt wieder nannte, Ensemblemitglied des [[Theater in der Josefstadt|Theaters in der Josefstadt]] und stand in den nächsten sechs Jahren praktisch täglich auf der Bühne.&amp;lt;!--Ossy Kolmann: „Das ist der Niedergang der Josefstadt: von Max Reinhardt zu Max Böhm.“--&amp;gt; Direktor [[Franz Stoß]] hatte ihn gegen anfängliche Bedenken des Ensembles durchgesetzt. Sein Debüt gab er am 29. September 1976 im Schwank von [[Arnold und Bach]] &amp;#039;&amp;#039;Der keusche Lebemann&amp;#039;&amp;#039;, wo er zusammen mit seinem Freund [[Alfred Böhm (Schauspieler)|Alfred Böhm]] brillierte. Er wurde auch an den [[Wiener Kammerspiele|Kammerspielen]] Nachfolger Ernst Waldbrunns, der am 22. Dezember 1977 starb. Insgesamt spielte Böhm in 15 Stücken, darunter &amp;#039;&amp;#039;[[Hurra, ein Junge]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Pension Schöller]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Der Hofrat Geiger|Hofrat Geiger]]&amp;#039;&amp;#039;. Im Stück &amp;#039;&amp;#039;[[Bedroom Farce|Schlafzimmergäste]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Alan Ayckbourn]] spielte er in der Regie von [[Heinz Marecek]] mit [[Vilma Degischer]] erstmals wieder in einem ernsten Stück. Spätestens mit diesem Stück erlangte er auch die Anerkennung des übrigen Ensembles, das ihm den Ehrenring des Theaters in der Josefstadt verlieh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Grab von Max Böhm auf dem Wiener Zentralfriedhof.JPG|mini|Grab von Max Böhm]]&lt;br /&gt;
Ab 1. September 1982 spielte Böhm zusammen mit [[Elfriede Ott]] in den Kammerspielen in der komödiantischen Zwei-Personen-Revue &amp;#039;&amp;#039;Schau’n Sie sich das an&amp;#039;&amp;#039;, einem Unterhaltungsabend in Erinnerung an Karl Farkas. In dem Stück hatte er 22 Rollen zu bewältigen. Ab November hatte er daneben noch die Proben für das Stück &amp;#039;&amp;#039;[[Der Raub der Sabinerinnen (Schönthan)|Der Raub der Sabinerinnen]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Franz und Paul von Schönthan]], wo er die Hauptrolle des [[Schmierentheater|Schmierenkomödianten]] Emanuel Striese spielte. Böhm fühlte sich der Belastung kaum gewachsen, wollte die Rolle sogar abgeben und nahm schwere [[Antidepressivum|Antidepressiva]]. Die Premiere des Stückes war am 22. Dezember und ein großer Erfolg. Am 25. Dezember folgte noch eine weitere Vorstellung. Am 26. Dezember starb er gegen Mittag an einem [[Herzinfarkt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Max Böhm wurde am 5. Jänner 1983 in einem [[Liste gewidmeter Gräber der Stadt Wien|Ehrengrab der Stadt Wien]] auf dem [[Wiener Zentralfriedhof]] beigesetzt (Gruppe 33G, Nr. 68). Sein [[Nachlass]], enthaltend eine umfangreiche Witzesammlung, die Böhm schon als Kind anzulegen begonnen hatte, befindet sich im [[Literaturarchiv der Österreichischen Nationalbibliothek]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Böhms Urenkelin [[Luna Schaller]] (* 2001), Enkelin seines Sohns Max, feierte 2012 ihr Debüt in dem Fernsehfilm &amp;#039;&amp;#039;[[Oma wider Willen]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |date=2018-11-06 |url=http://www.stimme.de/teleschau/tv-tipp/tv/tv-dienst/TV-2012-03-02-ARD-20-15-00-Oma-wider-Willen;art4335,2358557 |text=&amp;#039;&amp;#039;Oma wider Willen.&amp;#039;&amp;#039; Heilbronner Stimme vom 24. Februar 2012.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen und Ehrungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Max-Böhm-Hof Gedenktafel.jpg|mini|Widmungstafel am Max-Böhm-Hof in Wien 8, gestaltet von [[Johann Jascha]]]]&lt;br /&gt;
* [[Ehrenzeichen für Verdienste um das Land Wien|Goldenes Verdienstzeichen des Landes Wien]] (1957)&lt;br /&gt;
* [[Ehrenmedaille der Bundeshauptstadt Wien]] in Gold (1982)&lt;br /&gt;
* Ehrenring des Theaters in der Josefstadt&lt;br /&gt;
* Am 16. Dezember 1983 wurde die Max-Böhm-Büste von Angelika Eder im Foyer der Wiener Kammerspiele enthüllt.&lt;br /&gt;
* Am 10. September 1987 wurde die städtische Wohnhausanlage Max-Böhm-Hof in Wien 8, Tigergasse 22, nach ihm benannt (Böhm wohnte selbst lange Zeit in diesem Bezirk, nämlich in der Strozzigasse 37 und in der Josefstädter Straße 9).&lt;br /&gt;
* Im Jahr 2009 wurde in Wien-[[Donaustadt]] (22. Bezirk) die &amp;#039;&amp;#039;Max-Böhm-Gasse&amp;#039;&amp;#039; nach ihm benannt.&lt;br /&gt;
* Im Oktober 2014 erschien im [[Amalthea Signum Verlag]] das von [[Reinhard Trinkler]] gezeichnete Comicbuch &amp;#039;&amp;#039;Der Blöde und der Gscheite – Die besten Doppelconferencen&amp;#039;&amp;#039; nach den Texten von [[Hugo Wiener]], in dem Maxi Böhm als Comicfigur auftritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Maxi Böhm ruft Österreich&amp;#039;&amp;#039;. Vox-Austriae, St. Johann 1948.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Bundeswitzverteiler Maxi Böhm plaudert und verschweigt&amp;#039;&amp;#039;. Lyra, Wien 1951 (Wiener Humorbibliothek, Nr. 17).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Witzepräsident Maxi Böhm&amp;#039;&amp;#039;. Kremayr &amp;amp; Scheriau, Wien 1972, ISBN 3-218-00378-4.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Böhm’s Lachendes Lexikon. Die besten Witze von A bis Z aus der größten Sammlung Europas&amp;#039;&amp;#039;. Kremayr &amp;amp; Scheriau, Wien 1983, ISBN 3-218-00382-2.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bei uns in Reichenberg. Unvollendete Memoiren, fertig erzählt von [[Georg Markus]]&amp;#039;&amp;#039;. Amalthea, Wien und München 1983, ISBN 3-85002-177-7.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;In Wirklichkeit ist alles ganz anders … Poetisches Tagebuch&amp;#039;&amp;#039;. Sensen, Wien 1983, ISBN 3-900130-85-X.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gib mir deine tausend Fragezeichen&amp;#039;&amp;#039;. Sensen, Wien 1988&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filmografie ==&lt;br /&gt;
* 1951: [[Das Herz einer Frau]]&lt;br /&gt;
* 1957–1971: Schau’n Sie sich das an!&lt;br /&gt;
* 1958: [[So ein Millionär hat’s schwer]]&lt;br /&gt;
* 1959: Peter, das Zirkuskind &amp;#039;&amp;#039;(Auf allen Straßen)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1963: [[Ist Geraldine ein Engel?]]&lt;br /&gt;
* 1968: Mensch ärgere dich nicht!&amp;lt;ref&amp;gt;{{Arbeiterzeitung|Autor=A. S.|Titel=„Mensch ärgere dich nicht“ wird eingestellt. Zuviel „im Kasten“|Datum=1968-05-14|Seite=9|POS=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1970: G’schichten aus Wien&lt;br /&gt;
* 1970: Filmgeschichte(n) aus Österreich&lt;br /&gt;
* 1971: [[Wenn der Vater mit dem Sohne (Fernsehserie)|Wenn der Vater mit dem Sohne]]&lt;br /&gt;
* 1973–1974: [[Hallo – Hotel Sacher … Portier!]] (Fernsehserie)&lt;br /&gt;
* 1975: [[Ich denk’ mich tritt ein Pferd]]&lt;br /&gt;
* 1978: [[Pension Schöller]]&lt;br /&gt;
* 1978: Hofnarr sucht Hof&lt;br /&gt;
* 1979: [[Himmel, Scheich und Wolkenbruch]]&lt;br /&gt;
* 1981: Weekend im Paradies&lt;br /&gt;
* 1982: Ein Abend für zwei Komödianten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Maximilian Böhm, [[Georg Markus]] (Bearb.), [[Alfred Böhm (Schauspieler)|Alfred Böhm]] (Vorwort): &amp;#039;&amp;#039;Bei uns in Reichenberg. Unvollendete Memoiren&amp;#039;&amp;#039;. Zweite Auflage. Amalthea, Wien/München 1983, ISBN 3-85002-177-7.&lt;br /&gt;
* {{Wien Geschichte Wiki|Max_Böhm}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm0127046}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118512544}}&lt;br /&gt;
* {{Austriaforum|AEIOU/Böhm,_Max_Maxi}}&lt;br /&gt;
* {{ÖKA|Boehm_Max}}&lt;br /&gt;
* [https://www.onb.ac.at/bibliothek/sammlungen/literatur/bestaende/personen/boehm-maxi-1916-1982/ &amp;#039;&amp;#039;Maxi Böhm (1916–1982) – Kabarettist und Schauspieler.&amp;#039;&amp;#039;] Biografie im Literaturarchiv der Österreichischen Nationalbibliothek&lt;br /&gt;
* Österreichische Mediathek: [https://www.mediathek.at/atom/09F9E35B-1F3-000E9-00000C28-09F90ED4/marker/00_50_25 Nachruf im ORF-Mittagsjournal von 27. Dezember 1982] (ab 0:50:25)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118512544|LCCN=n84066186|VIAF=40169641}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bohm, Maxi}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Theaterschauspieler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kabarettist (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Goldenen Verdienstzeichens des Landes Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger der Ehrenmedaille der Bundeshauptstadt Wien in Gold]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1916]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1982]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Böhm, Maxi&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Böhm, Max (wirklicher Name); Böhm, Max Erich Octavian (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Schauspieler und Kabarettist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=23. August 1916&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wien]], Österreich&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=26. Dezember 1982&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wien]], Österreich&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sophie Elisabeth</name></author>
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